Supportnet / Forum / HW-Sonstiges
Rechner startet nicht bei Kälte
Frage
Hallo!
Habe folgendes Problem:
Nach Aufrüstung startet mein Rechner bei niedrigeren Temperaturen (unter 15°C z.B. nach morgentlichem Lüften) nicht mehr. Die grüne MB-LED für
die Spannung leuchtet und sonst nichts. Steigt die Raumtemperatur oder ich halte kurz einen Haarfön vor die Lüftungsschlitze fährt der PC normal hoch. Gibt es hier einen Schutzmechanismus bez. Kälte oderbenötigt das Board eine Mindesttemperatur o.ä? Hat jemand eine Idee?
Besten Dank für Eure Infos !
OS: XP-SP2
MB: ASUS P5V800-MX
CPU: P4-3,0Ghz
RAM: 1GB Kingston
Antwort 1 von Como
Hi,
der Betrieb eines PCs sollte immer bei gleichbleibender Raumtemeratur ca. bei 20 Grad erfolgen, um das Beschlagen und die leichtgängigkeite der Lüfter zu gewährleisten und um Spannungsüberschläge duch Kondeswasserbildung zu vermeiden.
Es kann sein, dass ein Lüfter durch Verschmutzung oder wegen der niedrigen Teperatur nicht anläuft und die Sicherheitsschaltung so einen Start des Rechner verhindert.
der Betrieb eines PCs sollte immer bei gleichbleibender Raumtemeratur ca. bei 20 Grad erfolgen, um das Beschlagen und die leichtgängigkeite der Lüfter zu gewährleisten und um Spannungsüberschläge duch Kondeswasserbildung zu vermeiden.
Es kann sein, dass ein Lüfter durch Verschmutzung oder wegen der niedrigen Teperatur nicht anläuft und die Sicherheitsschaltung so einen Start des Rechner verhindert.
Antwort 2 von Supermax
Es kann auch ein Haarriß auf dem Motherboard oder einer der Erweiterungskarten (Grafikkarte, Speichermodule) vorliegen, welcher sich erst bei höheren Umgebungstemperaturen durch die unterschiedliche Ausdehnung von Motherboard-Material und Leiterbahn schließt.
Antwort 3 von jiolina
hi,
das sind interessante Thesen welche durchaus ihre Berechtigung haben könnten.
Normalerweise ist es dem PC nämlich egal, ob es 15 oder 35°C sind.
Bei Kälte klingen manche Lüfter gerne etwas lauter am Anfang und zu viel Dauerwärme ohne Kühlung ist auch nicht gerade optimal, aber grundsätzlich ist das o.g. Verhalten des PCs schon sehr ungewöhnlich. Am Ende ist dieser PC eine Frau, bei welcher ohne perfekte Frisur nichts läuft...;-)?
mfg
das sind interessante Thesen welche durchaus ihre Berechtigung haben könnten.
Normalerweise ist es dem PC nämlich egal, ob es 15 oder 35°C sind.
Bei Kälte klingen manche Lüfter gerne etwas lauter am Anfang und zu viel Dauerwärme ohne Kühlung ist auch nicht gerade optimal, aber grundsätzlich ist das o.g. Verhalten des PCs schon sehr ungewöhnlich. Am Ende ist dieser PC eine Frau, bei welcher ohne perfekte Frisur nichts läuft...;-)?
mfg
Antwort 4 von 72er
Vielen Dank für die Rückmeldungen!!!
Werde die Komponenten mal genauer unter die Lupe nehmen und auf Haarrisse bzw. die Lüfter auf Verschmutzungen prüfen.
Könnten evtl. auch Kondensatoren defekt sein die dann erst bei einer bestimmten Betriebstemperatur arbeiten??
Gibt es vielleicht bei ASUS eine Abhängigkeit zwischen CPU und Lüfter und zwar derart, daß der Lüfter erst laufen muß damit die CPU startet, andersherum die Lüfter aber erst anspringen wenn die CPU warm wird?
"Normalerweise ist es dem PC nämlich egal, ob es 15 oder 35°C sind."
Das glaube ich auch, denn ein weiterer PC so wie mein Laptop laufen bei gleichen Bedingungen problemlos und zuverlässig an.
@jjolina:
vielleicht ist der PC wirklich weiblich ;-))
Werde die Komponenten mal genauer unter die Lupe nehmen und auf Haarrisse bzw. die Lüfter auf Verschmutzungen prüfen.
Könnten evtl. auch Kondensatoren defekt sein die dann erst bei einer bestimmten Betriebstemperatur arbeiten??
Gibt es vielleicht bei ASUS eine Abhängigkeit zwischen CPU und Lüfter und zwar derart, daß der Lüfter erst laufen muß damit die CPU startet, andersherum die Lüfter aber erst anspringen wenn die CPU warm wird?
"Normalerweise ist es dem PC nämlich egal, ob es 15 oder 35°C sind."
Das glaube ich auch, denn ein weiterer PC so wie mein Laptop laufen bei gleichen Bedingungen problemlos und zuverlässig an.
@jjolina:
vielleicht ist der PC wirklich weiblich ;-))
Antwort 5 von Solo
Hi,
möglicherweise liegt ein Wackelkontakt irgendeiner Verbindung oder eine kalte Lötstelle vor. BIOS-Batterie ist auch i.O.?
möglicherweise liegt ein Wackelkontakt irgendeiner Verbindung oder eine kalte Lötstelle vor. BIOS-Batterie ist auch i.O.?
Antwort 6 von 72er
Hallo auch !
Batterie? Guter Tip, habe noch eine hier liegen - probiere ich auch mal.
Was bezeichnet man denn als "kalte" Lötstelle?
Etwa eine abgerissene / unterbrochene?
Daaaankeee
Batterie? Guter Tip, habe noch eine hier liegen - probiere ich auch mal.
Was bezeichnet man denn als "kalte" Lötstelle?
Etwa eine abgerissene / unterbrochene?
Daaaankeee
Antwort 7 von Supermax
Bei einer kalten Lötstelle hat sich das Lot nicht korrekt mit dem Draht oder der Leiterbahn verbunden, sodaß bei mechanischer Beanspruchung oder Ausdehnung infolge von Temperaturunterschieden kein zuverlässiger elektrischer Kontakt mehr besteht.
Bei modernen, SMT-bestückten Leiterplatten wie z.B. Motherboards ist so etwas mit "Hausmitteln" allerdings kaum auszumachen.
Bei modernen, SMT-bestückten Leiterplatten wie z.B. Motherboards ist so etwas mit "Hausmitteln" allerdings kaum auszumachen.
Antwort 8 von 72er
Hi there,
nach gründlichem durchchecken (Komponentenaustausch, Batteriewechsel, Sichtprüfung) habe ich die Ursache
gefunden:
Neben dem VIA-Chip ist eine ca. 4cm lange Riefe
quer über das Board und mehrere Lötverbindungen gezogen. Stammt wohl vom Einbau (abgerutschter Schraubendreher o.ä.). Da bleibt wohl nur ein neues Board...
Danke nochmals für die Tips und Hinweise
:-))
nach gründlichem durchchecken (Komponentenaustausch, Batteriewechsel, Sichtprüfung) habe ich die Ursache
gefunden:
Neben dem VIA-Chip ist eine ca. 4cm lange Riefe
quer über das Board und mehrere Lötverbindungen gezogen. Stammt wohl vom Einbau (abgerutschter Schraubendreher o.ä.). Da bleibt wohl nur ein neues Board...
Danke nochmals für die Tips und Hinweise
:-))

