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Superstar-Show
Frage
Bis eben stand noch auf der Titelseite ein Beitrag, in dem sich jemand beschwert hat, dass Daniel bei der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" noch immer nicht raus ist. Noch während ich meine Antwort tippte, wurde der Beitrag leider gelöscht. Leider deshalb, weil ich gerne ein paar Worte dazu loswerden wollte. Aber ich seh ja auch ein, dass so ein Beitrag in einem technischen Forum deplatziert ist. Darum steht nun hier mein Beitrag zum Thema "Superstars":
Ich selber habe noch nicht eine Sendung der Superstars gesehen, schließlich ist doch keiner, der soziale Kontakte pflegt, am Samstag abend zu dieser Sendezeit zu Hause! Alles was ich von den Superstars weiß, hab ich aus der BILD und von Stefan Raab's TV TOTAL.
Aber eines meine ich sagen zu können, nämlich dass der gemeine TV-Zuschauer im Grunde gar nicht beurteilen kann, ob jemand wirklich gut singen und tanzen kann! Die meisten lassen sich bei solchen Dingen doch mehr vom Gefühl leiten und entscheiden "aus dem Bauch" heraus. Und schließlich und endlich geht es bei dieser Show auch um Unterhaltung. Und gerade in diesem Punkt hat der "schräge Daniel" deutlich die Nase vorn!
Außerdem kann man an dieser Sendung auch persönliche Schwächen einzelner erkennen. Wenn man z.B. im Freundeskreis auftritt, etwas singt, und einem dann gesagt wird "Hey, war nett, aber laß mal gut sein", ist das ok und nicht weiter schlimm. Aber wenn die gleichen Leute im TV vor einem Millionenpublikum auftreten und dann der "Rausschmiß" kommt, werden gleich Betrug und Absprachen auf Seiten der Veranstalter unterstellt. Auch daran, so seh ich das jedenfalls, kann man erkennen, wer einfach nicht mit Niederlagen umgehen kann.
Solche Entscheidungen, soweit sie denn wirklich eine ernsthafte Zukunft haben sollen, darf man eben nur Leuten überlassen, die den Sachverhalt auch verständig und kritisch beurteilen können.
Das hat schon bei Big Brother nicht funktioniert, wie sonst hätte so ein eher langweiliger Typ wie John die erste Staffel gewinnen können? Das ist auch genau der Grund, warum es in Deutschland keine Volksentscheide auf politischer Ebene gibt. Nun will ich damit nicht sagen, dass die "Superstars" oder gar "Big Brother" genau so wichtig sind wie die Politik unserer Bundesregierung, aber wenn "das Volk" schon in solchen eher unbeachtlichen Dingen nicht in der Lage ist, sachgerechte Entscheidungen zu treffen, wollen wir dann wirklich diese Leute über unser aller Wohl abstimmen lassen? Wohl kaum ...
Antwort 1 von REALKOJACK
Hallo Sutadur,
ich finde es auch nicht richtig, sich zu beschweren, warum der oder die noch in der Senung ist. Schließlich hat die Mehrheit der Anrufer sich klar entschieden.
Die meisten haben auch nicht so ganz verstanden, worum es in dieser Sendung eigentlich geht. Es wird nicht ein "Supersänger" gesucht, sondern ein "Superstar". Ein Dieter Bohlen macht es uns doch bestens vor, denn er kann auch nicht singen, ist aber unbestritten (ob man ihn nun mag oder nicht", durch Modern Talking ein Star. Es gehört eben mehr dazu: man muß die Qualitäten eines Entertainers haben, aus der Masse herausragen (egal wie). Und das ist einem Daniel Kübelböck nun einmal gelungen.
Ich persönlich mag diese Art Sendungen nicht, weil die "Kandidaten" nur den Sinn und Zweck haben, der Medienindustrie Kohle zu beschaffen. Um die Menschen hinter den "Kandidaten" geht es dabei überhaupt nicht.
Speziell diese Sendung finde ich nicht gut konzipiert, denn ich frage mich, was hat eine professionelle Musical-Sängerin dort zu suchen? Entweder gibt man dem "Normalverbraucher", der sonst nur unter der Dusche singt, die Chance, groß rauszukommen oder man schließt ihn gleich aus dem Casting aus.
Des weiteren haben solche Shows doch den typischen "Lindenstraßen-Charakter": Keiner hat's gesehen, aber jeder ist immer auf dem neuesten Informationsstand.
Realkojack
ich finde es auch nicht richtig, sich zu beschweren, warum der oder die noch in der Senung ist. Schließlich hat die Mehrheit der Anrufer sich klar entschieden.
Die meisten haben auch nicht so ganz verstanden, worum es in dieser Sendung eigentlich geht. Es wird nicht ein "Supersänger" gesucht, sondern ein "Superstar". Ein Dieter Bohlen macht es uns doch bestens vor, denn er kann auch nicht singen, ist aber unbestritten (ob man ihn nun mag oder nicht", durch Modern Talking ein Star. Es gehört eben mehr dazu: man muß die Qualitäten eines Entertainers haben, aus der Masse herausragen (egal wie). Und das ist einem Daniel Kübelböck nun einmal gelungen.
Ich persönlich mag diese Art Sendungen nicht, weil die "Kandidaten" nur den Sinn und Zweck haben, der Medienindustrie Kohle zu beschaffen. Um die Menschen hinter den "Kandidaten" geht es dabei überhaupt nicht.
Speziell diese Sendung finde ich nicht gut konzipiert, denn ich frage mich, was hat eine professionelle Musical-Sängerin dort zu suchen? Entweder gibt man dem "Normalverbraucher", der sonst nur unter der Dusche singt, die Chance, groß rauszukommen oder man schließt ihn gleich aus dem Casting aus.
Des weiteren haben solche Shows doch den typischen "Lindenstraßen-Charakter": Keiner hat's gesehen, aber jeder ist immer auf dem neuesten Informationsstand.
Realkojack
Antwort 2 von oliverV
Hallo,
ich glaube kaum, das man die „Superstars“-Wahl mit einem Volksentscheid vergleichen kann.
Der Unterschied ist doch, das beim Volksentscheid jeder nur einmal gefragt wird und nicht nur der Teil der Bevölkerung der sich angesprochen fühlt und der dann seine Stimme vielfach abgeben kann.
Das jüngere begeisterungsfähigere Publikum fühlt sich natürlich durch das „Besondere“ angesprochen (mag das Besondere auch noch so schräg sein), und greift dann voller Enthusiasmus zum Telefonhörer und legt ihn nicht mehr aus der Hand. Der Großteil der Zuschauer hat sicherlich seine Meinung, aber lässt sich auch durch noch so massive Aufforderung Seitens des ausstrahlenden Senders, nicht dazu bewegen diese Meinung dem Sender (natürlich fast unentgeltlich) kundzutun, erst recht nicht mehrfach.
Des weiteren hat die Wahlentscheidung nichts mit Können zu tun, sondern ganz einfach nur mit Sympathie.
Ich persönlich habe nach einer solchen Sendung immer einen faden Nachgeschmack. Wie wenig bleibt nach an Substanz übrig, wenn ich mir die Werbung weg denke, die Anruf-Jingles, die Selbstbeweihräucherung und die sicherlich ganz spontanen minutenlangen Standing-Ovations des Publikums (sogar schon bei erscheinen des Moderatoren-Teams).
Diesen faden Nachgeschmack haben ich beim Kai-Plaume-Werbeabend oder beim Günter-Jauch-Supermillionen-Giga-Grips-Quiz genauso.
Gruß
oliver
ich glaube kaum, das man die „Superstars“-Wahl mit einem Volksentscheid vergleichen kann.
Der Unterschied ist doch, das beim Volksentscheid jeder nur einmal gefragt wird und nicht nur der Teil der Bevölkerung der sich angesprochen fühlt und der dann seine Stimme vielfach abgeben kann.
Das jüngere begeisterungsfähigere Publikum fühlt sich natürlich durch das „Besondere“ angesprochen (mag das Besondere auch noch so schräg sein), und greift dann voller Enthusiasmus zum Telefonhörer und legt ihn nicht mehr aus der Hand. Der Großteil der Zuschauer hat sicherlich seine Meinung, aber lässt sich auch durch noch so massive Aufforderung Seitens des ausstrahlenden Senders, nicht dazu bewegen diese Meinung dem Sender (natürlich fast unentgeltlich) kundzutun, erst recht nicht mehrfach.
Des weiteren hat die Wahlentscheidung nichts mit Können zu tun, sondern ganz einfach nur mit Sympathie.
Ich persönlich habe nach einer solchen Sendung immer einen faden Nachgeschmack. Wie wenig bleibt nach an Substanz übrig, wenn ich mir die Werbung weg denke, die Anruf-Jingles, die Selbstbeweihräucherung und die sicherlich ganz spontanen minutenlangen Standing-Ovations des Publikums (sogar schon bei erscheinen des Moderatoren-Teams).
Diesen faden Nachgeschmack haben ich beim Kai-Plaume-Werbeabend oder beim Günter-Jauch-Supermillionen-Giga-Grips-Quiz genauso.
Gruß
oliver
Antwort 3 von sutadur
Ich bin ja auch der Meinung, dass es erhebliche Unterschiede zwischen so einer Show und einem Volksentscheid gibt. Dennoch glaube ich, beide Dinge, so grundverschieden sie auch sind, in manchen Punkten vergleichbar sind. So wird im Prinzip auch beim "Superstar" jeder gefragt. Natürlich machen dann aber nur die mit, die es besonders interessiert. Auch bei einem Volksentscheid wird, je nach Art der Entscheidung, nur der Teil der Bevölkerung mitmachen, der sich angesprochen fühlt.
Antwort 4 von semi
I wanna grow my hair,
live in Bel Air,
Lose my head, keep live snake in my bed,
I wanna backstage pass,
Drink Bon Jovi's booze for free,
I wanna be a star
And buy a hundred guitars,
Eat everything I can bite,
I wanna feel a little danger,
Feel a little stranger,
Angel City tonight,
...
(Motorhead)
Nach der letzten Diskussion hier habe ich mir die "Show" mal angeguckt.
Nach welchen Kriterien sich die Leute für den einen oder anderen Kandidaten entscheiden ist mir ein Rätsel.
Die haben paar Ausschnitte von einer ausgeschiedenen Kandidatin "Gracia" gezeigt. Die sang besser als der ganze überige Pack zusammen.
Gruß,
Michael
live in Bel Air,
Lose my head, keep live snake in my bed,
I wanna backstage pass,
Drink Bon Jovi's booze for free,
I wanna be a star
And buy a hundred guitars,
Eat everything I can bite,
I wanna feel a little danger,
Feel a little stranger,
Angel City tonight,
...
(Motorhead)
Nach der letzten Diskussion hier habe ich mir die "Show" mal angeguckt.
Nach welchen Kriterien sich die Leute für den einen oder anderen Kandidaten entscheiden ist mir ein Rätsel.
Die haben paar Ausschnitte von einer ausgeschiedenen Kandidatin "Gracia" gezeigt. Die sang besser als der ganze überige Pack zusammen.
Gruß,
Michael
Antwort 5 von Strauss
Hi
Ich sag nur eins:
"And the Show must go on"
Mfg Micha
Ich sag nur eins:
"And the Show must go on"
Mfg Micha
Antwort 6 von Pumuckel
Paßt zum Thema:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/kultur/terminekritik/musi...
Zitat:
"Ist es der Absturz-Faktor? Wohl kaum. Dass sich Sangesunkundige in Fantasie-Outfits zwängen, um als Sangesunkundige abgewatscht zu werden, hat eben auch schon Hecks Hitparade jahrzehntelang durchexerziert. Und ist nicht auch von Guildo Horn bis Stefan Raab jede nur denkbare Schrägton-Sau durchs deutsche Dorf gejagt worden? "
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=/kultur/terminekritik/musi...
Zitat:
"Ist es der Absturz-Faktor? Wohl kaum. Dass sich Sangesunkundige in Fantasie-Outfits zwängen, um als Sangesunkundige abgewatscht zu werden, hat eben auch schon Hecks Hitparade jahrzehntelang durchexerziert. Und ist nicht auch von Guildo Horn bis Stefan Raab jede nur denkbare Schrägton-Sau durchs deutsche Dorf gejagt worden? "
Antwort 7 von Haha
Die sollten den Telefonspass mal umdrehen, anrufen für den, der raus soll, das wäre das Aus für den Süperätzi mit dem gelben Zungenbelag, für den rufen doch eh nur Fette und Bekloppte an. Die sind doch alle Lalla.
Antwort 8 von Pekra
Und jetzt kommt noch raus, dass Juliette eine "professionelle" ist ... damit (wenn es denn der Wahrheit enstpricht) wird die ganz Show zur Farce!
Antwort 9 von cheetah_83
das war doch vorher schon klar dass die professionelle musical sängerin ist

