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Hurra - die Börsen brechen ein
Frage
Endlich bekommen die geldgeilen Shareholder, die bei (Massen-)Entlassungen immer wegen der dann so schön steigenden Kurse lautstark jubilierten, einen "vor den Ballon".
Mit größter Schadenfreude und Genugtuung,
Harald
Antwort 1 von Griemokhan
Beachte jedoch: Den Kürzeren ziehen mit Sicherheit nicht die Geldhaie.
Antwort 2 von MixMax
welche steigenden Kurse ?!? naja, das was seit ende 2000 so läuft ist doch nicht steigend oder habe ich schräglage ?
Antwort 3 von Harald Boehm
Ja, sagen wir besser, die Kurse sind bei den Unternehmen nicht so stark gefallen, teilweise aber auch gestiegen.
Nur heute ist geradezu ein Crash. Und die amerikanischen Börsen haben noch nicht einmal geöffnet.
Den Kürzeren ziehen mit ziemlicher Sicherheit die "Kleinaktionäre", denen das "Blaue vom Himmel" vorgegauckelt wurde.
Merke: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
Nur heute ist geradezu ein Crash. Und die amerikanischen Börsen haben noch nicht einmal geöffnet.
Den Kürzeren ziehen mit ziemlicher Sicherheit die "Kleinaktionäre", denen das "Blaue vom Himmel" vorgegauckelt wurde.
Merke: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
Antwort 4 von Resi
In diesen Zeiten, wo alles in der Wirtschaft miteinander eng verflochten ist, ist es schlicht und ergreifend dämlich (Sorry, Harald!), schadenfroh über einbrechende Börsen zu sein. Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, geht's zwangsläufig auch den Arbeitnehmern schlecht. So einfach ist das.
Und zu den armen, abgezockten Kleinaktionären: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass während der Boomphase viele Anleger im Beratungsgespräch bei der Bank (dies ist Pflicht bei den Banken und wird auch dokumentiert und kontrolliert) nichts von den Risiken wissen wollten und nur mit leuchtenden Augen auf die hohen Renditen starrten. Wenn die Kurse sinken, kann man ja die Bank verklagen. So viel zum mündigen Bürger, der oft nicht bereit ist, die Konsequenzen für sein Handeln zu tragen und immer einen Schuldigen für sein Unglück sucht.
Resi
Und zu den armen, abgezockten Kleinaktionären: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass während der Boomphase viele Anleger im Beratungsgespräch bei der Bank (dies ist Pflicht bei den Banken und wird auch dokumentiert und kontrolliert) nichts von den Risiken wissen wollten und nur mit leuchtenden Augen auf die hohen Renditen starrten. Wenn die Kurse sinken, kann man ja die Bank verklagen. So viel zum mündigen Bürger, der oft nicht bereit ist, die Konsequenzen für sein Handeln zu tragen und immer einen Schuldigen für sein Unglück sucht.
Resi
Antwort 5 von Harald Boehm
Dem Arbeitnehmer geht es immer schlecht. Geht es einer Firma gut, so muss es ihr noch besser gehen, also wird entlassen. Geht es ihr schlecht, sowieso. Wesentlich ist ja nur der Aktienkurs.
Nein, wenn simple Bilanzfäschungen einzelner Unternehmen ausreichen, weltwirtschaftliche Krisen hervorzurufen, stimmt am gesamten System etwas nicht.
Die Kleinaktionäre verteidige ich in keiner Weise. No mercy!
Harald
Nein, wenn simple Bilanzfäschungen einzelner Unternehmen ausreichen, weltwirtschaftliche Krisen hervorzurufen, stimmt am gesamten System etwas nicht.
Die Kleinaktionäre verteidige ich in keiner Weise. No mercy!
Harald
Antwort 6 von big.bamboo
Japp. Shareholder Value über alles.... gesteinigt gehören die Vorstände.
Hoffentlich kommen die Arbeitnehmer einigermaßen heil über die nächste Zeit...bis sich die Börse aus dem erneuten Schock erholt, dauert es wohl einwenig.... bis dahin werden wieder prima Kostenreduktions-Programme in den Firmen gestrickt, die darauf abzielen, Personalkosten zu sparen...
bin mal gespannt, wann ich dran bin
Hoffentlich kommen die Arbeitnehmer einigermaßen heil über die nächste Zeit...bis sich die Börse aus dem erneuten Schock erholt, dauert es wohl einwenig.... bis dahin werden wieder prima Kostenreduktions-Programme in den Firmen gestrickt, die darauf abzielen, Personalkosten zu sparen...
bin mal gespannt, wann ich dran bin
Antwort 7 von Thomas
T-online verliert - wer hätte das gedacht?
Antwort 8 von toutdesuit....
Hi,
@Harald Boehm, ich finde es immer wieder toll das es Leute gibt die auf einem Ast sitzen der gerade abgesägt wird und dabei auch noch lachen.
Klingt Hinrissig, aber sowas gibt es anscheinend.
Wenn ich solche Meldungen höre wie:
für ne T-Aktie kann man nicht mal mehr einen Kasten Bier kaufen, dann läuft es mir eiskalt den Buckel runter. Von wegen die Kleinaktionäre bezahlen das??? Ha. Wenn ich solchen Stuss lese dann verdoppelt sich mein unbehagen. Schon mal in Erwägung gezogen was damit alles involviert ist, mal abgesehen von dem Volkswirtschaftlichen Schaden ???
(damit sind alle betroffen Du auch) und wie groß das Geschrei ist wenn Tonline den Service nicht mehr bieten kann den es bisher geboten hat. Ja richtig gelesen: "SERVICE" und GEBOTEN HAT!!!!
Diese Schadenfreude klingt irgendwie intollerant, primitiv und spricht von einem völligen Unverständnis der Zusammenhänge.
Jürgen
@Harald Boehm, ich finde es immer wieder toll das es Leute gibt die auf einem Ast sitzen der gerade abgesägt wird und dabei auch noch lachen.
Klingt Hinrissig, aber sowas gibt es anscheinend.
Wenn ich solche Meldungen höre wie:
für ne T-Aktie kann man nicht mal mehr einen Kasten Bier kaufen, dann läuft es mir eiskalt den Buckel runter. Von wegen die Kleinaktionäre bezahlen das??? Ha. Wenn ich solchen Stuss lese dann verdoppelt sich mein unbehagen. Schon mal in Erwägung gezogen was damit alles involviert ist, mal abgesehen von dem Volkswirtschaftlichen Schaden ???
(damit sind alle betroffen Du auch) und wie groß das Geschrei ist wenn Tonline den Service nicht mehr bieten kann den es bisher geboten hat. Ja richtig gelesen: "SERVICE" und GEBOTEN HAT!!!!
Diese Schadenfreude klingt irgendwie intollerant, primitiv und spricht von einem völligen Unverständnis der Zusammenhänge.
Jürgen
Antwort 9 von Harald Boehm
Tja, aber wo habe ich das denn alles geschrieben, was Du mir vorhältst? Wo steht bei mir irgendetwas über T-Online?
Und wer erzeugt denn den volkswirtschaftlichen Schaden? Doch wohl nur die Vertreter der sogenannten "Freien Marktwirtschaft", die in ihrer Gier nach immer mehr zunehmend ihre Masken fallen lassen.
Die Verluste sollen dann aber bitteschön "sozialisiert" werden.
Auf dem Ast, auf dem Du mich vermutest, sitze ich nicht!
Aber tröste Dich, die "Märkte ziehen wieder an".
Harald
ps: Es war natürlich eine hervorragende Entscheidung der Telekommunikationsunternhmen, zig Milliarden in UMTS-Lizenzen zu stecken, einem System, dass niemand braucht.
Und wer erzeugt denn den volkswirtschaftlichen Schaden? Doch wohl nur die Vertreter der sogenannten "Freien Marktwirtschaft", die in ihrer Gier nach immer mehr zunehmend ihre Masken fallen lassen.
Die Verluste sollen dann aber bitteschön "sozialisiert" werden.
Auf dem Ast, auf dem Du mich vermutest, sitze ich nicht!
Aber tröste Dich, die "Märkte ziehen wieder an".
Harald
ps: Es war natürlich eine hervorragende Entscheidung der Telekommunikationsunternhmen, zig Milliarden in UMTS-Lizenzen zu stecken, einem System, dass niemand braucht.
Antwort 10 von Christian L
Ist nur die Frage, wo wir ohne die "Vertreter der 'Freien Marktwirtschaft'" wären. Es mäkeln nämlich immer erst die zuerst, die ohne ihr (DSL-)Modem nicht mehr leben können, sich grad das 10.Handy gekauft haben, mit nem dicken all-inclusive Wagen durch die Gegend brettern und sich abends vor dem 100 Hz-TV mit dicker Sound-Anlage erholen. Dieser Diktat-Kommunismus hatte es nämlich geschafft, in 40 Jahren 20 Jahre hinterher zu hinken. Aber scheinbar wollen alle wieder zurück in ihre persönliche Unfreiheit. Unser System ist keineswegs perfekt. Aber werdet Politiker und macht es besser.
Antwort 11 von Harald Boehm
@Christian L
Ich kritisiere lediglich die Vertreter der freien Marktwirtschaft, die durch Bilanzmanipulationen oder sonstige betrügerischen Machenschafften Konzerne aus persönlicher Gewinnsucht in den Ruin treiben. Ohne eigenes Risiko!
Und das alles unter dem "Diktat des Kapitalismus". :-)
Ich kritisiere lediglich die Vertreter der freien Marktwirtschaft, die durch Bilanzmanipulationen oder sonstige betrügerischen Machenschafften Konzerne aus persönlicher Gewinnsucht in den Ruin treiben. Ohne eigenes Risiko!
Und das alles unter dem "Diktat des Kapitalismus". :-)
Antwort 12 von Christian L
Ich meinte es auch nicht ganz so ernst. Stimmt aber schon irgendwie, dass wir immer mehr unsere soziale Verantwortung vergessen. So gesehen stimmt es natürlich auch mit dem "Diktat des Kapitalismus".
Ich hatte lediglich bemängelt, in welche Richtung im allgemeinen die Kritik zielt.
Ich hatte lediglich bemängelt, in welche Richtung im allgemeinen die Kritik zielt.
Antwort 13 von Meier2
Das Problem ist: Die sogenannte freie Markwirtschaft ist auf dem Weg in die freie Mafiawirtschaft.
Börsenkurse werden manipuliert, Großunternehmen entziehen dem Staat Steuern und das auch noch legal. Die Politiker die diese Gesetze machen, bekommen spätestens nach dem Rücktritt ein par fett dotierte Aufsichtsratsmandate (wer sich mit Bestechungsgeld im schwarzen Koffer erwischen läßt ist nur zu doof).
Wenn die Kurse auf Rekord-Niveau sind, werden die Kleinanleger geworben, zu kaufen. Ist die Börse im Keller sagt der Anlageberater, man solle mit Verlust verkaufen. Notfalls hilft die Bank nach, in dem man Investmentfonds liquidiert. Statt die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, schikaniert man die Arbeitslosen. Dabei hat es Frankreich vorgemacht, wie es besser geht: mit der 35h-Woche. Und wer das System kritisiert, wird als Stalinist beschimpft, obwohl die Kritik an diesem Mist mal Sache der Sozialdemokraten war. Aber damals ging der SPD-Vorsitzende noch nicht in teuersten Maß-/Markenanzügen. August Bebel würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er wüßte, was heute los ist.
Börsenkurse werden manipuliert, Großunternehmen entziehen dem Staat Steuern und das auch noch legal. Die Politiker die diese Gesetze machen, bekommen spätestens nach dem Rücktritt ein par fett dotierte Aufsichtsratsmandate (wer sich mit Bestechungsgeld im schwarzen Koffer erwischen läßt ist nur zu doof).
Wenn die Kurse auf Rekord-Niveau sind, werden die Kleinanleger geworben, zu kaufen. Ist die Börse im Keller sagt der Anlageberater, man solle mit Verlust verkaufen. Notfalls hilft die Bank nach, in dem man Investmentfonds liquidiert. Statt die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, schikaniert man die Arbeitslosen. Dabei hat es Frankreich vorgemacht, wie es besser geht: mit der 35h-Woche. Und wer das System kritisiert, wird als Stalinist beschimpft, obwohl die Kritik an diesem Mist mal Sache der Sozialdemokraten war. Aber damals ging der SPD-Vorsitzende noch nicht in teuersten Maß-/Markenanzügen. August Bebel würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er wüßte, was heute los ist.
Antwort 14 von chrisnordlicht
Im Grunde genommen passiert im Moment genau das, was an den Universitäten schon lange kein Geheimnis mehr ist - das Shareholder-Value-System zeigt sein wahres Gesicht. Dieses System ist nun mal darauf abgestellt, den "Geldgebern" jedes Jahr möglichst eine höhere Dividende als im Vorjahr zu kommen zu lassen, mit welchen Mitteln da einige arbeiten, zeigt ja deutlich WorldCom - und das ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges. Wenn ausschließlich die Ziele "positive Bilanz" und "hohe Dividende" verfolgt werden, die soziale Verantwortung völlig draußen vor bleibt, dann hat das System versagt. Schade nur, dass dann auch dabei ein ganzes "Volksvermögen" (das der Kleinanleger) wie bei T-Online verbrannt wird.
Antwort 15 von Harald Boehm
Und um die Polemik auf die Spitze zu treiben:
Aktien sind die von Banken an Mann/Frau gebrachten "Dialer" der Kleinanleger.
:-)
Gruß,
Harald
Aktien sind die von Banken an Mann/Frau gebrachten "Dialer" der Kleinanleger.
:-)
Gruß,
Harald
Antwort 16 von nighty
hi alle
seit wann ist der kapitalismus menschenfreundlich !!!???
gruss nighty
seit wann ist der kapitalismus menschenfreundlich !!!???
gruss nighty
Antwort 17 von Det100
Goldrichtig:UMTS,wer brauch den S*C*H*E*I*S*S*Von der Sinnlosigkeit mal abgesehn..nur
unnötiges Gefahrenpotential!Das schöne nur,die Lizenz-Milliarden hat der Eichel genau bei den Firmen angelegt den er sie verkauft hat(Lizenzen)Ende vom Lied,alles muss schöngeredet werden b.z.w UMTS muss kommen,sonst ist ein grosser Teil im A*R*S*C*H!
MfG Det
unnötiges Gefahrenpotential!Das schöne nur,die Lizenz-Milliarden hat der Eichel genau bei den Firmen angelegt den er sie verkauft hat(Lizenzen)Ende vom Lied,alles muss schöngeredet werden b.z.w UMTS muss kommen,sonst ist ein grosser Teil im A*R*S*C*H!
MfG Det
Antwort 18 von toutdesuit
Hi,
der gute Eichel muß das Geld erstmal haben, löööl. Bis jetzt ist doch erst mal alles auf Pump. oder glaubst du das die Unternehmen die Milliarden grade mal so hinblättern :-)
Jürgen
der gute Eichel muß das Geld erstmal haben, löööl. Bis jetzt ist doch erst mal alles auf Pump. oder glaubst du das die Unternehmen die Milliarden grade mal so hinblättern :-)
Jürgen
Antwort 19 von Det100
Na die Aktien wird er haben,und das wars denn.
MfG Det
MfG Det

