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Im Zweifelsfall wird gesperrt

logo-im-zweifelsfall-wird-gesperrt-sperre-80.jpg?nocache=1322129923387Werden Ihnen Daten entwendet, so kann dies weitreichende Folgen haben – bis hin zum massiven Geldverlust. Das Supportnet-Team zeigt Ihnen in diesem Artikel, was Sie in einem solchen Fall beachten sollten.

Einleitung

Daten sind nicht gleich Daten. Wird von Ihrem Account beispielsweise Ihr Vorname gestohlen, so ist dies nicht schön, aber eben auch nicht tragisch. Ganz anders sieht es aus wenn beispielsweise Ihr Facebook-Account „geknackt“ wird und Ihre [imgr=01-im-zweifelsfall-wird-gesperrt-datenspionage-470.jpg]01-im-zweifelsfall-wird-gesperrt-datenspionage-200.jpg?nocache=1322129943347[/imgr]ganzen privaten Bilder entwendet werden. Es soll Nutzer von Facebook geben, die Bilder-Galerien nur für einen bestimmten Personenkreis freigeben, da in diesen pikante Bilder enthalten sind. Genauso kann es aber auch passieren, dass jemand durch Ihren Account falsche Nachrichten verbreitet, wofür Sie rechtlich gerade stehen müssen.

Noch schlimmere Folgen kann es haben, wenn beispielsweise Ihr PayPal-Konto gehackt wird. In einem solchen PayPal-Konto befinden sich nicht nur Ihre Adressdaten, sondern eben auch beispielsweise Ihre Kreditkartennummer. Bei einigen PayPal-Konten sind auch die kompletten Bankverbindungsdaten des Nutzers hinterlegt, womit ein Unbekannter pauschal erst einmal Geld von Ihnen abbuchen kann.

Gegenmaßnahmen

Sollten Sie also merken, dass auf Ihrem Facebook-Account merkwürdige Dinge vonstatten gehen oder PayPal Ihnen in der Historie meldet, dass sich jemand angemeldet hat und Sie waren es nicht selbst, so sollten Sie schnell Gegenmaßnahmen einleiten. Sperren kann hier eventuell nur das einzig richtige sein. Somit können Sie die Überschrift „Im Zweifelsfall wird gesperrt“ aufnehmen. Merken Sie etwas verdächtiges, so sollten Sie so schnell wie möglich Ihre Accounts und im Ernstfall auch Ihr Bankkonto sperren lassen. Recherchieren können Sie dann 02-im-zweifelsfall-wird-gesperrt-geld-200.jpg?nocache=1322129967626anschließend in Ruhe. Sollten Sie damit zu lange warten, Ihr Konto zu sperren, so kann es schon zu spät sein. Besonders Kriminelle mit Sitz im Ausland können sich relativ einfach „davonstehlen“. Das Gleiche gilt natürlich auch für Ihre EC- und Kreditkarten: bei Verdacht gleich sperren. Achten Sie darauf, dass auch Banking-Software wie beispielsweise Starmoney gehackt werden kann. In diesem Fall sollten Sie zusätzlich auch Ihre HBCI-Karte sperren lassen. Merkwürdiges Verhalten können Sie am besten überprüfen, indem Sie die Anmeldehistorie Ihrer Accounts kontrollieren. Einige Anbieter schicken Ihnen auch einen Hinweise per E-Mail zu, falls ein gescheiterter Anmeldeversuch unternommen wurde.

Passwort bekannt?

Manchmal gibt es Situationen dass Sie  den Verdacht haben, dass Ihr Kennwort von jemanden herausgefunden wurde. Dies kann der Fall sein, wenn Ihr Rechner im Büro nicht mehr gesperrt ist, obwohl Sie vorher gesperrt hatten. Haben Sie eine E-Mail beispielsweise von PayPal bekommen, dass jemand versucht hat sich an Ihrem Account anzumelden oder Sie haben einen anderen Verdacht, so sollten Sie Ihr Kennwort ändern.

Grundsätzlich rät man dazu die Kennwörter/Passwörter in regelmäßigen Abständen zu wechseln. Besonders bei wichtigen Passwörtern ist diese Erneuerung wichtig. Haben Sie es nicht mitbekommen das beispielsweise ein Kollege regelmäßig Ihre E-Mails liest, so können Sie dies mit einer Passwortänderung unterbinden. Sollte einer Ihrer Accounts oder sonstiges einmal geknackt worden sein, sollten Sie sicherheitshalber jedes Ihrer Kennwörter ändern.

Fazit

Umso mehr Daten Sie im Internet preisgeben, desto mehr müssen Sie auf der Hut sein. Scheuen Sie sich nicht, besonders bei Accounts mit Zahlungscharakter, diese einmal am Tag zu überprüfen im Verdachtsfall zu sperren.

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Von |2018-07-25T14:01:58+00:00November 24th, 2011|Kategorien: Security/Viren|0 Kommentare

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