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Wir benötigen Hilfe zu AVM Ken, wer kennt sich aus?
Frage
Wir haben vor uns das Programm AVM Ken von AVM zu kaufen, und benötigen einige Information hinsichtlich Anforderung und Einrichtung.
Wir benutzen einen ISDN-Anschluss und Windows NT und würden gerne einen Server mit AVM Ken einrichten, auf den die Clients des LAN zugreifen um ins Internet zu gelangen. Nun die Fragen:
- Ist die Einrichtung von AVM Ken schwierig?
(geringe Vorkenntnisse vorhanden)
- Muss etwas besonderes beachtet werden?
- Ist die Anzahl der Clients begrenzt?
- Wie stark wird der Server belastet, da er noch für andere Tätigkeiten genutzt wird?
- Ist die ISDN Geschwindigkeit für die Clients erheblich langsamer?
Für jede Antwort und/oder Hilfestellung wären wir sehr dankbar.
Mfg,
Focko Theesfeld
Antwort 1 von stephan
die installation und konfiguration ist sehr einfach und kann von unerfahrenen pc anwender durchgeführt werden.
laut herstellerangaben geht die performance ab 25 clients in die knie (ich kann nur sagen, das bei 5 clients die geschwindigkeit sehr gut ist!)
was die auslastung des servers angeht ist die frage wie der server bestückt ist.
gruß
stephan
laut herstellerangaben geht die performance ab 25 clients in die knie (ich kann nur sagen, das bei 5 clients die geschwindigkeit sehr gut ist!)
was die auslastung des servers angeht ist die frage wie der server bestückt ist.
gruß
stephan
Antwort 2 von Olli
Hallo!
Wir nutzen einen 166MHz-Pentium als Ken!-Service-PC für ca. 15 Clients. Würden alle gleichzeitig surfen, ginge die Performance sicherlich sehr in die Knie. Das ist aber vor allem durch die ISDN-Bandbreite bedingt. Der Service-PC ist noch weiterhin für normale PC-Arbeiten (Textverarbeitung etc.) zu benutzen.
Es gibt eine DSL-Version von Ken, da dürfte es weniger Engpässe geben.
Welche Mindest-Datenübertragungsrate für jeden Klient bei gleichzeitiger Nutzung bleibt, ist eine einfache Rechnung:
ISDN-Rate durch Clientzahl = Clientrate
Bei 10 Clients wären das
64kbit /10 =6,4kbit.
Das ist also deutlich < 1kByte, lässt sich durch zwei ISDN-Kanäle aber verdoppeln.
Bei normalem Surfverhalten lädst Du allerdings eine Seite und liest erstmal.
In der Zwischenzeit haben also alle anderen mehr Bandbreite zur Verfügung.
Die Einrichtung ist relativ einfach.
Ich empfehle die Benutzung einer original-AVM-ISDN-Karte. AVM behauptet zwar, alle Karten zu unterstützen, wir hatten aber Probleme, die erst nach Einbau einer AVM-Karte verschwanden (z.B. musste der Service-PC täglich mindestens einmal neu gestartet werden, weil der Ken!-Service den Dienst verweigerte; der PC selber lief allerdings absturzfrei, und nach dem Neustart ging auch Ken! wieder).
Ken! hat noch eine andere gute Eigenschaft: Er kann an jedem PC eine ISDN-Karte vortäuschen. Dadurch können zwar maximal zwei Leute gleichzeitig online gehen, diese haben aber zu dem Zeitpunkt die volle ISDN-Bandbreite (64k).
In diesem Modus laufen auf jedem PC auch Programme, die eigentlich eine eingebaute ISDN-Karte erfordern (z.B. manche Video-Konferenz-Software).
HTH,
Olli :-)
Wir nutzen einen 166MHz-Pentium als Ken!-Service-PC für ca. 15 Clients. Würden alle gleichzeitig surfen, ginge die Performance sicherlich sehr in die Knie. Das ist aber vor allem durch die ISDN-Bandbreite bedingt. Der Service-PC ist noch weiterhin für normale PC-Arbeiten (Textverarbeitung etc.) zu benutzen.
Es gibt eine DSL-Version von Ken, da dürfte es weniger Engpässe geben.
Welche Mindest-Datenübertragungsrate für jeden Klient bei gleichzeitiger Nutzung bleibt, ist eine einfache Rechnung:
ISDN-Rate durch Clientzahl = Clientrate
Bei 10 Clients wären das
64kbit /10 =6,4kbit.
Das ist also deutlich < 1kByte, lässt sich durch zwei ISDN-Kanäle aber verdoppeln.
Bei normalem Surfverhalten lädst Du allerdings eine Seite und liest erstmal.
In der Zwischenzeit haben also alle anderen mehr Bandbreite zur Verfügung.
Die Einrichtung ist relativ einfach.
Ich empfehle die Benutzung einer original-AVM-ISDN-Karte. AVM behauptet zwar, alle Karten zu unterstützen, wir hatten aber Probleme, die erst nach Einbau einer AVM-Karte verschwanden (z.B. musste der Service-PC täglich mindestens einmal neu gestartet werden, weil der Ken!-Service den Dienst verweigerte; der PC selber lief allerdings absturzfrei, und nach dem Neustart ging auch Ken! wieder).
Ken! hat noch eine andere gute Eigenschaft: Er kann an jedem PC eine ISDN-Karte vortäuschen. Dadurch können zwar maximal zwei Leute gleichzeitig online gehen, diese haben aber zu dem Zeitpunkt die volle ISDN-Bandbreite (64k).
In diesem Modus laufen auf jedem PC auch Programme, die eigentlich eine eingebaute ISDN-Karte erfordern (z.B. manche Video-Konferenz-Software).
HTH,
Olli :-)

