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Was ist Front Side Bus
Frage
Hallo,
Was heißt eigentlich "Front Side Bus" oder was ist das?
firefighter
Antwort 1 von TheHappyJoker
http://de.wikipedia.org/wiki/Front_Side_Bus
Wüsste jetzt auch nicht, wie ich noch näher drauf eingehen sollte, daher mal der Link.
Wikipidia ist übrigens ein gutes Nachschlagewerk für alle Bereiche des Lebens.
<gruß thj>
Wüsste jetzt auch nicht, wie ich noch näher drauf eingehen sollte, daher mal der Link.
Wikipidia ist übrigens ein gutes Nachschlagewerk für alle Bereiche des Lebens.
<gruß thj>
Antwort 2 von Ilsebil
Zitat:
FSB - Front-Side-Bus
Ortsbestimmung des Front-Side-Bus (FSB) Im Zusammenhang mit Prozessoren, Chipsätzen und Motherboards wird immer wieder vom Front-Side-Bus, kurz FSB, gesprochen. Zu Deutsch Vorderseitenbus ist er nichts anderes als die Schnittstelle bzw. eine Direktverbindung (ohne Protokoll und Datenflusskontrolle) zwischen Prozessor und Chipsatz (North-Bridge). Die Hardware-Schnittstelle ist ein Sockel oder ein Slot, je nach Bauform des Prozessors.
Die Taktfrequenz und die Bus-Breite (in Bit) des Front-Side-Bus bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Daten vom Prozessor kommen bzw. wie schnell sie zu ihm transportiert werden.
Der Begriff Front-Side-Bus entstand in der Zeit, als die Taktfrequenz des Prozessors höher wurde, als der Systembus getaktet war. Davor war der Prozessor und die Schnittstellencontroller genauso schnell getaktet. Sie hingen zusammen an einem gemeinsamen Bus: dem Systembus. Mit der Aufteilung des Systembusses in den Front-Side-Bus (FSB) und dem Peripherie-Bus wurden die Prozessortaktraten vom Systembus entkoppelt. Ab diesem Zeitpunkt mußte ein Vermittlerbaustein den Datenfluß wegen den unterschiedlichen Taktraten (FSB, Peripherie und Arbeitsspeicher) koordinieren. Der Chipsatz (North-Bridge) hat diese Aufgabe übernommen. Einen reinen System-Bus gibt es seitdem nicht mehr. Die Art und Weise der Adressierung von Speicher und Peripherie ist jedoch geblieben.
Die Kommunikation auf dem Front-Side-Bus läuft je nach Prozessortyp mit 66, 75, 83, 95, 100 oder 133 MHz. Dadurch ist die maximale Transferrate zwischen Prozessor und dem Rest des Systems durch den Systemtaktgeber festgelegt.
Das Double-Data-Rate-Verfahren (DDR) verdoppelt die maximal theoretische Übertragungsrate, indem pro Takt zwei Datenwörter übertragen werden. Dieses Verfahren wird auch beim AGP-Steckplatz und dem Hauptspeicher (DDR-SDRAM) eingesetzt. Mit dem Pentium 4 ging Intel noch einen Schritt weiter und überträgt bei nur 100 MHz Bustakt gleich 4 Datenwörter (Quad-Pumped-Bus) pro Takt.
Front-Side-Bus-Vergleich
Taktfrequenz in MHz 66 75 83 95 100 133
1 Datenwort pro Takt FSB66 FSB75 FSB83 FSB95 FSB100 FSB133
2 Datenwörter pro Takt FSB133 FSB150 FSB166 FSB190 FSB200 FSB266
4 Datenwörter pro Takt FSB266 FSB300 FSB333 FSB380 FSB400 FSB533
Warum sind diese Tricks, wie z. B. das DDR-Verfahren notwendig? Warum wird nicht einfach die Taktrate erhöht?
Problematisch für hohe Taktraten sind Leitungsführung und -übergänge, wie z. B. Steckkontakte. Da der Prozessor über einen Slot oder Sockel und mehrere mm/cm Leiterbahn mit dem Chipsatz verbunden ist, würde diese Übertragungsstrecke wegen äußerer Einflüsse nicht funktionieren.
FSB - Front-Side-Bus
Ortsbestimmung des Front-Side-Bus (FSB) Im Zusammenhang mit Prozessoren, Chipsätzen und Motherboards wird immer wieder vom Front-Side-Bus, kurz FSB, gesprochen. Zu Deutsch Vorderseitenbus ist er nichts anderes als die Schnittstelle bzw. eine Direktverbindung (ohne Protokoll und Datenflusskontrolle) zwischen Prozessor und Chipsatz (North-Bridge). Die Hardware-Schnittstelle ist ein Sockel oder ein Slot, je nach Bauform des Prozessors.
Die Taktfrequenz und die Bus-Breite (in Bit) des Front-Side-Bus bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Daten vom Prozessor kommen bzw. wie schnell sie zu ihm transportiert werden.
Der Begriff Front-Side-Bus entstand in der Zeit, als die Taktfrequenz des Prozessors höher wurde, als der Systembus getaktet war. Davor war der Prozessor und die Schnittstellencontroller genauso schnell getaktet. Sie hingen zusammen an einem gemeinsamen Bus: dem Systembus. Mit der Aufteilung des Systembusses in den Front-Side-Bus (FSB) und dem Peripherie-Bus wurden die Prozessortaktraten vom Systembus entkoppelt. Ab diesem Zeitpunkt mußte ein Vermittlerbaustein den Datenfluß wegen den unterschiedlichen Taktraten (FSB, Peripherie und Arbeitsspeicher) koordinieren. Der Chipsatz (North-Bridge) hat diese Aufgabe übernommen. Einen reinen System-Bus gibt es seitdem nicht mehr. Die Art und Weise der Adressierung von Speicher und Peripherie ist jedoch geblieben.
Die Kommunikation auf dem Front-Side-Bus läuft je nach Prozessortyp mit 66, 75, 83, 95, 100 oder 133 MHz. Dadurch ist die maximale Transferrate zwischen Prozessor und dem Rest des Systems durch den Systemtaktgeber festgelegt.
Das Double-Data-Rate-Verfahren (DDR) verdoppelt die maximal theoretische Übertragungsrate, indem pro Takt zwei Datenwörter übertragen werden. Dieses Verfahren wird auch beim AGP-Steckplatz und dem Hauptspeicher (DDR-SDRAM) eingesetzt. Mit dem Pentium 4 ging Intel noch einen Schritt weiter und überträgt bei nur 100 MHz Bustakt gleich 4 Datenwörter (Quad-Pumped-Bus) pro Takt.
Front-Side-Bus-Vergleich
Taktfrequenz in MHz 66 75 83 95 100 133
1 Datenwort pro Takt FSB66 FSB75 FSB83 FSB95 FSB100 FSB133
2 Datenwörter pro Takt FSB133 FSB150 FSB166 FSB190 FSB200 FSB266
4 Datenwörter pro Takt FSB266 FSB300 FSB333 FSB380 FSB400 FSB533
Warum sind diese Tricks, wie z. B. das DDR-Verfahren notwendig? Warum wird nicht einfach die Taktrate erhöht?
Problematisch für hohe Taktraten sind Leitungsführung und -übergänge, wie z. B. Steckkontakte. Da der Prozessor über einen Slot oder Sockel und mehrere mm/cm Leiterbahn mit dem Chipsatz verbunden ist, würde diese Übertragungsstrecke wegen äußerer Einflüsse nicht funktionieren.
Antwort 3 von firefighter_fel
Danke, jetzt weiß ichs, felix

