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win2k und linux (suse 7.1 ) auf einer platte ...?!
Frage
hallo..kann mir jemand exakt und genau erklären wie ich vorgehen muß wenn ich windows 2000 und linux auf einer platte zum laufen bringen will. (kmpl. neuinstallation vorausgesetz)
beim systemstart will ich über einen bootmanager auswählen welches system gestartet werden soll.
bin froh um jede antwort oder um jeden nützlichen link etc.
was hat es mit dem 1024. zylinder auf sich?
mit welchem programm soll ich partitionieren?
was für partitionen?
was als erstes installieren....
vielen dank schon mal
mfg
Antwort 1 von ylf
Hallo,
Grundsätzlich sollte das gehen. Bei Linux ist der Lilo (LInuxLOader) auch gleichzeitig Bootmanager. Mit Win2k gibt es aber etwas Probleme, glaube ich. Genaueres kann ich dir nicht sagen.
Zum Partitionieren. Den Windows-Teil mit Windows partitionieren. Den Linux-Teil unberührt lassen, Linux teil sich das dann bei der Installation schon passend auf.
bye, ylf
Grundsätzlich sollte das gehen. Bei Linux ist der Lilo (LInuxLOader) auch gleichzeitig Bootmanager. Mit Win2k gibt es aber etwas Probleme, glaube ich. Genaueres kann ich dir nicht sagen.
Zum Partitionieren. Den Windows-Teil mit Windows partitionieren. Den Linux-Teil unberührt lassen, Linux teil sich das dann bei der Installation schon passend auf.
bye, ylf
Antwort 2 von terry
Hi,
eigentlich relativ einfach, wenn man weiss wie. Eine mögliche Lösung sieht wie folgt aus:
1. Linux installieren (Lilo in den Bootsektor der Bootplatte. W2k wird diesen später überschreiben.)
2. Backup des Bootsektors in eine Datei mit dem Befehl:
/bin/dd if=/dev/xxx of=bootsect.lin bs=512 count=1
xxx steht für die Festplatte und Partition z.B.: hda0 = hda: IDE-Platte am 1.Controller mit der Einstellung Master. 0: 1.Partition auf der Platte.
bootsect.lin steht für einen beliebigen Dateinamen.
3. W2k installieren
4. bootsect.lin in das root-directory von c: kopieren. (Mit dem Tool explore2fs kann man mit win übrigens auf linux-partitionen zugreifen. uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/)
5. c:\boot.ini (versteckte Datei) ändern:
bei dem Punkt [operating systems] die folgende Zeile einfügen:
C:\bootsec.lin="mit diesem Punkt startet Linux ..."
fertig...
Partitionieren der Festplatte kann man während der Linux-installation. Dabei sollte man für Linux mindestens 3. Partitionen vorsehen. 1. Boot-Partition -> enthält den Kernel (braucht nicht gross zu sein, 5-10MB sind schon viel. bei mir sind ca 4MB belegt.) 2. Swap-Partition für die Auslagerungsdatei (auch entsprechend formatieren, in der Regel 1,5*Arbeitsspeicher). 3.Dateibereich.
Unterhalb des Zylinders 1024 sollte die Boot-Partition untergebracht sein.
Was Du für W2K brauchst lässt Du einfach unpartitioniert, oder partitionere es mit einem windows-file-system (z.B. fat16). Win2k gibt glaub ich linux-partitionen als unformatierte Bereiche, also aufpassen, wenn win2k partitionieren und formatieren will.
So, jetzt viel Spass beim installieren ...
eigentlich relativ einfach, wenn man weiss wie. Eine mögliche Lösung sieht wie folgt aus:
1. Linux installieren (Lilo in den Bootsektor der Bootplatte. W2k wird diesen später überschreiben.)
2. Backup des Bootsektors in eine Datei mit dem Befehl:
/bin/dd if=/dev/xxx of=bootsect.lin bs=512 count=1
xxx steht für die Festplatte und Partition z.B.: hda0 = hda: IDE-Platte am 1.Controller mit der Einstellung Master. 0: 1.Partition auf der Platte.
bootsect.lin steht für einen beliebigen Dateinamen.
3. W2k installieren
4. bootsect.lin in das root-directory von c: kopieren. (Mit dem Tool explore2fs kann man mit win übrigens auf linux-partitionen zugreifen. uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/)
5. c:\boot.ini (versteckte Datei) ändern:
bei dem Punkt [operating systems] die folgende Zeile einfügen:
C:\bootsec.lin="mit diesem Punkt startet Linux ..."
fertig...
Partitionieren der Festplatte kann man während der Linux-installation. Dabei sollte man für Linux mindestens 3. Partitionen vorsehen. 1. Boot-Partition -> enthält den Kernel (braucht nicht gross zu sein, 5-10MB sind schon viel. bei mir sind ca 4MB belegt.) 2. Swap-Partition für die Auslagerungsdatei (auch entsprechend formatieren, in der Regel 1,5*Arbeitsspeicher). 3.Dateibereich.
Unterhalb des Zylinders 1024 sollte die Boot-Partition untergebracht sein.
Was Du für W2K brauchst lässt Du einfach unpartitioniert, oder partitionere es mit einem windows-file-system (z.B. fat16). Win2k gibt glaub ich linux-partitionen als unformatierte Bereiche, also aufpassen, wenn win2k partitionieren und formatieren will.
So, jetzt viel Spass beim installieren ...
Antwort 3 von tobi
vielen dank.....so werde ich es mal versuchen......
mfg
tobi
mfg
tobi
Antwort 4 von Chonhulio
AFAIK überschreibt Win2000 LILO nicht, das tut nur Win9x.
Eine extra Boot-Partition für Linux ist nur nötig, wenn du einen älteren LILO benutzt, der nicht hinter Cyl. 1024 zugreifen kann (Suse 7.0 hat noch so einen).
Was die Swap-Partition angeht, solltest du nur darauf achten, das insgesamt ca. 300MB Speicher vorhanden sind. Auslagerungsdateien kannst du unter Linux nur von Hand einrichten, es geht aber auch.
Ansonsten solltest du noch beachten, das Linux NTFS-Partitionen nicht beschreiben kann.
mfg Chonhulio
Eine extra Boot-Partition für Linux ist nur nötig, wenn du einen älteren LILO benutzt, der nicht hinter Cyl. 1024 zugreifen kann (Suse 7.0 hat noch so einen).
Was die Swap-Partition angeht, solltest du nur darauf achten, das insgesamt ca. 300MB Speicher vorhanden sind. Auslagerungsdateien kannst du unter Linux nur von Hand einrichten, es geht aber auch.
Ansonsten solltest du noch beachten, das Linux NTFS-Partitionen nicht beschreiben kann.
mfg Chonhulio
Antwort 5 von terry
Hm, kann sein das w2k lilo nicht überschreibt, bei mir war noch ein NT4.0 und ein win9x dazwischen. Es ist auf jeden Fall das sicherste den W2K-Boot-Loader zu benutzen, da man einfach die Imagedateien von Bootsektoren benutzen kann. Müsste auch funktionieren, wenn man Lilo in den Bootsektor einer anderen Partition packt und von diesem, wie oben beschrieben, eine Imagedatei erzeugt.
Antwort 6 von tobi
hallo......
was haltet ihr von dieser lösung?
Linux neben NT
Fall: NT ist schon installiert:
1a. NT Partition soweit verkleinern, daß sie unterhalb des 1024. Zylinders
liegt und 2 MB für Bootpartition bietet oder 64 für System-Partition
Fall: NT ist nicht installiert:
1b. NT installieren und beim anlegen der NT Partition auch eine Linux
Partitionunterhalb des 1024. Zylinders anlegen(2 o. 64 MB).
Platz für weitere Linux-Partitionen lassen
2. Linux mit manueller Partitionierung installieren
3. Bei der Partitionierung die Partitionen unter 1024 Zylinder mounten
4. Wenn in der Installation die Frage nach dem Ort kommt, an dem LILO
installiert werden soll, den ersten Sektor der Boot-Partition wählen. Nicht
in den MBR, dort liegt der NT-Boot-Manager, der damit zerstört wäre
5. Auf jeden Fall eine Boot-Disk anfertigen lassen. Wird nach der
Installation benötigt
6. Linux-Boot-Sektor NT zur Verfügung stellen, damit dieser in den NT-Loader
eingetragen werden kann
Diese Befehlszeile kopiert den Linux-Boot-Sektor in die Datei bootsek.lin,
angenommen der Boot-Sektor liegt auf dev/hda1
dd if=/dev/hda1 of=/root/bootsek.lin bs=512 count=1
7. Auf Diskette kopieren:
mcopy /root/bootsek.lin a:
8. NT starten, Datei nach C:\bootsek.lin kopieren
9. In den NT-Bootmanager eintragen
Folgende Zeile hinzufügen:
C:\bootsek.lin = "Linux"
was haltet ihr von dieser lösung?
Linux neben NT
Fall: NT ist schon installiert:
1a. NT Partition soweit verkleinern, daß sie unterhalb des 1024. Zylinders
liegt und 2 MB für Bootpartition bietet oder 64 für System-Partition
Fall: NT ist nicht installiert:
1b. NT installieren und beim anlegen der NT Partition auch eine Linux
Partitionunterhalb des 1024. Zylinders anlegen(2 o. 64 MB).
Platz für weitere Linux-Partitionen lassen
2. Linux mit manueller Partitionierung installieren
3. Bei der Partitionierung die Partitionen unter 1024 Zylinder mounten
4. Wenn in der Installation die Frage nach dem Ort kommt, an dem LILO
installiert werden soll, den ersten Sektor der Boot-Partition wählen. Nicht
in den MBR, dort liegt der NT-Boot-Manager, der damit zerstört wäre
5. Auf jeden Fall eine Boot-Disk anfertigen lassen. Wird nach der
Installation benötigt
6. Linux-Boot-Sektor NT zur Verfügung stellen, damit dieser in den NT-Loader
eingetragen werden kann
Diese Befehlszeile kopiert den Linux-Boot-Sektor in die Datei bootsek.lin,
angenommen der Boot-Sektor liegt auf dev/hda1
dd if=/dev/hda1 of=/root/bootsek.lin bs=512 count=1
7. Auf Diskette kopieren:
mcopy /root/bootsek.lin a:
8. NT starten, Datei nach C:\bootsek.lin kopieren
9. In den NT-Bootmanager eintragen
Folgende Zeile hinzufügen:
C:\bootsek.lin = "Linux"
Antwort 7 von roland
also wenn ich immer alles neu mache auf meinem REchner,dann installiere ich erst 2000 und dann einfach linux auf eine andere Partition, Lilo erkennt das 2000 vorhanden ist und man kann beim hochfahren eintweder linux oder 2000 starten lassen. Also ich habe noch nie meine Bootsektoren umkopieren müssen, es hat bis jetzt immer alles automatisch funktioniert.
Antwort 8 von terry
Ich kann mich nicht erinnern alle meine Betriebssysteme jemals alle zusammen neu aufgesetzt zu haben. Wäre ja auch zu einfach. *g*
Das hört sich an als würde es so funktionieren.
cu
Das hört sich an als würde es so funktionieren.
cu
Antwort 9 von Hensley
Hi, folgende vorgehensweise funktioniert (win2000 + SUSE 7.1 / 20 GB HD)
1.) win2000 installieren (z.B. 10 GB Rest unpartitioniert lassen)
2.) danach SUSE 7.1 (YAST o. YAST2) per CD starten und Linux installieren (anderen 10 GB von Hand partitionieren)
3.) LILO in den MBR schreiben lassen und gut ist
Der LILO erkennt Win2000 ohne Probleme.
Bis jetzt hab ich das schon auf 3 Rechnern so installiert und hatte nie Probleme.
cu all _Hensley_
1.) win2000 installieren (z.B. 10 GB Rest unpartitioniert lassen)
2.) danach SUSE 7.1 (YAST o. YAST2) per CD starten und Linux installieren (anderen 10 GB von Hand partitionieren)
3.) LILO in den MBR schreiben lassen und gut ist
Der LILO erkennt Win2000 ohne Probleme.
Bis jetzt hab ich das schon auf 3 Rechnern so installiert und hatte nie Probleme.
cu all _Hensley_
Antwort 10 von BlueMarS
Zum 1024-Zylinder Prob:
Des Problem ist seit SuSE 7.1 aus dem Weg geschafft, sodass man selbst diese Grenze überschreiten kann.
Zur Ermunterung:
Mehrere Betriebsysteme zu installieren is nicht soo schwer, denn die fast komplett automatischen Install-Routinen lassen da fast keinen mehr auf der Strecke.
Des Problem ist seit SuSE 7.1 aus dem Weg geschafft, sodass man selbst diese Grenze überschreiten kann.
Zur Ermunterung:
Mehrere Betriebsysteme zu installieren is nicht soo schwer, denn die fast komplett automatischen Install-Routinen lassen da fast keinen mehr auf der Strecke.
Antwort 11 von Tortli
Also hier Ihr, ich melde mich auch mal:
Ich bin ein absoluter Neuanfänger was Linux betrifft, hab aber schon ein bissi UNIX gemacht. Da hab ich das 7.2 Mandrake auf meinen Rechner gehaun, wo bereits win2k drauf ist. Ich will das lästige Booten per Diskette weghaben und gern über den win2k-bootmanager gehen. Dann schreibt Ihr hier toll wie das geht, mit dem dd-Befehl das Ding da zu kopieren von der hda3 oder so. Wie auch immer, ich hab was auf Diskette bekommen (der Befehl stimmte natürlich nicht ganz genau, denn die Floppy ist schon gemountet und steht im Verzeichnis /mnt/floppy , was natuerlich als Pfadangabe wichtig ist. Unsicher bin ich mir immer noch über die hda(x). Ich kann jetzt im Bootmanager was auswählen, aber Linux wird nicht gestartet, wenn ich drauf gehe. Stimmt da was mit der Datei bootsek.lin was nicht? Nach Aussagen von Linux: Partitionen ist mein /-Verzeichnis auf hda11. Hat jemand ne Idee, was ich falsch mache?
Wär ots nett, ich verbring schon den ganzen Tag damit (ich muss ja Zeit haben)
Gruss
Thomas
Ich bin ein absoluter Neuanfänger was Linux betrifft, hab aber schon ein bissi UNIX gemacht. Da hab ich das 7.2 Mandrake auf meinen Rechner gehaun, wo bereits win2k drauf ist. Ich will das lästige Booten per Diskette weghaben und gern über den win2k-bootmanager gehen. Dann schreibt Ihr hier toll wie das geht, mit dem dd-Befehl das Ding da zu kopieren von der hda3 oder so. Wie auch immer, ich hab was auf Diskette bekommen (der Befehl stimmte natürlich nicht ganz genau, denn die Floppy ist schon gemountet und steht im Verzeichnis /mnt/floppy , was natuerlich als Pfadangabe wichtig ist. Unsicher bin ich mir immer noch über die hda(x). Ich kann jetzt im Bootmanager was auswählen, aber Linux wird nicht gestartet, wenn ich drauf gehe. Stimmt da was mit der Datei bootsek.lin was nicht? Nach Aussagen von Linux: Partitionen ist mein /-Verzeichnis auf hda11. Hat jemand ne Idee, was ich falsch mache?
Wär ots nett, ich verbring schon den ganzen Tag damit (ich muss ja Zeit haben)
Gruss
Thomas

