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Kabel, Kabel, Kabel
Frage
Ich hab mir überlegt, meinen PC aus dem Büro in ein Nebenzimmer zu packen und ihn dort in einen 19" Rack zu stellen, weil er mich immer durch seinen Lärm nervt. Zudem plane ich die Nutzung eines SCSI Ultra2 Systems in diesem Jahr, was noch lauter ist. Aber: es gilt ca. 10 m an Kabelstrecke zwischen meienem Arbeitsplatz und dem Serverschrank zu überwinden. Daher muss ich alle Kabel verlängern. Könntet ihr mir sagen, ob es dabei Probleme gibt oder geben könnte (Qualität, Übertragung, usw.)
- Monitorkabel analog und einmal digital
- Tastatur und Maus (beide Funk)
- Sound links und rechts
- Gamepad (ok, darauf könnt ich zur Not verzichten)
- 2x COM Anschluss (für diverse Geräte)
- 2x USB
- LPT
Danke sagt der Hans!
Antwort 1 von joey76
Aaaalso...sieht net gut aus, was Du da planst:
- Monitor analog: ab 5m merkliche Qualitätseinbusen, ab 8m (abhängig von der Kabelqualität) auch Sync-Verlust möglich
- Monitor digital: hab ich noch keine Erfahrungen, könnt aber evtl. besser klappen
- Tastatur/Maus (Funk): Durch Wände so gut wie keine Chance, drahtgebunden sollt's aber geh'n
- Sound: sollte problemlos geh'n (Auf qualitativ vernünftige Kabel achten!)
- Gamepad: keine Erfahrung
- COM-Anschlüsse: bis ca. 25m keine Probleme
- USB: Bis max. 5m, danach nur mit (relativ teueren) Verstärkern
- LPT: aus eigener Erfahrung können ab ca. 10 m. gelegentlich Probleme auftreten, daher auf gute, geschirmte Kabel achten!
Alternative: Du arbeitest remote auf dem PC, entweder mit hilfe eines normalen kleinen Rechners mit Remotesoftware, oder mit nem ThinClient, der bis auf RAM und Schnittstellen net viel mitbringt, dafür aber leise is...
Da hätt ich sogar einen da, den ich Dir überlassen könnt :-)
- Monitor analog: ab 5m merkliche Qualitätseinbusen, ab 8m (abhängig von der Kabelqualität) auch Sync-Verlust möglich
- Monitor digital: hab ich noch keine Erfahrungen, könnt aber evtl. besser klappen
- Tastatur/Maus (Funk): Durch Wände so gut wie keine Chance, drahtgebunden sollt's aber geh'n
- Sound: sollte problemlos geh'n (Auf qualitativ vernünftige Kabel achten!)
- Gamepad: keine Erfahrung
- COM-Anschlüsse: bis ca. 25m keine Probleme
- USB: Bis max. 5m, danach nur mit (relativ teueren) Verstärkern
- LPT: aus eigener Erfahrung können ab ca. 10 m. gelegentlich Probleme auftreten, daher auf gute, geschirmte Kabel achten!
Alternative: Du arbeitest remote auf dem PC, entweder mit hilfe eines normalen kleinen Rechners mit Remotesoftware, oder mit nem ThinClient, der bis auf RAM und Schnittstellen net viel mitbringt, dafür aber leise is...
Da hätt ich sogar einen da, den ich Dir überlassen könnt :-)
Antwort 2 von Locke
Ich habe in meiner Firma in rauher Umgebung 3 Monitore, Maus, Tastatur, Sound und Drucker auf 12 Meter verlängert. Das läuft ohne Probleme, auch beim Bild (nur analog) ist nichts zu erkennen.
Natürlich sollte man nur sehr gute (doppelt geschirmte) Kabelqualität verwenden.
Die Kabel sollten von der Grafikkarte zum Monitor ohne Kupplung verbunden werden.
Allein ein Monitorkabel hat 30.-€ gekostet.
Natürlich sollte man nur sehr gute (doppelt geschirmte) Kabelqualität verwenden.
Die Kabel sollten von der Grafikkarte zum Monitor ohne Kupplung verbunden werden.
Allein ein Monitorkabel hat 30.-€ gekostet.
Antwort 3 von HansWerner
Schade, vor allem wegen dem Monitor. Wie funktioniert das mit RemoteClients. Wo is da das OS installiert, wie geht das?
Antwort 4 von HansWerner
Anscheinend haben Locke und ich zugleich gepostet, ich hab deinen Beitrag erst später gelesen.
Was meinst du mit "ohne Kuplung". Ich hab halt den Ausgang der Grafikkarte und den Eingang am Monitor. Was ist das? Meinst du, ich soll das Kabel nicht verlängern, oder wie? Wo könnte ich so lange Kabel in der guten Qualität herkriegen?
Was meinst du mit "ohne Kuplung". Ich hab halt den Ausgang der Grafikkarte und den Eingang am Monitor. Was ist das? Meinst du, ich soll das Kabel nicht verlängern, oder wie? Wo könnte ich so lange Kabel in der guten Qualität herkriegen?
Antwort 5 von Locke
Ich meine, Du sollst das kurze Kabel nicht mit einem längeren verbinden, sondern ein komplettes Kabel verwenden. So wie Du schon geschrieben hast, Ausgang der Grafikkarte und den Eingang am Monitor verbinden.
Kabel bekommst Du am Besten in einem Fachhandel, der das bestimmt auch erst bestellen muss. Dort kannst Du aber bestimmt mal mit dem Verkäufer in einem oder mehreren Katalogen stöbern. Da wirst erstaunt sein was es eine Unmenge verschiedener Kabel als Alternative zu einem Billigheimer aus dem Supermarkt gibt.
Kannst aber auch zur Orientierung hier oder hier mal schauen. Nur ob Du dort was gescheites bekommst weiß ich nicht.
Kabel bekommst Du am Besten in einem Fachhandel, der das bestimmt auch erst bestellen muss. Dort kannst Du aber bestimmt mal mit dem Verkäufer in einem oder mehreren Katalogen stöbern. Da wirst erstaunt sein was es eine Unmenge verschiedener Kabel als Alternative zu einem Billigheimer aus dem Supermarkt gibt.
Kannst aber auch zur Orientierung hier oder hier mal schauen. Nur ob Du dort was gescheites bekommst weiß ich nicht.
Antwort 6 von HansWerner
Prima, da gibts ja Kabel bis zum Abwinken!
@joey76: Wie geht das mit dem Remote-PC?
@joey76: Wie geht das mit dem Remote-PC?
Antwort 7 von TIPPgeber
habe auch ein analoges VGA Signal über eine Strecke von 5m übertragen wollen, es gab jedoch erhebliche Signalschwächen und Überlagerungen, trotz doppelt geschirmten Kabel.
Deswegen habe ich einen VGA-Verstärker/Splitter gekauft, mit dem das Signal dann 60m (?) weit übertragen werden kann.
Damit waren die Störungen weg.
Verstärker: http://hardwareshop4u.de/gs/onlineshop/index.html?pc_-_componenten_...
TIPPgeber
Deswegen habe ich einen VGA-Verstärker/Splitter gekauft, mit dem das Signal dann 60m (?) weit übertragen werden kann.
Damit waren die Störungen weg.
Verstärker: http://hardwareshop4u.de/gs/onlineshop/index.html?pc_-_componenten_...
TIPPgeber
Antwort 8 von joey76
Hi Hans-Werner!
Ein ThinClient (Auch NC genannt) ist ein kleines Kästchen, das über Netzwerk auf einen anderen Rechner (üblicherweise ein Server, aber mit Win XP z.B. geht's auch) zugreift und ausschließlich dessen Resourcen verwendet. Hab hier z.B. so'n Ding, das nur ein kleines Windows CE im ROM hat, keine Laufwerke, minimalen Prozessor, ein wenig Speicher, nen Grafikchip und nen Controller, der die Schnittstellen (Audio, USB, parallel, seriell und PS/2) steuert und natürlich nen Netzwerkanschluß. Wenn Du das Ding anstellst, verbindet's sich mit dem (vorher angegebenen oder per DHCP erreichbaren) Remote-Rechner und präsentiert dessen Anmeldebildschirm. Von da an nutzt Du nur noch die Resoucen (Prozessor, Speicher,...) dieses Rechners.
Ein ThinClient (Auch NC genannt) ist ein kleines Kästchen, das über Netzwerk auf einen anderen Rechner (üblicherweise ein Server, aber mit Win XP z.B. geht's auch) zugreift und ausschließlich dessen Resourcen verwendet. Hab hier z.B. so'n Ding, das nur ein kleines Windows CE im ROM hat, keine Laufwerke, minimalen Prozessor, ein wenig Speicher, nen Grafikchip und nen Controller, der die Schnittstellen (Audio, USB, parallel, seriell und PS/2) steuert und natürlich nen Netzwerkanschluß. Wenn Du das Ding anstellst, verbindet's sich mit dem (vorher angegebenen oder per DHCP erreichbaren) Remote-Rechner und präsentiert dessen Anmeldebildschirm. Von da an nutzt Du nur noch die Resoucen (Prozessor, Speicher,...) dieses Rechners.
Antwort 9 von HansWerner
Nutze ich dann auch dessen Grafikkarte, Soundkarte, ISDN-Karte? Ist das nicht recht langsam, wenn es über 100 Mbit LAN geht, könnte ja sein, ich denke da an die Remote Control für den Terminal Server.
Antwort 10 von joey76
Grafik und Sound bringt ein NC i.d.R. selber mit, aber die ISDN-Karte kannst Du natürlich nutzen. 100MBit LAN soll langsam sein? Also bei uns hier is an der Netzwerkperformance nichtmal was zu merken, wenn grad ein Videostream läuft! ;-)
Antwort 11 von Buhi
Ich hab an dieser stelle auch gleich ne Frage an joey 76. Wird den der Videostream am thin client decodiert oder am Server am anderen Ende? Es ist für mich darum interessant weil ich nen langsamen Laptop doch sicher auch irgendwie so als einen Thin Client umfunktionieren kann? Somit würde z.b Divx decodieren entfallen und es würde vielleicht sogar am 200Mhz Pentium MMX Laptop mit 4Mb Grafikkarte funktionieren.
Antwort 12 von joey76
Hhmmm...das könnte evtl. funktionieren, da das dekodieren ja auch am Server geschieht. Müßt ich bei Gelegenheit mal ausprobieren, da ich meinen Server eigentlich net mit DivX-Codecs "verschmutzen" möcht *gg*
Antwort 13 von HansWerner
Ich glaube, dass ich erstmal versuchen werde, den Rechner mit Kabeln zu mir zu holen. Das über den ThinClient ist mir zu riskant, da ich ja den PC auch zum Zocken nutzen will, und auf (Windows 2000 Server) sollten die nicht so gut laufen wie unter Windows 2000 selber. XP mag ich nicht.
Ihr habt mir sehr geholfen.
Ihr habt mir sehr geholfen.
Antwort 14 von Buhi
An Joey76
Da es mich extrem interessieren würde ob man den Server als dekodiereinheit gebrauchen kann und den Thin Client nichts berechnen muss möchte ich dich fragen ob es eine Lösung für das Problem gibt? Hast du erfahrung auf dem Gebiet?
Somit wäre eine Art Netzwerkinterner TV Stream realisierbar. Aber eben die Rechenarbeit sollte beim Server bleiben.
Da es mich extrem interessieren würde ob man den Server als dekodiereinheit gebrauchen kann und den Thin Client nichts berechnen muss möchte ich dich fragen ob es eine Lösung für das Problem gibt? Hast du erfahrung auf dem Gebiet?
Somit wäre eine Art Netzwerkinterner TV Stream realisierbar. Aber eben die Rechenarbeit sollte beim Server bleiben.
Antwort 15 von joey76
Das sollte auf jeden Fall klappen, denn auf diese Weise funktionieren viele der komerziellen Video-Clients, die mittlerweile erhältlich sind. Wenn Dich das Thema interessiert, dann guck mal in eine der letzten c't nach, da war das Titelthema. (War übrigens die Ausgabe 25/03 vom 1.12.03)

