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Amazons Kindle Touch genau inspiziert

kindle-touch-front-supportnet-80.jpg?nocache=1343810830605Einleitung

Das Kindle Touch ist das dritte Kindle-Modell, welches auf dem Markt angeboten wird. Nachdem das neue Gerät in den USA verkauft wurde, wird es jetzt auch in Europa im Handel erhältlich sein. Mit dem Touch bekommen die Anwender bekannte Funktionen geboten, wie zum Beispiel den Kopfhöreranschluss, die Vorlesefunktion, der MP3-Player sowie die (virtuelle) Tastatur.

Die Neuerungen

[imgr=kindle-touch-front-supportnet.jpg]kindle-touch-front-supportnet-200.jpg?nocache=1343810856589[/imgr]Der Touch kann per Fingertipp bedient werden, doch dies erweist sich beim Umblättern als Nachteil. Das Gerät ist größer wie das vorherige Modell, hierdurch müssen andere Hüllen angeschafft werden. Der Größenunterschied macht sich im Bereich des Rahmens bemerkbar, hierdurch liegt der Bildschirm tiefer im Gerät. Das neue Modell verfügt lediglich über zwei Knöpfe, ein Knopf befindet sich auf der Vorderseite und der weitere Knopf befindet sich an der Unterseite. Der untere Knopf dient zum Ein- und Ausschalten. Auf der Unterseite ist auch der Kopfhöreranschluss angebracht und hier befinden sich auch zwei Lautsprecheröffnungen.

Dank der Graustufen wirkt die Bedienungsoberfläche moderner. Die Suche im digitalen Buchbestand ist nach wie vor sehr unübersichtlich.

Das Umblättern gestaltet sich kompliziert

Die Touch-Oberfläche ermöglicht einerseits eine einfache Bedienung, doch beim Umblättern erweist sie sich als unpraktisch. Um die Seite umblättern zu können, muss mit dem Daumen ständig das Display bewegt werden. Das Umblättern ist erst möglich, wenn die letzte Zeile gelesen wurde, da ansonsten die Finger die Wörter verdecken. Das einhändige Zurückblättern ist, wenn der Touch in der rechten Hand gehalten wird, fast unmöglich. Mit dem Daumen kann der Tippbereich links nicht erreicht werden. Die bekannten „Blättertasten“ wären hier sehr hilfreich. Ein weiteres Problem bei der Wischtechnik ist, das schon eine leichte Berührung dazu führen kann, dass eine Seite umgeblättert wird. Wird das Gerät nach dem Lesen auf einen Tisch oder Schrank abgelegt, kann es passieren, dass durch das Berühren des Touchscreens die Seite umgeblättert wird. Ein versehentlicher Doppeltipp sorgt direkt dazu, dass gleich zwei Seiten umgeblättert werden.

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Die Infrarottechnik sorgt für eine schnelle Reaktion

Das E-Ink-Display reagiert normalerweise nicht auf Berührungen, durch eine im Rand eingebaute Infrarottechnik bildet sich eine nicht sichtbare Lichtschicht, diese legt sich über die Anzeige und hierdurch wird das Display berührungsempfindlich. Dank dieser Technik muss das Display nur leicht angetippt werden und schon erfolgt eine Reaktion.

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Texte können via virtuelle Tastatur verfasst werden

Beim Kindle Touch steht für die Eingabe von Texten eine virtuelle QWERTZ-Tastatur zur Verfügung. Die Tastatur lässt sich ganz einfach bedienen. Es können auch andere Tastaturlayouts unter Einstellungen hinterlegt werden. Dank der Tastatur ist eine schnelle und unkomplizierte Eingabe von Texten möglich.

Erstmals ist das Übersetzen fremdsprachiger Werke möglich

Mit dem neuen Gerät können fremdsprachige Werke übersetzt werden, einzelne Wörter sowie Abschnitte können übersetzt werden. Damit diese Übersetzung möglich ist, greift das Gerät auf den Microsoft-Dienst BING zurück. Dieser Zugriff ist mit dem 3G-Modell kostenlos und von überall möglich.

Fazit

Das Kindle Touch eignet sich für Anwender, die Notizen, Texte, Musik hören und natürlich Bücher lesen möchten. Wer viel unterwegs ist, sollte sich für die 3G-Variante entscheiden. Wer allerdings nur lesen möchte, sollte sich für das günstigere Vorgängermodell entscheiden.

Von |2018-07-25T13:50:39+00:00August 2nd, 2012|Kategorien: PDA/Mobile|0 Kommentare

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