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Antivirensoftware erklärt

[imgr=01-antivirensoftware-erklaert-spinne-470.jpg]01-antivirensoftware-erklaert-spinne-80.jpg?nocache=1322044587795[/imgr]In vielen Berichten werden Virenscanner vorgestellt und differenziert. Mittlerweile gibt es aber so viele Unterarten, dass den wenigstens klar ist, um was es sich bei einem Virenscanner handelt. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte, was es über Antivirensoftware gibt. 

Einleitung

Erfahren Sie hier, was ein Virenscanner ist, für was er gebraucht wird und welche Arten von Virenscannern es gibt.

Welche Arten gibt es überhaupt?

Zuerst sollte man überhaupt einmal beleuchten, was es für Antivirensoftware gibt. Beispielsweise gibt es die Virenscanner, mit denen man seinen Computer scannen kann, welche aber auch permanent einen aktiven Schutz eingeschaltet haben. So wird besonders in den Ruhephasen der Computer permanent gescannt, aber auch neue Downloads werden automatisch überprüft.

Es gibt aber auch sogenannte On-Demand-Scanner, welche Ihren Rechner nur überprüfen, wenn Sie es explizit anordnen. Dies Art der Scanner ist aber schon seit längerem am aussterben. Solche On-Demand-Scanner können Sie beispielsweise dann nutzen, wenn Sie Ihren Rechner mal im Verdachtsfall mit einem extra Virenscanner überprüfen möchten.

[imgr=02-antivirensoftware-erklaert-trojaner-470.jpg]02-antivirensoftware-erklaert-trojaner-200.jpg?nocache=1322044611227[/imgr]Für solche speziellen Situationen können Sie aber auch sogenannte Online-Scanner nutzen. Diese Online-Scanner werden von großen Softwareherstellern wie beispielsweise Kaspersky und G-Data angeboten. Diese Scanner überprüfen Ihren Rechner über das Internet. Meistens muss dazu noch ein kleines Plug-In installiert werden. Hierbei ist der Vorteil, dass dieser Virenscanner immer aktuell ist und unabhängig von Ihrem vielleicht infizierten Rechner läuft. Solch ein Scan kann aber nur genutzt werden, wenn ein Verdacht besteht. Eine komplette Antivirensoftware kann ein derartiger Virenscanner nicht ersetzen.

Im Firmenumfeld stellen die Entwickler von Antivirensoftware spezielle Lösungen bereit. Diese Lösungen arbeiten Zentral und bieten einige Vorteile in der Verwaltung. Nähere Informationen zu diesen Virenscannern erhalten Sie in dem Supportnet-Artikel "Zentral gesteuerte Antiviren-Software: Vor- und Nachteile". Der modernste Trend im Bereich der Antivirensoftware ist aber wohl die cloud-basierte Variante. Große sowie auch kleine Hersteller setzen mittlerweile immer mehr auf die Cloud. Auch vor Antivirensoftware macht dieser Trend keinen Halt. Möchten Sie erfahren, was ein cloud-basierter Virenscanner ist, so empfiehlt sich die Lektüre des Supportnet-Artikels "Was sind Cloud-Virenscanner?".

Welche Einsatzgebiete gibt es?

Jedem sollte klar sein, dass sein Windows-Rechner das Haupteinsatzgebiet einer Antivirensoftware sein sollte. Antivirensoftware für Mac- und Linux-Systeme waren dahingehend lange Zeit ein Tabu. Mittlerweile sollte sich aber auch jeder Mac- und Linux-Nutzer darüber klar werden, dass es auch für diese Systeme Schadsoftware gibt. Nähere Informationen zu diesem brisanten Thema erhalten Sie in diesem Supportnet-Artikel.

Aber auch Smartphones sind betroffen, da in diesen bereits kleine Computer stecken. Diese „Mini-Computer“ bieten eine immer größer werdende Angriffsfläche, welche auch geschützt werden sollte. Aus diesem Grund setzen auch große Anbieter von Antivirenlösungen auf Virenscanner für mobile Geräte.

Kostenlos oder kostenpflichtig?

Bei den kostenlosen Virenscannern fehlen meistens wichtige Features, wie beispielsweise Web-Filter, Web-Scanner und Verhaltenserkennung. Außerdem werden bei den meisten kostenlosen Virenscannern die Update-Intervalle der Signaturen auf 24 Stunden angehoben. Selbstverständlich bieten die Hersteller die Update-Intervalle, „rund um die Uhr“, nur für Ihre Premium-Produkte an. Wer seinen Rechner nur privat nutzt, keine sensiblen Daten darauf hat und damit Leben kann, dass das eine oder andere Feature fehlt und der Update-Intervall nicht der kürzeste ist, für den reicht ein kostenloser Schutz aus. Wer den umfangreichsten Schutz haben und nicht extra Programme installieren möchte, um die fehlenden Features der kostenlosen Virenscanner zu ergänzen, sollte auf eine kostenpflichtige Antivirensoftware setzen. Meist werden die kostenpflichtigen Antivirenprogramme in sogenannten Suiten angeboten. Diese Suiten enthalten dann meist spezielle Features/Programme wie eine Firewall oder einen Jugendschutzfilter.

03-antivirensoftware-erklaert-stop-80.jpg?nocache=1322044627131Manchmal wird die Antivirensoftware auch von einem besonders neuen und aggressiven Schädling ausgehebelt. In diesem Fall kann es nötig sein, den Virus manuell zu entfernen. Wie Sie dies anstellen, erfahren Sie in unserem Artikel "Viren entfernen ohne Software".

Fazit

Sie wissen nun, was es für Arten von Virenscannern gibt, wo deren Einsatzgebiete liegen und ob es besser ein kostenloser oder ein kostenpflichtiger Virenscanner werden sollte.  Mit diesem Artikel sollte Ihnen der Einstieg in diese umfangreiche Materie ohne weiteres gelingen.

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Von |2018-07-25T14:01:58+00:00November 23rd, 2011|Kategorien: Security/Viren|0 Kommentare

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