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PDF Dateien aus Programmen erzeugen / Word zu pdf konvertieren

Wie kann ich aus einer Anwendung heraus ein PDF-Dokument erzeugen. Da das PDF-Dokument ein sehr verbreitetes Dateiformat ist, möchte man auch selbst sicher einmal *.pdf-Dokumente erzeugen. Hierzu bietet sich die Freeware FreePDF an, die für die Betriebssysteme Win95 bis WinXP unter freepdfxp.de/xpDownload.html herunter geladen werden kann.
Das Tool bietet den Vorteil, dass es sich als zusätzlicher Drucker im System installiert und somit aus jeder Anwendung heraus (die eine Druckfunktion besitzt) sich damit *.pdf-Dateien erzeugen lassen. FreePDF wird einfach wie ein herkömmlicher Drucker behandelt. Zudem lassen sich verschiedene Profile erstellen, mit denen man die Qualität der „gedruckten“ PDFs problemlos verwalten kann. Weiterhin ist zu erwähnen, dass FreePDF hinsichtlich der Geschwindigkeit, selbst bei sehr umfangreichen Dokumenten, bisher immer seht gut abgeschnitten hat, im Gegensatz zu anderen Möglichkeiten PDFs zu erstellen / drucken. Das ist jedoch nur eine subjektive Feststellung meinerseits. Wird aus einer Anwendung heraus beispielsweise ein Dokument über FreePDF XP gedruckt, dann erscheint folgendes Fenster:

pdf/FreePDF_Dialogfeld_k.gif

Die Bedienbarkeit von FreePDF ist bewusst einfach gehalten, wobei unter dem Menüpunkt Konfigurieren sehr detaillierte Einstellungen für erfahrene Benutzer gemacht werden können. Wichtig zu beachten ist, dass man vor der Installation von FreePDF noch GhostScript installieren muss. GhostScript ist ein freier Interpreter der Layout Beschreibungssprache PostScript von Adobe INC. Dieser ermöglicht das Anzeigen und Konvertieren von PostScript Dateien. Auf der Homepage zu FreePDF ist auch GhostScript als download verfügbar.

Hinweise zum Druckvorgang mit FreePDF

Wenn man aus einer Anwendung heraus ein Dokument druckt, dann wird beim klicken auf das Drucksymbol pdf/Druckersymbol.gif der Standarddrucker angesprochen. Wenn man FreePDF als Standarddrucker einrichten möchte, so muss man in der Systemsteuerung den Punkt „Drucker und Faxgeräte“ auswählen, dann mit der rechten Maustaste auf den Drucker FreePDF klicken und im Kontextmenü „Als Standard definieren“ auswählen. Somit ist der Drucker FreePDF als Standarddrucker eingerichtet und wird immer benutzt, sobald man, wie gewohnt, auf das Symbol für drucken klickt.

Alternativ kann man den Drucker FreePDF nutzen, wenn man in einer Anwendung den Menüpunkt „Datei“ und dann „Drucken“ auswählt. Dabei erscheint ein Dialogfeld, in welchem man über ein Dropdownmenü die im System installierten Drucker auswählen kann. Beispielsweise ein derartiges Dialogfeld:

pdf/Drucker_Dialogfeld_k.gif

Somit muss man nicht seinen herkömmlichen Standarddrucker ändern. Um letztlich noch einmal einen großen Vorteil von PDF-Dokumenten zu nennen: Wenn ein Benutzer ein Dokument auf seinem PC mit seiner gewählten Schriftart und der von ihm verwendeten Software erstellt, dann kann das Dokument (bei einem anderen Benutzer der nicht identische Software incl. Schriftarten verwendet) unter Umständen falsch dargestellt werden, hinsichtlich Schriftart, Formatierung und ähnliches. Dokumente im PDF-Format hingegen behalten ihre Formatierung und Layout bei, egal auf welchem System sie betrachtet werden. Da der Adobe Reader Freeware ist, sind PDFs für jedermann problemlos zu verwenden. Nachteilig zu erwähnen ist, das eine Bearbeitung eines PDF-Dokuments nur mit der kostenpflichtigen Software Adobe Acrobat möglich ist.

Von |2018-07-25T14:46:17+00:00März 23rd, 2006|Kategorien: Textverarbeitung|2 Kommentare

Über den Autor:

halfstone
Ich betreibe seit 20 Jahren das Supportnet um Menschen die wunderbaren Möglichkeiten der Technik näher zu bringen.

2 Comments

  1. Hooker 26. Juni 2009 um 11:31 Uhr

    Leider läuft FreePDF (noch?) nicht unter Windows 7 RC.
    Der PDFCreator dagegen schon.

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