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Software aus dem Internet herunterladen

[imgr=download.png]download-80.png?nocache=1316366271038[/imgr]Was nützt einem die schönste Computerhardware, wenn es an der Software mangelt? Zum Glück gibt es ja das Internet, aus dem man auf vielen Wegen zu Software kommen kann. Dieser Tipp beschäftigt sich mit unterschiedlichen Download Möglichkeiten von Programmen.

Direkter Download

Der Download von Software von öffentlichen Internetseiten ist die wahrscheinlich am häufigsten genutzte Variante, um an neue Programme zu gelangen. Grundsätzlich sollten Sie zwischen Angeboten direkt von Herstellerseiten und anderen Downloadanbietern unterscheiden. Computermagazine betreiben häufig eigene Archive und ergänzen die Software mit Testberichten und Bewertungen. Hier finden Sie aktuelle Treiber, freie Software, kostenlose kommerzielle Software, Demo- und Testversionen. Die Download-Links sind in der Regel aktuell und registrierungsfrei. Zur Finanzierung des Angebots werden oft Werbebanner vor oder während des Downloads angezeigt.

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Vorsicht ist geboten, wenn eine Zugangssoftware oder eine Vertragsvereinbarung angenommen werden muss um den Download fortzusetzen. Suchen Sie in solchen Fällen lieber nach einer Alternative für Ihren Download. Frei verfügbare Software wird auf vielen Seiten angeboten.

P2P (Peer to Peer) Netzwerke

Eines der verbreitetsten Systeme von Tauschnetzwerken ist Bittorrent. Bei Bittorrent handelt es sich um eine Download Technologie, die während des Datei Downloads einen Upload Kanal öffnet, um bereits heruntergeladene Teile der Datei für andere Benutzer zur Verfügung zu stellen. Der Vorteil liegt darin, dass dadurch der Download Server entlastet wird. Jeder Download erfolgt in Teilstücken. Ein vollständig empfangenes Teil wird nach dem Herunterladen für weitere, sogenannte Peers, zum Abruf bereitgestellt. Es handelt sich also um eine Art P2P Filesharing Netzwerk. Da man während des Downloads zum Anbieter der geladenen Datenteile wird, birgt diese Technik jedoch gewisse Gefahren im Zusammenhang mit dem Urheberrecht. Wenn es sich bei dem Download um freie Inhalte wie beispielsweise Linuxdistributionen, Open Source Software oder selbst erstellte Inhalte handelt, trifft diese Aussage natürlich nicht zu.

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Für den Download einer Datei benötigt man eine Bittorrent Clientsoftware, da nach der Auswahl der Download Methode „Bittorrent"(1) und klicken auf „DVD herunterladen"(2) nur eine kleine Datei mit Ladeinformationen übertragen wird. Obwohl sich die Upload Funktion des Bittorrent Clients abschalten lässt, verstößt man durch diese Maßnahme gegen die Grundsätze des P2P Netzwerks. In manchen Fällen wird man durch technische Maßnahmen vom weiteren Download ausgeschlossen.

Sharehosting Anbieter

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Kommerzielle Sharehosting Anbieter wie bspw. RapidShare bieten mit ihrer Plattform eine Basis für den Austausch großer Dateimengen über das Internet. Finanziert wird das Systems über kostenpflichtige Premiumzugänge. Im Gegensatz zu den kostenlosen Zugängen verfügen diese über keine Einschränkungen wie bspw. maximale Dateigrößen, Warteschleifen, begrenzte Speicherdauer oder limitierte Download Raten. Sharehosting bedeutet, dass ein Anwender zunächst seine Inhalte beim Sharehoster hinterlegt. Der Anwender erhält zu den hinterlegten Daten einen Download Link, den er an seine Kontakte verteilen kann. Nicht selten werden zu diesem Zweck Foren im Internet benutzt. Da nur der entsprechende Anwender für die Inhalte des Angebots verantwortlich ist und im Allgemeinen durch den Anbieter nicht eingeschränkt oder überprüft wird, sind innerhalb des Datenbestandes sehr viele urheberrechtlich problematische Inhalte zu finden. Auch besteht die akute Gefahr sich auf diesem Wege mit einer Schadsoftware zu infizieren.

Usenet

Das Usenet ist eines der ältesten weltweiten Netzwerke zum Austausch von Informationen und Dateien. Ursprünglich als Diskussionsforum für Unix Benutzer gegründet, erfreute sich das Usenet auch bei Nichtunix Anwendern großer Beliebtheit, da man sich auf diesem Wege neben Nachrichten auch Dateien zur Verfügung stellen kann. Die einzige Zugangsvoraussetzung ist ein Newsreader, der bereits in gängigen E-Mail Programmen enthalten ist. Fehlt diese Komponente, benötigt man einen separaten Newsreader um auf die textbasierenden Inhalte zuzugreifen oder muss sich eines Usenet Providers bedienen um uneingeschränkten Zugriff auf die binären Inhalte des Usenets zu erhalten.

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Das Usenet hat jedoch in den vergangenen Jahren sehr an Bedeutung verloren und nicht wenige Anbieter haben sich  vollständig aus dem Usenet zurückgezogen. Zum Beispiel bietet Microsoft keine Beträge mehr zu aktuellen Betriebssystemen im Usenet an, sondern konzentriert sich auf neue web basierte Technologien. Auch hier gilt die Warnung vor unrechtmäßigen Inhalten und Schadprogrammen.

Von |2018-07-25T14:09:48+00:00September 19th, 2011|Kategorien: SW-Sonstige|0 Kommentare

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