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Absurde Excel-Berechnung (2002)
Frage
HI Ihr!
Ich habe folgendes für mich nicht erklärbares Phänomen bei Excel (2002) entdeckt:
In A1 steht ein berechneter Wert = 2,5 (Standardzahl)
In B1 steht ein berechneter Wert = 5 (Standardzahl)
Nun möchte ich eine Berechnung vornehmen wie
A5 = WURZEL(A1^2 – (B1/2)^2)
Als Ergebnis sollte man erwarten: A1^2 = 6,25, (B1/2)^2 = 6,25, also 6,25 – 6,25 = 0,
folglich Wurzel(0) = 0
Aber Excel zeigt in der Ergebniszelle (in der obige Formel eingetragen ist) [b]#ZAHL![/b] an.
Die Fehleranalyse weist folgende Excelberechnung aus:
WURZEL(-1,776356839400 * E-15), also Wurzel aus negativer Zahl = imaginär.
Wie kommt so etwas zustande????
Wenn ich aber wie folgt vorgehe:
A1 = wie oben
B1 = wie oben
C1 = A1^2
D1 = (B1/2)°2
E1 = C1 – D1
A5 = WURZEL(E1) --- richtiges Ergebnis = 0
Wo liegen die Schwachstellen von MS-Excel, oder besser noch, wie kann man sich bei komplexen
Berechnungen vor solch widersinnigen Ergebnissen schützen?
mfg Grüßen Knubbel
Antwort 1 von Aliba
Hi Knubbel,
mit per Hand eingetragenen Werten in A1 und B1 funzt die Formel einwandfrei (Excel97). Du schreibst berechnete Werte in A1 und B1.
Was stehen denn da für Formeln drin,die diese Werte berechnen??
CU Aliba
mit per Hand eingetragenen Werten in A1 und B1 funzt die Formel einwandfrei (Excel97). Du schreibst berechnete Werte in A1 und B1.
Was stehen denn da für Formeln drin,die diese Werte berechnen??
CU Aliba
Antwort 2 von Knubbel
Hi Aliba,
In A1 und B1 stehen Berechnungsergebnisse aus "Dreiecksberechnung", also trigonometrische Berechnungen mit Sinus- und Cosinuswerten, also Ergebnisse mit z.T. 8 Nachkommastellen.
Aber bei einem speziellen Fall ergeben sich halt die rationalen Ergebniswerte 2,5 und 5 (werden auch so angezeigt bei Formatierung "Standartzahl").
Die Formel funzt ja auch, wenn ich den Umweg gehe, dass ich erst die Differenz im Wurzelausdruck ermittle, und dann die Wurzel ziehe (s. meine Ausführung oben).
Mir ist das ein Rätsel.
mfg Knubbel
In A1 und B1 stehen Berechnungsergebnisse aus "Dreiecksberechnung", also trigonometrische Berechnungen mit Sinus- und Cosinuswerten, also Ergebnisse mit z.T. 8 Nachkommastellen.
Aber bei einem speziellen Fall ergeben sich halt die rationalen Ergebniswerte 2,5 und 5 (werden auch so angezeigt bei Formatierung "Standartzahl").
Die Formel funzt ja auch, wenn ich den Umweg gehe, dass ich erst die Differenz im Wurzelausdruck ermittle, und dann die Wurzel ziehe (s. meine Ausführung oben).
Mir ist das ein Rätsel.
mfg Knubbel
Antwort 3 von want2cu
wie wäre es denn, wenn du bei OPtionen "Genauigkeit wie angezeigt" einstellen würdest?
Dann müßte Excel eigentlich auch ohne "rundungsfunktionen" korrekt rechnen.
Mal ausprobieren und Feedback bitte.
CU
Klaus
Dann müßte Excel eigentlich auch ohne "rundungsfunktionen" korrekt rechnen.
Mal ausprobieren und Feedback bitte.
CU
Klaus
Antwort 4 von Knubbel
@Klaus
Ja! Mit Deinem Vorschlag wird die Formel richtig berechnet (auch mit den dahinter stehenden "erechneten", mit vielen Nachkommastellen behafteten Werten).
Dennoch habe ich keine Erklärung dafür, dass bei Eingabe der Formel "in einem Zug" die Fehlermeldung kommt, bei Aufsplittung in Einzelberechnungen jedoch das Ergebnis stimmt.
Ich finde, wenn man bei einem solch starken Programm (wie Excel) es doch sehr anspruchsvoll ist, dass auf solch "triviale" Zusammenhänge geachtet werden muss. Man kann doch nicht bei komplexen Rechenoperationen immer gerade die "optimale" Lösung berücksichtigen. Ist hier nicht MS gefordert? Ich denke im gleichen Zusammenhang an den miserablen Kalender in den MS-Produkten.
mfg Knubbel
Ja! Mit Deinem Vorschlag wird die Formel richtig berechnet (auch mit den dahinter stehenden "erechneten", mit vielen Nachkommastellen behafteten Werten).
Dennoch habe ich keine Erklärung dafür, dass bei Eingabe der Formel "in einem Zug" die Fehlermeldung kommt, bei Aufsplittung in Einzelberechnungen jedoch das Ergebnis stimmt.
Ich finde, wenn man bei einem solch starken Programm (wie Excel) es doch sehr anspruchsvoll ist, dass auf solch "triviale" Zusammenhänge geachtet werden muss. Man kann doch nicht bei komplexen Rechenoperationen immer gerade die "optimale" Lösung berücksichtigen. Ist hier nicht MS gefordert? Ich denke im gleichen Zusammenhang an den miserablen Kalender in den MS-Produkten.
mfg Knubbel

