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neulich abends...





Frage

...hab ich eine wireless lankarte in mein notebook eingebaut. nach der installation der treiber zeigte mir die software an, dass ich mit einem accesspoint verbunden war. "na sowas", dachte ich, "dass ist ja komisch". nachdem ich dann mit "ipconfig /renew" der lankarte mitgeteilt habe, dass sie sich eine neue ip-adresse holen soll, habe ich auch prompt eine bekommen. das ergebnis bei "ipconfig /all" zeigte mir einen dhcp-server, einen dns-server und ein gateway mit der selben adresse an. "aha, ein router" vermutete ich und nach eingabe der ip-adresse im internet-explorer gelangte ich auch zur anmeldeseite für die administration dieses routers. "ein t-sinus 130 dsl also" dachte ich laut und versuchte mich mit dem standardkennwort für dieses gerät (0000) anzumelden und siehe da, ich war in der konfiguration des routers. sämtliche funktionen waren für mich zugänglich, sogar die anmeldedaten für den t-online-zugang des benutzers konnte ich sehen. das kennwort war natürlich mit sternchen angezeigt, aber es gibt da so nette kleine programme, mit denen man auch dies herausfinden kann. was soll ich sagen, ich habe sogleich mal ausprobiert, ob ich denn nicht auch ein wenig auf meines nachbarn kosten dessen schnellen internetzugang nutzen kann und es funktionierte einwandfrei. liebe dsl nutzer mit wireless lan router, wenn ihr schon keine ahnung habt, wie man sich gegen so etwas schützen kann, dann schaut wenigstens mal im internet nach oder fragt einen bekannten, der sich damit auskennt, wie ihr euch gegen missbrauch eures internetanschlusses schützen könnt. liebe grüsse, euer nachbar...

Antwort 1 von Ravetti

...und wenn dann auch noch der Nachbar seine Verzeichnisse freigegeben hat, steht dem Datendiebstahl nichts mehr im Wege.

Wichtig bei den WAN-Routern sind gute = komplizierte Passwörter, ausserdem sollte der Funkverkehr verschlüsselt sein. Routerbedienungsanleitung weisen in der Regel auch auf diese sicherheitsrelevanten Themen hin.

In einer ct war ein Beitrag darüber, wie man sein eigenen WAN-Netz überprüfen kann, ob und wie es gesichert ist gegen Einbrüche.

Ravetti

Antwort 2 von Zemmel

Hi !

@nachbar :
Ist Dir bekannt, welcher Deiner Nachbarn den Router betreibt?
Wenn ja, lade ihn doch mal auf ein Bierchen ein und führ´ ihm seine eigene Leichtsinnigkeit vor.
Leg´ aber eine Kamera bereit, damit Du den Gesichtsausdruck festhalten kannst.
:-)

Gruß

Klaus

Antwort 3 von nachbar

@klaus: das werde ich heute abend herausfinden, denke ich. ich wohne in einem mehrfamilienhaus. vielleicht finde ich ja auch im google was, wenn ich nach seinen zugangsdaten suche. auf jeden fall muss er mich für ein paar sicherheitstipps mitsurfen lassen. er hat doch sowieso ne flatrate... ;-)


Antwort 4 von Zemmel

Hi !

Wünsche viel Erfolg.
Vielleicht kommst Du ja so an einen preiswerten Internetzugang...

Gruß

Klaus

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Antwort 5 von Kismo

Hallo,

den Nachbarn könnten viele gebrauchen.

Gruß

Kismo

...und wer ihn hat und es weiß kann n'e Menge Schei.ß damit machen.



Antwort 6 von nachbar

@kismo: das ist wohl war...

ich war gestern mit meinem notebook im haus unterwegs. ich weiß jetzt, bei wem dieser router steht. soll ich es ihm sagen?


Antwort 7 von Floooooo

@nachbar:

Zitat:
soll ich es ihm sagen?


Natürlich - oder ist sich mittlerweile jeder nur noch sich selbst der nächste?

Was sollen die Leute denn machen: Kriegen von Verkäufern jeden Z (Selbstzensur...) aufgeschwatzt, und alles ist immer "ganz einfach", und "ganz leicht zu konfigurieren". Also gebt doch nicht nur dem armen Nachbarn die Schuld, sondern helft ihm ganz einfach!

Antwort 8 von Zemmel

Hi !

Geh´ zu Deinem Nachbarn und klär ihn auf.
Vielleicht ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ;-)

Gruß

Klaus

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Antwort 9 von Locke

Ob der Nachbar ihn erschossen hat?

Antwort 10 von Zemmel

Hi !

... oder sie sitzen noch beim Biere und sinnieren über Netzwerksicherheit :-)

Gruß

Klaus

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Antwort 11 von nachbar

so, da bin ich wieder. gestern habe ich meinen nachbarn im treppenhaus getroffen. als ich ihm oben genanntes schilderte, ist ihm die kinnlade bis auf den boden gefallen. diese woche treffen wir uns zum bier bei ihm und dann machen wir seinen router dicht. er hat sich vielmals dafür bedankt, dass ich es ihm gesagt habe. er sei "nur anwender" meinte er und habe von solchen dingen keine ahnung. ich hoffe doch, dass es noch viele nachahmer geben wird, die ihren nachbarn aufklären, anstatt auf dessen kosten zu surfen. bis bald, wir sehen uns im treppenhaus...