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Beruflicher Werdegang IT





Frage

Hi, ich mache gerade Abitur, hoffentlich auch mit einigermaßen gutem Abschluss^^. Durch Beobachtung und Teilnahme am Supportnet kam mir nach einer Weile die Frage auf, wie man dazu kommt ein solches Forum ins Leben zu rufen bzw. wie dies von den Moderatoren realisiert wurde. Da ich immer noch keinen Ausbildungs- oder Studienplatz habe, mache ich mir zunehmend Gedanken über meine Zukunft. Ich bin mir sicher dass die IT-Branche ,einfach alles rund um den Computer, das Richtige für mich ist. Nun frage ich aber mal direkt die Moderatoren, was ihr gelernt habt ? Ein Informatikstudium habe ich schon in Betracht gezogen, bin mir aber nicht sehr sicher, da Mathematik mein Problemfach ist und wenn ich den NC nicht erfülle, wird das Ganze noch schwieriger. Ich weiß einfach nicht, was mich erwartet, ob ich mir trotz Mathematikschwäche solch ein Studium zutrauen kann(Informatik soll auch der Studiengang mit der höchsten Abbruchrate sein). Da sich hier wie ich glaube auch viele befinden, die die hier diskutierten Themen auch beruflich behandeln, hoffe ich auf einen Ratschlag. Mir ist klar, dass mir keiner "den-richtigen-Weg" zeigen kann,aber vielleicht kann mir jemand Erfahrungen aus seinem Werdegang in der IT-Branche mitteilen. Keule [*][quote][sup][i]Admininfo: Thread verschoben. Bitte beachte [url=http://www.supportnet.de/groupfaqs/3][u]FAQ 2[/u][/url] für deine nächste Anfrage.[/i][/sup][/quote]

Antwort 1 von riese

also ein gutes bis sehr gutes verständnis für natuwissenschaften schadet keinem der in der it branche fuss fassen will


adam

Antwort 2 von irmi

Hallo!

Ich bin zwar kein Moderator hier, doch ich bin in er IT-Branche beschäftigt. Ich habe EDV-tEchnikerin gelernt (Lehre), wobei hier die Schule eigentlich nix gebracht hat, nur die Praxis. Nach einigen Jahren arbeiten habe ich beschlossen Informatik an der Uni zu studieren. Was mich dort erwartet hat, fand ich ziemlich enttäuschend :(( Die Lehrinhalte und wie einem das vermittelt wird, mit dem bin ich nicht zurechtgekommen! In der Vorlesung haben eigentlich alle nur das runtergelabert was eh im skript steht und zu den übungen sind extrem schwere aufgaben zu lösen. Deswegen bin ich auf eine Fachhochschule umgestiegen, dort wird auch mehr praxisbezogen unterrichtet und man wird vorbereitet.
Ich würde dir raten es auch auf einer fachhochschule zu probieren. Aber es ist sowieso immer die frage, ob man jetzt lieber auf die uni geht (mehr selbstständigkeit, freie zeiteinteilung, dafür viel mehr selbstdisziplin) oder fh (wie in der schule).
Alles Gute für deinen weiteren lebensweg!
lg irmi

Antwort 3 von Sunday

Du hast nicht nur Zeit verloren:

Es gibt Berufs-Kollegs, die bieten die Hinführung zur Fachhochschulreife oder zur Allgemeinen Hochschulreife einschließlich der Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten an. Damit hat du für alle Eventualitäten die besten Grundlagen.
Allerdings wirst du da gefordert und dann ist nicht mehr viel mit Mädchen und Alk am Wochenende.

Antwort 4 von Keule_

@riese
Das liegt auf der Hand und macht mir ein bisschen Angst.
@irmi
Davon habe ich gehört,dass es an Unis sehr/zu theoretisch zu geht,ich bin bereits am Überlegen mich an der FH hier bei mir zu bewerben, da die Uni Halle/Saale diesen Studiengang sowieso nicht anbietet. Ich denke auch es spricht zusätzlich gegen das Studieren an einer Uni, dass es sich in überfüllten Hörsälen nicht gut lernen lässt. Irmi aber deine Antwort ist genau das was ich wollte - Danke!
@Sunday
Berufskollegs?Davon habe ich noch nicht gehört, werd mich mal kundig machen.Jetzt muss ich erstmal das Abitur durchziehen. Fragt sich auch ob ich auf so ein Berufskolleg aufgenommen worden wäre - da wollen sicher viele hin. Denke aber doch dass ein echtes Abitur mehr wert ist als andere fachhochschulereifeersetzende Qualifikationen.
Keule!

Antwort 5 von Sunday

Da macht man ein "echtes Abitur",
keine Anstattlösung,
allerdings machst du gleichzeitig eine Ausbildung.

Ist allerdings ein bisschen viel verlangt für verwöhnte Gymnasiasten, die um 13 Uhr Schulschluss haben.

Antwort 6 von haarspalter

nur so als randbemerkung: mathematik ist keine natur- sondern eine geisteswissenschaft.

Antwort 7 von riese

aber hallo

jetzt können wir trefflich streiten

adam

Antwort 8 von haarspalter

Zitat:
jetzt können wir trefflich streiten

diese organisatorische zusammenfassung ist nicht selten und auch nicht abwegig, da durchaus beziehungen bestehen. die mathematik ist ein wichtiges werkzeug der naturwissenschaften, besonders der physik. aber sie selbst ist genausowenig eine naturwissenschaft wie physik keine angewandte mathematik ist.

ich denke es ist ganz eindeutig, dass beide von grundlegend verschiedener natur sind:
in der mathematik ist der beweis die oberste instanz zum erkenntnisgewinn. in der physik gibt es keine beweise. nur die befragung der natur durch das experiment hat gültigkeit. und dies nur solange bis keine widersprechenden schlüsse aus anderen experimenten das vorhergehende in frage stellen.
in der mathematik gibt es ewige wahrheiten. denn sie beschäftigt sich mit konstrukten, deren anfangs- und randbedingungen klar festgelegt worden sind. in der physik ist die unsicherheit das einzig sichere, da man nie endgültige klarheit über die natur der untersuchten systeme bekommen kann. sprich, man kann nie beweisen, dass man alle eigenschaften eines nicht von menschenhand/-verstand geschaffenen systems kennt.
herr popper kann das aber viel beser erklären als ich

Antwort 9 von Keule_

Mir stellt sich nur immer die Frage, ob man sich die mathematische Windung noch aneignen kann^^......Nur wenn man immer ewig damit zu kämpfen hat, die Lösungswege und Denkweisen zu verstehen, steht dies als echte Blockade im Raum. Aber Haarspalter, sehr schön erklärt!
Keule!

Antwort 10 von donossi

Hallo

Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob du Mathematik nicht verstehst oder zu faul bist zum lernen.

Informatik an der Uni ist nämlich ein sehr Mathelastiges Studienfach. Unser Fachbereich heisst nicht einfach so "Mathematik und Informatik".

Im Grundstudium haben wir folgeden Fächer:

4x Mathematik (Algebra, Logik, Analysis)
2x Algorithmen und Datenstrukturen (Programmieralgorithmen)
2x Programmieren
3x E-Technik

Im Hauptstudium kann man sich dann teilweise um die höhere Mathematik drücken, wenn man "Spass" an den richtigen Fächern hat. Aber da gibt es Fächer wie Kryptologie, da werden dann auch Mathematische verfahren angewendet, die nicht in der Realschule angesprochen werden....

Weiterhin habe ich gemerkt, dass Informatik an der Uni Braunschweig nichts mit Computer zusammenbauen oder Netzwerkadministration zu tun hat. Wenn du sowas machen willst, dann solltest du dir eine Berufsausbildung suchen. z.B. als "Fachinformatiker Systemintegration"

Gruss

DonOssi

Antwort 11 von Keule_

Danke für den Tipp,das sieht sehr interessant aus.

Antwort 12 von LittleT

Hallo alle zusammen,
Der Beitrag ist zwar schon ein bisschen älter, aber ich will mich trotzdem noch beteiligen.

Ich habe eine Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung durchlaufen. Dies war sehr interessant. Im ersten Lehrjahr haben wir im Betrieb mit HTML SQL und PHP angefangen. Umgang mit Office und VBA. Überall natürlich nur die Grundlagen da für mehr die Zeit nicht reicht. Aber spezialisieren kann man sich dann immer noch.
Im zweiten Lehrjahr war dann C++ und Java an der Reihe wie auch die gesamten 3 Jahre in der Berufsschule. Im dritten Lehrjahr haben wir ABAP gemacht, bei dem ich auch hängen geblieben bin. Alles in allem war dies eine super Ausbildung. Breit gefächert und von allem was mitbekommen.

Jetzt studiere ich Wirtschaftsinformatik an der FH am Wochenende. Ich kann noch nicht viel sagen, da ich jetzt erst ins zweite Semester komme, aber durch die Ausbildung die ich gemacht habe verlief das erste Semester super. Nur Mathematik, da hat es mich auch ein wenig gestrauchelt. Es lässt sich aber wirklich alles erlernen.

Liebe Gruesse
Rainer

P.S.: Während der Ausbildung hatte ich kein Mathematik. Logisches Denken und Zusammenhänge erkennen wäre von Vorteil.

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