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Notebook/Laptop – Tipps zur Pflege

Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Notebook / ihren Laptop richtig pflegen und somit die Lebensdauer steigern können.

In so einem Notebook steckt jede Menge Technik. Wie es immer so schön heißt: Wo viel drin ist, kann auch viel kaputt gehen.
Hier finden Sie einige Tipps zum Kauf eines Notebooks.

Wie pflege ich die Oberfläche und das Display?

Ein Display (gerade die aktuellen hochglänzenden) sind recht empfänglich für Staub. Auch so ziemlich jeden Fingerabdruck wird man gut sehen können.
Es ist dringend davon abzuraten zum Glasreiniger oder vergleichbarem zu greifen. Nehmen Sie lieber ein Staubtuch bzw ein Microfasertuch (während das Gerät ausgeschaltet ist) und für härtere Flecken können Sie im Fachhandel ein Spray erwerben, dass keine Kratzer auf dem Display hinterlassen wird. 

Dies ist eine Abbildung eines Microfasertuch.
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Es gibt von einigen Herstellern sogar sogenannte Pflegekits, die eine ganze Weile halten und einen guten Dienst tun. Diese sind bereits für etwa 10 Euro erhältlich und bei reger Nutzung reicht ein solches Kit etwa 4-5 Monate.

Da die Oberfläche und die restlichen Coverteile meist aus Plastik sind, ist es hier nicht unbedingt notwendig zu einem Spezialreiniger zu greifen. Mit einem leicht angefeuchteten Tuch können Sie diese Flächen gut reinigen. Achten Sie dabei aber unbedingt auf Öffnungen (Wie Lüfterschacht oder Slot-In für die Speicherkarten). Da sollte keine Flüssigkeit hinein gelangen. 

Nutzen Sie kein Küchentuch. Es bleiben kleinste Reste auf den Oberflächen zurück. Ein fast trockener Lederlappen reicht vollkommen aus.

Wie schütze ich meinen Laptop vor Hitze?

**Nehmen Sie unter keinen Umständen für das Reinigen einer Tastatur oder des Lüfters einen Staubsauger. 

Das Innenleben eines Notebooks kann richtig heiß werden und dies kann unter Umständen zu großen Problemen führen.

Ist das Hitzeableitsystem im Notebook defekt, kann man davon ausgehen, dass sich das Gerät innerhalb weniger Minuten zum Schutz abschalten wird.

Ein immer wieder auftretender Grund für Überhitzung ist ein verstaubter / verstopfter Lüfter. Dieser zieht sich mit Staub voll, lässt dann die innen auftretende Hitze nicht raus und kann somit Schaden anrichten.

Einen Lüfter zu reinigen ist nicht bei allen Modellen einfach und das Gerät muss unter Umständen dafür aufgeschraubt bzw. komplett auseinander genommen werden. Daher raten wir an dieser Stelle dringend von einem Selbstversuch ab, wenn Sie mit dem Thema nicht vertraut sind.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob der Lüfter verstaubt ist, die Heatsink (Abteilungsmodul, mit dem Lüfter und der CPU verbunden) defekt ist oder eventuell keine Wärmeleitpaste mehr auf der CPU verfügbar ist, bringen Sie Ihr Gerät zu einem Fachhandel.

Stellen Sie Ihr Gerät nicht auf weiche, stoffähnliche Flächen. Wenn das Notebook beispielsweise auf einer Couch steht, dann zirkuliert der Staub durchaus in das Gerät und sorgt für so für Verstopfung.

Lassen Sie ihr Gerät nicht allzu lange in der Sonne stehen. Eine kurze Dauer wird ihm nicht schaden, jedoch wird der Lüfter bei anhaltender Hitze von Außen ebenfalls die ganze Zeit über arbeiten um die Temperatur auszugleichen. 

Lassen Sie Ihren Laptop auch nicht in Räumen mit sehr hoher Luftfreuchtigkeit – auch das schadet dem Gerät.

Wie reinige ich die Tastatur?

**Nehmen Sie unter keinen Umständen für das Reinigen einer Tastatur oder des Lüfters einen Staubsauger.  

Gerade die Tastaturen von Laptops haben den Vorteil, dass sie auf eine komplette Platte verbaut sind und so nicht jeder Krümel sofort auf die untere Seite durchgelassen wird. 

Mit Flüssigkeit sollte man dennoch sehr sparsam sein. Lieber auch hier ein nur ganz leicht angefeuchtetes Tuch und dann im ausgeschalteten Zustand vorsichtig reinigen.

Für die Zwischenräume eignet sich tatsächlich ein kleiner Pinsel, den man für kleines Geld in einem Geschäft erwerben kann.
Anschließend können Sie das Gerät einmal umdrehen und die Tastatur wird für eine Weile wieder von lästigen Krümeln befreit sein.

Wie pflege ich meinen Akku?

Das Thema Akku ist natürlich für jeden Besitzer eines Notebooks ein wichtiges Thema. Immerhin dient dieser der Mobilität.
Es gibt aktuell schon Geräte, die einen Akku mit einer Laufzeit von 6-8 Stunden haben. Das ist jedoch (noch) nicht die Regel.
Es ist vollkommen normal, dass ein Akku im Laufe seiner Zeit an Kapazität verliert.  

Wenn Sie das Notebook häufig im Netzbetrieb laufen lassen, nehmen Sie den Akku vorher einfach raus. Der Akku wird im Netzbetrieb immer unnötig belastet und erhitzt. Das schadet der Laufzeit des Akkus.
Dabei muss man jedoch auf ein gesundes Maß achten. Genau so schädlich für den Akku ist es, wenn er gar nicht zum Einsatz kommt.
Laden Sie den Akku einmal voll auf, nehmen Sie ihn raus, wenn er im Netzbetrieb ist, hin und wieder nutzen Sie dann einfach nur den Akku bis er vollständig leer ist.

Es ist bei den aktuellen Akkus nicht mehr so, dass dieser trainiert werden muss. Früher sagte man, dass der Akku voll aufgeladen, dann vollständig verwendet und wieder aufgeladen werden soll. Die heutigen Akkus können da schon mehr ab. Jedoch empfiehlt es sich trotzdem, dieses Verfahren weiter anzuwenden.

Das Akku-Tool
Nahezu alle Hersteller haben ein sogenanntes Refreshing-Tool für die Geräte. Dies zu finden ist jedoch nicht immer leicht. Es befindet sich in der Regel nicht im Windows (oder anderem Betriebssystem) sondern im Bios. Hier sollten natürlich schon Vorkenntnisse, oder passende Anleitungen zu Ihrem Gerät vorhanden sein. Da kann die Nachfrage beim Hersteller helfen.

Das Refreshing-Tool ist darauf ausgelegt, dem Akku wieder einen "Weg" zu zeigen, damit er seine vorhandene "Power" auch verwendet. 

Abschließend bleibt bei diesem Thema sicherlich zu sagen, dass ein gutes Mittelklassegerätes bei angemessener Pflege durchaus 3-5 Jahre halten sollte.

Von |2018-07-25T14:25:36+00:00Juni 6th, 2011|Kategorien: HW-Sonstiges|0 Kommentare

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