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Windows lässt sich nicht mehr starten!
Frage
Hallo Leute,
Ich möchte gern WindowsXP und Linux "parallel" verwenden.
Bei der Linux-Installation habe ich gewählt "freien Platz verwenden".
Obwohl eigentlich mehr Speicherplatz zur Verfügung stehen muesste, wurde bei der Paketauswahl nur 274 MB angezeigt.
So habe ich erstmal nur die einfache Oberfläche installiert.
Jetzt weiß ich aber nicht mehr wie ich Windows starten kann!
Entweder möchte ich Windows starten, um entweder die Sache mit den Partitionen zu klären, um Linux vollstädig installieren zu können, oder Linux notfalls zu löschen.
Oder das Installationsprogramm benutzen.
Oder die Textoberfläche.
Wer kann mir helfen?????
Antwort 1 von Samba
Wir benötigen dazu die Information, welche Distribution Du genommen hast.
Natürlich hat das WIE nichts mit einer speziellen Distri zu tun, nur da ich annehme, dass Du die automatische Aufteilung gewählt hast, ist es schon wichtig zu wissen, ob Du nun Mandrake, (mein Favorit bei solchen Dingen), SuSE, Red Hat, Debian oder was auch immer genommen hast. Leider kann man nicht hellsehen, wie Deine Partitionierung genau aussieht.
Natürlich hat das WIE nichts mit einer speziellen Distri zu tun, nur da ich annehme, dass Du die automatische Aufteilung gewählt hast, ist es schon wichtig zu wissen, ob Du nun Mandrake, (mein Favorit bei solchen Dingen), SuSE, Red Hat, Debian oder was auch immer genommen hast. Leider kann man nicht hellsehen, wie Deine Partitionierung genau aussieht.
Antwort 2 von Pumuckl
Ich habe Mandrake Linux 8.1 genommen.
Antwort 3 von Pumuckl
Hier noch ein paar Fehlermeldungen, die
Linux mir an den Kopf wirft:
"localhost login cant create temp file"
"no space left on device"
Übringens, wenn ich das login verpasse, hängt er sich auf.
(Monitor flackert, Num Lock blinkt, nach kurzer Zeit wieder Pinguin, irgendwas mit "Printer" wird angezeigt,
umd rien ne va plus.)
Ist das normal?
Was hab ich falsch gemacht bei der Installation?
Samba, kannst du mir das mit dem Partitionieren (z.B. im Setup) erklären?
Danke
Pumuckl
Linux mir an den Kopf wirft:
"localhost login cant create temp file"
"no space left on device"
Übringens, wenn ich das login verpasse, hängt er sich auf.
(Monitor flackert, Num Lock blinkt, nach kurzer Zeit wieder Pinguin, irgendwas mit "Printer" wird angezeigt,
umd rien ne va plus.)
Ist das normal?
Was hab ich falsch gemacht bei der Installation?
Samba, kannst du mir das mit dem Partitionieren (z.B. im Setup) erklären?
Danke
Pumuckl
Antwort 4 von Samba
Ich sag mal so: bei der Installationsroutine von bei Mandrake 8.1 kann man eigentlich NICHT allzu viel verkehrt machen.
Wie es scheint, hast Du Dir Deine Partitionen zerschossen. Kann man von hier aus natürlich nur schätzen.
1. Hilfe:
Windows-CD nehmen (hast Du 98?), von CD booten, auf die Kommandoebene gehen, dort fdisk /mbr eingeben. CD raus. Rechner neu starten. Wenn die FAT-Partition(en) noch ok ist, bootet Windows wieder. Falls nicht, hast Du leider Pech. Ich drück Dir dann die Daumen, dass Du noch ein Backup hast.
Wie gesagt kann man bei Mandrake eigentlich nicht viel falsch machen; die haben das wirklich gut hinbekommen, auch für Neuankömmlinge.
Generell kann man sagen, dass man am idealsten für Linux immer eine eigene Platte einbaut. Dann kann einem Newbie sowas nicht passieren, es sei denn, er klickt expliziz die FAT-Partitionen für die Linux-Installation an. Aber dann muss man eigentlich schon ziemlich kurzsichtig sein.
Wie gesagt, versuch es erstmal, mit fdisk /mbr unter DOS Windows wieder zum Starten zu bewegen. Hast Du evtl. eine Windows-Notfalldisk?
Wie es scheint, hast Du Dir Deine Partitionen zerschossen. Kann man von hier aus natürlich nur schätzen.
1. Hilfe:
Windows-CD nehmen (hast Du 98?), von CD booten, auf die Kommandoebene gehen, dort fdisk /mbr eingeben. CD raus. Rechner neu starten. Wenn die FAT-Partition(en) noch ok ist, bootet Windows wieder. Falls nicht, hast Du leider Pech. Ich drück Dir dann die Daumen, dass Du noch ein Backup hast.
Wie gesagt kann man bei Mandrake eigentlich nicht viel falsch machen; die haben das wirklich gut hinbekommen, auch für Neuankömmlinge.
Generell kann man sagen, dass man am idealsten für Linux immer eine eigene Platte einbaut. Dann kann einem Newbie sowas nicht passieren, es sei denn, er klickt expliziz die FAT-Partitionen für die Linux-Installation an. Aber dann muss man eigentlich schon ziemlich kurzsichtig sein.
Wie gesagt, versuch es erstmal, mit fdisk /mbr unter DOS Windows wieder zum Starten zu bewegen. Hast Du evtl. eine Windows-Notfalldisk?
Antwort 5 von Samba
Hmmm...für solche Fälle bietet sich mein geliebtes Knoopix mal wieder zur Diagnose an. :-)
Ja, ich hör schon auf mit Knoppix...ich mein ja nur... ;-)))
Ja, ich hör schon auf mit Knoppix...ich mein ja nur... ;-)))
Antwort 6 von robberburn
@samba
mit fdisk /mbr startet garantiert gar nichts mehr, denn er hat ja XP.
Also Wiederherstellungskonsole und dann fixmbr, dann klappts auch mit XP wieder.
Gruss rb
mit fdisk /mbr startet garantiert gar nichts mehr, denn er hat ja XP.
Also Wiederherstellungskonsole und dann fixmbr, dann klappts auch mit XP wieder.
Gruss rb
Antwort 7 von Samba
...FALLS er die XP-Partiton(en) (NTFS o. FAT) nicht zerschossen hat. :-)
Danke für den Tipp, robberburn!
Danke für den Tipp, robberburn!
Antwort 8 von Pumuckl
Irgend wie hab ich es gaschafft, Windows wieder zu booten.
Alle wichtigen Daten gesichert - Uff.
Das Startmenü und die Desktopsymbole sind stark zusammengeschrumpft, Works z.B. ist aber noch im Arbeitsplatz aufzurufen.
Wenn ich Programme starte, sagt er mir,
"Works kann die erforderlichen Dateien nicht auf die Festplatte installieren, Festpallattenprobleme", und ich solle neu installieren.
Unabhängig davon werde ich wohl bei Aldi reklamieren, da der Einschalttaster scheinbar nicht richtig funktioniert.
Viele Grüße
Pumuckl
Alle wichtigen Daten gesichert - Uff.
Das Startmenü und die Desktopsymbole sind stark zusammengeschrumpft, Works z.B. ist aber noch im Arbeitsplatz aufzurufen.
Wenn ich Programme starte, sagt er mir,
"Works kann die erforderlichen Dateien nicht auf die Festplatte installieren, Festpallattenprobleme", und ich solle neu installieren.
Unabhängig davon werde ich wohl bei Aldi reklamieren, da der Einschalttaster scheinbar nicht richtig funktioniert.
Viele Grüße
Pumuckl
Antwort 9 von Werner Bittl
Ich würde die ganze Platte mal ganz neu formatieren und auf defekte Blöcke hin untersuchen lassen. Desweiteren mal DMA deaktivieren. Natürlich vorher erstmal ganz neu partitionieren. Ich würde an Deiner Stelle jetzt so erstmal nicht weitermachen.
Antwort 10 von Pumuckl
Danke für die Tipps.
Was Computer-Kenntnisse anbelangt, die außerhalb von Andwendungen der ach so heilen Welt von Windows und KO liegen, bin ich König allerhöchstens unter den Blinden.
Deshalb: Was heißt "DMA deaktivieren"?
Ich hatte vor, den Auslieferungszustand wiederherzustellen, mittels mitgelieferter DVD-Rom.
Wird dabei auch neu formatiert etc. ?
-Und wenn nein, was genau muss ich tun?
Was Computer-Kenntnisse anbelangt, die außerhalb von Andwendungen der ach so heilen Welt von Windows und KO liegen, bin ich König allerhöchstens unter den Blinden.
Deshalb: Was heißt "DMA deaktivieren"?
Ich hatte vor, den Auslieferungszustand wiederherzustellen, mittels mitgelieferter DVD-Rom.
Wird dabei auch neu formatiert etc. ?
-Und wenn nein, was genau muss ich tun?
Antwort 11 von Pumuckl
Noch was (ich weiß, es nervt;)
Wie kann man solche Totalschäden vermeiden (Für meinen 2. Anlauf:), ohne extra eine zweite Platte einzubauen?
Welche Option sollte man bei der Installation auswählen, wenn man kein Profi ist und beide Systeme auf einer Platte hat?
Oder vorher partionioneren, falls ja, wie?
Gruß
Pumuckl
Wie kann man solche Totalschäden vermeiden (Für meinen 2. Anlauf:), ohne extra eine zweite Platte einzubauen?
Welche Option sollte man bei der Installation auswählen, wenn man kein Profi ist und beide Systeme auf einer Platte hat?
Oder vorher partionioneren, falls ja, wie?
Gruß
Pumuckl
Antwort 12 von Ploepp01
Eine vernuenftige Distri mit vielen Spielereien nutzt mittlerweile ca. 1,2 Gig an Plattenplatz, ich weiss nicht wieviel Mandrake nutzt :-)
Im Uebrigen ist es falsch zu behaupten Linux muesse besser eine separate Platte nutzen : Das geht sehr gut auf einer Platte, Mandrake bindet nur die Windoof-Partitionen mit ein, was natuerlich absoluter Quatsch ist.
Linux an sich sollte auf mehrere Partitionen verteilt werden, einfach um ein Haengen weitestgehend zu vermeiden.
Auch hier ist Mandrake m.W. etwas schlecht gemacht.
Um den Bootloader von Linux auch sinnvoll zu nutzen, sprich auch Windoof darueber booten zu koennen, musst du die /etc/lilo.conf entsprechend bearbeiten, abspeichern, danach den Befehl lilo eingeben und dann sollte auch Windooof nach einem Reboot gestartet werden koennen. Zu den entsprechenden Einstellungen gib man lilo ein, im Uebrigen gilt bei Linux : RTFM :-)) Nur so als Tip
Im Uebrigen ist es falsch zu behaupten Linux muesse besser eine separate Platte nutzen : Das geht sehr gut auf einer Platte, Mandrake bindet nur die Windoof-Partitionen mit ein, was natuerlich absoluter Quatsch ist.
Linux an sich sollte auf mehrere Partitionen verteilt werden, einfach um ein Haengen weitestgehend zu vermeiden.
Auch hier ist Mandrake m.W. etwas schlecht gemacht.
Um den Bootloader von Linux auch sinnvoll zu nutzen, sprich auch Windoof darueber booten zu koennen, musst du die /etc/lilo.conf entsprechend bearbeiten, abspeichern, danach den Befehl lilo eingeben und dann sollte auch Windooof nach einem Reboot gestartet werden koennen. Zu den entsprechenden Einstellungen gib man lilo ein, im Uebrigen gilt bei Linux : RTFM :-)) Nur so als Tip
Antwort 13 von Der_nix_weiss
nun warten wir mal, wann der erste linux-profi hier fragt, was denn RTFM heisst :-D
Antwort 14 von Samba
Die Informationen sind abrufbar (Manpages etc.), aber ein Newbie weiß halt vor Informationsflut nicht, wo er ansetzen soll, geschweige denn, was Lilo überhaupt ist. Deshalb finde ich Ratschläge a la RTFM zumindest hier nicht generell angebracht. Man kann jetzt natürlich prima darüber streiten, wo denn nun die Grenze liegt zwischen Tippgebung und dem Punkt, an dem der Fragesteller gefälligst die implementierten Hilfestellungen nutzen soll. Diese Diskussion ist halt schon uralt. Ich persönlich finde, dass man ruhig den ein oder anderen Tipp hier im Forum geben kann. Auf die manpage kann man dann ja nebenbei zusätzlich verweisen, denn niemand möchte 2 DIN A-4-Seiten abtippen, ist doch klar. :-) Wenn alle sich nur an die Hilfeseiten halten sollten, dann bräuchten wir hier kein Forum mehr und müssten in jedem Beitrag nur noch "RTFM" posten. Wer sich halt die Mühe nicht machen möchte, einem Neueinsteiger etwas unter die Arme zu greifen, der braucht IMHO ja nicht zu antworten. Ich finde, man sollte da einfach etwas toleranter sein.
Zu Mandrake: Mandrake ist keine Distribution für gestandene Linux-Profis. Für Umsteiger und Anwender, die sich nicht großartig mit Partitionierungsfragen rumschlagen wollen, ist die französische Zusammenstellung aber recht gut gelungen. Mein Sohn (9) nutzt sie z. B.
Zu Mandrake: Mandrake ist keine Distribution für gestandene Linux-Profis. Für Umsteiger und Anwender, die sich nicht großartig mit Partitionierungsfragen rumschlagen wollen, ist die französische Zusammenstellung aber recht gut gelungen. Mein Sohn (9) nutzt sie z. B.

