Supportnet / Forum / NW-Sonstiges
Internet über DSL, LAN und Modemverbindung gleichzeitig nutzen
Frage
Hallo Leute,
ich habe ein Problem wenn ich eine Modemverbindung nutze kann ich nicht mehr auf das Internet über ADSL zugreifen. Die gleichzeitige Verbindung zum LAN ist kein Problem.
Woran kann das liegen.
Danke für jede Hilfe.
Betriebsystem: XP
Antwort 1 von habichnet
imho es ist nicht möglich (isdn kanalbündelung einmal ausgenommen) 2 internetverbindungen gleichzeitig aufzubauen. (wobei kanalbündelung ja im prinzip auch nur eine verbindung ist)
Antwort 2 von waro
Ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt.
Ich will ganz einfach eine Gleichzeitigte Verbindung in mein LAN, ins Internet über DSL und zusätzlich eine Modemverbindung zu einem anderen Rechner aufbauen.
Ich verwende XP-Pro
Ich will ganz einfach eine Gleichzeitigte Verbindung in mein LAN, ins Internet über DSL und zusätzlich eine Modemverbindung zu einem anderen Rechner aufbauen.
Ich verwende XP-Pro
Antwort 3 von habichnet
ja ich habe dich schon verstanden. lan und modem bzw lan und dsl ist auf jeden fall kein problem aber ich glaube kaum dass das os es erlaubt 2 dialup-dfü-verbindungen gleichzeitig aufzubauen (dsl und modem)
Antwort 4 von Ralf-Dieter..
Wenn Du kein Isdn hast,hast Du schlechte Karten.Die Modemverbindung hat wie ein Telefongespräch "Priorität".
Anders bei isdn,hier kannst Du schalten und walten wie Du willst.
Gruß,Ralf
Anders bei isdn,hier kannst Du schalten und walten wie Du willst.
Gruß,Ralf
Antwort 5 von habichnet
ähm mit dsl ist es kein problem sowohl zu telefonieren als auch im internet zu sein, trotz analoganschluss. es werden verschiedene frequenzen verwendet. das problem liegt in der software.
Antwort 6 von Ralf-Dieter..
@ habichnet
Nein... wenn kein ISDN,gilt das Modem als ganz normales telefonat und hat damit Prorität
<zumindestens bei den telekomikern>
Gruß,Ralf
Nein... wenn kein ISDN,gilt das Modem als ganz normales telefonat und hat damit Prorität
<zumindestens bei den telekomikern>
Gruß,Ralf
Antwort 7 von Undertaker
Hi waro,
wenn Du eine DFÜ-Verbindung erstellst, ist in den erweiterten Eigenschaften des TCP/IP-Protokolls dieser DFÜ-Verbindung das Häkchen bei Standardgateway für das Remotenetzwerk verwenden aktiviert.
Dieses Häkchen mußt Du entfernen, damit das Standardgateway bei aktivierter DFÜ-Verbindung an der LAN-Verbindung bzw. an der DSL-Verbindung bleibt.
Außerdem mußt Du nun eine Route zum Remotenetzwerk anlegen, damit die Anwendungen den Weg über die DFÜ-Verbindung finden.
Hier mal ein Beispiel:
In diesem Beispiel liegen LAN und Standardgateway an einer Verbindung.
Bei der Einwahl in das Remotenetzwerk (192.168.110.x) wird der DFÜ-Verbindung in diesem Beispiel immer die gleiche (feste) IP-Adresse (192.168.112.1) zugewiesen.
Wie unter "Ständige Routen" erkennbar ist, wurde für die DFÜ-Verbindung eine feste Route hinzugefügt, da sich die IP-Adresse für die DFÜ-Verbindung bei der nächsten Einwahl nicht ändert. Der Befehl dazu lautet:
Das -p steuert unter NT/2k/XP, das die Route als permanent (Ständig) eingetragen wird. 192.168.110.0 mask 255.255.255.0 definiert, das die IP-Adressen 192.168.110.1 bis 192.168.110.254 über ein vom Standardgateway abweichendes Gateway erreicht werden und 192.168.112.1 definiert dann das Gateway (hier die DFÜ-Verbindung).
Wenn allerdings die IP-Adresse der DFÜ-Verbindung dynamisch vergeben wird, kannst Du versuchen am TCP/IP-Protokoll der DFÜ-Verbindung eine feste IP-Adresse aus dem IP-Pool des RAS-Servers einzutragen. Ist der RAS-Server entsprechend eingestellt, akzeptiert er die vorgeschlagene IP-Adresse. Funktioniert das nicht, bleibt Dir nur die Möglichkeit die Route nach aktivieren der DFÜ-Verbindung (ohne Parameter -p) jedes mal von Hand einzutragen:
Auch wirst Du den Nachteil in Kauf nehmen müssen, das der Zugriff auf Ressourcen des Remotenetzwerks wahrscheinlich nur noch mit IP-Adressen möglich sein wird.
Gruß
Undertaker
wenn Du eine DFÜ-Verbindung erstellst, ist in den erweiterten Eigenschaften des TCP/IP-Protokolls dieser DFÜ-Verbindung das Häkchen bei Standardgateway für das Remotenetzwerk verwenden aktiviert.
Dieses Häkchen mußt Du entfernen, damit das Standardgateway bei aktivierter DFÜ-Verbindung an der LAN-Verbindung bzw. an der DSL-Verbindung bleibt.
Außerdem mußt Du nun eine Route zum Remotenetzwerk anlegen, damit die Anwendungen den Weg über die DFÜ-Verbindung finden.
Hier mal ein Beispiel:
C:\>route print
===========================================================================
Schnittstellenliste
0x1 ........................... MS TCP Loopback interface
0x1000003 ...00 00 00 00 00 00 ...... 3Com EtherLink PCI
===========================================================================
===========================================================================
Aktive Routen:
Netzwerkziel Netzwerkmaske Gateway Schnittstelle Anzahl
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.5.1 192.168.5.2 1
127.0.0.0 255.0.0.0 127.0.0.1 127.0.0.1 1
192.168.5.0 255.255.255.0 192.168.5.2 192.168.5.2 1
192.168.5.2 255.255.255.255 127.0.0.1 127.0.0.1 1
192.168.5.255 255.255.255.255 192.168.5.2 192.168.5.2 1
224.0.0.0 224.0.0.0 192.168.5.2 192.168.5.2 1
255.255.255.255 255.255.255.255 192.168.5.2 192.168.5.2 1
Standardgateway: 192.168.5.1
===========================================================================
Ständige Routen:
Netzwerkadresse Netzmaske Gatewayadresse Anzahl
192.168.110.0 255.255.255.0 192.168.112.1 1In diesem Beispiel liegen LAN und Standardgateway an einer Verbindung.
Bei der Einwahl in das Remotenetzwerk (192.168.110.x) wird der DFÜ-Verbindung in diesem Beispiel immer die gleiche (feste) IP-Adresse (192.168.112.1) zugewiesen.
Wie unter "Ständige Routen" erkennbar ist, wurde für die DFÜ-Verbindung eine feste Route hinzugefügt, da sich die IP-Adresse für die DFÜ-Verbindung bei der nächsten Einwahl nicht ändert. Der Befehl dazu lautet:
C:\>route -p add 192.168.110.0 mask 255.255.255.0 192.168.112.1Das -p steuert unter NT/2k/XP, das die Route als permanent (Ständig) eingetragen wird. 192.168.110.0 mask 255.255.255.0 definiert, das die IP-Adressen 192.168.110.1 bis 192.168.110.254 über ein vom Standardgateway abweichendes Gateway erreicht werden und 192.168.112.1 definiert dann das Gateway (hier die DFÜ-Verbindung).
Wenn allerdings die IP-Adresse der DFÜ-Verbindung dynamisch vergeben wird, kannst Du versuchen am TCP/IP-Protokoll der DFÜ-Verbindung eine feste IP-Adresse aus dem IP-Pool des RAS-Servers einzutragen. Ist der RAS-Server entsprechend eingestellt, akzeptiert er die vorgeschlagene IP-Adresse. Funktioniert das nicht, bleibt Dir nur die Möglichkeit die Route nach aktivieren der DFÜ-Verbindung (ohne Parameter -p) jedes mal von Hand einzutragen:
C:\>route add 192.168.110.0 mask 255.255.255.0 192.168.112.2Auch wirst Du den Nachteil in Kauf nehmen müssen, das der Zugriff auf Ressourcen des Remotenetzwerks wahrscheinlich nur noch mit IP-Adressen möglich sein wird.
Gruß
Undertaker
Antwort 8 von waro
Danke an alle,
es war das Hacken mit dem Standardgateway in der DFÜ-Verbindung
Besonderen Dank an Undertaker
mfg
waro
es war das Hacken mit dem Standardgateway in der DFÜ-Verbindung
Besonderen Dank an Undertaker
mfg
waro

