Du bist hier::--Kauf eines Laptops/Notebooks – Worauf achten, was ist wichtig?

Kauf eines Laptops/Notebooks – Worauf achten, was ist wichtig?

Hier informieren wir Sie über alles Wissenswerte zum Thema "Kauf eines Laptops/Notebooks". Welche Komponenten wichtig sind, welche Größe für welche Art von Anwendern passend ist und wie Sie die Gesamtqualität beurteilen können.

Es wird aktuell zwischen drei Arten von Notebooks unterschieden.
Subnotebooks, auf die hier jedoch nicht näher eingehen wird,Es Standardnotebooks mit einer Größe von 13,3 Zoll bis 15,6 Zoll und die sogenannten Replacements Ersatz Desktops (DTR)ab einer Größe von 17 Zoll. 

Eher unpraktisch und eher für den internen Gebrauch geeignet, sind die Notebooks mit einer Größe von 19-20 Zoll. Diese bringen im Durchschnitt nämlich auch ein Gewicht von etwa 8-10 Kg auf die Wage.

 
hersteller_notebook_dell-40.jpg?nocache=1307005865466                  hersteller_notebook_medion-40.jpg?nocache=1307005879026

                  hersteller_notebook_fujitsu_siemens-80.jpg?nocache=1307005894610

hersteller_notebook_acer-40.jpg?nocache=1307005953353                    hersteller_notebook_sony_vaio-40.jpg?nocache=1307005968289

hersteller_notebook_asus-40.jpg?nocache=1307006013986     hersteller_notebook_lenovo-40.jpg?nocache=1307006031682

hersteller_notebook_hp-80.jpg?nocache=1307006059913                hersteller_notebook_msi-40.jpg?nocache=1307006082922

 

Was sind die wichtigsten Merkmale eines Notebooks bzw Laptops?

Größe und Gewicht spielen eine große Rolle. Sind Sie eher an einem Einsteiger-Notebook interessiert, wird ein 15 Zoll Endgerät mit einer guten Grundausstattung vollkommen reichen. Diese wiegen durchschnittlich 2,5 bis 3Kg.
Gamer hingegen schauen sich eher bei den Geräten ab 18-Zoll um. Diese können dann aber auch zwischen 3,5 – 5 Kg auf die Wage bringen. 

Was für ein Endgerät kaufe ich mir?

Die erste Frage, die sich ein Käufer stellen sollte; Was möchte ich mit einem Laptop überhaupt machen? 

Der "kleine" Anwender
Wollen Sie "nur" im Internet surfen, ein paar Emails schreiben, ein wenig mit Word oder anderen Schreibprogrammen arbeiten? Dann reicht ein preiswertes Einstiegsmodell vollkommen. Alle Hersteller, die aktuell auf diesem Markt unterwegs sind, bieten solche Modelle an. Hier können Sie schon ab 349 Euro zuschlagen.

Der "mittelklasse" Anwender
Haben Sie ein kleines Unternehmen und benötigen ein zuverlässiges Gerät, auf dem ausreichend Speicherplatz für alle firmeninternen Angelegenheiten vorhanden sein sollen, dann empfiehlt sich ein gutes Mittelklassegerät. Preislich liegen diese zwischen 500 und 700 Euro. 
Die Mittelklassegeräte eignen sich natürlich auch für ansprruchsvollere Privatanwender geeignet. 

Der "High-End" Anwender
Sind Sie ein High-End-Gamer und schauen viele Filme auf dem Gerät, wollen viel abspeichern und schnell arbeiten, dann sollten Sie sich in den oberen Regionen umsehen. Nahezu jeder Hersteller bietet Endgeräte, deren Innenleben auf die speziellen  Wünsche des jeweiligen Käufers abgestimmt sind, im Angebot. Preislich kommen Sie hier jedoch sicher nicht unter 1000 Euro weg.
Gamer achten in aller Regel eher auf das Innenleben, statt auf die Optik. Eine gute Grafikkarte, viel Arbeitsspeicher, eine große Festplatte und aktuell schon ein HD-fähiges Display sind von Interesse.

Im Fachhandel informieren, online bestellen

Falls Sie lieber im Internet bestellen um Kosten zu sparen (die hier angegebenen Preise beziehen sich auf den Fachhandel), sollten Sie dennoch vorher einen Fachhandel aufsuchen und das gewünschte Gerät der Größe und Optik halber in Augenschein nehmen. Das kann für die Entscheidung hilfreich sein.

Vorort haben Sie in aller Regel auch jemanden, den Sie befragen können. Allgemeine Aussagen zu den Notebooks und auch zum gewünschten Gerät kann Ihnen der Fachhändler beantworten.

Wichtig: Kein herkömmliches Rückgaberecht bei Notebooks

Ein wirklich wichtiger Punkt vor dem Kauf, ist, dass es für ein Notebook kein Rückgaberecht im bekannten Maße gibt. Wenn ein Gerät defekt ist, hat der Käufer natürlich das Recht auf Nachbesserung.

Packen Sie beispielsweise Ihr neues Gerät zuhause aus, schließen es an und es funktioniert etwas nicht, können Sie damit nicht in den Fachhandel zurück und es gegen ein anderes, funktionierendes, umtauschen. Es wird sofort zum Hersteller eingeschickt. Dort wird ein erster Reparaturversuch unternommen.

Erst nach drei erfolglosen Reparaturversuchen haben Sie als Käufer das Recht auf "Wandlung", können also Ihr Geld vom Hersteller (nicht vom Fachhandel) zurück verlangen.  

Hier geht es in erster Linie um Lizenzvereinbarungen. Mit einem Laptop erwerben Sie meistens auch Lizenzen wie beispielsweise von Microsoft Windows oder bereits vorab installierten Programmen.

Schaut man sich die AGBs der Hersteller mal genauer an, findet man zum Thema Repatarur auch einige wichtige Hinweise. So ist es zum Beispiel nicht zwingend erforderlich, dass ein defektes Teil (Festplatte, Speicher etc.) gegen ein ganz neues ausgetauscht wird. Es ist durchaus zulässig, ein den Vorschriften entsprechendes, instand gesetztes Einzelteil einzubauen.

Welche Hardware ist aktuell angesagt? 

Gute Geräte gibt es derzeit bereits für wenig Geld. Für etwa 600 Euro erwerben Sie beispielsweise ein 15,6 Zoll Notebook, mit einem Intel I5 480M Prozessor, 8GB Arbeitsspeicher und einer 500GB Festplatte. 

Wenn es eher ein Einstiegmodell sein soll, dann liegen wir etwa bei einem Preis von 350 Euro aufwärts. Dann können Sie mit einer 320 GB Festplatte, 4GB Arbeitsspeicher und einem kleineren Grafikchip (keine Grafikkarte) rechnen. 

Für die, die richtig viel für ihr Geld bekommen wollen, wäre unter Umständen ein 18 Zoll Gerät geeignet, mit 8GB (oder mehr) Arbeitsspeicher, einem HD-fähigen Display mit einer sehr hohen Auflösung, einer 750GB Festplatte und einer Grafikkarte mit durchschnittlich 1-2 GB Speicher, erweiterbar auf etwa das doppelte. 

Anschlüsse wie HDMI und mindestens 3x USB 2.0sind derzeit  Standard. Manche Geräte werden auch schon mit USB 3.0 ausgestattet. E-Sata (zum Anschluss erweiterbarer Festplatten) ist auf vielen Mainboads, die verbaut werden, ebenfalls vorhanden.

Mitterlerweile ebenfalls schon beinahe Standard ist das Num Pad. Viele arbeiten oft mit Zahlen in Excel oder anderen Programmen und da ist der Standard des Num-Pads wirklich eine gute Anschaffung auf der Tastatur.

notebook_uebersicht_vor_dem_kauf_tastatur-470.jpg?nocache=1307087089535

Einen Card-Reader mit mindestens einem SD-Slot (bei Sony sind immer gern Slot-Ins für die eigenen Speicherkarten dabei) sollte ebenfalls vorhanden sein.

Auch sollte ein Laptop der Standardklasse mit einem DVD-RW Laufwerk ausgestattet sein. W-Lan (mittlerweile auch schon der N-Draft Standard), Netzwerk und oftmals Bluetooth sind ebenfalls verbaut.

Und hier finden Sie noch einige Tipps zur Pflege Ihres Endgerätes

Von |2018-07-25T14:25:36+00:00Juni 6th, 2011|Kategorien: PC-Sonstiges|6 Kommentare

Über den Autor:

6 Comments

  1. HanneSchreibt 28. Juni 2011 um 14:24 Uhr

    DAS ist doch mal eine hilfreiche Beschreibung und Aufzählung von Notwendigem, mit dem der kaufwillige Laie was anfangen kann. Danke! Seit Tagen suche ich im Internet nach Anworten auf meine Frage "Was für ein Notebook soll ich kaufen".

    Jetzt hab ich Eckdaten und kann anfangen zu suchen und zu vergleichen.

  2. HannesAntwortet 29. Juni 2011 um 0:08 Uhr

    Ich würde auf USB3 achten, denn in spätestens ein, zwei Jahren könntest Du es schmerzlich vermissen (auch wenn für USB3 der Preis derzeit noch unverhältnismäßig höher angesetzt ist, wie ausschließlich mit USB2 und/oder eSata)

  3. krankussy 13. März 2012 um 5:47 Uhr

    Da der Artikel sich sicherlich an Laien richtet finde ich den "Tipp" sich im Einzel-/Fachhandel beraten zu lassen und dann im Internet zu kaufen nicht sehr professionell..Ein einstelligen Prozentsatz "Aufpreis" ist fuer Beratung/Service und einer evtl. Garantie durchaus gerechtfertigt..

  4. halfstone 13. März 2012 um 9:00 Uhr

    Ein einstelligen Prozentsatz "Aufpreis" ist fuer Beratung/Service und einer evtl. Garantie durchaus gerechtfertigt

    Also erstmal würde ich schätzen, dass die Ersparnis im weiten zweistelligen Prozentsatz liegt, meist kann man aber die Angebote im Internet kaum mit denen bei den großen Elektrodiscountern vergleichen, da die gerne die Modelbezeichnung wechseln.

    Mehr Garantie gibts vor Ort meines Wissens auch nicht und online kann man das Gerät noch 2 Wochen lang ohne Probleme zurückgeben.

    Also ich finde den Rat doch auch ganz OK.

    Gruß Fabian

  5. Flupo 13. März 2012 um 11:08 Uhr

    Bei größeren Notebooks würde ich auch noch danach schauen, ob man eine zweite Festplatte einbauen kann.
    Wer einmal unter Windows 7 mit einer SSD gearbeitet hat, will das auch am Notebook nicht missen.
    Mit einem zweiten Slot lässt sich eine SSD problemlos nachrüsten und man hat trotzdem genügend Speicherplatz auf einer normalen Festplatte.

    Gruß Flupo

  6. krankussy 14. März 2012 um 3:56 Uhr

    @halfstone(d)
    1.

    (..)einer evtl. Garantie

    das heisst nicht das es so sein MUSS
    2 .die Ersparnis KANN natuerlich auch mehr sein, das aendert aber am Prinzip meines Hinweises nichts.

Hinterlassen Sie einen Kommentar