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Gefragt in Telekommunikation von
Wie sieht es eigentlich zwischen Provider und Kunden aus, da liegen doch zu einem
großen Prozentsatz Telefonkabel. Meiner Meinung nach hat es keinen Sinn am Ende
Highendkabel einzusetzen. Anders sieht bei den Kabelfernsehanbietern aus, da sind
schon seit Jahren sehr hohe Übertragungsraten üblich.

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Beantwortet von doc-jay Experte (6.8k Punkte)
Was willst du denn genau wissen? Wo soll man High-End-Kabel einsetzen? Un welche genau meinst du?
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Beantwortet von strauss Experte (3.9k Punkte)
Hi

[quote]da liegen doch zu einem
großen Prozentsatz Telefonkabel[/quote]

Die Technik ist aber auf dem absterbenden Ast. Glasfaser ist bei Verbindungen zwischen großen Internetknoten schon lange Standart.

Auch bis zum Endkunden ist diese Technik stark im Vormarsch.

Mfg Micha
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Beantwortet von
Frag bei der Telekom nach, die wissen ganz Bescheid...
Zuerst gab es ISDN nur für Firmen, irgendwaaaaaan für alle und das noch günstig, dann kam VoIP, die hatten/haben aber noch ISDN an der Backe, da bis fünf nach zwölf  neue Verträge abgeschlossen wurden, zwischendurch kam noch VDSL, abgerundet wird es mit der Glasfaser, ja,  ist das nicht ein perfektes Management?
FTTH für alle, das muss doch genug Hightech sein, es kostet ja fast nix;-P
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Beantwortet von
Also ich hab WLAN und bin mobil.
Das reicht.
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Beantwortet von
Natürlich weiss ich dass diese Technik am aussterben ist, aber das
täuscht doch nicht darüber hinweg dass in allen Haushalten noch altes
Kupferkabel liegt, und das wird sich in den nächsten 50 Jahren nicht
ändern. Ich kann verstehen wenn man zum Beispiel an Musikanlagen
die autark sind meinetwegen 10mm² Goldleitung benutzt dass das
etwas bringt für jemanden der jung genug ist um die Frequenzen
zuhören. Aber ein System ist immer so gut wie sein schwächstes Glied,
und das ist für mich das Telefonkabel das meisten in J-2Y(ST)Y
ausgeführt wurde und maximal 16 MBit/s übertragen kann.
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Beantwortet von
[quote]Natürlich weiss ich dass diese Technik am aussterben ist,...[/quote]Die "Kupfertechnik" wird schon seit Jahren künstlich am Leben gehalten. Weil es immer "Dat is gut, dat kama so weiter machen" hieß,  hat man lange nichts gemacht und falls jemand was machen wollte, wurde gleich auf die Finger gehauen. Zwischendurch, um die Leute zu beruhigen, wurde was "neues" auf den Markt rausgehauen, also von V.21 bis VDSL, leider nicht flächendeckend.
[i]Emm, habe ich schon ISDN erwähnt...?[/i]
Nicht flächendeckend oder wie andere dazu "weiße Flecken" sagen, da sich nicht überall lohnte, immer noch nicht lohnt. Und wo es aus technischen Gründen nicht möglich war, sagte man "demnächst können wir es anbieten..."  oder den Leuten die Hälfte (wenn es gut ging) fürs ganze Geld aufs Auge drückte.
Manch einer Kunde konnte noch zum anderen Anbieter wechseln und vielleicht sogar mit mehr Speed, aber nur in Ballungsgebieten, und natürlich nicht jeder der es wollte.
Das Lustige (wenn es nicht so traurig wäre) kommt noch und zwar das "Highendkabel" (Glasfaser) in den neuen Bundesländer, das an die Kupferleitung gekoppelt ist, falls überhaupt.
Jetzt was neues, FTTH und alles wird gut:-D

Nur das alles hat nichts mit der Technik zu tun, schon eher mit dem ganzen Herum, also was man damit machen, erreichen will.
Die Technik ist nur das Arbeitspferd.
Deine "Kupfertheorie" ist aber gut, blöd nur, dass vor einem Jahr (oder so) stellte ein Labor (eines Herstellers aus dem Telekommunikationsbereich, ein Chipsatzhersteller) einen Versuchsaufbau vor, damit haben die 1Gbit/s über die Telefonleitung durchgejagt.
Wann die mal damit auf den Markt gehen können, was letztendlich am Netto von 1Gbit/s bleibt, steht wohl noch in den Sternen.
Naja, zu einem ist das gut, da die Telefonstrippen fast überall liegen, zu anderem nicht jeder wird es haben, nutzen können.
Also nichts neues, es wird interessant und kompliziert sein, mal schauen.

Bleib am Ball, du hast den vollen Durchblick!
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Beantwortet von computerschrat Profi (20.9k Punkte)
@mainsprinter

über die alten Telefonkabel können durchaus höhere Datenraten übertragen werden, als 16MBit/s. Es kommt auf die Länge der Übertragungsstrecke mit diesen alten Kabeln an. Darüberhinaus kann man bei Kenntnis der Übertragungsfunktion einer Strecke auch über die Vorschaltung eines aktiven Filters mit ungefähr der inversen Übertragungsfunktion der Kabelstrecke einiges verbessern.

Im Übrigen werden die einzelnen Bits nicht im Basisband als einzelne Impulse im Sinne einer analogen Übertragung auf die Leitung geschickt. DSL lebt von einer Codierung, die es ermöglicht, wesentlich höhere Datenraten über eine Kupferleitung zu schicken, als man von der analogen Bandbreite der Leitung erwarten könnte.

Ich habe sowohl vom Schaltkasten bis zum Haus und im Haus selbst noch die "alten" Sternvierer Leitungen und lebe mit den 50MBit/s, die hier tatsächlich ankomen recht gut.

Gruß
computerschrat
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