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Die iCloud

00-Die-iCloud-Logo-80.png?nocache=1318799876139Apples neuster Dienst, die iCloud ist vor Kurzem gestartet. Was genau die iCloud ist und wie sie funktioniert, erklärt dieser Artikel.

Ein Überblick

(Zur Darstellung in Originalgröße Abbildungen anklicken)
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"Dateien, die nicht mindestens 2x vorhanden sind, existieren gar nicht." Dieses Motto ist gar nicht so verkehrt, denn Datenverlust droht an vielen Stellen. Doch manuelle Backups schrecken viele User ab. An diesem Punkt setzt die iCloud an. Daten werden im Hintergrund zu dem Onlineservice geladen und existieren somit nicht nur auf dem Rechner bzw. Gerät, wo Sie erstellt wurden.
Doch die Apple-Wolke ist nicht nur eine reine Backuplösung, sondern eigentlich ein Synchronisierungsdienst.
Apple erfinden das Rad nicht neu, doch wie man es von Apple erwartet, ist dieser Dienst durchdacht und voll in die Applesysteme integriert. So funktioniert die iCloud sowohl auf dem heimischen Mac, auf den verschiedenen Macbooks, dem iPhone, dem iPod Touch und natürlich dem iPad. So kann von jedem Gerät auf den Datenbestand zugegriffen werden. Natürlich auch von jedem Ort, sofern eine Internetverbindung etabliert werden kann.
Die Apple-Wolke löst den bisherigen MobileMe-Dienst von Apple ab. Dieser war kostenpflichtig, und, wie Steve Jobs selbst einräumte, "nicht sehr gut". Mit der kostenlosen iCloud wird vieles besser gelöst und gemäß dem Apple Motto "It just works" in die Geräte softwareseitig integriert.

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Einen schönen Überblick, was die Wolke alles kann, findet man auf der Apple-Homepage.

Was kommt in die Cloud?

Prinzipiell kann erst einmal jedes Dokument in der Cloud gespeichert werden, ganz egal, ob es sich um eine iWork Datei, ein PDF oder sogar einen ganzen iMovie-Film handelt. Diese Dokumente können nach der Synchronisation auf allen Geräten abgerufen werden. Besonders interessant ist aber die Möglichkeit, zum Beispiel ein ganzes System-Backup z.B. des iPhones, in der Wolke zu speichern, oder auch die Verfügbarkeit aller gekauften Apps und iTunes Songs innerhalb der Cloud. Am Mac gekauft und am iPhone heruntergeladen – mit der iCloud kein Problem. Ein Foto mit dem iPhone geschossen, kurz danach ist es auf dem iPad und dem Mac verfügbar.
Grade diese Möglichkeit erleichtert den täglichen Umgang mit den eigenen Daten. Früher musste erst ein iOS-Gerät per Kabel mit dem heimischen Mac verbunden werden, um Inhalte zu übertragen, oder synchronisieren. Dies funktioniert nun alles drahtlos.
Doch nicht nur Dokumente, Fotos und Musik finden ihren Weg in den Onlineservice. E-Mails, Kontakte, Kalender und deren Termine können ebenso über den Dienst synchron gehalten werden.

Voraussetzungen für die iCloud

Die iCloud steht eigentlich jedem Benutzer eines Appleproduktes zur Verfügung. Um Sie allerdings nutzen zu können, gelten einige Bedingungen:

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Man kann sich mit seiner Apple-ID nur für diesen Dienst anmelden, wenn man entweder ein iOS5 Gerät sein Eigen nennt oder einen Mac nutzt, auf dem das neue Betriebssystem Lion ( 10.7) installiert ist.

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Gerüchte zufolge wird die iCloud auch bald für die Version 10.6.9 verfügbar sein, was auch Snow Leopard Usern den Weg in die Wolke ermöglicht.
Wer bereits einen MobileMe-Account besitzt kann sich ebenfalls mit seiner Apple-ID in dem neuen Service anmelden, da er wie bereits erwähnt den MobileMe Service ersetzt.

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Für Windows Nutzer, die ein iOS5 Gerät nutzen gibt es das iCloud Control Center zum Download, welches es dem Windows System ermöglicht mit der iCloud zu kommunizieren.

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Nach der Anmeldung an der Cloud ist die Verbindung permanent möglich.
Die Outlook-Kontakte, -Emails und auch die Musik aus iTunes können dann auch von einem Windows-System in der Cloud synchronisiert werden. Wie immer stehen Windows Usern aber nicht alle Möglichkeiten der iCloud offen.

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Im Web ist die iCloud auch erreichbar. Dazu surfen Sie auf icloud.com und melden sich mit Ihrer Apple-ID, welche für iCloud freigeschaltet ist, an.

Die Kosten

Für die Benutzung von iCloud fallen keine Kosten an, sofern Sie mit den 5GB, die es gratis gibt, auskommen. Mehr Speicherplatz kann dazu gekauft werden. Wenn man an die Größe der heutigen iPhones denkt, (16-64 Gigabyte) ist die 5Gb Grenze auch schnell erreicht. Die Preise sind allerdings auch nicht sehr hoch, da man den zusätzlichen Speicherplatz für ein ganzes Jahr bucht. Für 16 Euro erhält man 10GB, 20Gb kosten 32 Euro und für volle 50GB muss man 80 Euro im Jahr zahlen.

Fazit

Apple hat die Synchronisation nicht neu erfunden, aber durchaus verbessert. Da alle Aktivitäten von iCloud im Hintergrund stattfinden können, wird es schnell zur Selbstverständlichkeit, alle Daten jederzeit auf jedem Gerät zur Verfügung zu haben. iCloud ist voll in die verschiedenen Systeme integriert und daher gibt es keine Einstiegshürde.
Es funktioniert einfach, um die Aussage von Steve Jobs mal zu übersetzen. Und genau so ist es auch.
Das nötige Vertrauen in den Anbieter des Dienstes kann als Nachteil nicht gelten, da es bei allen Synchronisations- / Onlinebackup- oder Clouddiensten nötig ist. Einziges Manko ist somit der Zwang, sein Gerät mit iOS5 betreiben zu müssen und die noch nicht vorhandene Verfügbarkeit für Snow Leopard Benutzer.

Von |2018-07-25T14:05:09+00:00Oktober 17th, 2011|Kategorien: SW-Sonstige|0 Kommentare

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