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USA und die Wa(h)re Trauer
Frage
Geld für Verlust > ja, aber hier gehts doch wieder um die Gier der Anwälte und einiger Geschädigten.
Ehefrau eines WTC-Opfers klagt gegen Bin Laden
- Schadenersatz von gut zehn Millionen Mark gefordert
Trümmer des WTC (AFP)
Eine US-Bürgerin, die ihren Mann bei dem Anschlag auf das World Trade Center verlor, will gegen den Fundamentalistenführer Osama bin Laden vor Gericht ziehen. Die Frau aus dem Bundesstaat New Jersey reichte bei einem Bezirksgericht in New York Klage gegen Bin Laden ein, teilte ihr Anwalt James Beasely in New York mit. Sie verlangt einen Schadenersatz von fünf Millionen Dollar (gut zehn Millionen Mark).
> vielleicht findet man ja Bin Laden dann kann er von seiner Kohle was abdrücken. Ansonsten wird der ein müdes Lächeln übrig haben.
Noch einen:
Auch ein Anwalt in Chicago kündigte bis zu sechs Zivilklagen gegen US-Fluggesellschaften an. Die Airlines müssten vor Gericht darlegen, wie die Entführung ihrer Flugzeuge möglich gewesen sei, forderte Don Nolan.
Die Kohle von den Versicherungen reicht wohl nicht?
Antwort 1 von sicci
ja, anonymos alias Geldgeber,
das ist der Großteil unsrer Welt:
wo Leere herrscht, hält die Gier Einzug.
Aber stehenbleiben sollte man nicht bei dieser Beobachtung. Das beste, was man dagegen tun kann ist, sich an der eignen Nase zu packen. .. brauch ich wirklich den besten PC von Welt? .. tuts nicht vielleicht auch ein Polo oder vielleicht auch ein Fahrrad, statt des Benz? .. muß ich wirklich zum Einkaufen in die Metropole? .. brauch ich für die nächste Fete unbedingt neue Klamotten?.. etc.
Denn nur mit dem eignen Handeln kann doch der einzelne einer Entwicklung dienstbar sein, sie fördern oder aber sie bremsen! Je mehr Leute sich das klarmachen, je mehr ihre Ansprüche mal wieder überdenken und inneren Werten entgegensetzen, desto eher wird dieser für alle destruktiven Entwicklung entgegengewirkt.
was sonst könnte man tun?
Gruß
sicci
das ist der Großteil unsrer Welt:
wo Leere herrscht, hält die Gier Einzug.
Aber stehenbleiben sollte man nicht bei dieser Beobachtung. Das beste, was man dagegen tun kann ist, sich an der eignen Nase zu packen. .. brauch ich wirklich den besten PC von Welt? .. tuts nicht vielleicht auch ein Polo oder vielleicht auch ein Fahrrad, statt des Benz? .. muß ich wirklich zum Einkaufen in die Metropole? .. brauch ich für die nächste Fete unbedingt neue Klamotten?.. etc.
Denn nur mit dem eignen Handeln kann doch der einzelne einer Entwicklung dienstbar sein, sie fördern oder aber sie bremsen! Je mehr Leute sich das klarmachen, je mehr ihre Ansprüche mal wieder überdenken und inneren Werten entgegensetzen, desto eher wird dieser für alle destruktiven Entwicklung entgegengewirkt.
was sonst könnte man tun?
Gruß
sicci
Antwort 2 von klausinger
Wenn man andersrum mal überlegt, wieviel Geld inzwischen bereits für die Opfer und die Helfer gesammelt wurde - das ist schon immens. Und dann kriegen offensichtlich einige den Hals noch nicht voll genug. Anders kann ich mir das nicht erklären.
So schlimm das ganze ist (als das schlimmste empfinde ich immer wieder, das es immer Unschuldige trifft. Nur Menschen tun sich gegenseitig solche Dinge an ...), man sollte das sonstige weltweite Elend auf der Welt nicht vergessen; wie läufts denn da ab?
Ist mal in Mexico, Bolivien oder Indien ein Erdbeben bei dem tausende umkommen, verhungern in Afrika täglich tausende von KINDERN (genauso wie in Afghanistan oder vielleicht sogar schlimmer!), dann kommen bei weitem nicht so viele Spenden zusammen, an die, die es eigentlich wirklich nötig hätten. In den Nachrichten wird zwei oder drei Tage lang berichtet und dann wieder vergessen. Ein von Menschenhand zerstörtes Hochaus ist fürs Fernsehen halt attraktiver ...
Und die absolute Oberkrönung:
Sogar an den Spenden verdienen die Hilfsorganisationen - allen voran das Rote Kreuz - kräftig mit, vor allem die "Manager" bereichern sich an der Notlage anderer.
Sicci hat schon recht, man sollte täglich dankbar sein für das was man hat und nicht unzufrieden, nur weil man gerade nicht den schnellsten Pentium sein eigen nennt.
Übrigens: meine persönliche Empfehlung an alle, die eine Spende machen wollen, die wirklich ankommt:
www.msf.org
Ärzte ohne Grenzen, Friedensnobelpreisträger 1999
Gruß @all
Klaus
So schlimm das ganze ist (als das schlimmste empfinde ich immer wieder, das es immer Unschuldige trifft. Nur Menschen tun sich gegenseitig solche Dinge an ...), man sollte das sonstige weltweite Elend auf der Welt nicht vergessen; wie läufts denn da ab?
Ist mal in Mexico, Bolivien oder Indien ein Erdbeben bei dem tausende umkommen, verhungern in Afrika täglich tausende von KINDERN (genauso wie in Afghanistan oder vielleicht sogar schlimmer!), dann kommen bei weitem nicht so viele Spenden zusammen, an die, die es eigentlich wirklich nötig hätten. In den Nachrichten wird zwei oder drei Tage lang berichtet und dann wieder vergessen. Ein von Menschenhand zerstörtes Hochaus ist fürs Fernsehen halt attraktiver ...
Und die absolute Oberkrönung:
Sogar an den Spenden verdienen die Hilfsorganisationen - allen voran das Rote Kreuz - kräftig mit, vor allem die "Manager" bereichern sich an der Notlage anderer.
Sicci hat schon recht, man sollte täglich dankbar sein für das was man hat und nicht unzufrieden, nur weil man gerade nicht den schnellsten Pentium sein eigen nennt.
Übrigens: meine persönliche Empfehlung an alle, die eine Spende machen wollen, die wirklich ankommt:
www.msf.org
Ärzte ohne Grenzen, Friedensnobelpreisträger 1999
Gruß @all
Klaus
Antwort 3 von Jo
Klausinger!
Wie recht Du hast!
Ich bin früher LKW gefahren im Internationalen Güterfernverkehr und habe selbst erlebt, wie sich die Hilfsorganisationen an den Spenden der Leute bereichern, und wie erst.
Da werden ohne weiteres und ohne mit der Wimper zu zucken 90% bis 95% abgesahnt, getarnt als Spesen und umtriebe.
Und die reichen Säcke der Organisationen bauen sich schöne Häuser und Willen auf dem Buckel der geschädigten.
Selbst erlebt habe ich bei der Action weisser Stiefel als vor vielen Jahren in Sicilien der Vulkan mal wieder alles verwüstet hatte. Da sind wir mit vielen LKW aus ganz Europa mit gesammelten Kleidern da runter gekarrt. Das heisst eben nicht ganz runter, nur bis Mailand, da wurden die LKW abgeladen und wir durften nach einem Versprechen, dass wir ja schweigen würden wieder nach Hause fahren. Die Kleider wurden in Mailand verlesen, Ganz gute Sachen gereinigt und in gewissen Boutiken sehr teuer verkauft.
Der Rest wurde nochmals verlesen, und geeignete Kleider wiederum Händlern verkauft, die die Sachen dann in Afrika weiterverkauft haben.
Der Rest gab in einer Lumpenfabrik Putzfäden, die auch wieder verkauft wurden.
Ihr dürft drei mal raten wohin das Geld geflossen ist, in die Taschen der Manager vom roten Kreuz und anderen Organisationen.
Heute mit den Kleidercontainern geht das genau gleich wie damals. Die guten und schönen Sachen könnt Ihr in gewissen Boutiken kaufen, der Rest geht nach Afrika und weiss der Kukuk wohin.
Sollte jemand wirklich für eine gute Sache eine Spende geben wollen, werde ich Ihm gerne meine Kontonummer mit vermerk" Bier für Freunde " übermitteln
Euer Jo@
Wie recht Du hast!
Ich bin früher LKW gefahren im Internationalen Güterfernverkehr und habe selbst erlebt, wie sich die Hilfsorganisationen an den Spenden der Leute bereichern, und wie erst.
Da werden ohne weiteres und ohne mit der Wimper zu zucken 90% bis 95% abgesahnt, getarnt als Spesen und umtriebe.
Und die reichen Säcke der Organisationen bauen sich schöne Häuser und Willen auf dem Buckel der geschädigten.
Selbst erlebt habe ich bei der Action weisser Stiefel als vor vielen Jahren in Sicilien der Vulkan mal wieder alles verwüstet hatte. Da sind wir mit vielen LKW aus ganz Europa mit gesammelten Kleidern da runter gekarrt. Das heisst eben nicht ganz runter, nur bis Mailand, da wurden die LKW abgeladen und wir durften nach einem Versprechen, dass wir ja schweigen würden wieder nach Hause fahren. Die Kleider wurden in Mailand verlesen, Ganz gute Sachen gereinigt und in gewissen Boutiken sehr teuer verkauft.
Der Rest wurde nochmals verlesen, und geeignete Kleider wiederum Händlern verkauft, die die Sachen dann in Afrika weiterverkauft haben.
Der Rest gab in einer Lumpenfabrik Putzfäden, die auch wieder verkauft wurden.
Ihr dürft drei mal raten wohin das Geld geflossen ist, in die Taschen der Manager vom roten Kreuz und anderen Organisationen.
Heute mit den Kleidercontainern geht das genau gleich wie damals. Die guten und schönen Sachen könnt Ihr in gewissen Boutiken kaufen, der Rest geht nach Afrika und weiss der Kukuk wohin.
Sollte jemand wirklich für eine gute Sache eine Spende geben wollen, werde ich Ihm gerne meine Kontonummer mit vermerk" Bier für Freunde " übermitteln
Euer Jo@

