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Mindesthaltbarkeitsdaten für HDDs ?
Frage
bei www.hardtecs4u.de gelesen:
<zitat>
Laufzeitbeschränkung bei IBMs Festplatten ?
Seit einigen Tagen geistert eine Meldung im Internet herum, wonach Festplatten von Hersteller IBM eine "Laufzeitbeschränkung" anhaften soll. Die Meldung auf einer Seite handelte davon, dass man mit dem Ausfall seiner Festplatte rechnen müsse, wenn diese länger als 8 Stunden/Tag in Betrieb wäre. Nun ist zu diesem Thema auch ein offizielles Statement seitens des IBM-Supports (Hr. Uwe Kemmer) bei den Kollegen von TweakPC veröffentlicht worden. Hier ein Auszug aus der Meldung:
"IBM und auch andere Hersteller empfehlen für IDE Festplatten eine Nutzungsdauer von 333 POH (Power on hours) pro Monat. Ist eine IDEFestplatte länger als diese Zeit in Gebrauch, so kann keineswegs davon ausgegangen werden, dass die Festplatte in kürzester Zeit einen Defekt aufweisen wird.
Für die Berechnung der MTBF (Mean Time Between Failure), also der Ausfallwahrscheinlichkeit innerhalb der Lebensdauer einer Festplatte, benutzen wir eine durchschnittliche Betriebszeit von 333 POH / Monat als Grundlage. Wird eine Festplatte darüber hinaus eingesetzt, so erhöht sich lediglich proportional dazu die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls."
Wie aus der Meldung bzw. dem Statement zu entnehmen ist, betrifft das "Problem" nicht nur die Festplatten von IBM, sondern ist eine allgemeine Empfehlung für den Betrieb von IDE-Festplatten, da diese nicht für den Dauerbetrieb (z.B. in Servern) konzipiert sind. Man muss jetzt auch nicht auf SCSI umsteigen und in Panik verfallen. IDE-Festplatten sollten "theoretisch" nur hin und wieder eine Pause bekommen, was in Zeiten von DSL, Flatrates, Online-Spielen, 3D-Spielen und Chats nicht immer so einfach zu bewerkstelligen ist. :-)
</zitat>
soll das heissen, wenn ich meine ide-hdd 24 am tag nutze ohne diese abzuschalten, so wird sie nicht 10, sondern nur 3,33 jahre halten?
wieder einmal beschissen worden, wenn man es nur ins datenblatt schreibt, ist alles erlaubt, scheints. verdienen die herren und damen hardware-hersteller noch nicht genug?
Antwort 1 von Manuel
24h? Na, du musst ne Stromrechnung haben!
Machst du das "gewerbsmäßig" oder aus Bequemlichkeit?
Dass die MTBF nur eine theoretische Größe ist (wie etwa der >Grauert Brief<) ist doch wohl hinlänglich bekannt, weder eine Garantie, noch Verkaufsargument...
Von "Beschiss" kann also kaum die Rede sein, eher von Unkenntnis.
Gruß Manuel
Machst du das "gewerbsmäßig" oder aus Bequemlichkeit?
Dass die MTBF nur eine theoretische Größe ist (wie etwa der >Grauert Brief<) ist doch wohl hinlänglich bekannt, weder eine Garantie, noch Verkaufsargument...
Von "Beschiss" kann also kaum die Rede sein, eher von Unkenntnis.
Gruß Manuel
Antwort 2 von Der_nix_weiss
also muss ich als dumm-user und dumm-käufer zuerst einmal jedes datenblatt vor kauf der hardware lesen, damit ich nicht unwissend bin? wer macht das wirklich?
in sachen stromrechnung: jedes jahr mitte januar kommt der direx der stadtwerke in seiner limo zu mir und überreicht mir die GOLDENE ABRECHNUNG im rahmen eines grossen festaktes. (bei mir laufen aus beruflichen gründen 5 rechner rund um die uhr.)
in sachen stromrechnung: jedes jahr mitte januar kommt der direx der stadtwerke in seiner limo zu mir und überreicht mir die GOLDENE ABRECHNUNG im rahmen eines grossen festaktes. (bei mir laufen aus beruflichen gründen 5 rechner rund um die uhr.)
Antwort 3 von Manuel
Professionell? Dann ist seit allen Anfängen der Festplatte SCSI angesagt - auch das war jedem Profi bekannt (hat sich nur in den letzten 2 Jahren etwas "aufgeweicht", nachdem IDE solche Qualitäts-/Performanceschübe erfahren hat).
Und sorry: Das Gemecker "...dumm-user und dumm-käufer zuerst einmal jedes datenblatt vor kauf der hardware lesen..." kann ich nicht mehr hören! Ersteres mag ja zutreffen ;-), letzteres kann man auch vom Profi/Fach(!)händler/-Verkäufer erfahren...
Wie heissts? >Nicht wissen...macht auch nix<
Nimms nicht persönlich
Gruß Manuel
Und sorry: Das Gemecker "...dumm-user und dumm-käufer zuerst einmal jedes datenblatt vor kauf der hardware lesen..." kann ich nicht mehr hören! Ersteres mag ja zutreffen ;-), letzteres kann man auch vom Profi/Fach(!)händler/-Verkäufer erfahren...
Wie heissts? >Nicht wissen...macht auch nix<
Nimms nicht persönlich
Gruß Manuel
Antwort 4 von Der_nix_weiss
naja, einen angriff auf meinen profi-status (gibts das wort eigentlich?) nicht persönlich nehmen ist nicht wirklich ganz so einfach. das gleicht mehr einem versuch deinerseits frei nach dem motto ich wasch dich aber ich mach dich nicht nass.
egal, herr consulter, sie empfehlen also zum profi-einsatz nur scsi? nur aufgrund meiner aussage hinsichtlich der lebensdauer? von datendurchsatz und anderem habe ich nicht gespochen. um z.B. alle paar minuten ein logfile von 4 k zu schreiben, brauche ich keine turbo-schnellen, teuren scsi mit 50 Mb/s.
>Nicht wissen...macht auch nix
Genau diese art von verkäufern mag ich, nichts wissen und nichts fragen,aber dreist und leicht unverschämt das teuerste anpreisen. nimms nicht persönlich.
egal, herr consulter, sie empfehlen also zum profi-einsatz nur scsi? nur aufgrund meiner aussage hinsichtlich der lebensdauer? von datendurchsatz und anderem habe ich nicht gespochen. um z.B. alle paar minuten ein logfile von 4 k zu schreiben, brauche ich keine turbo-schnellen, teuren scsi mit 50 Mb/s.
>Nicht wissen...macht auch nix
Genau diese art von verkäufern mag ich, nichts wissen und nichts fragen,aber dreist und leicht unverschämt das teuerste anpreisen. nimms nicht persönlich.
Antwort 5 von Herbie
333 POH/Monat entspricht rund 11 Stunden täglich, was an einem Client-PC selbst für viele professionelle Nutzer ausreichen sollte.
Windows bietet in den Energieoptionen die Möglichkeit, die Festplatte nach einer gewissen Zeit der Inaktivität abzuschalten. Wenn dieser Wert auf z.B. 5 min. gesetzt wird, dann bekommt die festplatte bei normaler Nutzung immer wieder Gelegenheit, sich abzuschalten.
Damit werden die 11 Stunden auch bei einem PC, der rund um die Uhr läuft, nicht erreicht.
Einen PC, für den dies nicht zutrifft, weil rund um die Uhr Plattenzugriffe erfolgen, muß man eindeutig als Server betrachten und entsprechend ausstatten.
Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei die Umgebungstemperatur. Eine Festplatte altert umso schneller, je wärmer sie im Betrieb wird.
Deshalb ist ein ordentliches Gehäuse mit durchdachter Luftführung und ein bis zwei Gehäuselüftern sehr empfehlenswert, weil sich andernfalls Hitzenester im Bereich der Laufwerke bilden können. Der Netzteillüfter alleine schafft das nicht.
Gerade bei Rechnern "von der Stange" wird aus Kostengründen (vor allem Montagekosten) gerne auf die Gehäuselüftung verzichtet.
Gruß, Herbie
Windows bietet in den Energieoptionen die Möglichkeit, die Festplatte nach einer gewissen Zeit der Inaktivität abzuschalten. Wenn dieser Wert auf z.B. 5 min. gesetzt wird, dann bekommt die festplatte bei normaler Nutzung immer wieder Gelegenheit, sich abzuschalten.
Damit werden die 11 Stunden auch bei einem PC, der rund um die Uhr läuft, nicht erreicht.
Einen PC, für den dies nicht zutrifft, weil rund um die Uhr Plattenzugriffe erfolgen, muß man eindeutig als Server betrachten und entsprechend ausstatten.
Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei die Umgebungstemperatur. Eine Festplatte altert umso schneller, je wärmer sie im Betrieb wird.
Deshalb ist ein ordentliches Gehäuse mit durchdachter Luftführung und ein bis zwei Gehäuselüftern sehr empfehlenswert, weil sich andernfalls Hitzenester im Bereich der Laufwerke bilden können. Der Netzteillüfter alleine schafft das nicht.
Gerade bei Rechnern "von der Stange" wird aus Kostengründen (vor allem Montagekosten) gerne auf die Gehäuselüftung verzichtet.
Gruß, Herbie
Antwort 6 von Manuel
Wenn(!) du einen "rechten" Verkäufer beauftragt hättest, hätte(!) er dir auch entsprechend Frage gestellt und Antwort gegeben.
"200 fahren wollen, gleichzeitig ein Klavier transportieren und 3l verbrauchen" ist nun mal nicht - und das sollte dem Unkundigsten klar sein. Und das hat gewiss nichts mit "...dreist und leicht unverschämt das teuerste anpreisen..." zu tun.
Und genau das ist, was ich nicht mehr hören kann: Zuerst Gscheit-Sein und hinterher als "Übervorteilter" jammern...
Keine Angst, ich nehms nicht (mehr) persönlich.
Gruß Manuel
"200 fahren wollen, gleichzeitig ein Klavier transportieren und 3l verbrauchen" ist nun mal nicht - und das sollte dem Unkundigsten klar sein. Und das hat gewiss nichts mit "...dreist und leicht unverschämt das teuerste anpreisen..." zu tun.
Und genau das ist, was ich nicht mehr hören kann: Zuerst Gscheit-Sein und hinterher als "Übervorteilter" jammern...
Keine Angst, ich nehms nicht (mehr) persönlich.
Gruß Manuel
Antwort 7 von Der_nix_weiss
glaubt ihr eigentlich, ihr habt den weltgrössten Z hier vor euch?
was definiert insbesonder der meister consulting als rechten verkäufer? mein pc-händler um die ecke tuts nicht, richtig? anfragen also direkt an
electronicconsulting@t-online.de . was kostet den deine professionelle beratung?
warum werden auf jeden thread, den ich eröffne, eigentlich nur oberlehrerhafte dummschwätzerbemerkungen gepostet? seid ihr euch einfach zu fein für die mittelklasse?
es bringt uns usern echt viel, die bemerkung "hätteste mal voher" und "selber schuld". ist das die art der computer-elite, mit uns umzugehen? ihr seit echt die hypertollste, gebildetesten und fähigsten schwachsinnsheinze, die mir bis heute untergekommen sind.
mein standardposting wird nun also werden: "selbst schuld" oder "voher beraten macht klug".
wie länge hält eigentlich euer dekadenter hochmut nach datenblatt?
Z!
was definiert insbesonder der meister consulting als rechten verkäufer? mein pc-händler um die ecke tuts nicht, richtig? anfragen also direkt an
electronicconsulting@t-online.de . was kostet den deine professionelle beratung?
warum werden auf jeden thread, den ich eröffne, eigentlich nur oberlehrerhafte dummschwätzerbemerkungen gepostet? seid ihr euch einfach zu fein für die mittelklasse?
es bringt uns usern echt viel, die bemerkung "hätteste mal voher" und "selber schuld". ist das die art der computer-elite, mit uns umzugehen? ihr seit echt die hypertollste, gebildetesten und fähigsten schwachsinnsheinze, die mir bis heute untergekommen sind.
mein standardposting wird nun also werden: "selbst schuld" oder "voher beraten macht klug".
wie länge hält eigentlich euer dekadenter hochmut nach datenblatt?
Z!
Antwort 8 von Neodym
@ Manuel:
Erkläre mir mal, warum SCSI besser für Server geeignet sein soll. Mir fallen da nur zwei Sachen ein, die aber den Preisunterschied nur in den Seltensten Fällen gerechtfertigt.
Sind SCSI Festplatten von ihrem inneren Aufbau anders, damit sie nicht so schnell verschleissen?
Erwarte eine Antwort auf den ersten Satz!
Bis denn dann
Neodym
Erkläre mir mal, warum SCSI besser für Server geeignet sein soll. Mir fallen da nur zwei Sachen ein, die aber den Preisunterschied nur in den Seltensten Fällen gerechtfertigt.
Sind SCSI Festplatten von ihrem inneren Aufbau anders, damit sie nicht so schnell verschleissen?
Erwarte eine Antwort auf den ersten Satz!
Bis denn dann
Neodym
Antwort 9 von Der_nix_weiss
@Neodym
danke, endlich mal einer, der versteht, worum es eigentlich geht.
die lebensdauer ist ja nun auch für den user von file-sharing, email, chat, internet, onlinegaming 24/7 nicht uninteressant, denn wer nutz dsl nicht u.a. genau hierfür und wie siehts mit dem familienpc aus, der morgens von mutti, mittags von sohnemann und abend bis nachts von papi genutzt wird? abschalten der hdd dürfte dann schwierig werden.
danke, endlich mal einer, der versteht, worum es eigentlich geht.
die lebensdauer ist ja nun auch für den user von file-sharing, email, chat, internet, onlinegaming 24/7 nicht uninteressant, denn wer nutz dsl nicht u.a. genau hierfür und wie siehts mit dem familienpc aus, der morgens von mutti, mittags von sohnemann und abend bis nachts von papi genutzt wird? abschalten der hdd dürfte dann schwierig werden.
Antwort 10 von Neodym
Fakt ist doch, daß die Festplatte bei jedem Einschalten extrem beansprucht wird. Deshalb ist es gesünder, die Festplatte durchlaufen zu lassen. So hält sie viel länger als eine Festplatte, die 4-5 mal am Tag eingeschaltest wird. Um nochmal auf die Stromrechnung zu kommen, da wird es wohl auf das gleiche raus kommen, ob du nun den PC 24 Stunden am Tag laufen lässt (Dann läuft die Festplatte einige Jahre länger) oder du dir alle ein bis zwei Jahre eine Festplatte für 300Euro kaufst. Wenn man genau rechntet, macht das keinen großen Preisunterschied. Wenn IBM meint, dass ihre Festplatten nicht länger als 8 Stunden pro Tag aushalten, ist das schon ein Armutszeugniss. Ich werde in Zukunft wohl eher auf IBM verzichten...
Bis denn dann
Neodym
Bis denn dann
Neodym
Antwort 11 von FlashBlue
hi
der streit hier geht nur um einen theoretischen wert der zur berechnung der zuverlässigkeit genommen wird.
wie bei allen geräten gibt es bei festplatten bedingt durch minimale differenzen in der herstellung sowohl die sogenannten "montagsprodukte" (einschalten und kaputt) alsauch die "unzersörbaren" (läuft schon seid einer ewigkeit).
die anderen positionieren sich dazwischen. nach meiner erfahrung halten festplatten (sowohl ide als auch scsi)desto länger je weniger "kaltstarts" sie durchmachen müssen(ist wie beim auto - beim starten ist der Verschleiß am größten).
dabei ist zu beachten daß beim dauerbetrieb eine überhitzung ausgeschlossen werden muß. also ein gewissenhafter einbau verlängert das leben der platte.
deshalb sehe ich keinen grund ,mir sorgen um ein theoretisches verfallsdatum sorgen zu machen.
gruß flash
der streit hier geht nur um einen theoretischen wert der zur berechnung der zuverlässigkeit genommen wird.
wie bei allen geräten gibt es bei festplatten bedingt durch minimale differenzen in der herstellung sowohl die sogenannten "montagsprodukte" (einschalten und kaputt) alsauch die "unzersörbaren" (läuft schon seid einer ewigkeit).
die anderen positionieren sich dazwischen. nach meiner erfahrung halten festplatten (sowohl ide als auch scsi)desto länger je weniger "kaltstarts" sie durchmachen müssen(ist wie beim auto - beim starten ist der Verschleiß am größten).
dabei ist zu beachten daß beim dauerbetrieb eine überhitzung ausgeschlossen werden muß. also ein gewissenhafter einbau verlängert das leben der platte.
deshalb sehe ich keinen grund ,mir sorgen um ein theoretisches verfallsdatum sorgen zu machen.
gruß flash
Antwort 12 von Herbie
@Der_nix_weiss
Bitte um Entschuldigung!
Ich werde in Zukunft genau darauf achten, wem ich antworte, damit Du von oberlehrerhaften Dummschwätzerbemerkungen verschont bleibst.
Herbie
Bitte um Entschuldigung!
Ich werde in Zukunft genau darauf achten, wem ich antworte, damit Du von oberlehrerhaften Dummschwätzerbemerkungen verschont bleibst.
Herbie
Antwort 13 von Der_nix_weiss
@Herbie
du warst nicht gemeint. nochmals offiziell:
<snip>
herbie!=Dummschwätzer
</snip>
du warst nicht gemeint. nochmals offiziell:
<snip>
herbie!=Dummschwätzer
</snip>
Antwort 14 von Der_nix_weiss
zum daran gewöhnen empfehle ich mal
de.alt.sysadmin
:-D
de.alt.sysadmin
:-D
Antwort 15 von Herbie
@Der_nix_weiss
Ok - hatte sich so angehört, da Du plötzlich in der Mehrzahl gesprochen hast. Ich war hingegen der Meinung, ganz sachlich geantwortet zu haben.
Ich habe noch einen Blick in die IBM-Datenblätter riskiert und folgendes herausgefunden:
IDE (Deskstar)
Bitfehlerrate: 10e-13
Start/Stop Zyklen: 40.000 bei 40°C Umgebungstemperatur
Demgegenüber hat eine SCSI (Ultrastar) eine um den Faktor 10 geringere Bitfehlerrate (10e-14) und verkraftet 50.000 Start/Stop Zyklen.
Außerdem ist die Schockbelastbarkeit geringfügig höher.
Aus diesen Datenblatt-Angaben läßt sich keine signifikant höhere Lebensdauer für SCSI ableiten.
Allerdings argumentiert IBM insbesondere seit den erhöhten Ausfallsraten der neueren IDE-Festplattenserien (DTLA, teilweise auch noch IC35) tatsächlich damit, daß diese Platten nicht für den Dauerbetrieb (insbesondere im Raid) gebaut wurden.
Dabei könnte es sich durchaus um eine Schutzbehauptung handeln, denn gerade die Argumentation mit dem Raid ist nicht nachvollziehbar. Ist laut IBM Raid = hohe Belastung? Ich sehe da keinen Unterschied zur Einzelplatte.
Jedenfalls sind bei SCSI-Platten, solche Ausreden seitens des Herstellers einfach nicht möglich, da diese explizit für den Serverbetrieb angeboten werden.
Aber nochmals in aller Deutlichkeit, was ich schon in meinem ersten Posting zum Ausdruck bringen wollte:
Maximale zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb = 55°C. Die Start/Stop-Zyklen werden bei 40°C spezifiziert.
Wenn man sicherstellt, daß die Lufttemperatur im Bereich der Platte 40°C nicht übersteigt, halte ich den Dauerbetrieb (24 statt 11 Stunden) für unkritisch.
Das sollte man einmal mit einem Temperaturmeßgerät (z.B. DVM mit Temperaturfühler) überprüfen und nötigenfalls die Gehäuselüftung verbessern. Die Anzeige der Mainboard-Temperatur ist dafür nicht unbedingt geeignet, weil der entsprechende Fühler üblicherweise ganz unten in der kühlsten Ecke des Towers sitzt. Da die Festplatte selbst Wärme produziert, ist es in deren Umgebung meist wärmer.
Im Idle-Zustand (kein Zugriff) beträgt die Leistungsaufnahme rund 6-7 Watt.
Richtig gefordert wird die Platte bei heftigen Zugriffsaktivitäten. Dagegen hilft auch eine regelmäßige Defragmentierung des Dateisystems.
Ich habe selbst überwiegend IBM-Platten im Einsatz und noch nie das geringste Problem damit gehabt. Allerdings habe ich keine DTLA und meine älteste IC35 ist erst 10 Monate alt.
Gruß, Herbie
Ok - hatte sich so angehört, da Du plötzlich in der Mehrzahl gesprochen hast. Ich war hingegen der Meinung, ganz sachlich geantwortet zu haben.
Ich habe noch einen Blick in die IBM-Datenblätter riskiert und folgendes herausgefunden:
IDE (Deskstar)
Bitfehlerrate: 10e-13
Start/Stop Zyklen: 40.000 bei 40°C Umgebungstemperatur
Demgegenüber hat eine SCSI (Ultrastar) eine um den Faktor 10 geringere Bitfehlerrate (10e-14) und verkraftet 50.000 Start/Stop Zyklen.
Außerdem ist die Schockbelastbarkeit geringfügig höher.
Aus diesen Datenblatt-Angaben läßt sich keine signifikant höhere Lebensdauer für SCSI ableiten.
Allerdings argumentiert IBM insbesondere seit den erhöhten Ausfallsraten der neueren IDE-Festplattenserien (DTLA, teilweise auch noch IC35) tatsächlich damit, daß diese Platten nicht für den Dauerbetrieb (insbesondere im Raid) gebaut wurden.
Dabei könnte es sich durchaus um eine Schutzbehauptung handeln, denn gerade die Argumentation mit dem Raid ist nicht nachvollziehbar. Ist laut IBM Raid = hohe Belastung? Ich sehe da keinen Unterschied zur Einzelplatte.
Jedenfalls sind bei SCSI-Platten, solche Ausreden seitens des Herstellers einfach nicht möglich, da diese explizit für den Serverbetrieb angeboten werden.
Aber nochmals in aller Deutlichkeit, was ich schon in meinem ersten Posting zum Ausdruck bringen wollte:
Maximale zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb = 55°C. Die Start/Stop-Zyklen werden bei 40°C spezifiziert.
Wenn man sicherstellt, daß die Lufttemperatur im Bereich der Platte 40°C nicht übersteigt, halte ich den Dauerbetrieb (24 statt 11 Stunden) für unkritisch.
Das sollte man einmal mit einem Temperaturmeßgerät (z.B. DVM mit Temperaturfühler) überprüfen und nötigenfalls die Gehäuselüftung verbessern. Die Anzeige der Mainboard-Temperatur ist dafür nicht unbedingt geeignet, weil der entsprechende Fühler üblicherweise ganz unten in der kühlsten Ecke des Towers sitzt. Da die Festplatte selbst Wärme produziert, ist es in deren Umgebung meist wärmer.
Im Idle-Zustand (kein Zugriff) beträgt die Leistungsaufnahme rund 6-7 Watt.
Richtig gefordert wird die Platte bei heftigen Zugriffsaktivitäten. Dagegen hilft auch eine regelmäßige Defragmentierung des Dateisystems.
Ich habe selbst überwiegend IBM-Platten im Einsatz und noch nie das geringste Problem damit gehabt. Allerdings habe ich keine DTLA und meine älteste IC35 ist erst 10 Monate alt.
Gruß, Herbie

