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Flash auf dem iPad mit iOS

01-flash-auf-dem-ipad-mit-ios-iswifter-80.png?nocache=1316766593468Apple dominiert mit seinem iOS System die Tablet Welt und nimmt einen großen Teil im Smartphonebereich ein. Flash -Spiele, -Videos oder Flashprogramme bleiben für iOS-Benutzer allerdings eine versteckte Welt. Wie das iOS-System Flash kompatibel gemacht werden kann erfahren Sie hier!

Einleitung

Der ehemalige Apple Vorsitzende Steve Jobs sträubte sich bisher Flash-Inhalte auf seinen iOS-Plattformen, beispielsweise das iPad von Apple zugänglich zu machen. Er begründete diese Entscheidung immer mit der Aussage, dass Flash veraltet ist und HTML 5 die Zukunft sein wird. Darüber hinaus machte er auf die häufigen Sicherheitslücken im Flash-System von Adobe aufmerksam. Seine Beweggründe scheinen also ziemlich verständlich, nur für iOS-Nutzer nicht unbedingt nachvollziehbar. Durch den strikten Boykott von Flash, kommen diese nicht in den Genuss von Flashinhalten im Internet, welche einen großen Anteil im World Wide Web haben.

Flash auf dem Apple Mac

Bis hierhin war immer nur die Rede vom Boykott, der Adobe Software bei dem iOS-System von Apple. Adobe hat aber bereits offizielle Versionen für das Mac-System veröffentlicht. Diese Tatsache ist zwar bei Apple nicht gern gesehen, aber so hat die Mac-Welt die Entscheidung selber in der Hand, ob sie Flash benutzen wollen.

Flash auf dem Apple iPad und anderen iOS-Systemen

Für iPad, iPhone und iPod gibt es bisher noch keine stabile Version von Adobe. Die Entwickler haben aber bereits unter dem Code-Namen „Wallaby“ eine Vorabversion für die iOS-Systeme, wie beispielsweise für das iPad veröffentlicht. Wallaby generiert aus Flashdateien den HTML 5 Code, was aber bisher nicht bei Videos und Musik funktioniert. Bisher richtet sich also Wallaby eher an Entwickler, welche beispielsweise Ihre Werbebanner auf dem iPad darstellen möchten.

Flash auf den iOS-Systemen, die Lösung!

Für alle Nutzer die beispielsweise Flash auf dem iPad nutzen wollen, gibt es bisher aber auch einen anderen Lösungsansatz.  Dieser Lösungsansatz sind spezielle Browser, die den Safari Browser ablösen sollen.  Der wohl bekannteste Vertreter dieser Art ist der Browser iSwifter, welcher im App Store von Apple für das iPad erhältlich ist.

iSwifter

iSwifter ist der erste cloud-basierte Flashbrowser für iOS-Systeme, wie beispielsweise das iPad. Steuert man mit iSwifter eine Webseite mit oben genannten Inhalten an, so geht die Anfrage über Server die in den USA stehen. Diese Server führen dies Programme aus und übertragen sie dann wieder in den iSwifter Browser. In diesem Fall wird also beispielsweise das iPad nicht Flashfähig gemacht, sondern man surft über andere Server diese Inhalte für den Benutzer ausführen.

iSwifter Homescreen

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iSwifter und Videos

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Nachteile von iSwifter

iSwifter ist für die ersten 30 Minuten kostenlos, danach muss man 4,99 $ bezahlen. Ein weiterer Nachteil ist die schlechte Qualität von Videos, verursacht durch den Datenaustausch zwischen iSwifter und den iSwifter-Servern.

Fazit zu iSwifter

Wer überhaupt nicht auf Flashinhalte verzichten möchte, für den ist iSwifter genau das richtige obwohl hier auch die Nachteile bedacht werden sollten. Wem es nur um Videos geht, der kann auch die YouTube bzw. ClipFish App benutzen.

Alternative zu iSwifter

Wer einen kostenlosen Browser haben möchte, ist bei den Browser Splashtop besser aufgehoben. Die Funktionsweise ist dieselbe wie bei iSwifter, allerdings geht hier die Verbindung nicht über externe Server sondern über den eigenen Computer. Der Nachteil bei Splashtop ist, dass auf dem eigenen Computer eine Software installiert sein muss und dieser immer an sein sollte wenn Sie den Browser benutzen möchten. 

Splashtop im Apple App Store

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Fazit

Es ist schade dass Apple die Inhalte derart boykottiert, obwohl dies teilweise auch verständlich ist. Apple nimmt dabei aber die Entscheidung den Nutzern von iOS weg und bestimmt über deren Köpfe hinweg. Wer aber nicht darauf verzichten möchte kann auf die oben genannten Alternativen zurückgreifen oder hoffen dass es bald eine offizielle Version für die iOS-Systeme, wie iPad oder iPhone geben wird. Dies ist aber sehr unwahrscheinlich, eher gibt es eine Version die Inhalte des Programmes in HTML 5 umwandeln wird.

Von |2018-07-25T14:08:05+00:00September 23rd, 2011|Kategorien: SW-Sonstige|1 Kommentar

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Ein Kommentar

  1. TrippleX 23. September 2011 um 13:23 Uhr

    Interessanter Artikel, das werde ich gleich mal ausprobieren.

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