Supportnet / Forum / WindowsNT
Terminal Server
Frage
Hi,
kennt sich einer von euch mit terminal server aus, Ms windows NT und Citrix Meta Frame?
Antwort 1 von Worf
jo. Was gibt es denn?
Antwort 2 von moby
hi worf
wenn ich ein terminal server habe, wieviele user können auf den server zugreiffen und eine session auf machen? was benötige ich als arbeitsspeicher und plattenspeicher pro user?
gibt es da eine faustregel?
wie groß ist die übertragungsrate auf dem netzwerk ( die bildübertragungsbits), die anwender sollen mit MS produkten arbeiten!
wenn ich ein terminal server habe, wieviele user können auf den server zugreiffen und eine session auf machen? was benötige ich als arbeitsspeicher und plattenspeicher pro user?
gibt es da eine faustregel?
wie groß ist die übertragungsrate auf dem netzwerk ( die bildübertragungsbits), die anwender sollen mit MS produkten arbeiten!
Antwort 3 von jensen
HI,
mit 10 clients und 256 MB RAM ( 800Mhz Athlon) arbeitet jeder client ( p1 166mhz über 100m/bit Netzwerk) mit Office Anwendungen ca. 4xschneller als bei lokaler Installation, meiner Erfahrung nach. Ich habe gelesen, dass für jeden client ca. 20 MB an Ram empfohlen wird.
Gruss
Jens
mit 10 clients und 256 MB RAM ( 800Mhz Athlon) arbeitet jeder client ( p1 166mhz über 100m/bit Netzwerk) mit Office Anwendungen ca. 4xschneller als bei lokaler Installation, meiner Erfahrung nach. Ich habe gelesen, dass für jeden client ca. 20 MB an Ram empfohlen wird.
Gruss
Jens
Antwort 4 von Worf
Hallo Jens,
entschuldige die verspätete Antwort, war ein paar Tage in Urlaub.
Die Anzahl der User hängt ganz klar von den Ressourcen des Systems ab.
Der Arbeitsspeicher ist hier sehr wichtig. Man stelle sich vor, dass ein NT-Rechner eben auch so mindestens 64 MB benötigt. Ein TS braucht nicht ganz so viel. Die Faustregel, dem User 20 MB zur Verfügung zu stellen, ist ausreichend, wenn nicht allzu viele User das System belasten. Wir stellen den Usern jeweils 100 MB zur Verfügung.
Die Geschwindigkeit ist beeindruckend, besonders dann, wenn ein ICA-Client benutzt wird. Metaframe ist sauteuer, aber sehr schnell. Auch sind die administrativen Möglichkeiten bedeutend höher als beim Microsoft-Client.
Das ICA-Protokoll übermittelt nur Veränderungen des Bildes, während RDP immer einen Neuaufbau macht. Das kostet natürlich Zeit.
Bei Terminal-Servern ist auch die Entzerrung wichtig. Terminal-Server sollten tatsächlich nur die Programme besitzen. PDC, Userverwaltung, Dateiverwaltung, alle anderen Aufgaben sollten auf andere Server delegiert sein. Sonst leidet die Performance und die Zuverlässigkeit.
Terminal-Server sind sehr empfindlich, was die Druckeransteuerung angeht. Klar, jeder Drucker wird direkt auf den Servern verwaltet. Bei 100 Usern sind also 100 Drucker auf dem TS installiert.
Fremdtreiber zu verwenden ist quasi ein Verbrechen. Nur NT-eigene Treiber arbeiten recht zuverlässig.
Tintenstrahldrucker neueren Datums werden aufgrund der zum Teil recht alten Treiber nicht vernünftig laufen.
Die Kapazität der Festplatten hängt ganz einfach von der Anzahl der Nutzer und deren Dateiaufkommen ab. Eine Faustregel kann es hier nicht geben.
Bei allen Servern empfehle ich ein Raid-System, nicht zuletzt aufgrund der hohen Zuverlässigkeit und Ausbaufähigkeit.
Weitere, spezielle Fragen? Immer gerne :-)
Gruß
Peter
entschuldige die verspätete Antwort, war ein paar Tage in Urlaub.
Die Anzahl der User hängt ganz klar von den Ressourcen des Systems ab.
Der Arbeitsspeicher ist hier sehr wichtig. Man stelle sich vor, dass ein NT-Rechner eben auch so mindestens 64 MB benötigt. Ein TS braucht nicht ganz so viel. Die Faustregel, dem User 20 MB zur Verfügung zu stellen, ist ausreichend, wenn nicht allzu viele User das System belasten. Wir stellen den Usern jeweils 100 MB zur Verfügung.
Die Geschwindigkeit ist beeindruckend, besonders dann, wenn ein ICA-Client benutzt wird. Metaframe ist sauteuer, aber sehr schnell. Auch sind die administrativen Möglichkeiten bedeutend höher als beim Microsoft-Client.
Das ICA-Protokoll übermittelt nur Veränderungen des Bildes, während RDP immer einen Neuaufbau macht. Das kostet natürlich Zeit.
Bei Terminal-Servern ist auch die Entzerrung wichtig. Terminal-Server sollten tatsächlich nur die Programme besitzen. PDC, Userverwaltung, Dateiverwaltung, alle anderen Aufgaben sollten auf andere Server delegiert sein. Sonst leidet die Performance und die Zuverlässigkeit.
Terminal-Server sind sehr empfindlich, was die Druckeransteuerung angeht. Klar, jeder Drucker wird direkt auf den Servern verwaltet. Bei 100 Usern sind also 100 Drucker auf dem TS installiert.
Fremdtreiber zu verwenden ist quasi ein Verbrechen. Nur NT-eigene Treiber arbeiten recht zuverlässig.
Tintenstrahldrucker neueren Datums werden aufgrund der zum Teil recht alten Treiber nicht vernünftig laufen.
Die Kapazität der Festplatten hängt ganz einfach von der Anzahl der Nutzer und deren Dateiaufkommen ab. Eine Faustregel kann es hier nicht geben.
Bei allen Servern empfehle ich ein Raid-System, nicht zuletzt aufgrund der hohen Zuverlässigkeit und Ausbaufähigkeit.
Weitere, spezielle Fragen? Immer gerne :-)
Gruß
Peter
Antwort 5 von pingu
hi Peter
danke für die ausführliche Erklärung und danke für das angebot es kommen bestimmt noch ein paar fragen.
gruß pingu
danke für die ausführliche Erklärung und danke für das angebot es kommen bestimmt noch ein paar fragen.
gruß pingu
Antwort 6 von Worf
Du hast ja meine mail-Adresse. Kann nicht täglich hier sein, daher ist dieser Weg besser und schneller. Parallel dazu können Fragen und Antworten hier veröffentlicht werden, so haben andere Mitglieder vielleicht auch einen Nutzen dadurch.
Gruß
Peter
Gruß
Peter

