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Notebook Toshiba Satellite 2210 CDT - Festplattenkapazität





Frage

Ich bitte Besitzer des Toshiba Satellite 2210 CDT Notebook um folgendes: Bitte stellen Sie in Windows via Arbeitsplatz - Eigenschaften Laufwerk C: einmal fest, mit welcher Kapazität die Festplatte dort angegeben wird und teilen Sie mir diese Werte mit. Hintergrund: Ich habe vor etwa einem Monat ein solches Notebook erworben.In den Produktspezifikationen, auf der Verpackung und auf einem Aufkleber auf dem Gerät selbst wird die Kapazität der eingebauten Festplatte mit 6,4 GB angegeben. Mit Arbeitsplatz - Eigenschaften des Laufwerkes C: wird jedoch die Kapazität der Festplatte nur mit 5,58 GB oder 5.992.685.568 Bytes angezeigt. Aufgrund einer diesbezüglichen Anfrage hat Toshiba Europa mir erklärt, es sei Speicherhersteller-Standard, dezimal zu zählen, daher würden die (binär gezählten)5,58 GB einer Kapazität von 6,0 GB entsprechen. Soweit ok, ich habe dann wegen der aber immer noch fehlenden 0,4 GB zu den offiziellen Angaben nochmals bei Toshiba angefragt und bekam nun zur Antwort, das könne eventuell auf einen Hardwarefehler des Gerätes zurückzuführen sein, ich möge es daher zur Überprüfung zu einem autorisierten Servicepartner bringen. Nachdem ich jedoch jetzt in einem Computerladen Gelegenheit hatte, ein anderes Notebook gleichen Typs ausprobieren zu können, es zeigte die gleichen Werte wie mein Gerät, muss ich davon ausgehen, dass mein Notebook in Ordnung ist, und eventuell Toshiba mit den werbewirksamen 6,4 GB "den Mund zu voll genommen hat". Daher würde mich sehr interessieren, wie es um die Festplattenkapazität bei anderen Exemplaren des genannten Notebook-Modells steht.

Antwort 1 von Max Man

Sie haben vollkommen recht Bernd,
auf meinem erst kürzlich in Österreich gekauften 2210 CDT.
habe ich auch nur die genau von Ihnen genannte Speicherkapazität.
0.4 GB sind immerhin 6,25% die fehlen!
Ich hatte mich auch gefragt wo diese Rest hingekommen ist,hatte aber bisher noch keine Möglichkeit der Sache nach
zu gehen.
Werde mich dehalb mit Toshiba Österreich so schnell wie möglich in Kontakt setzen.
Danke für die Ihre Mitteilung.
Bestens.Max


Antwort 2 von Bernd W. Friedrich

Hallo Max!
Ja, Sie sollten nicht locker lassen. Ich habe nach mehrfachem Schriftwechsel mit Toshiba schliesslich von der Geschäftsleitung schwarz auf weiss vorgerechnet bekommen, warum die 6GB-Angabe nach Toshibas Meinung doch stimmt.
Da wurde bis aufs Bit hinunter und wieder hinaufgerechnet, da wurde mit 1000er- und 1024er-Bais hantiert, und letztlich darauf hingewiesen, dass alles doch nur Schätzwerte seien.
Ich habe es inzwischen aufgegeben, aber immerhin erziele ich im Bekanntenkreis mit dem Brief und Toshibas tollem Rechenexempel immer wieder sehr viel Gelächter erzielt. Schon alleine deshalb hat sich die Sache gelohnt.

Antwort 3 von Bernd W. Friedrich

Ich konnte es mir nicht verkneifen und habe den Brief von Toshiba eingescannt und OCR gelesen.
Was Toshiba Europa GmbH, Geschäftsbereich Personalcomputer Deutschland/Östereich zu dem 6.4-GB-Problem meint sei hier als Ausschnitt aus dem Brief aufgezeigt:

-----------------schnippel ------------
Die Angabe der Festplattengröße unter Windows unterliegt diversen Ungenauigkeiten von Seiten der Festplatten- und Software-Herstellern. Einige HDD - Hersteller berechnen die Größe Ihrer Festplatten in Byte, andere Hersteller wiederum berechnen die Größe in Kilobyte. Genau hier tritt dann eine mathematische Ungenauigkeit auf.
Als EDV-Berater ist Ihnen sicherlich bekannt, dass 1 Kilobyte 1.024 Byte entsprechen.
Für einige HDD - Hersteller entsprechen 1 Kilobyte allerdings nur 1.000 Byte. Rechnet man nun aus Sicht dieser HDD - Hersteller die 6,4 GB auf die Bitebene herunter, erhält man 51.200.000.000 Bit.

6,4 GB x 1.000 = 6.400 MB
6.400 MB x 1.000 = 6.400.000 Kilobyte
6.400.000 Kilobyte x 1.000 = 6.400.000.000 Byte
6.400.000.000 Byte x 8 = 51.200.000.000 Bit

Rechnet man diesen Wert korrekt (1 Kilobyte entspricht 1.024 Byte) zurück, erhält man einen Wert von 5,96 GB.

51.200.000.000 Bit: 8 = 6.400.000.000 Byte
6.400.000.000 Byte:1.024 = 6.250.000 Kilobyte
6.250.000 Kilobyte:1.024 = 6.103,5 MB
6.103,5MB:1.024 = 5,96GB

Des weiteren kommt die Ungenauigkeit von Windows hinzu. Microsoft Windows rechnet ausschließlich die angegebenen Werte der Dateizuordnungstabellen zusammen, was fast einer Schätzung gleich kommt. Ein Errechnen des 100% korrekten Festplattenwertes würde bedeuten, dass Windows jeden Zylinder, jede Spur und jeden einzelnen Sektor durchzählen müsste. Der Zeitaufwand hierfür käme in etwa dem eines intensiven Scan Disks gleich.

--------------schnippel --------------

Gruss, Bernd


Antwort 4 von mmausu

Ist schon traurig mit was für Rechentricks die Festplattenhersteller arbeiten. Normaler weise sollte denen aber wenigstens bekannt sein, dass beim Umrechnen mit dem Faktor 1000 die Angabe Bit zu verwenden ist. Also nicht 1000 Bit sind ein Kilobyt sondern ein Kilobit. Aber mache was, wenns alle so machen.

Gruss Mike

Antwort 5 von z-e-r-o

Starte doch mal unter DOS fdisk und schau nach, ob nur eine Partition angelegt ist. Bei div Herstellern wird für den Suspend-to-Disk-Modus eine eigene Partition angelegt. Der angegebene Wert von ca. 4000MB würde hinkommen. Toshiba verwendet aber auch oft eine eigene Suspend-to-Disk-Datei mit dem Namen toshiber.dat im Rootverzeichnis des C-Laufwerks.

Ciao
Oliver

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