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Kaum zu glauben eine Datei hat 67 GB





Frage

Hallo, gestern traute ich meinen Augen nicht, meine Festplatte (120 GB) war fast voll. Mit TreeSize konnte ich eine Datei finden die sage und schreibe 67 GB (ehrlich, nicht gelogen) groß war. Gott sei Dank konnte ich sie löschen. Woher kommt diese Datei. Namen hab ich vergessen. Irgendwelche Buchstaben mit c... War das ein Virus? Gruß Antje

Antwort 1 von Antje2

Ich wollte nur noch ergänzen, dass die Konsole mit der O&O-Defragmentierung praktisch total rot war (fragmentierte Dateien).

Auf meinem Notebook ist auch eine Datei in der Größe von 1,2 GB (gefunden mit FreeSize) die bei der Suche völlig unsichtbar ist (auch in den versteckten Dateien nicht zu sehen). Bin dabei von FAT32 auf NTFS zu konvertieren, um sie sichtbar zu machen. Vielleicht kann ich sie dann löschen, falls es nichts Wichtiges ist.

Übrigens handelte es sich bei den 67 GB um eine Textdatei, die im Editor zu öffnen war.
Wenn jemand was dazu zu sagen hat, wäre ich echt froh.

Gruß Antje

Antwort 2 von Ede

Hi Antje,

um dir da ne auskunft geben zu können müsste man zumindest den Namen der Datei haben...
Lass vorsichtshalber mal ein Antivir drüberlaufen.
67 Gig sind doch ziemich seltsam für ne Datei...

Gruß
Ede

Antwort 3 von Nessus

Zitat:

Irgendwelche Buchstaben mit c...


Fatal error: Maximum execution time exceeded in mod_glaskugel at line 12

SCNR

Nessus


Antwort 4 von Antje2

Ich weiß, hätte mir den Namen merken sollen. War aber ziemlich panisch. Ich nehme an, dass auf meinem Notebook der gleiche Dateiname existiert, nur dauert die Konvertierung noch einen Moment. Im FreeSize heißt sie lediglich "Datei".

Gruß Antje

Antwort 5 von Ede

Ne Text Datei von 67 GB ???
Ich würd mal stark annehmen, du hast dir da was eingefangen.
Wie gesagt, Antivirus (aktuelle Virensignatur) drüber jagen und mal schauen, was passiert.

1,2 GB Dateien sind für XP nicht ungewöhnlich. Aber auch da mal Antivir und Adaware anwenden.

Gruß
Ede

Antwort 6 von Antje2

Hab danach Norton drüber laufen lassen.

Nichts gefunden.

Gruß Antje

Antwort 7 von Nessus

Hey, jetzt macht mal keine Panik!
90% der Schäden eines Virus sind darauf zurückzuführen das ein DAU Panik bekommt.
Es gibt viele Gründe, das sich so eine Datei aufbläht. Erstens durch die starke Fragmentierung kann es zu Fehlern im Directory kommen zum anderen machen Ablaufverfolgungen in ODBC-Treibern auch Mega-Große Dateien.
Mache mal einen Checkdisk und die Defragmentierung und No Panik!!

Ich finde es immer lustig, das sobald etaws nicht 100% ig in Ordnung ist, alle immer nach einem Virus schreien....

Alles andere kann man mit Sicherheit erst mal sagen, wenn dein System mit Bordmitteln gecheckt ist.

Nessus

Antwort 8 von Antje2

Also, ich hab die Datei ja gefunden und gelöscht. 67 GB, es gibt sehr viele Platten, die nicht mal annähernd 67 GB haben, sind bestimmt mehr als nur eine aufgeblähte Datei durch Fragmentierung.

Außerdem führe ich regelmäßig eine Datenträgerbereinigung und eine Defragmentierung durch.

Wenn von einem auf den anderen Tag bei einer 120 GB-Platte nur noch 12 GB frei sind, wird man unruhig. Ich denke berechtigt.

Die Datenträgerüberprüfung ist überigens in der Phase 4 von 5 bei 97% steckengeblieben.

Gruß Antje

Antwort 9 von Alf

Zitat:
[...] die im Editor zu öffnen war.


Es ist sehr gut möglich, dass die TOC, die "Datei", wo Informationen über Ort, Größe, etc. der anderen Dateien gespeichert werden, beschädigt war. Dadurch kann es so "aussehen", als wäre eine Datei 67 GB groß. Wenn du sie im Editor öffnen konntest, ist es schonmal recht unwahrscheinlich, dass sie 67 GB groß war. Mein Rechner braucht ca. 4 Minuten, um eine 200MB-Datei zu öffnen (1.3GHz, 256MBDDR133, UDMA4). Für eine 67GB-Datei bräuchte er theoretisch ganz grob geschätzt mindestens einen Tag. Da ich aber nicht über 67GB Arbeitsspeicher verfüge, wird es ein wenig komplizierter und wird dementsprechend auch länger dauern...

Antwort 10 von Alf

Nachtrag:
Wenn ich Viren-Programmierer wäre, würde ich sone Datei sicher nicht als Text-Datei speichern, eher als .dll oder .sys Datei...

Antwort 11 von har

Und wenn eine Datei eine bestimmte Größe überschritten hat, dann kannst du zwar versuchen die mit dem Editor zu öffnen, es kommt dann aber eher eine Fehlermeldung alá

Die Datei ist zu groß für den Editor, soll diese Datei mit WordPad geöffnet werden?

Also mach dir keine Sorgen. Virus oder ähnliches war es sicher nicht, eher eine falsche Darstellung von XP. Das kommt öfters vor als man denkt, aber bei den sonst kleinen Dateien fallen 50 oder 70 kB einfach nicht auf.

Mach einfach im Abgesicherten Modus checkdisk und defrag, gut ist.

Harald

Antwort 12 von Alf

TOC steht übrigens für Table of Contents, also ein Inhaltsverzeichnis (content=Inhalt) sozusagen.
Bei jeder Operation, die du über den Explorer durchführst (Dateien umbenennen, kopieren, löschen, Drag'n'Drop) wird diese Tabelle aktualisiert. Bestimmte Programme (WinZip, WinRar z.B.) benutzen entweder den Explorer oder haben eigene Routinen, die diese Tabelle aktualisieren. Deswegen dauert auch das Ausschneiden und Einfügen bei jeder Datei ungefähr gleich, weil einfach nur der Eintrag in der TOC geändert wird.
Laufen nun mehrere Programme nebeneinander oder ist der Explorer überlastet, kann es zu Fehlern in der TOC kommen, da der Zugriff nicht mehr ganz klar geregelt ist.
Bei CDs wird die TOC oft dazu benutzt, die CD vor Kopiervorgängen zu schützen. Wenn man eine Audio CD in den Rechner einlegt, sieht man normalerweise auch nur ein paar kleinere Dateien ("Track 01.cda" z.B.) und nicht den eigentlichen Inhalt der CD.

So, das nur als Information, für alle dies interessiert.

Antwort 13 von Smart2000de

@Harald:

In WinXP gilt diese "alte" Beschränkung nicht mehr beim Editor!

Allerdings würde jedes normale (und auch getunte) System in die Knie gehen, wenn eine Datei tatsächlich diese Größenordnung (zumindest zum jetzigen Zeitpunkt anno 2003) hätte!

Ich vermute auch - wie schon geäußert - daß es sich um einen falschen Eintrag handelt. Anders (OHNE das vielfach irrtümlich benutzte t *andersT) kann ich es mir auch nicht erklären. Trotzdem gibt es Dateien, die weit über EIN Gigabyte haben können... Als da wären: Auslagerungsdatei, Systemwiederherstellungsinformation etc... alles aber noch im gewissen Rahmen normal.

Ergo: Entdeckt, geschluckt, gelöscht... das berühmte EGG eben:-))))

So long
Rainer

Antwort 14 von real_Sparfuchs

mal ne Frage an die Fachleute.

Kann es sein das es nur ein Fehler war? Sprich ein Fehler der datei bzw. der Partition so das sie 67GB beansprucht obwohl sie nur z.b. 5MB gross ist. Geht sowas?

RS

Antwort 15 von Alf

mal ne Frage an den Sparfuchs.

Kann es sein, dass du dir die anderen Beiträge nich durchliest? Sprich deine Frage wurde oben schon beantwortet, oder nicht?

ALF