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Datenrettung mit der System Rescue CD

[imgr=01-Datenrettung-mit-der-system-rescue-cd-symbol-cd-470.png]01-Datenrettung-mit-der-system-rescue-cd-symbol-cd-80.png?nocache=1317305377278[/imgr]Nun ist es passiert – der Computer ist abgestürzt, Windows will einfach nicht mehr hochfahren. Wie Sie trotzdem Ihre Daten retten können, erfahren Sie hier.

Einleitung

Wenn der Computer zum Beispiel dank eines Virus absolut nicht mehr funktionieren will oder aufgrund eines anderen Softwareproblems streikt, so dass man wohl oder übel die Festplatte formatieren muss, ist es übel, wenn dadurch auch die wichtige Bachelorthesis oder die Fotosammlung des letzten Familienurlaubs verloren ginge. Damit das nicht passiert, gibt es die System Rescue CD (Datenrettung in deutsch), eine Toolsammlung auf einer bootfähigen CD oder auch einem USB-Stick, mit dem man eine Datenrettung auch dann durchführen kann, wenn das Betriebssystem streikt.

Download und Vorbereitung der Datenrettung

Das Datenträgerabbild („ISO“) wird auf der Website des Projekts zum Download angeboten. Dieses muss anschließend auf eine leere CD gebrannt werden. Sollten Sie keinen Brenner oder keinen Rohling zur Hand haben, können Sie die Software alternativ auch auf einen USB-Stick installieren, dabei ist Ihnen dieses Tool  behilflich.

Starten des Computers von der CD oder dem USB-Stick

Wenn Sie den Computer mit eingelegter CD bzw. eingestöpseltem USB-Stick starten, sollte automatisch die System Rescue CD zur Datenrettung gestartet werden. Ist dies nicht der Fall, so müssen Sie im BIOS die Bootreihenfolge anpassen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Wenn die CD erfolgreich gestartet ist, bietet sich Ihnen folgendes Bild:

(Für eine größere Darstellung bitte die Bilder anklicken)

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Wählen Sie mit den Pfeiltasten der Tastatur Option 5 aus und drücken Sie die Eingabetaste. So starten Sie die grafische Oberfläche der System Rescue CD, was die Datenrettung stark vereinfacht. Nach kurzer Zeit sollte die grafische Benutzeroberfläche erscheinen.

Rettung der Daten

Der erste Schritt ist nun die Einbindung der Windows-Partitionen Ihrer Festplatte. Das Datenrettungsprogramm basiert auf Linux, hier werden anders als bei Windows Gerätenamen für die Festplatten verwendet, also etwa /dev/sda1 und /dev/sda5 statt C: und D:. Um herauszufinden, welche Ihrer Partitionen die Richtigen sind, tun Sie folgendes:

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1. Klicken Sie auf das CD-Symbol in der unteren, linken Ecke des Bildschirms. Im erscheinenden Startmenü wählen Sie „System“ und dann „GParted“. Es öffnet sich daraufhin eine Übersicht über die im Computer vorhandenen Datenträger und ihre Partitionen. Bitte nehmen Sie in diesem Programm möglichst keine Änderungen an Ihren Festplatten vor, solange sie die Datenrettung noch nicht durchgeführt haben.

2. Sobald Sie die entsprechende Partition gefunden haben, geben Sie im Terminal (zu finden ebenfalls im Startmenü) den Befehl „ntfs-3g /dev/sda1 /mnt/windows“ (ohne Anführungszeichen) ein ersetzen Sie dabei sda1 durch den entsprechenden Gerätenamen Ihrer Windows-Partition.

3. Öffnen Sie nun im Startmenü den Filemanager und rufen Sie den Ordner /mnt/windows auf. Hier finden Sie nun die Daten Ihrer Windows-Partition, die Sie hier zum Beispiel auf eine externe Festplatte kopieren können. Haben Sie das erledigt, ist die Datenrettung abgeschlossen und Sie können sich der Reparatur des Computers annehmen.

Fazit

Mit der System Rescue CD steht Ihnen eine Toolsammlung zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie Daten retten, Ihre Festplatte testen und ggf. sogar Viren und Rootkits entfernen können. Dieser Artikel sollte Ihnen die wichtigsten Schritte zur Datenrettung erklären. Weitere Informationen finden Sie im System Rescue CD-Handbuch.

Von |2018-07-25T14:07:25+00:00September 29th, 2011|Kategorien: BS-Sonstige|0 Kommentare

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