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Einbauvoraussetzungen internes Modem





Frage

Hallo, ich habe gehört, ein internes Modem (52K) setzt ein gewisse Prozessorleistung voraus. Stimmt das oder ist es egal, ob ich ein internes oder externes Modem verwende? Worauf muss man ggf. sonst noch achten? Gruß, Reinhard

Antwort 1 von Fil

Hallo radobo,

1. es wäre am besten zu wissen um was für ein Modem es sich handelt.

2. wenn der Hersteller (Typ) nicht ermittelbar und du das Maodem schon hast einfach versuchen.

3. sonst müsste mann dir als Antwort (Ja/Nein) geben.

schreibfehler ©Fil
Die Nummerierung muss nicht dem Ablauf entsprechen.!!

Antwort 2 von -do_john_86-

Hi,
macht keinen Unterschied ob intern oder extern. Bei internen Modems hast Du den Vorteil, dass ein eigener COM-Port integriert ist und COM1 und 2 des PCs weiterhin freibleiben. Nachteil ist, dass diese Art von Modems in die Rubrik "Win-Modems" fallen und leider hauptsächlich nur unter Windows betrieben werden können, Linux ist zwar auch im kommen, aber die Unterstützung ist da noch nicht 100%.
Wenn Du nach meiner Meinung fragst, nehme ein externes Modem, Du sparst Dir dann einen PCI-Steckplatz und hast die Garantie dass es unter jedem System läuft.
Aber mit der CPU-Leistung, etc. hat das nichts zutun, sind beide gleich.

mfg. Jens

Antwort 3 von -do_john_86-

PS. externe Modems lassen sich separat vom PC anschalten/abschalten und dadurch ist es z.B. möglich auch Faxe zu empfangen, wenn der PC aus ist - ist wie Fil sagt, überall unterschiedlich und Du müsstest konkrete Modelle nennen.

Interne Modems sind nur platzsparend, haben aber keinen besonderen Vorteil.

Antwort 4 von Samba

Sie haben außer der Platzersparnis eigentlich nur Nachteile.
Mit einem vernünftigen externen Modem für die COM-Schnittstelle fährt man immer am besten.

Antwort 5 von radobo

Es geht eigentlich um kein spezielles Modem, die Bemerkung stammt von einem Kundenberater und war generell. Speziell in Auswahl ist das Analogmodem Devolo MicroLink Soft intern 56.0 von Elsa. Was das "Soft" im Namen bedeutet, ist mir nicht klar.

Die Wahl soll auf ein internes Modem fallen, weil die offenbar billiger sind als externe. Das Teil soll unter Windows betrieben werden, also auch kein Problem. Faxe ohne Compi werden nicht verlangt, Platzsparen ist aber ein weiteres Argument.
Vielleicht

Antwort 6 von radobo

Es geht eigentlich um kein spezielles Modem, die Bemerkung stammt von einem Kundenberater und war generell. Speziell in Auswahl ist das Analogmodem Devolo MicroLink Soft intern 56.0 von Elsa.

Die Wahl soll auf ein internes Modem fallen, weil die offenbar billiger sind als externe. Das Teil soll unter Windows betrieben werden, also auch kein Problem. Faxe ohne Compi werden nicht verlangt, Platzsparen ist aber ein weiteres Argument.

Vielleicht hatte die Äußerung des Verkäufers was mit dem Namensbestandteil "Soft" zu tun, ich war nicht selbst dabei. Aber Soft scheint mir nur die beigefügte Virensoftware zu sein. Aber vielleicht weiß da jemand was genaueres.

Viele Grüße, Reinhard

Antwort 7 von -do_john_86-

Die Hersteller finden oft die verrücktesten Namen und ich bin mir sicher, dass das "Soft" nichts zu bedeuten hat, da bis auf die Hersteller, Preise, etc. eigentlich jedes interne Modem gleich ist:
-bezieht Strom vom PC-Netzteil
-benötigt meistens einen PCI-Steckplatz (ganz alte haben mal ISA gebraucht, aber die gibt es nimmer)
-enthalten alle einen viertuellen COM-Port, der nur für das Modem alleine ist

Um ganz ehrlich zu sein: die Preise sind fast zu 100% identisch. Externe Modems sind eigentlich gleichteuer wie Interne. Nur einen Rat: erspare die Probleme, da interne PCI-Modems eine Sache für sich sind, selbst unter Win manchmal ein Abenteuer.

Wenn es Dir auf den Platz ankommt, nehme ein kleines externes Modem (die gibt es schon im Handyformat ganz billig), nehme ein Modem für den USB-Anschluss oder vergesse Modems und klemm den PC gleich an die Telefonanlage (falls vorhanden) an.

Soviel zu meiner Empfehlung.

Antwort 8 von SuperDau

ein "Soft"-Modem ist eigentlich gar kein echtes Modem, sondern nutzt nur die in neuen Chipsätzen integrierte Modem-Emulation aus.
Beim Softmodem geht man davon aus, daß moderne Prozessoren über genügend Leistungsreserven verfügen (würden), um neben den normalen Aufgaben auch die Datenströme zu erzeugen, die nach der D/A-Wandlung wie Modemtöne klingen. Ähnlich arbeiten übrigens auch ISDN-Treiber, um beispielsweise V.32-Modems zu emulieren.
Diese Karten werden in den AMR-Slot gesteckt.

AMR = Abkürzung für "Audio Modem Riser" ("rise" - engl.: Steigung, Anhöhe, Aufgang, Anstieg) • Steckplatz für Softmodem

Antwort 9 von radobo

Guter Hinweis, also Vorsicht geboten: Laut Produktbeschreibung ist es eine PCI-Karte... Auf der Elsa-Homepage gibt es das Ding gar nicht. Also erst mal genau ansehen, bevor kaufen. Danke euch, Reinhard

Antwort 10 von radobo

So, habe jetzt vom Support der Firma devolo (die Info "Elsa" war offenbar falsch bzw. die Firmen hängen irgendwie zusammen) die Auskunft, dass das Modem ein HCF-Modem ist und Prozessorleistung braucht. Kann mir jemand erklären, was ein HCF-Modem ist, ob man das kaufen kann oder eher nicht?