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Gefragt in Windows 10 von suppnetfan Mitglied (312 Punkte)
Hallo, nach der Installation von Avast Antivirus erhielt ich den Hinweis auf die Gefahren von dns-hijacking. Und mir wurde der Kauf eines kostenpflichtigen Programmes angeboten. Frage: gibt es auch eine kostenlose Alternative?

6 Antworten

+1 Punkt
Beantwortet von halfstone Profi (15.3k Punkte)
Hallo Suppnetfan,

lass dich von deinem Avast doch nicht immer so ins Boxhorn jagen. Mein AVG Antiviren Programm versucht das auch immer indem es mir erzählt ich hätte ungeschützte Dateien (was auch immer bei AVG ungeschützt heißt). Die erfinden allerlei Dinge, die einen verunsichern sollen um dann von dem kostenlosen Produkt von denen auf ein kostenpflichtiges um/auf/ab zusteigen.

DNS hijacking macht ja z.B. die Telekom mit ihren Kunden gerne und leitet dann auf eigene Angebote um. Dafür muss man aber Zugriff auf einen DNS Server haben, den die wenigsten Menschen haben sollten.

Also falls du nicht selber von DNS hijacking durch deinen Provider betroffen bist (und das kann man leicht abschalten indem man einfach einen anderen DNS Server einträgt) sollte dich das nicht beunruhigen.

Gruß Fabian
+1 Punkt
Beantwortet von
hi Ich weiß nicht mal was das ist? DU? Ist damit sowas wie Zensur-Ullas "Internetsperre" gemeint?

Dann sollte eigentlich ein Eintrag von unabhängigen DNS-Servern ausreichen.

Nachtrag: Ich schließe mich meinem schnelleren Vorredner an
+1 Punkt
Beantwortet von halfstone Profi (15.3k Punkte)
Hi,

mit DNS hijacking bezeichnet man das übernehmen eines DNS (Domain Name Servers) um die Anfragen auf andere Seiten umzuleiten.

Das kann man wie die Telekom machen (ich weiß nicht ob die das noch machen, aber als ich noch bei dem Verein war hatte ich immer wieder Umleitungen wenn ich mich bei der Domain vertippt habe, was sehr ärgerlich sein kann). Also man leitet Tippfehler von URLs auf die eigenen Suchseiten um. Das geht aber eben nur wenn man Zugriff auf den DNS Server hat, den man benutzt, was bei einem Provider ganz einfach ist, da ja meist der DNS dynamisch dem Kunden zugewiesen wird.

Man kann das aber auch nutzen um Anfragen auf bösartige Seiten umzuleiten. Das funktioniert aber nur wenn der eigene Rechner irgendwie dazu gebracht wird einen anderen präparierten DNS Server zu benutzen (also wenn der Rechner sozusagen gehackt wurde). Dann kann man die Anfrage zur eigenen Bank auf eine andere Seite weiterleiten und dort die Zugangsdaten zum eigenen Konto abgreifen...

Oder man verwendet es als Staat als ziemlich einfach zu umgehende Zensurmethode. Man kann dann unbeliebte Seiten einfach sperren oder umleiten. Das ist deshalb einfach zu umgehen, weil man den DNS Server ja selber bei sich eintragen kann (der Staat könnte natürlich die bekanntesten DNS Server auch sperren).

Gruß Fabian
0 Punkte
Beantwortet von suppnetfan Mitglied (312 Punkte)

@halfstone: danke für die Hinweise!

"Man kann das aber auch nutzen um Anfragen auf bösartige Seiten umzuleiten. Das funktioniert aber nur wenn der eigene Rechner irgendwie dazu gebracht wird einen anderen präparierten DNS Server zu benutzen (also wenn der Rechner sozusagen gehackt wurde)"

-> d. h., wenn man ein aktuelles Antivirenprogramm hat und regelmässig einen Suchlauf über die Festplatte machen lässt, dürfte eigentlich (auch in der Hinsicht) nichts schiefgehen

+1 Punkt
Beantwortet von halfstone Profi (15.3k Punkte)
Hi suppnetfan,

ja genau so sehe ich das.

Gruß Fabian
+1 Punkt
Beantwortet von computerschrat Profi (21.6k Punkte)
@suppnetfan,

wenn ich dein Problem mit dem nicht antwortenden DNS sehe, hat aber vielleicht schon jemand genau das bei dir versucht, hat es nur nicht ganz richtig umgesetzt, so dass die Umleitung auf den feindlichen DNS nicht richtig funktioniert :-)

Gruß computerschrat
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