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Server - welches Board soll rein ???
Frage
Für mein Büro (5 Arbeitsplätze) möchte ich mir selbst einen Server bauen.
Nun interessiert mich, welches Board man hierfür nehmen könnte. In meinem bisherigen Server läuft ein ASUS A7V8X mit einem Athlon 2200+, 1 Gig RAM PC 400, 2 UDMA Maxtor 120 Gig usw.
Die beiden Platten haben nacheinander den Geist aufgegeben. Der Computerhändler sagt, ich soll Seagate SATA Platten mit einem RAID1 nehmen, das wär mit dem Board kein Problem, da Raid onboard.
Ich bin mir allerdings unschlüssig, ob das bisherige Board mit der CPU bleiben soll.
Der Händler erzählt was von einer speziellen Server-Northbrigde (hab ihc noch nie gehört) und außerdem sagt er, der Athlon sei nicht geeignet, man solle lieber einen Pentium nehmen. Tja, was soll ich tun ?
Ich bin eigentlich schon für Qualität, aber das ist auch eine Preisfrage. Das bisherige System lief bis auf die Maxtor-Defekte eigentlich einwandfrei und schnell.
Also welches Board nehme ich ??? Gibts da was spezielles für Server ?
Antwort 1 von H_B
Eigentlich kann der Händler doch nur Multiprozessor-Systeme mit speziellen Northbridges wie der E7505 für Intel Xeon-Prozessoren meinen. Zusammen mit den Prozessoren keine unbedingt preiswerte Angelegenheit und bei lediglich 5 angeschlossenen Arbeitsplätzen wohl auch unnötig.
Die Frage ist: Warum sind beide Festplatten kurz nacheinander ausgefallen? Sind die Platten aktiv gekühlt worden? Eine Ursache könnte eine mögliche Überhitzung sein.
Das RAID-System wäre keine schlechte Idee.
Die CPU wird die geringste Verantwortung am Ausfall der Festplatten haben.
Gruß,
Harald
Die Frage ist: Warum sind beide Festplatten kurz nacheinander ausgefallen? Sind die Platten aktiv gekühlt worden? Eine Ursache könnte eine mögliche Überhitzung sein.
Das RAID-System wäre keine schlechte Idee.
Die CPU wird die geringste Verantwortung am Ausfall der Festplatten haben.
Gruß,
Harald
Antwort 2 von netbubi
Danke Harald,
die HDD´S wurden nicht aktiv gekühlt, hingen aber in No-Vibes-Rahmen mit Gummiaufhängung in einem Big-Tower mit nix drumherum. An der Hitze hats glaub ich nicht gelegen. Ich habe die selben HDD`s früheren Baudatums in anderen Rechnern zu Hause und noch nie ein Problem, allerdings läuft der Büroserver natürlich dauernd und die vielen Zugiffe ... wer weiß?
Ich vermute eher, dass die Baureihe rein zufällig den selben Defekt hatte. Ich hab auch mit Maxtors Analsyseprogramm rumgespielt, Ergebnis: Defekt, Einsenden zu Maxtor Irland. Das glaubst Du doch selbst nicht, dass ich die HDD`s mit all meinen Geschäftsdaten irgendwohin schicke. Die gehören auf den Müll und vorher mit nem dicken Vorschlaghammer draufgehauen.
Vielleicht werd ich die HDD`s mal öffnen, wollt schon immer mal sehen, wie`s da drin aussieht.
Xeon usw. hört sich teuer an ... vielleicht versuch ich mal RAID1 mit dem alten Equipment, aber neuen SATA-HDD`s.
Danke
die HDD´S wurden nicht aktiv gekühlt, hingen aber in No-Vibes-Rahmen mit Gummiaufhängung in einem Big-Tower mit nix drumherum. An der Hitze hats glaub ich nicht gelegen. Ich habe die selben HDD`s früheren Baudatums in anderen Rechnern zu Hause und noch nie ein Problem, allerdings läuft der Büroserver natürlich dauernd und die vielen Zugiffe ... wer weiß?
Ich vermute eher, dass die Baureihe rein zufällig den selben Defekt hatte. Ich hab auch mit Maxtors Analsyseprogramm rumgespielt, Ergebnis: Defekt, Einsenden zu Maxtor Irland. Das glaubst Du doch selbst nicht, dass ich die HDD`s mit all meinen Geschäftsdaten irgendwohin schicke. Die gehören auf den Müll und vorher mit nem dicken Vorschlaghammer draufgehauen.
Vielleicht werd ich die HDD`s mal öffnen, wollt schon immer mal sehen, wie`s da drin aussieht.
Xeon usw. hört sich teuer an ... vielleicht versuch ich mal RAID1 mit dem alten Equipment, aber neuen SATA-HDD`s.
Danke
Antwort 3 von H_B
Oder erwäge, auf SCSI umzusteigen. Allerdings auch nicht preiswert (neuer Controller, die Festplatten selbst), aber im Vergleich zum MP-Rechner nur ein "Schnaps".
Antwort 4 von Renfield
Zitat:
die HDD´S wurden nicht aktiv gekühlt, hingen aber in No-Vibes-Rahmen mit Gummiaufhängung in einem Big-Tower mit nix drumherum. An der Hitze hats glaub ich nicht gelegen
die HDD´S wurden nicht aktiv gekühlt, hingen aber in No-Vibes-Rahmen mit Gummiaufhängung in einem Big-Tower mit nix drumherum. An der Hitze hats glaub ich nicht gelegen
HDDs geben die meiste Wärme über die Seiten, also den Stellen wo sie verschraubt werden - dies konnte bei Dir nicht geschehen. Die zusätzlich fehlende Kühlung der Festplatten macht ein Ausfallen der Platten durch Wärme und die dadurch sinkende MTBF sehr wahrscheinlich!
Platten im Dauerbetrieb gehören aktiv gekühlt - fertig!
mfG Renfield™
Antwort 5 von Renfield
Man denke sich in meinem vorherigen Post ein ab an richtiger Position!*ggg*
mfG Renfield™
mfG Renfield™
Antwort 6 von toutdesuit
Hi,
bei einem Server sollte man auf einige wichtige Punkte achten.
Wenn man berücksichtigt das man alle wichtigen Daten auf dem Server hat und das Ding Tag und Nacht läuft, sollte man auf eine optimale Redundanz achten.
Das bdeutet es fängt schon mal mit der Hardware an.
Dazu gehört ein Gehäuse das min. 2 Netzteile hat um bei Ausfall eines Netzteils trotzdem weiterarbeiten zu können. Auch kann man in den Servergehäusen mehr Festplatten unterbringen die man per Einschub auswechseln kann.
Das Mainboard kann ein stabiles Markenboard sein ( siehe Testberichte der verschieden Magazine ), oder aber Du willst ein board mit min. 2 CPU`s einsetzen (was auch nicht viel teurer ist und eine bessere Performance hat)
Es empfiehlt sich dringend ein SCSI System einzusetzen was wesentlich teurer aber dafür viel zuvelässiger ist. Die mittlere Lebensdauer einer SCSI Platte ist wesentlich höher als eine IDE Platte weil diese für einen Dauerbetrieb ausgelegt sind. Ich empfehle dafür 5 FP, eine für das BS eine für die Programme und alle notwendigen Treiber sowie für Backup`s des Betriebssystems ( images auch für die images der im Netz befindlichen Rechner ) Dann kommen noch 3 weitere FP für ein Raid 5 hinzu.
Hiebei wäre noch zu überlegen einen SCSI Raid-Controller einzusetzen anstatt eines Softwareraids, kostet mehr aber im Falle eines Ausfalls ist es wesentlich besser zu handeln besonders wenn man nicht täglich einen solchen Ausfall hat und die entsprechende Übung. Es ist manchmal nicht einfach und kostet viel nerven wenn man ein Raid wieder herstellen muß.
Außerdem hat man bein einem guten Hardware Raidcontroller die Möglichkeit des "Hotplug" das heißt man kann während des Serverbetriebs die defekten FP austauschen ohne den Server herrunter fahren zu müssen und das Rebuild wird automatisch durchgeführt.
Des weiteren sollte der Server ein DVD/CD lfw, einen Brenner und ein floppy lfw. enthalten, sowie last but not least einen Streamer. ( der Kapazität des Raid`s entsprechend )
Empfehlenswert wäre noch für das Netzwerk einen Router einzusetzen der ein bisschen mehr kann als die Feld-Wald-Wiesen Teile die man sich privat kauft.
Ich hoffe das wesentliche erwähnt zu haben ff = fiel fergnügen :-)))
Jürgen
bei einem Server sollte man auf einige wichtige Punkte achten.
Wenn man berücksichtigt das man alle wichtigen Daten auf dem Server hat und das Ding Tag und Nacht läuft, sollte man auf eine optimale Redundanz achten.
Das bdeutet es fängt schon mal mit der Hardware an.
Dazu gehört ein Gehäuse das min. 2 Netzteile hat um bei Ausfall eines Netzteils trotzdem weiterarbeiten zu können. Auch kann man in den Servergehäusen mehr Festplatten unterbringen die man per Einschub auswechseln kann.
Das Mainboard kann ein stabiles Markenboard sein ( siehe Testberichte der verschieden Magazine ), oder aber Du willst ein board mit min. 2 CPU`s einsetzen (was auch nicht viel teurer ist und eine bessere Performance hat)
Es empfiehlt sich dringend ein SCSI System einzusetzen was wesentlich teurer aber dafür viel zuvelässiger ist. Die mittlere Lebensdauer einer SCSI Platte ist wesentlich höher als eine IDE Platte weil diese für einen Dauerbetrieb ausgelegt sind. Ich empfehle dafür 5 FP, eine für das BS eine für die Programme und alle notwendigen Treiber sowie für Backup`s des Betriebssystems ( images auch für die images der im Netz befindlichen Rechner ) Dann kommen noch 3 weitere FP für ein Raid 5 hinzu.
Hiebei wäre noch zu überlegen einen SCSI Raid-Controller einzusetzen anstatt eines Softwareraids, kostet mehr aber im Falle eines Ausfalls ist es wesentlich besser zu handeln besonders wenn man nicht täglich einen solchen Ausfall hat und die entsprechende Übung. Es ist manchmal nicht einfach und kostet viel nerven wenn man ein Raid wieder herstellen muß.
Außerdem hat man bein einem guten Hardware Raidcontroller die Möglichkeit des "Hotplug" das heißt man kann während des Serverbetriebs die defekten FP austauschen ohne den Server herrunter fahren zu müssen und das Rebuild wird automatisch durchgeführt.
Des weiteren sollte der Server ein DVD/CD lfw, einen Brenner und ein floppy lfw. enthalten, sowie last but not least einen Streamer. ( der Kapazität des Raid`s entsprechend )
Empfehlenswert wäre noch für das Netzwerk einen Router einzusetzen der ein bisschen mehr kann als die Feld-Wald-Wiesen Teile die man sich privat kauft.
Ich hoffe das wesentliche erwähnt zu haben ff = fiel fergnügen :-)))
Jürgen
Antwort 7 von netbubi
@renfield:
Wenn die Platten den itzetod gestorben sein sollen, wieso sind dann andere Platten, die ich seit mehr als 2 Jahren dort betrieben habe und die genauso eingebaut waren nicht verreckt ? Dein Postin war nett, aber unlogisch.
Allerdings werd ich das mit der Hitzeabgabe an den Seiten mal testen.
Bis dann
Wenn die Platten den itzetod gestorben sein sollen, wieso sind dann andere Platten, die ich seit mehr als 2 Jahren dort betrieben habe und die genauso eingebaut waren nicht verreckt ? Dein Postin war nett, aber unlogisch.
Allerdings werd ich das mit der Hitzeabgabe an den Seiten mal testen.
Bis dann
Antwort 8 von Renfield
netbubi:
Warum die anderen Platten es nicht den Geist aufgegeben haben kann ich Dir natürlich nicht sagen, aber einige Punkte der event. Unterschiede nennen:
- höhere MTBF
- höhere max. zulässige Temperatur
- niedrige Leistungsaufnahme und daraus resultierende:
- geringere Temperaturentwicklung
Kannst Du machen, oder es einfach glauben. Ist auch einleuchtend, denn:
Diffusion > Konvektion
Zumindest, wenn der Einbaurahmen aus Metall ist!
mfG Renfield™
Warum die anderen Platten es nicht den Geist aufgegeben haben kann ich Dir natürlich nicht sagen, aber einige Punkte der event. Unterschiede nennen:
- höhere MTBF
- höhere max. zulässige Temperatur
- niedrige Leistungsaufnahme und daraus resultierende:
- geringere Temperaturentwicklung
Zitat:
Allerdings werd ich das mit der Hitzeabgabe an den Seiten mal testen.
Allerdings werd ich das mit der Hitzeabgabe an den Seiten mal testen.
Kannst Du machen, oder es einfach glauben. Ist auch einleuchtend, denn:
Diffusion > Konvektion
Zumindest, wenn der Einbaurahmen aus Metall ist!
mfG Renfield™

