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Backup - Übertragungsrate





Frage

Hallo Woran kann es liegen, dass ich bei einer Backuperstellung mit DriveImage 2002, nur auf eine Datenübertragungsrate von 70 MB/min komme? Athlon 1GHz 256 MB SD MS 6330 Lite HD von Fujitsu 20 GB Dabei spielt es keine Rolle ob ich auf CD oder andere Partition sichern will. Auch die Komprimierung ist egal, das Ergebnis bleibt immer gleich. Ich starte DI nur von den Disketten. Kann jemand helfen? oputz

Antwort 1 von oputz

...oder ist es keine Hardwarefrage und ich bin im falschen Forum?

oputz

Antwort 2 von oputz

... kann mir jemand helfen ?

Antwort 3 von Th.K

Ich habe es erlebt, dass es bei DI auf verschiedenen Systemen durchaus zu immensen Leistungsunterschieden kommen kann.
Für meine "Systempartition" (WinXPpro, Office + ca. 45 Programme) brauchte DI 2002 (mittlere Kompression, inkl. Integritätsprüfung) ziemlich genau eine halbe Stunde - Norton Ghost 2003 schafft das mit den vergleichbaren Einstellungen in etwas weniger als 7(!) Minuten.
Anfang des Jahres habe ich daher zu Ghost gewechselt und noch kein einziges Problem damit gehabt – bei dem geringen Zeitaufwand mache ich jetzt 2 oder 3x in der Woche ein Backup. Dies von HD zu HD, wobei die eine (20 GB) ausschließlich für Sicherungen reserviert ist. Ca. 1x im Monat (für den Fall der Fälle ;-) zusätzlich dann auch auf CD-R/W.

Den umgekehrten Fall habe ich allerdings - auf anderen Rechnern - auch schon gesehen - da war dann Ghost elend langsam und DI dafür im Vergleich blitzschnell (!?!?)
Es hängt vermutlich mit der Hardware-Konfiguration und/oder dem Dateisystem zusammen. Genaue Hintergründe/Zusammenhänge für diese Leistungsdifferenzen konnte ich jedoch, trotz recht intensiver Recherchen im I-Net, nicht herausfinden.
So dürfte die 2002er Version von DI (nur teilweise und eher sehr selten) Schwierigkeiten mit XP und/oder NTFS haben. Dies (NTFS) war eigentlich ein Schwachpunkt früherer Ghost-Varianten, aber mit Ghost 2003 sind diese Probleme beseitigt und es funktioniert da alles tadel- und klaglos!

Eine mögliche Fehlerquelle fand ich dennoch heraus (per PQ-Homepage/Support): Offensichtlich dürfte dann das von PQ verwendete "Caldera-DOS" eine Ursache dafür sein. Aber anscheinend nur unter XP und/oder NTFS. Deshalb sollte man die Sicherung nicht unter der Windows-Oberfläche durchführen bzw. starten, denn dann wird auf jeden Fall per Caldera-DOS neu gebootet. Auch Floppy Nr. 1 („Disk 1- Bootfähig“) von DI darf man dann natürlich nicht verwenden!
Alternativ empfiehlt sich folgende Vorgangsweise: Den PC booten mit einer normalen, unter XP erstellten Startdiskette (eine 98er geht auch). Dies bis zur Eingabeaufforderung A:\ Dieses Fenster so stehen lassen, die Startdiskette entnehmen und die „Disk 2- Programm“ von DriveImage einlegen, bei der Eingabeauforderung PQDI eingeben und mit Return bestätigen. Ist das „Calderea-DOS“ die Problemursache, sollte es dann (besser) funktionieren und die Vorgänge zu 100% korrekt und schnell abschließen.


Antwort 4 von oputz

Hallo

Ich bedanke mich für deine ausführliche Antwort.
Natürlich habe ich den Startdisketten-Tipp sofort probiert, mit XP- und 98-Startdiskette. Das Ergebnis war, dass die Geschwindigkeit von ca. 70 MB/min etwas schneller erreicht wurde. Somit dürfte das Backup auf einer anderen Partition auch ca. 30 min dauern.
Leider konnte das Problem so nicht gelöst werden, obwohl 30 min. ja nun nicht wirklich ein Problem sind.

Gruß
oputz

Antwort 5 von Ines

man darf nicht vergessen das bei DI im DOS Modus keinerlei Treiber geladen sind, also keine VIA Chipsatztreiber, kein SmartDrv ( Cache ), kein 32bit Zugriff, eventuell nicht mal UDMA aktiv, wer weiß

mein DI läuft auch ca. 20min für ein Image das am Ende 1.210MB groß ist, also auch so ca 60MB/min = 1 MB/sec

die Platten schaffen sonst min 20MB/s bei SiSoft Benchmark



Antwort 6 von oputz

... wenn es bei allen Leuten ungefähr gleich schnell gehen würde, dann wäre ja alles klar.
Aber ich habe schon auf anderen Rechnern erheblich höhere Geschwindigkeiten gesehen...
und das läßt mir keine Ruhe. ;-)

oputz

Antwort 7 von jayray

Hallo,
Also ich hatte schon DI4/DI5 und jetzt DI2002 die neueste Version ist bei mir die langsamste,aber minimal,und die Geschwindigkeit entspricht deiner (70-80MB)

Antwort 8 von oputz

... das ist natürlich wieder ein Rückschlag...

Antwort 9 von Clemens

Ich hatte auch schon frühere Versionen , Drive Image 3,4,5 und jetzt DI 2002.
Bei mir war ich bei letzterer total überrascht, erreichte nicht für möglich gehaltene bis zu 800MB/min.
Das ganze Image meiner Systempartition (ca 4-5 GB) hat bei niedriger komprimierung nicht viel länger als 5 min. gedauert!

Antwort 10 von oputz

Genau so soll es sein.
Aber warum ist es bei dem Einen so und bei dem Anderen so?

oputz

Antwort 11 von Clemens

Habe auch keine Erklärung, habe bei einem Rechner von Bekannten mal ein Image gemacht, mit DI 2002, Rechner war nagelneu und in allen belangen mindestens eine Spur besser als meiner,
Speed war enttäuschend, ich glaube ca. 15-20 min. für magere 2-3 GB!?!?!?!?!?

Antwort 12 von logic

Hi,

es liegt auch an der Software. Spricht Norton und Powerquest sind halt leider nicht 1a. Siehe z.B. Test in einer der letzten ct-Ausgaben, wo Partitions-Tools verglichen wurden, absoluter Sieger war da "Acronis Partitionexpert". Aus gleichem Hause kommt auch ein Tool zur Imageerzeugung, sehr empgehlenswert!

bye,
Logic

Antwort 13 von Th.K

@Logic: Das ist "Acronis TrueImage". Das Programm hat aber offensichtlich auch seine Mucken. Als ich es vor ca. 1,5 Monaten getestet habe, kam es überhaupt nicht mit mehreren Partitionen UND mehr als einer Festplatte im System zurecht. Das Image ließ sich zwar leicht und schnell erstellen, die Wiederherstellung scheiterte aber regelmäßig an "Laufwerksbuchstabensalat".
Aber vielleicht ist das ja in einer neueren Version schon behoben...

Antwort 14 von oputz

@logic

Ich danke dir für den Tipp mit Acronis.
Habe das Teil mal getestet und muß sagen es ist sehr schnell. 3GB bei mittlerer Kompr. dauerten gerade mal 10 min. Für alle bei denen DriveImage auch so langsam ist kann ich es nur empfehlen.
Testweise, wg. Th.K, habe ich ein Image wieder hergestellt und es gab keine Probs mit LW-Buchstaben.
Etwas Angst macht mir die Sache, dass das Image unter Windows erstellt wird...

oputz

Antwort 15 von logic

@oputz
Zitat:

Etwas Angst macht mir die Sache, dass das Image unter Windows erstellt wird...


Also beim Acronis Partitionexpert ist eine Funktion dabei, um eine bootfähige CD (besser als die Bootdisketten bei den anderen Tools, booten dauert da einfach zu lange) zu brennen, afaik gibts das auch bei Trueimage.

bye,
Logic

Antwort 16 von anscha

partiell ot:
Wenn Du diese Fujitsu-HD hast (mit 20GB):
MPF3204AH-F
gib Sie in gute Hände (Garantiefall)...
Das Teil hat in Serie 'nen Controllerfehler und z.Z. 'n halbes Jahr Reparaturdauer...

wie gesagt, ot

grtz
anscha


Antwort 17 von oputz

...hab die MPG3204AT E... hoffe die ist ok.
Die BootCD hab ich mir gleich miterstellt, ich frag mich nur ob es ohne Risiko ist eine Systempartition im Betrieb zu kopieren?

oputz

Antwort 18 von oputz

@Th.K
Das mit dem Buchstabensalat tritt immernoch auf, allerdings nur wenn man das Image anklickt um das Prog zu öffnen. Öffnet man erst das Prog und wählt da das Image aus, ist alles ok mit den LW-Buchstaben.

oputz

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