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Das leidige Thema Auslagerungsdatei
Frage
Hallo miteinander
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und über die Suchfunktion alles über "Auslagerungsdatei" und "Swap" bei Windows (egal ob nun 95, 98, ME, NT, 2K oder XP) anzeigen lassen und auch gelesen.
Dazu habe ich einige Fragen:
1. was bringt eine feste Grösse des Swaps? Wurde das aus Unix/Linux Systemen übernommen, wo man bei der Installation eine eigene Swappartition anlegt?
2. In den meisten Beiträgen las ich immer von einer Faustregel von Swap = 2x oder 3x Hauptspeicher. Ist das ein Erfahrungswert oder eher ein Ratschlag aus Zeiten, wo Ram noch richtig Geld gekostet hat, der heute als Standard- oder Pflichteinstellung gemacht hat?
Wäre prima, wenn man mir diese Fragen beantworten kann.
Martin
Antwort 1 von murdoch1000
Also meine Faustregel ist 2,5 mal den speicher den du drinnen hast im Rechner.
Habe 512 mb und keine Auslagerungsdatei geht auch aber jedem selbst überlassen.
Habe 512 mb und keine Auslagerungsdatei geht auch aber jedem selbst überlassen.
Antwort 2 von _gau_
Genau, denn 512MB x 2,5 = 0
Und die Diskussion wird nie ein Ende nehmen... ;-)))
[gau]
Und die Diskussion wird nie ein Ende nehmen... ;-)))
[gau]
Antwort 3 von Picko
Das würde ja heißen 1536 MB Auslagerungsdatei ??
cu
cu
Antwort 4 von Joe_69
Hi!
Ich habe z.B. 512MB Ram und die Auslagerungsdatei auf 1GB fest eingestellt.
Zur Frage 1, feste Grösse:
Dies hat den Vorteil, dass Windows die Swap je nach Verwendung nicht jedesmal neu vergrössern oder verkleinern muss. Windowas hat dadurch "weniger Arbeit". Des weiteren ist der Vorteil, dass die Swap nicht mehr fragmentiert werden kann, da sie ja auf einem festen Platz sitzt. Dies gilt aber nur, wenn die Swap auf einer frisch formatierten Partition angelegt wird.
mfg Joe
Ich habe z.B. 512MB Ram und die Auslagerungsdatei auf 1GB fest eingestellt.
Zur Frage 1, feste Grösse:
Dies hat den Vorteil, dass Windows die Swap je nach Verwendung nicht jedesmal neu vergrössern oder verkleinern muss. Windowas hat dadurch "weniger Arbeit". Des weiteren ist der Vorteil, dass die Swap nicht mehr fragmentiert werden kann, da sie ja auf einem festen Platz sitzt. Dies gilt aber nur, wenn die Swap auf einer frisch formatierten Partition angelegt wird.
mfg Joe
Antwort 5 von xxx23
Für die meisten Anwendungen sind 512 MB Swapfile genug. Bei performancehungrigen Anwendungen (Bild-, Videobearbeitung) kann man auch auf 768 und ev. sogar auf 1024 MB gehen.
Tip: Auslagerungsdatei ausschalten (ganz!), Partition defragmentieren, danach mit der gewünschten Grösse wieder aktivieren. So hat man eine volkommen nicht-fragmentierte Auslagerungsdatei.
Tip: Auslagerungsdatei ausschalten (ganz!), Partition defragmentieren, danach mit der gewünschten Grösse wieder aktivieren. So hat man eine volkommen nicht-fragmentierte Auslagerungsdatei.
Antwort 6 von logic
Hi,
ich vermisse hier den good old NT4.0 - Trick, die Auslagerungsdatei
- auf eine andere Festplatte "auslagern", klar dann mit fester Größe
- aber auf der Betriebssystem-Partition noch 16 MB für Swap anzulegen.
Die 16 MB sind angeblich verdammt wichtig, da ansonsten Performance-Einbrüche merklich zu spüren sind.
Ich mache das auch so, allerdings hab ich noch nie einen Unterschied (mit/ohne 16MB Swap) bemerkt.
bye,
Logic
ich vermisse hier den good old NT4.0 - Trick, die Auslagerungsdatei
- auf eine andere Festplatte "auslagern", klar dann mit fester Größe
- aber auf der Betriebssystem-Partition noch 16 MB für Swap anzulegen.
Die 16 MB sind angeblich verdammt wichtig, da ansonsten Performance-Einbrüche merklich zu spüren sind.
Ich mache das auch so, allerdings hab ich noch nie einen Unterschied (mit/ohne 16MB Swap) bemerkt.
bye,
Logic

