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Adobe InDesign – Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsgebiete

[imgr=indesign_logo.png]indesign_logo-200.png?nocache=1363177410280[/imgr]Das Programm InDesign der Firma Adobe wird vor allem in der professionellen Druckvorstufe, sprich als Gestaltungswerkzeug für Druckwerke wie Flyer, Magazine, Broschüren oder Ähnliches eingesetzt.

InDesign hat in diesem Bereich in den letzten Jahren das vorher gängige Layoutprogramm Quark X-Press in weiten Teilen abgelöst. Nicht zuletzt ist diese Entwicklung darauf zurückzuführen, dass es von der selben Herstellerfirma (Adobe) stammt wie andere im Print-Bereich etablierte Programme wie Photoshop, Illustrator aber auch Acrobat Professional. Diese sind alle Bestandteil der Adobe Creative Suite und interagieren hervorragend miteinander. 

[imgr=incopy_logo-470.png]incopy_logo-40.png?nocache=1363173809526[/imgr]Neben dem klassischen Anwendungsgebiet in der Grafikabteilung einer Werbeagentur, findet InDesign auch in Zeitungsverlagen vor allem für den Satz Anwendung. Doch auch als Redaktionssystem kann es, dank der Erweiterung InCopy, mittlerweile problemlos eingesetzt werden: Dies ermöglicht es dem Redakteur oder Korrekturleser eines Schriftwerks, die in InDesign gesetzten Texte in reiner Text-Ansicht auf seinem eigenen Rechner zu überarbeiten. Über das Netzwerk sind InDesign und InCopy verbunden – der editierte Text wird automatisch nach der Korrektur auch in InDesign geladen.

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Es kann aber auch direkt in InDesign alleine im Textmodus angenehm redaktionell gearbeitet werden. 

Neben dem Print-Bereich hat sich InDesign in den letzten Jahren auch im Bereich digitaler Layouts für mobile Geräte oder Bildschirm- und Beamer-Präsentationen etabliert.

So ist es beispielsweise in die Domäne von Microsoft PowerPoint vorgedrungen: Seit der Version CS 5 ist das Erstellen von interaktiven Präsentationen möglich. Durch das Einführen der Möglichkeit nun ein Dokument speziell für die Bildschirmdarstellung anzulegen und später in ein interaktives PDF zu exportieren, wurde InDesign zu einem professionellen Tool zum Gestalten digitaler Präsentationen.

epub_logo-80.png?nocache=1363173912894Seit der Version CS 5.5 bietet das Programm Möglichkeiten zum Export des Layouts in das EPUB-Format für E-Reader. Seit dieser Version ist es außerdem möglich ein Magazin oder eine Zeitung für Tablets wie das iPhone oder Smartphones aufzubereiten. 

In der aktuellsten Version InDesign CS 6 wurden diese Funktionen noch weiter ausgebaut und verfeinert. So ist es nun zum Beispiel möglich ein Layout für ein Print-Magazin so aufzubereiten, dass es eine zweite Version gibt welche speziell für die Ausgabe auf mobilen Geräten gedacht ist. Diese Version kann über ein sogenanntes „Liquid Layout“ verfügen – was in diesem Zusammenhang ein Layout meint welches sich, ähnlich wie das Design einer Website, an verschiedene Auflösungen anpasst.
Dynamisch wird so zum Beispiel sowohl eine Variante für das Handy aber auch für das Tablet generiert. Auch das physische Drehen eines mobilen Gerätes, also der Wechsel zwischen Hoch- und Querformat im Layout, stellt so kein Problem dar.

Es muss jedoch klar festgehalten werden, dass die Kernkompetenz von Adobe InDesign in der Erstellung druckfähiger Layout-Dateien, deren Kontrolle schon während des Gestaltungsprozesses durch die Live-Preflight-Funktion und dem Export dieser für den professionellen Druck darstellt.

Von |2013-03-13T13:28:58+00:00März 13th, 2013|Kategorien: Bildbearbeitung|0 Kommentare

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