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Gefragt in Peripherie von
Har hier jemand schon mal was davon gehört, dass ein Bildschirm nach ca.8 Jahren werksbedingt abgeschaltet wird, damit man einen neuen kaufen muß. Bei Druckern ist das ja bekannt. Wir haben zwei gleiche Bildschirme (HP L1925) im Abstand von ca. einem halben Jahr gekauft. Vor ca. einem halben Jahr ist nun der erste dunkel geblieben und gestern nun der zweite. Ich denke, dass hier ein Ablaufdatum werksbedingt vorgesehen ist.
weiß hier jemand was darüber?

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Beantwortet von
wissen tun es viele, 100 prozentig wird dir keiner bestätigen.
das was du meinst heißt obsoleszenz, ein paradebeispiel die glühbirne.
dass das bildschirm 8 jahre gehalten hat, ist auf jedem fall länger als sich vielleicht der hersteller gedacht hat.
es gab mal einen fernsehbericht wo ein fernsehtechniker quasi einen kleinen kampf gegen diese programmierte lebenszeit führt.
ich kann mich nicht mehr genau erinnern was für teile er als anfällig hält, aber er hat eine interessante bemerkung gemacht.
man erwartet, dass in hochpreisigen geräten ebenfalls hochqualitativen komponenten verbaut werden, die realität sieht aber anders aus.
als erstes hat er kondensatoren gezeigt die vielleicht im massenkauf unter einem cent kosten, was dementsprechend mit einer sehr geringen qualität verbunden ist.
die und andere teile die aus dem billig ressort stammen, haben da wirklich nichts zu suchen!
dann war die verarbeitung dran, bei einigen wirklich außen hui, innen pfui.
manche lötstellen rund wie bowlingkugel, kalte lötstellen und einige mehr solche ausfälle.
was mich persönlich wirklich verärgert hat, dann netzteilplatinen die mit unzulässigen abständen zwischen den hoch und kleinspannungen und dazu noch nicht wirklich geschützt verbaut wurden.
da habe ich mich schon gefragt, wie kamen sie zur geprüfte sicherheits plakette.
was er aber noch sagte, oft sind die benutzer selbst dafür verantwortlich, also dass, die geräte eine kurze lebensphase haben..
das ist aber kein neues problem, auch in der zeit wo alles noch in diskreter bauweise hergestellt wurde, gab es ähnliches.
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Beantwortet von
alle dinge haben eine lebensdauer, deine terrassensteinplatten vllt ein paar jahrmillionen, aber computerteile höchstens ein paar jahre. und wenn nun eine bestimmte serie von elektrolyt kondensatoren allesamt nach ca 1000 betriebsstunden den geist aufgeben ergibt sich für die damit ausgerüsteten geräte eben ein ablaufdatum.

man kann da von verschwörung reden und ja solange niemand die hersteller dafür vom markt fegt werden die ein teufel tun es zu ändern.

aber finde dich damit ab. freu dich dass alles wirklich billig geworden ist ( guck dir einfach mal preise aus zeitschriften der 1980er jahre an! )
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Beantwortet von snoopie Experte (3.2k Punkte)
Hallo!

Elektronische Einzelteile haben eine bestimmte Lebensdauer, weil die Materialien, aus denen sie hergestellt werden, oft einer Alterung unterliegen. Bei manchen Teilen trifft das eher zu als bei anderen. Manche halten aber auch quasi ewig. Daran wird man kaum etwas ändern können. Man kann es nur verbessern, wenn man eben mit qualitativ besseren, damit aber auch teureren Teilen arbeitet.

Schade ist meines Erachtens nur, dass heutzutage viel zu schnell auf eine Reparatur verzichtet werden muss, weil viel zu teuer und damit nicht wirtschaftlich. Geräte werden verschrottet, weil vielleicht nur ein kleines billiges Bauteil streikt. So werden teure Neuanschaffungen nötig, aber die kurbeln ja andererseits die Wirtschaft an.

Und was mit dem ganzen Edelschrrott geschieht, wen kümmert´s. Vielleicht wird sich erst etwas ändern, wenn bestimmte Ressourcen wirklich global zu Ende gegangen sind, und vielleicht dadurch die Wegwerfgesellschaft eine Änderung erfährt.

Klar, gerade im Elektronikbereich ist manches über die Jahre billiger geworden. Mich ärgert da nur immer, wenn ich z.B. lese, dass ein bestimmtes Gerät z.B. miit "nur schlappen 99 Euro" beworben wird. Denkt man da an die alte (leider vergangene) DM-Zeit, da hätte man sicherlich einen Wert von umgerechnet rd. 195 DM nicht gerade als "schlapp" bezeichnet. Aber in diesem Zusammenhang muss man wohl umdenken, genau wie der Penner, der einen früher mit "Haste mal ne Mark?" ansprach, heute aber genau so selbstverständlich sagt "Haste mal nen Euro?", owohl er doch eigentlich sagen müsste "Haste mal 50 Cent?".

Gruss,
Snoopie
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Beantwortet von power-poler Experte (3.7k Punkte)
Glaube den Bericht habe ich auch gesehen, hat er da nicht seinen Drucker mit einem Russischen Programm wider flott gemacht?.

Hab auch so ein Tolles Gerät. Einen Receiver.
Als erstes ging die Festplatte hobs. naja schnell getauscht.
Dan noch 3 mal die Elkos von der Netzteil Platine tauschen lassen ( Abstand so 1 Jahr) und dan doch den Kampf verlorenen.
Ich weiß wie man sich fühlt, nach Jahren etwas weg zu schmeißen, bei dem man genau weiß, es kann nur eine Kleinigkeit sein, aber der Aufwand wäre zu hoch es reparieren zu lassen.
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Beantwortet von
In einem YT-Vid (weis leider nicht mehr wies hies) führt da so ein Mechanikus vor, wie gleich mehrere Drucker des gleichen Modells jeweils exakt nach 2 Jahren ausfallen. Er wechselt dann genau einen kleinen Elko aus, und siehe da, die Dinger funzen wieder. Angeblich. Der Elko soll auch angeblich auch nur 1 Cent gekostet haben. Jeder Hobbyelektronicus weiß, dass es keine Elkos für 1 Cent gibt und diese auch keinen exakten Timer eingebaut haben können, um komplett auszufallen. Da wird halt viel Mist gelabert, um sich ein bisschen wichtig zu machen.

Andererseits denke ich schon, dass sich ein Ausfall z.B. per Firmware genau einplanen lässt, was auch zu beweisen wäre. Blos, bewiesen hat das noch niemand, obwohl die Sache doch nicht unerheblich ist: denn der Hersteller, dem man das nachweisen kann, hat es sich auf gewisse Weise beim Käufer versaut, unabhängig davon, ob die Garantiefristen abgelaufen sind.
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Beantwortet von
geräte mit vorprogrammierten ablaufdatum bewusst hergestellt glaub ich mal nicht, aber man nimmt es in kauf dass es nicht so lange hält.

auffällig ist aber für jeden dass die produkt zyklen immer kürzer werden. früher hielt eine anschaffung ein jahrzehnt, heute überlegt man nach ein halben jahr, ob es nicht besser ein neueres navi sein soll bevor man sich lange ärgert über fehlende karten und funktionen.
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Beantwortet von peter43 Mitglied (543 Punkte)
Wir haben zwei gleiche Bildschirme (HP L1925) im Abstand von ca. einem halben Jahr gekauft. Vor ca. einem halben Jahr ist nun der erste dunkel geblieben und gestern nun der zweite. Ich denke, dass hier ein Ablaufdatum werksbedingt vorgesehen ist.


Warum ???

HP wird damals für die Herstellung einer bestimmten Anzahl dieses Bildschirms die Bauteile eingekauft haben (= der günstigste Anbieter bekommt den Zuschlag). Wenn an einem der Bauteile während der Produktion eine Schwachstelle eingeflossen ist, sterben natürlich alle damit bestückten Bildschirme etwa nach gleicher Betriebszeit.

Daraus eine gewollte Betriebsdauer abzuleiten, halte ich für sehr gewagt. HP und alle Einzelteilehersteller haben ein Ruf zu verlieren. Die Theorie, daß in einer Firmware ein Ablaufdatum integriert ist, halte ich für noch gewagter. Dieses Gerücht existiert schon viel zu lange, Da hätte längst jemand eine derartige Firmware geknackt und Beweise vorgelegt.
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Beantwortet von
Wenn an einem der Bauteile während der Produktion eine Schwachstelle eingeflossen ist

Eingeflossen? Könntest Du mal präzise werden, wie man sich das vorzustellen hat?
Von der technischen Seite her kann ich Dir jedenfalls versichern, dass es keine Bauteile (die sogar innerhalb einer Serie Streuungen unterworfen sind) mit exakt reproduzierbarem Ausfallverhalten auf Grund von Fehlern oder Schwachstellen gibt. Solche End-Off-Life-Parameter werden nur als statistischer Wert an Hand von zufälligen Losen angegeben und sind nicht individuell bestimmbar. Es sei denn, sie sind komplexer Natur, sprich in sog. Intelligenten Schaltkreisen vorprogrammiert. Dafür fehlen allerdings, wie schon gesagt, Untersuchungen und Beweise.

Daraus eine gewollte Betriebsdauer abzuleiten, halte ich für sehr gewagt.

Du kannst alles für gewagt halten, sogar das Gegenteil davon, wenn Du nichts Konkretes vorzulegen hast. Solange keine unabhängige Instanz in irgend einer Richtung für Klarheit sorgt, bleibt das Alles reine Spekulation.
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Beantwortet von
interessant ist auch noch, dass beide Bildschirme beim einschalten für ca. 1/2 Sekunde ein Bild (desktop) zeigen und dann dunkel werden.
dh. dass sie eigentlich noch funktionieren!

Auf den Bidschirmen steht hinten ein Produktionsdatum einmal juli 2004 und einmal Oktober 2003 in diesem Abstand war auch der Ausfall!

Diese Bildschirme haben perfect für unsere HP Workstationen gepasst (perfekte Grafic) werde wohl neue passende Bildschirme suchen müssen. :(
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