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Eine Frage von meinem 7-jährigen Sohn, Warum bellen und beissen Hunde die Postboten?
Frage
Mein Sohn fragte mich heute morgen während der Autofahrt:" Papa, warum bellen und beissen Hunde immer die Postboten?"
Ich wußte keine Antwort darauf. An der Farbe der Kleidung kann es ja nicht liegen, seitdem die aussehen wie Lufthansaboys und vorher waren sie ja grau. Weiß jemand eine Antwort darauf oder Seiten zum Nachlesen?
MfG
Günter
Antwort 1 von Rangoo
Weil der Postbote in ihr Revier eindringt. So einfach würde ich das erklären. Der Hund verteidigt sein Revier, das Grundstück, gegen Eindringlinge. Das trifft nicht nur Postboten, das kann potentiell jedem passieren, der ein Grundstück betritt, auf dem ein Hund ist. Googel doch mal, da gibt es sicherlich kindgerechte Erklärungen zu finden...
Antwort 2 von marlenchen
hi :)
rangoos erklärung sehe ich auch so, nur nach einer gewissen zeit müsste der hund merken, dass dieser postbote täglich kommt und somit ein bestandteil in seinem revier ist. denn die zeitungstante wird ja nicht so angegiftet ;))
gruss
rangoos erklärung sehe ich auch so, nur nach einer gewissen zeit müsste der hund merken, dass dieser postbote täglich kommt und somit ein bestandteil in seinem revier ist. denn die zeitungstante wird ja nicht so angegiftet ;))
gruss
Antwort 3 von Rangoo
Die Zeitungstante kommt auch, wenn Waldi noch schläft. ;)
Außerdem glaube ich durchaus, dass Urlaubsvertretungen häufiger gebissen werden als "normale" Briefträger. Wäre mal eine Statistik wert. *g*
Außerdem glaube ich durchaus, dass Urlaubsvertretungen häufiger gebissen werden als "normale" Briefträger. Wäre mal eine Statistik wert. *g*
Antwort 4 von Dachdecker
Ich habe was gefunden was doch sehr plausibel ist:
Zitat:
Was Möpse und Kameraden zudem zum Feind aller Kuriere macht, ist ihre Nase. Menschen hätten 5 Millionen Riechzellen, Schäferhunde jedoch 220 Millionen, sagt Dorit Feddersen-Petersen vom Institut für Haustierkunde an der Universität Kiel. Für solche Supernasen ist ein Briefträger ein radelndes Überraschungsei. Er trägt nämlich die Gerüche all jener feindlichen Häuser mit sich herum, in denen er zuvor war, sowie die der dort gehaltenen Hunde. Wenn im entscheidenden Moment auch noch der Angstschweiß des Briefträgers duftet, ist der Jagdtrieb geweckt, und den Boten beißen die Hunde.
Was Möpse und Kameraden zudem zum Feind aller Kuriere macht, ist ihre Nase. Menschen hätten 5 Millionen Riechzellen, Schäferhunde jedoch 220 Millionen, sagt Dorit Feddersen-Petersen vom Institut für Haustierkunde an der Universität Kiel. Für solche Supernasen ist ein Briefträger ein radelndes Überraschungsei. Er trägt nämlich die Gerüche all jener feindlichen Häuser mit sich herum, in denen er zuvor war, sowie die der dort gehaltenen Hunde. Wenn im entscheidenden Moment auch noch der Angstschweiß des Briefträgers duftet, ist der Jagdtrieb geweckt, und den Boten beißen die Hunde.
Antwort 5 von kroko
Da gibt es eine schöne Seite für Dich:
www.fragenohneantwort.de
Viel Spaß,
Anke
www.fragenohneantwort.de
Viel Spaß,
Anke
Antwort 6 von want2cu
Hallo,
Dachdecker hat Recht. Es hat was mit den fremden Gerüchen der anderen Hunde zu tun.
Es kommt zusätzlich darauf an, ob der eigene Hund eher gut mit anderen Hunden auskommt oder ob es beim normalen Spazierengehen auch immer Stress gibt. Manche Rüden können sich eben überhaupt nicht ausstehen und manchmal gibt es so was auch bei Weibchen.
Hunde, die mit Artgenossen nicht gut auskommen, werden auch eher potentielle Wadenbeisser für den Briefträger sein.
Erst, wenn der Briefträger quasi "zum Rudel" gehört, möglichst keine Angst vor Hunden hat und wenn er dann auch noch ab und zu ein Leckerchen mitbringt, dann ist das schon mal ne gute Ausgangsposition (aber immer noch keine generelle Garantie). Man beachte die Standardsätze der Hundebseitzer:
1. Der tut nix!
2. Das hat er ja noch nie gemacht.
Ich selbst habe nen irischen Terrier, der die blonde Postbotin (sieht wirklich superklasse aus) und den Paketboten(bringt immer tolle Paket) überaus gerne mag ;-)
CU
Klaus
Dachdecker hat Recht. Es hat was mit den fremden Gerüchen der anderen Hunde zu tun.
Es kommt zusätzlich darauf an, ob der eigene Hund eher gut mit anderen Hunden auskommt oder ob es beim normalen Spazierengehen auch immer Stress gibt. Manche Rüden können sich eben überhaupt nicht ausstehen und manchmal gibt es so was auch bei Weibchen.
Hunde, die mit Artgenossen nicht gut auskommen, werden auch eher potentielle Wadenbeisser für den Briefträger sein.
Erst, wenn der Briefträger quasi "zum Rudel" gehört, möglichst keine Angst vor Hunden hat und wenn er dann auch noch ab und zu ein Leckerchen mitbringt, dann ist das schon mal ne gute Ausgangsposition (aber immer noch keine generelle Garantie). Man beachte die Standardsätze der Hundebseitzer:
1. Der tut nix!
2. Das hat er ja noch nie gemacht.
Ich selbst habe nen irischen Terrier, der die blonde Postbotin (sieht wirklich superklasse aus) und den Paketboten(bringt immer tolle Paket) überaus gerne mag ;-)
CU
Klaus
Antwort 7 von Chrischan
Hi,
ich glaube die Post führt dazu sogar Statistiken !
Allgemein wird bei der Post gesagt, es liegt daran, w.o. auch schon beschrieben, weil der Postbote zu jedem Haus geht und entsprechend riecht und er grundsätzlich auch als Eindringling angesehen wird....die Häufung der Post-Opfer liegt wohl daran, das der Postbote eben zu jedem Haus geht. Während OttoNormalverbraucher ja nicht zu jedem Haus in jeder Strasse geht und OttoNormalverbraucher im Zweifelsfalle sich auch die Freiheit nimmt, wenn da eine Bestie lauert eben nicht das Grundstück zu betreten. Während ein Postbote im Prinzip auch diese Freiheit hat, wenn Herrchen oder Frauchen meinen ihre Lieblinge frei rumlaufen zu lassen ("er will doch nur spielen") dann kann die Post auch verlangen das der Empfänger sich seine Post selber beim Postamt abholt. Nur ein Postbote der sich "grundsätzlich" weigert zu Hundehaushalten zu gehen...tja, der hat wohl seinen Beruf verfehlt.
Guten Rutsch
Chris
ich glaube die Post führt dazu sogar Statistiken !
Allgemein wird bei der Post gesagt, es liegt daran, w.o. auch schon beschrieben, weil der Postbote zu jedem Haus geht und entsprechend riecht und er grundsätzlich auch als Eindringling angesehen wird....die Häufung der Post-Opfer liegt wohl daran, das der Postbote eben zu jedem Haus geht. Während OttoNormalverbraucher ja nicht zu jedem Haus in jeder Strasse geht und OttoNormalverbraucher im Zweifelsfalle sich auch die Freiheit nimmt, wenn da eine Bestie lauert eben nicht das Grundstück zu betreten. Während ein Postbote im Prinzip auch diese Freiheit hat, wenn Herrchen oder Frauchen meinen ihre Lieblinge frei rumlaufen zu lassen ("er will doch nur spielen") dann kann die Post auch verlangen das der Empfänger sich seine Post selber beim Postamt abholt. Nur ein Postbote der sich "grundsätzlich" weigert zu Hundehaushalten zu gehen...tja, der hat wohl seinen Beruf verfehlt.
Guten Rutsch
Chris
Antwort 8 von Deathfun
ÄÄÄÄH man ne Frage forweg ....
.... was haben den Hunde mit der Windows ME Coummunity zu tun ????
Ist ja auch egal ... ?!?
Also Hunde greifen nicht jeden an und das auch nicht weil die Person "richt" oder das revier "betritt".
Der hund möchte in erster Lini sein Herrchen "beschützen" und dann erst sein Revir ferteidigen.
Das mit der Nase des Hundes ist schon wahr, ich meine dass sie fiel besser richen. Aber nur weil Hunde gut richen können greifen sie doch keine Briefträger an.
Deathfun :-)
.... was haben den Hunde mit der Windows ME Coummunity zu tun ????
Ist ja auch egal ... ?!?
Also Hunde greifen nicht jeden an und das auch nicht weil die Person "richt" oder das revier "betritt".
Der hund möchte in erster Lini sein Herrchen "beschützen" und dann erst sein Revir ferteidigen.
Das mit der Nase des Hundes ist schon wahr, ich meine dass sie fiel besser richen. Aber nur weil Hunde gut richen können greifen sie doch keine Briefträger an.
Deathfun :-)
Antwort 9 von Christian_L
Ich hab dazu auch mal was gelesen, dass Herrchen / Frauchen Hund und Bote praktisch vorstellen soll.
Also im Beiseien des Hundes den Postboten freundlich aufs Grundstück einladen.
Vielleicht in Verbindung mit einem Leckerchen.
Ob es hilft, wissen wohl nur die Boten.
Also im Beiseien des Hundes den Postboten freundlich aufs Grundstück einladen.
Vielleicht in Verbindung mit einem Leckerchen.
Ob es hilft, wissen wohl nur die Boten.
Antwort 10 von Rangoo
@Dachdecker:
Ich habe mir mal die Freiheit genommen, aus deinem "code" ein "quote" zu machen, um die Lesbarkeit etwas zu verbessern. Solltest du kategorisch dagegen sein, ändere ich das stelbstversändlich wieder.
@Christian:
Ich habe mir mal die Freiheit genommen, aus deinem "code" ein "quote" zu machen, um die Lesbarkeit etwas zu verbessern. Solltest du kategorisch dagegen sein, ändere ich das stelbstversändlich wieder.
@Christian:
Zitat:
Also im Beiseien des Hundes den Postboten freundlich aufs Grundstück einladen.
Vielleicht in Verbindung mit einem Leckerchen.
Da wird sich der Postbote aber freuen, wenn er ein Leckerchen bekommt. ;-)Also im Beiseien des Hundes den Postboten freundlich aufs Grundstück einladen.
Vielleicht in Verbindung mit einem Leckerchen.
Antwort 11 von Christian_L
Klar, gerade zu Weihnachten. Postboten und Schoko-Industrie wird es freuen :-)
Antwort 12 von JoA
Hallo
Wir haben schon seit vielen Jahren immer einen Hund gehabt.
Der Postbote war beim letzten Hund, einem Paster, eigentlich sehr willkommen. Wahrscheinlich liegt es daran, wie schon erwähnt, dass dieser ab und zu einen kleinen Leckerbissen mitbrachte.
Habe aber noch eine lustige Geschichte dazu.
Der Sohn des Postboten kam auf dem Schulweg immer an unserem Haus vorbei, und bespritzte mit Vorliebe unseren Hund mit Wasser vom Brunnen der ausserhalb unseres Grundstücks liegt.
Auch die Zeitung brachte er ab und zu. Bei dieser Gelegenheit schlug er dem Hund die Zeitung um die Schnauze, nicht fest, halt mehr zum Spiel.
So der Hund noch Jung war hat er nichts gemacht.
Nach einigen Jahren war der Postbote krank und der Sohn (Inzwischen etwas älter, wie auch der Hund) musste die Zeitung bringen.
Er kam zum Gartentor rein, und begrüsste unseren Hund spielerisch. Dieser hat die Nekereien von früher nicht vergessen und ihn dann in die Waden gebissen, so als vergeltung für viele Wasserspiele und Zeitung um die Schnauze hauen.
Der Junge vom Postboten und ich lachen heute nach über 15 Jahren immer noch über die Geschichte. Meist bei einem kühlen Bierchen.
Jo@
Wir haben schon seit vielen Jahren immer einen Hund gehabt.
Der Postbote war beim letzten Hund, einem Paster, eigentlich sehr willkommen. Wahrscheinlich liegt es daran, wie schon erwähnt, dass dieser ab und zu einen kleinen Leckerbissen mitbrachte.
Habe aber noch eine lustige Geschichte dazu.
Der Sohn des Postboten kam auf dem Schulweg immer an unserem Haus vorbei, und bespritzte mit Vorliebe unseren Hund mit Wasser vom Brunnen der ausserhalb unseres Grundstücks liegt.
Auch die Zeitung brachte er ab und zu. Bei dieser Gelegenheit schlug er dem Hund die Zeitung um die Schnauze, nicht fest, halt mehr zum Spiel.
So der Hund noch Jung war hat er nichts gemacht.
Nach einigen Jahren war der Postbote krank und der Sohn (Inzwischen etwas älter, wie auch der Hund) musste die Zeitung bringen.
Er kam zum Gartentor rein, und begrüsste unseren Hund spielerisch. Dieser hat die Nekereien von früher nicht vergessen und ihn dann in die Waden gebissen, so als vergeltung für viele Wasserspiele und Zeitung um die Schnauze hauen.
Der Junge vom Postboten und ich lachen heute nach über 15 Jahren immer noch über die Geschichte. Meist bei einem kühlen Bierchen.
Jo@

