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Anti-Spam wie geht man am sinnvollsten vor





Frage

Hallo, das Unmengen von Spams im Umlauf sind brauche ich wohl nicht zu erwähnen, genauso wenig wie sehr sie nerven. Die Spams von einem fernzuhalten ist mit den heutigen Tools wie Spamhihilator u.a. kein Problem mehr, ich möchte aber weiter gehen. So ziehe ich mir also die IP Adresse aus dem Header und ermittle meist den ISP über eine Whois-Abfrage. Je nach Provider, kann man dort die Ip nochnmals in eine Whois Abfrage eingeben und findet dann den nächsten Provider raus. In manchen Fällen, reicht eine Mail an den Admin inkl. Header der Spammail, denn auch die Provider sind scharf auf die ******* mir fehlen echt die Worte für die Spamer. Meine Frage: Gibt es noch einen besseren Weg, so nah wie möglich an einen Spamrt zu gelangen? Kennt ihr ein paar gute Seiten, auf denen man sich ausgiebig informieren kann? VG, D.

Antwort 1 von ich sach mal

also, wenn ich so nen Aufwand betreiben würde, käme ich bei 6 Mailkonten und ca. 50 - 100 Spams pro Konto und Tag zu gar nichts mehr...
Meine Lösung heisst Mailwasher und den Müll bouncen...

Antwort 2 von Draighton

@ ich sach mal

der Aufwand scheint dir nicht berechtigt? Wenn du pro Mail-Account ca. 100 Spams erhälst?
Den Spam blocken allein reicht nicht. Ich bin der Meinung, man sollte zur Gegenwehr greifen. Die Frage ist nur wie?
Eine Info an den Admin eines missbrauchten Mail-servers zu senden müsst doch auch in deinem Sinne sein.

Gib mir eine Minute mit einem Verantwortlichen für den Versand von Spams und ich würde demjenigen die Wut von Millionen Spamgeschädigten ins Gesicht schlagen.

Pure Abwehr dient doch nur der Weiterentwicklung von Spamversendern. Ein aktiver Kampf muss entfacht werden, um den Verbrechern das Handwerk zu legen.

V.G. D.

Antwort 3 von guest

das einzig sinnvolle ist darauf zu warten bis das Versenden von e-mails Geld kostet, dann hört der Unfug von allein auf.

bis dahin muß man halt vorsichtig sein.

Antwort 4 von POwerDAU

@guest
Zitat:

das einzig sinnvolle ist darauf zu warten bis das Versenden von e-mails Geld


na klar, geld macht alles besser ;)


Geld macht geil und es ist ne geile welt

@draighton:
Zitat:

Pure Abwehr dient doch nur der Weiterentwicklung von Spamversendern. Ein aktiver Kampf muss entfacht werden, um den Verbrechern das Handwerk zu legen.


seit wan ist werbung ein verbrechen?
und wie willste aktiv vorgehen?



Antwort 5 von frühmorgens

@ich sach mal:
bouncen?
dann begibst du dich auf spamniveau und belästigst das netz selber!
lass das sein, bouncen ergibt doppelten traffic und ist bei spammern sinnlos (die filtern ihren eigenen sc*h*ei*s*s raus)

Antwort 6 von sutadur

Alle Bemühungen bringen keinen 100%igen Schutz vor Spam. Ich gestehe zu, dass die Spam-Flut gerade in großen Unternehmen einen nicht unerheblichen Kostenfaktor darstellt. Dabei darf man aber auch nicht vergessen, dass jegliche "Gegenwehr" auch nicht umsonst zu bekommen ist, sei es durch Spamfilter oder einfach durch Personal. Und irgendwann kommt man unweigerlich zu dem Punkt an dem man feststellt, dass es wesentlich einfacher ist, unerwünschte Emails einfach in den Papierkorb zu befördern.

Antwort 7 von Norman

Ich bin eine kurze Zeit lang hingegangen und habe diese E-Mail zurückgeschickt, das heißt Weitergeleitet und Geantwortet und zwar so oft wie der Platz ausreichte. Die haben also mindestens 10x ihre Mail zurückbekommen.

Resultat ich bekomme jetzt doppelt so viele Mails wie vorher. Wenn man einmal in so einem Verteiler drin ist kommt man nicht mehr raus. Da hilft auch nicht der Klick auf "Aus dem Verteiler austragen" danach hat sich nämlich die Anzahl der Absender nochmals erhöht.

Antwort 8 von Manitou

Es ist durchaus sinnvoll, gerade bei *.de-Absendern den Admin zu informieren. Entweder hat sein Server eine Sicherheitslücke oder der Domain-Name wurde auf anderen Weg mißbraucht. Gleiches trifft natürlich auch bei bekannten internationalen Adressen zu.
Provider haben meist eine Adresse "abuse@provider.de", unter der man Spam melden kann.
Bei Domains aus unbekannten Staaten bzw. wo der Name der Domain auf Spam-Adressen verweist, ist die Blacklist das bessere Mittel.

Antwort 9 von POwerDAU

Zitat:
Resultat ich bekomme jetzt doppelt so viele Mails wie vorher. Wenn man einmal in so einem Verteiler drin ist kommt man nicht mehr raus. Da hilft auch nicht der Klick auf "Aus dem Verteiler austragen" danach hat sich nämlich die Anzahl der Absender nochmals erhöht.


kein wunder, mit jedem "antwortklick" bestätigts du ja, dass diese mailaddy "aktiv" ist und voilà
wer schon hat dem wird gegeben ;)

Antwort 10 von ukrainal

hi POwerDAU :-)

ich verfolge diesen thread mit interesse. was mir etwas aufstößt ist dein satz:

Zitat :
seit wan(n) ist werbung ein verbrechen?


klar ist "werbung" kein verbrechen, aber SPAM ist belästigung ohne ende, noch dazu, da der meiste spam mit porno, viagra und dgl. zu tun hat und für mich keine "werbung im üblichen sinne" mehr ist.

so nebenbei: ich würde gern wissen, wie du reagieren würdest, wenn du diesen ganzen mist täglich in deinem hausbriefkasten hättest. wieviel eigene papiertonnen bräuchte man(n) *seufz*

es ist ja auch so, dass diese versender rücksichts- und ausnahmslos versenden - wo bleibt der jugendschutz? was ist davon zu halten, wenn mein 12jähriger sohn mails bekommt a la "der kleinen unschuldigen gabi tut die ZZZ weh, nur du kannst ihr helfen... (darf mir gar nicht vorstellen, sowas tatsächlich im briefkasten zu haben!!!) und bitte keine einwände jetzt wie "was hat dein 12jhriger sohn im internet zu suchen" ... das war nur ein beispiel - welches aber mit sicherheit zahlreich zutreffen wird

wie gesagt, bin gespannt ob hier noch anwendbare tipps gepostet werden!

gruss ukraina

ps: ist ja mittlerweile schon so, dass gewisse wörter per unicode oder ascii(?) geschrieben werden, so dass der einsetzbare spamfilter da nicht weiterhilft - es ist eine sauerei!

Antwort 11 von magic m

vergleichen wir es doch mal so: bei meinem briefkasten kann ich einen aufkleber drauf machen "keine werbung bitte", was auch funktioniert. aber die schneckenpost muss alles an mich adressierte in den kasten werfen, auch wenn es werbung ist von irgend jemandem, dem meine adresse "in die hände gefallen ist" oder dem sie verkauft wurde von versandhäusern oder anderen dubiosen geschäftemachern.

es gibt zur zeit einfach keinen richtigen schutz gegen spam, aber es gibt einen guten ansatz, das ganze über dns zu lösen und damit einzudämmen. von der lösung der bezahlmail oder der 10 sekundenpause pro mailversand, wie von bill gates vorgeschlagen, halte ich nichts, denn die spammer haben bestimmt andere möglichkeiten, mails zu versenden. schaut euch doch nur mal den netsky virus an.

sollte der trend aber wirklich zur bezahlten email gehen, könnte man fast meinen, dass die freemail provider selber spammer sind und das fass zum überlaufen bringen wollen, um den weg dafür zu ebnen, die schmarotzer los zu werden und nur noch zahlenden benutzern ihre dienste zur verfügung zu stellen...


Antwort 12 von POwerDAU

@ukrainal

du hast dir ja die antwort schon selbst gegeben, und ich habnie behauptet, dass es NICHT lästig ist ;)

ich zweifle halt bloss am erfolg einer "retour-attacke", v.a. wenn man sich überlegt wieviel " kleine profihacker" da am werkeln sind, was will ich nOOb denn da ausrichten ;)

und zu:
Zitat:
wie gesagt, bin gespannt ob hier noch anwendbare tipps gepostet werden!

dem hier sag ich nur, der einzig anwendbare tipp wurde schon längst gegeben, SPAMFILTER, nehm "cloudmark" und ihr habt auf ewig ruhe

und zu dem
Zitat:
so nebenbei: ich würde gern wissen, wie du reagieren würdest, wenn du diesen ganzen mist täglich in deinem hausbriefkasten hättest. wieviel eigene papiertonnen bräuchte man(n)

hier gibts das hier:

dann würd ich mir ein postfach suchen, inkl service (antispam), denn das würds dann zwingend auch geben.

und alles wegen der kohle, guckt euch doch um menno.....augen auf


Antwort 13 von maler281

ja, es ist schon eine Last....

woher weiß Elli Pirelli nur, das mein P.e.n.i.s zu klein ist?, oder XYZ, das ich Probleme mit der "Ausdauer" habe, die natürlich mit V.i.a.g.r.a zu lösen sind.....

Mein "Erfolgsrezept" gegen Spam heißt schlicht und ergreifend: Löschbutton.
Allerdings ist in meinen Postfächern (besser gesagt, Postfach, weil ich allgemein nur meine web.de-Adresse angebe) das Spam-Aufkommen im überschabaren Rahmen, ca. 20-30 Stück/Tag.


Gruß aus Berlin

Antwort 14 von Kismo

Hallo,

hatte ja auch vor kurzem zu dem Thema gepostet.

https://supportnet.de/discussion/listmessages.asp?AutoID=170277&....

Meine Gegenmaßnahme, return to sender hat's gebracht. Habe jetzt nur noch ca. 10 Spamails pro Tag die von Cloudmark auch relativ zuverlässig aussortiert werden. Nur lassen die meisten Mailserver die von mir ergriffenen Maßnahmen nicht zu, so dass wir wohl noch einige Zeit damit leben müssen.

Gruß

Kismo

Antwort 15 von guest

interessant ist ja, wie (und wie schnell) die spammer zu den adressen kommen.

es gibt da sehr schöne Ansätze zur Lösung dieser Frage (z.B. yahoo MailPlus).

Antwort 16 von auchich

return to sender ist genau der falsche weg.
powerdau hat es schon gesagt, damit wird deine mailaddy nur verifiziert (d.h. sie wird in einschlägigen listen als gültig gekennzeichnet).
niemals auf den sch...ei...sss antworten.

stelle gmx/web und co richtig ein, dadurch wird ca. 95% abgefangen und zwar auf dem server.
den rest mit magicmail (und co.) auf dem server lesen/löschen und/oder mit spampal killen.
private erkennungsquote ca. 99%



Antwort 17 von Kismo

Hallo


@ auchich - da hast Du etwas missverstanden. Das "return to sender" bedeutet = Annahme verweigert, da Account nicht mehr erkannt wird.

Ich kann das bei meinem Mailserver (Strato) einstellen, so dass meine Mailadresse für eine von mir bestimmte Zeit nicht existent ist.

Ansonsten gebe ich Dir und den anderen unbedingt Recht. Niemals auf Spammails antworten.

Gruß

Kismo

Antwort 18 von Draighton

Hallo,

etwas grundsätzliches zu Spams:

Viren, Kettenbrief, Hoaxes, aggressive Werbung und was nicht sonst noch alles an digitalen "Schädlingen" übermittelt wird ist kein Phänomen. Viel mehr handelt es sich zum größten Teil um aggressive Werbung, die sich selbstständig verbreitet. Es sind nicht nur dubiose Unternehmen, die die Spams als marketingstrategisches Instrument nutzen.

Es wäre töricht zu glauben, dass irgendjemand von Spammails verschont bleibt oder dass die Spamflut irgendwann abbricht. Es gibt grundsätzlich Wege, um sich zu schützen, aber man wird es niemals ganz verhindern können. Spams gehören zum Alltag wie auch die Werbung in eurem Briefkasten. Da kann man ein Aufkleber anbringen, welcher die Annahme von Werbung unterbinden soll und so ähnlich kann man mit Tools auch die Annahme von Spams unterbinden.

Da nicht alle Spams weitesgehend ungefährlich sind und sich in ihrem Erscheinungsbild immer intelligenter darstellen, ist die Sensibilität und das Bewusstsein bei den Usern gefragt. Nichts und niemand ersetzt die Fähigkeit des Users Spams als solche zu erkennen. Auch lernende Filter müssen erst einmal gefüttert werden.

Wie kommen die Spamer an meine Adresse:

Für die meisten Spamer ist das völlig bedeutungslos. Man kann davon ausgehen, dass es einen M.Meier@aol.de gibt, genauso wie einen A.Schmidt@freenet.de. Man hofft auf die Ahnungslosigkeit dieser Empfänger. Die öffnen den Spamanhang und Ruckzuck haben alle Adressaten im Adressbuch ebenfalls diese Mail und so geht es fröhlich weiter. Man kann Webseiten nach Emaileinträgen durchforsten lassen. Man könnte Server mit Datenbanken knacken - es gibt Dutzende von Möglichkeiten an Emailadressen heranzukommen. Man sollte nicht leichtsinniger weise seine Firmenmail benutzen, um an irgendwelchen Online-Gewinnspielen teil zu nehmen oder auf irgendwelchen unseriösen Webseiten herum zu surfen.

Wenn ersteinmal ein Bekannter von euch infiziert ist, wird es richtig gemein. Die Spams tragen den Absendernamen eures Bekannten und auch der Inhalt ist so clever definiert, dass man nicht sofort auf einen Fake schließen würde. Die neuesten Varianten des NetSky Wurms sind wahnsinnig gut gemacht und werden sicher einige Rechner befallen. Seid also wachsam und skeptisch.

Viele Grüße.

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Antwort 19 von Displaydoctor

Danke für den Beitrag,eigentlich habe ich mit sowas noch keine Probleme gehabt.
Was mich nervt ist den ganzen Tag die Flut von Angeboten aus den USA mein allerbestes Stück zu verlängern oder die,die mir Viagra wie Halsbonbons aufschwatzen wollen.
Da kommt Frust auf aber so richtig.


Antwort 20 von 23

Vielleicht sind die Spammer auch gar nicht darauf scharf E-Mail Werbung zu betreiben?

Vielleicht sind die Emails nur Mittel zum Zweck um neue Marktsektoren zu erreichen.
Vielleicht ist Spam gleich Industrie????
Schaut euch doch mal an in welchen regelmäßigen Zyklen Viren auftreten!!! Ein Zufall???
Vielleicht stellen die Antivirenhersteller auch selber die Viren ins Netz um Profit zu machen??
Profis genug wären sie ja um das zu verschleiern!!!

Schon mal darüber nachgedacht?

Viren = Antivirensoftware = Profit
Spam = Antispamsoftware = Profit

Und wer kauft den Bitte den D.r.e.c.k. wie Penis Enlarge Pills und so weiter???

etc etc

War nur mal so ein Gedanke.

In diesem Sinne.



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