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ISDN Router
Frage
Ich habe folgendes Problem und eine Frage: Ich habe mit meinen Söhnen ein 3er Netzwerk (WinXP).
Mein PC hängt mit einer Fritz AVM/PCI Karte an einer ISDN Dose. Wenn ich online bin können auch meine Söhne surfen sonst nicht. Betrieben wird das mit einen Hub. Wir können uns auch gegenseitig Datein schicken u.s.w. Nun habe ich immer wieder mit der "Internetverbindungsfreigeb" Probleme, die aus irgend einen unbekannten Grund nicht funktioniert. Auch ist die Surfe Geschwindigkeit meiner Söhne/Pc wesentlich geringer als von meinen PC. Kann ich das mit einen ISDN Router lösen? Können dann alle Drei von einander unabhängig surfen? Funktioniert dann unser internes Netzwerk noch? (Der Drucker hängt zum Beispiel auf meinen PC). Es ist mir schon klar das die ISDN Geschwindigkeit dann durch 3 geteilt wird. Was meint Ihr dazu ? besten Dank Andreas
Antwort 1 von Undertaker
Hi,
ja, diese Probleme lassen sich mit einem Router lösen. Aber ein Router kann auch neue Probleme bereiten...
Das Windows-Netzwerk wird weiterhin funktionieren. Egal, ob kopieren von Dateien oder drucken von Dokumenten. Wenn Du die Wahl zwischen einen Router mit einem Port oder einem mit intigriertem Switch hast (i.d.R. 4 Ports), nimm den Router mit Switch. Der Switch verbessert etwas die Performance, Du hast nicht zwei Geräte, die Strom verbrauchen und Du läufst nicht Gefahr, das der Router das Netzwerk negativ beeinflußt, denn ein Hub stellt alle Ports auf 10 oder 100MBit ein (ein Switch kann jeden Port individuell einstellen). Ausschlaggebend ist das erste eingeschaltete Gerät. Wenn der Router z.B. ein 10 MBit Port hat kann folgendes passieren: Wird erst der Router und dann die Computer eingeschaltet, kann das zu einem langsamen Netzwerk führen oder, bei Netzwerkkarten die nur 100 MBit können, werden diese Computer keine Verbindung zum Router oder zu einem der anderen Rechner bekommen. Wird der Router später als die Rechner eingeschaltet, bekommt Ihr keine Verbindung zum Router.
Das Dein Rechner mehr Bandbreite bekommt, als die Rechner Deiner Söhne ist mit dem Router auch hinfällig.
Natürlich wird es weiterhin das Problem mit der gerechten Aufteilung der Bandbreite geben (viele bis alle Router für den Heimbereich können keine QoS). Beim allgemeinen surfen fällt das nicht so auf, aber wenn einer von Euch eine große Datei aus dem Internet runterläd, bekommen das die anderen schon beim surfen (viele kleinere Dateien) zu spüren.
Surfen könnt Ihr dann unabhängig von den anderen. Allerdings ist zu bedenken, das man die Einwahlzeiten an einem Router nicht so gut kontrollieren kann. Stellt man die Idle-Time (Leerlaufzeit) zu kurz ein und hat man einen Tarif mit geringen Minutenpreisen aber zusätzlicher Einwahlgebühr, kann das ständige Ab- und Anwählen des Routers schnell höhere Kosten verursachen. Ist die Idle-Time zu hoch eingestellt, fallen zu viele Einheiten an, die nicht genutzt werden.
Was auch bei Minutentarifen hohe Kosten verursachen kann, sind Programme, die periodisch Verbindung zum Internet haben wollen. Beispielsweise die Dienste "Windows-Zeitgeber" und "Automatische Updates" oder andere Programme, die beim Start prüfen, ob es eine neue Version gibt. Diesen Programmen kann man aber Einhalt bieten, wenn man solche Dienste abschaltet, in den betreffenden Programmen die Prüfung auf Updates abschaltet oder auf den Computern eine Desktop- oder Personal-Firewall installiert wird, die Programmen den Zugang zum Internet verwehren kann (beispielsweise Zonealarm).
Noch was zum Router:
Diese Router haben m.W. alle einen DHCP-Server, der die IP-Adressen im Netzwerk vergibt. Viele kleine Netzwerke werden aber mit fest eingestellten IPs betrieben. Manche Router mögen es nicht, wenn man den DHCP-Server abschaltet und verweigern dann einfach ihren Dienst (kein Internet). Wenn Ihr feste IPs verwendet, solltet Ihr das vorher ausprobieren.
Denk dran, einen Rechner für die Konfiguration des Routers im TCP/IP Protokoll so umzustellen, das er sich die IP automatisch vom DHCP-Server holt. Andernfalls kann es bei unterschiedlichen Subnetzten zwischen PCs und Router passieren, das Ihr den Router zum Konfigurieren nicht erreichen könnt.
Wenn Ihr auf DHCP umstellt, aber eigentlich feste IPs benötigt, schaut mal im Router nach, ob man im DHCP-Server die Lease (Leihdauer/Gültigkeit einer IP) verlängern kann. Wenn ja, setzt die Lease so hoch wie möglich. Die Computer bekommen i.d.R. die selbe IP wieder zugeteilt, selbst wenn sie über die Dauer der Lease hinaus ausgeschaltet waren. Ausnahme: ein neuer Computer kommt ins Netzwerk. Dann teilt der DHCP-Server die erste frei gewordene IP zu.
Was auch bei einigen Routern passieren kann (kenne ich nur von DSL-Routern) ist, das bei einigen Modellen nach einer gewissen Zeit das Internet nicht mehr funktioniert. Man vermutet, das interne Listen/Protokolle überlaufen oder sich die Firmware einfach aufhängt. Die Hersteller schweigen i.d.R. zu solchen Phänomenen. In solchen Fällen hilft dann ein Reset (Aus-/Einschalten) des Routers.
Letztlich ist auch daran zu denken, das sich mit einem Router auch für denjenigen PC einiges ändert, der bis dato "direkt" mit dem Internet verbunden war, denn er ist nun nicht mehr vom Internet her erreichbar. Negativ ist das beispielsweise, wenn man Netmeeting verwendet. Man kann dann nicht mehr "angerufen" werden. Auch andere angebotene Dienste wie der eigene Web- oder FTP-Server können dann nicht mehr vom internet her erreicht werden. Im Fall von Netmeeting hilft es, die IP des Rechner, auf dem Netmeeting verwendet wird, in die DMZ des Routers einzutragen. Aber das funktioniert nur mit einer IP. Im Fall von anderen Diensten kann man die benötigten Ports auf den Rechner weiterleiten, der den Dienst anbietet. Positiv wirkt sich ein Router aus, wenn es um Schädlinge aus dem Internet geht, die nicht per eMail oder Internetseite auf den Rechner kommen. Also beispielsweise über die Dienste der Datei- und Druckerfreigabe. Denn ohne eine Weiterleitung der Ports läßt der Router nichts ins lokale Netzwerk hinein, wenn dafür keine Anforderung aus den lokalen Netzwerk besteht. Also beispielsweise eine Internetseite, die vom Internet Explorer angefordert wurde.
Gruß
Undertaker
ja, diese Probleme lassen sich mit einem Router lösen. Aber ein Router kann auch neue Probleme bereiten...
Das Windows-Netzwerk wird weiterhin funktionieren. Egal, ob kopieren von Dateien oder drucken von Dokumenten. Wenn Du die Wahl zwischen einen Router mit einem Port oder einem mit intigriertem Switch hast (i.d.R. 4 Ports), nimm den Router mit Switch. Der Switch verbessert etwas die Performance, Du hast nicht zwei Geräte, die Strom verbrauchen und Du läufst nicht Gefahr, das der Router das Netzwerk negativ beeinflußt, denn ein Hub stellt alle Ports auf 10 oder 100MBit ein (ein Switch kann jeden Port individuell einstellen). Ausschlaggebend ist das erste eingeschaltete Gerät. Wenn der Router z.B. ein 10 MBit Port hat kann folgendes passieren: Wird erst der Router und dann die Computer eingeschaltet, kann das zu einem langsamen Netzwerk führen oder, bei Netzwerkkarten die nur 100 MBit können, werden diese Computer keine Verbindung zum Router oder zu einem der anderen Rechner bekommen. Wird der Router später als die Rechner eingeschaltet, bekommt Ihr keine Verbindung zum Router.
Das Dein Rechner mehr Bandbreite bekommt, als die Rechner Deiner Söhne ist mit dem Router auch hinfällig.
Natürlich wird es weiterhin das Problem mit der gerechten Aufteilung der Bandbreite geben (viele bis alle Router für den Heimbereich können keine QoS). Beim allgemeinen surfen fällt das nicht so auf, aber wenn einer von Euch eine große Datei aus dem Internet runterläd, bekommen das die anderen schon beim surfen (viele kleinere Dateien) zu spüren.
Surfen könnt Ihr dann unabhängig von den anderen. Allerdings ist zu bedenken, das man die Einwahlzeiten an einem Router nicht so gut kontrollieren kann. Stellt man die Idle-Time (Leerlaufzeit) zu kurz ein und hat man einen Tarif mit geringen Minutenpreisen aber zusätzlicher Einwahlgebühr, kann das ständige Ab- und Anwählen des Routers schnell höhere Kosten verursachen. Ist die Idle-Time zu hoch eingestellt, fallen zu viele Einheiten an, die nicht genutzt werden.
Was auch bei Minutentarifen hohe Kosten verursachen kann, sind Programme, die periodisch Verbindung zum Internet haben wollen. Beispielsweise die Dienste "Windows-Zeitgeber" und "Automatische Updates" oder andere Programme, die beim Start prüfen, ob es eine neue Version gibt. Diesen Programmen kann man aber Einhalt bieten, wenn man solche Dienste abschaltet, in den betreffenden Programmen die Prüfung auf Updates abschaltet oder auf den Computern eine Desktop- oder Personal-Firewall installiert wird, die Programmen den Zugang zum Internet verwehren kann (beispielsweise Zonealarm).
Noch was zum Router:
Diese Router haben m.W. alle einen DHCP-Server, der die IP-Adressen im Netzwerk vergibt. Viele kleine Netzwerke werden aber mit fest eingestellten IPs betrieben. Manche Router mögen es nicht, wenn man den DHCP-Server abschaltet und verweigern dann einfach ihren Dienst (kein Internet). Wenn Ihr feste IPs verwendet, solltet Ihr das vorher ausprobieren.
Denk dran, einen Rechner für die Konfiguration des Routers im TCP/IP Protokoll so umzustellen, das er sich die IP automatisch vom DHCP-Server holt. Andernfalls kann es bei unterschiedlichen Subnetzten zwischen PCs und Router passieren, das Ihr den Router zum Konfigurieren nicht erreichen könnt.
Wenn Ihr auf DHCP umstellt, aber eigentlich feste IPs benötigt, schaut mal im Router nach, ob man im DHCP-Server die Lease (Leihdauer/Gültigkeit einer IP) verlängern kann. Wenn ja, setzt die Lease so hoch wie möglich. Die Computer bekommen i.d.R. die selbe IP wieder zugeteilt, selbst wenn sie über die Dauer der Lease hinaus ausgeschaltet waren. Ausnahme: ein neuer Computer kommt ins Netzwerk. Dann teilt der DHCP-Server die erste frei gewordene IP zu.
Was auch bei einigen Routern passieren kann (kenne ich nur von DSL-Routern) ist, das bei einigen Modellen nach einer gewissen Zeit das Internet nicht mehr funktioniert. Man vermutet, das interne Listen/Protokolle überlaufen oder sich die Firmware einfach aufhängt. Die Hersteller schweigen i.d.R. zu solchen Phänomenen. In solchen Fällen hilft dann ein Reset (Aus-/Einschalten) des Routers.
Letztlich ist auch daran zu denken, das sich mit einem Router auch für denjenigen PC einiges ändert, der bis dato "direkt" mit dem Internet verbunden war, denn er ist nun nicht mehr vom Internet her erreichbar. Negativ ist das beispielsweise, wenn man Netmeeting verwendet. Man kann dann nicht mehr "angerufen" werden. Auch andere angebotene Dienste wie der eigene Web- oder FTP-Server können dann nicht mehr vom internet her erreicht werden. Im Fall von Netmeeting hilft es, die IP des Rechner, auf dem Netmeeting verwendet wird, in die DMZ des Routers einzutragen. Aber das funktioniert nur mit einer IP. Im Fall von anderen Diensten kann man die benötigten Ports auf den Rechner weiterleiten, der den Dienst anbietet. Positiv wirkt sich ein Router aus, wenn es um Schädlinge aus dem Internet geht, die nicht per eMail oder Internetseite auf den Rechner kommen. Also beispielsweise über die Dienste der Datei- und Druckerfreigabe. Denn ohne eine Weiterleitung der Ports läßt der Router nichts ins lokale Netzwerk hinein, wenn dafür keine Anforderung aus den lokalen Netzwerk besteht. Also beispielsweise eine Internetseite, die vom Internet Explorer angefordert wurde.
Gruß
Undertaker
Antwort 2 von dirkz
Dem gesagten ist eigentlich nix weiter hinzuzufügen (sowas umfangreiches liest man selten - Kompliment!).
----
Ich nutze auch einen Router (DLink DI-304) und bin sehr zufrieden damit.
Die Idle-Time hab ich auf 20 sec. und einen Sekunden-Takt beim ISP - das klappt ganz gut.
Außerdem hängt bei mir der Drucker (Kyo FS680) am Netzwerk, womit jeder den Drucker nutzen kann.
DHCP hab ich nur für einen kleinen IP-Bereich (192.168.0.20 - 192.168.0.30) eingerichtet, da der Drucker und die PC´s(2)/Laptop(1) und der WLAN-AP eine feste IP haben. Dieses "Doppelspiel" funktioniert mit dem Router ganz gut.
Das Gerät gibts ganz günstig bei ebay & Co. (neu wärs zu teuer!).
Der Router hat bei mir auch noch einen weiteren Vorteil - da er auf "stealth" geschaltet ist, halten sich Angriffe aus dem Internet, die zuvor die Softwarefirewall abgeblockt, aber aufgezeichnet hat, in Grenzen bzw. sind ganz ausgeblieben (was man nicht sieht, kann man nicht angreifen). Die Internetverbindungsfreigabe von Windows hat in der Beziehung schon einige Lücken, die man bei der Einrichtung übersehen kann!
Gruß
Dirk
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Ich nutze auch einen Router (DLink DI-304) und bin sehr zufrieden damit.
Die Idle-Time hab ich auf 20 sec. und einen Sekunden-Takt beim ISP - das klappt ganz gut.
Außerdem hängt bei mir der Drucker (Kyo FS680) am Netzwerk, womit jeder den Drucker nutzen kann.
DHCP hab ich nur für einen kleinen IP-Bereich (192.168.0.20 - 192.168.0.30) eingerichtet, da der Drucker und die PC´s(2)/Laptop(1) und der WLAN-AP eine feste IP haben. Dieses "Doppelspiel" funktioniert mit dem Router ganz gut.
Das Gerät gibts ganz günstig bei ebay & Co. (neu wärs zu teuer!).
Der Router hat bei mir auch noch einen weiteren Vorteil - da er auf "stealth" geschaltet ist, halten sich Angriffe aus dem Internet, die zuvor die Softwarefirewall abgeblockt, aber aufgezeichnet hat, in Grenzen bzw. sind ganz ausgeblieben (was man nicht sieht, kann man nicht angreifen). Die Internetverbindungsfreigabe von Windows hat in der Beziehung schon einige Lücken, die man bei der Einrichtung übersehen kann!
Gruß
Dirk
Antwort 3 von Witti
Großes Danke an "Undertaker"!!!Wirklich sehr ausführlich. Was mir noch nicht klar ist: Mein Proviter könnte ja zurück verfolgen wer um die und die Zeit an den Tag diese und jene I.P Adresse gehabt hat und damit auch den Benutzer. Wie geht das dann mit 3 PC'S am Ende? Weiters: Muß ich dann bei allen 3 PC`S ein DFÜ Protokoll einrichten? (Wäre kein Problem aber ich wüßte es halt gern). Was ist wenn ein PC online ist und ein zweiter "Wählt" sich ein? Gibts da noch Antworten? Danke Andreas
Antwort 4 von Undertaker
Hi,
@Dirk
Danke für's Kompliment.
>> (was man nicht sieht, kann man nicht angreifen)
Das ist so nicht ganz korrekt. (Zitat aus Independence Day)
Es gibt m.W. prinzipiell drei mögliche Stati auf ein gesendetes Paket (z.B. beim ping):[list=a]das Ziel ist erreichbar und antwortet,
das Ziel ist erreichbar und antwortet nicht (stealth) und
das Ziel ist nicht erreichbar (meldet der Node, der das Paket nicht weiterleiten kann).a und c sind in ihrer Art eindeutig. Bei b wird es interessant, denn wo etwas versteckt wird...
@Andreas
>>ein Proviter könnte ja zurück verfolgen wer
Ja, ist prinzipiell möglich.
Da Router sehr hohe Portnummern für ausgehende Verbindungen verwenden, kann man auf die Verwendung eines Routers schließen.
Das man aber auf den ersten Blick nicht sehen kann, wieviele Computer hinter dem Router mit dem Internet kommunizieren, liegt an der Technik, wie ein Router arbeitet. Diese Technik heißt Network Adress Translation (NAT). Dabei ersetzt der Router in den zu sendendnen Paketen die (nur im lokalen Netzwerk gültige) IP-Adresse und die Portnummer des sendenden PC gegen die vom Provider zugewiesene, im Internet eindeutige, IP-Adresse und eine bei sich selbst freie Portnummer und trägt diese Daten in eine Tabelle ein. Kommt ein Paket aus dem Internet beim Router an einem Port an, prüft der Router, ob für diesen Port eine Verbindung in der Tabelle vorhanden ist. Wenn ja, wird das Paket an den PC weitergeleitet. Andernfalls wird das Paket verworfen.
Info: Auch für Tarife, die eine Mehrplatznutzung untersagen, kann man bedenkenlos einen Router einsetzten, ohne das der Provider den Vertragspartner abmahnt. Schließlich kann man einen Router auch mit nur einem PC nutzen. Vorsichtig sollte man allerdings sein, wenn die Verwendung eines Routers untersagt wird, da beispielsweise die DSL-Fritz!Card von AVM in ihrer Software IP-Masquerading intigriert hat, das sich zum Internet hin wie NAT verhält.
Ok, wie kann man nun doch herausfinden, das mehrere PCs hinter einem Router mit den Internet kommunizieren?
Ganz einfach über die fortlaufende Nummerierung der Pakete eines PC. Naja, so einfach ist es dann doch nicht, aus einem Strom von Paketen und deren fortlaufener Nummer herauszufinden, wieviele PCs hinter einem Router mit dem Internet kommunizieren. Denn dazu müssten die Provider alle Pakete auswerten, die seine Kunden ins Internet schicken. Das dürfte aber so viel Rechenkapazität erfordern, das die Kosten dafür den Nutzen bei weitem überschreiten.
>> Wie geht das dann mit 3 PC'S am Ende?
Der Router wird an das Modem angeschlossen. Im Router werden die Verbindungsdaten, also Telefonnummer sowie Benutzerkennung und Kennwort, eingetragen. Außerdem hat der Router für das interne Netzwerk (LAN) eine eigene IP-Adresse. Nur der Router wählt sich dann über das Modem beim Provider ins Internet ein und bekommt vom Provider für die Dauer der Einwahl eine dynamische, im Internet eindeutige, IP-Adresse zugewiesen. Bei den Einwahloptionen kann man dann beispielsweise noch einstellen, nach welcher Leerlaufzeit der Router die Verbindung trennen soll, oder ob die Verbindung sofort wiederhergestellt werden soll, wenn die Verbindung abbricht (z.B. Zwangstrennung bei DSL), damit der Router 24h online ist.
In den Eigenschaften des TCP/IP-Protokolls am PC wird dann die IP-Adresse des Routers als Standard-Gateway und als DNS-Server eingetragen. Soll dann ein Paket an eine IP-Adresse gesendet werden, wird anhand der IP-Adresse und der Subnetzmaske des PC entschieden, ob die Ziel-IP-Adresse im lokalen Netzwerk liegt, oder ob das Paket an das Standard-Gateway gesendert wird. Für die Auflösung von Namen in IP-Adressen (z.B. www.t-online.de -> 194.25.134.146) wird der DNS-Server benötigt.
Alle Programme (z.B. der Internet Explorer, Outlook/Outlook Express) werden so konfiguriert, das sie keine DFÜ-Verbindung verwenden, sondern die Verbindung über LAN herstellen. Für den IE bedeutet das, das in den Internetoptionen (Karteireiter Verbindungen) "Keine Verbindung wählen" ausgewählt wird und die über LAN-Einstellungen -> Einstellungen... erreichbaren Optionen alle entfernt werden. Bei Outlook Express wird die Verbindungsart in den Eigenschaften des Kontos (Karteireiter Verbindungen) LAN eingestellt.
>> Muß ich dann bei allen 3 PC`S ein DFÜ Protokoll einrichten?
Das DFÜ-Netzwerk wird für den Zugang zum Internet nicht mehr benötigt.
Ausnahmen wären das Versenden von Faxen, das bereithalten einer alternativen Einwahlmöglichkeit ins Internet oder das Einwählen in andere Netzwerke (Kundenbetreuung, Freunde etc.).
Noch ein Vorteil des Routers: da das DFÜ-Netzwerk nicht mehr für den Internetzugang benötigt wird, haben Dialer keine Möglichkeit mehr die Verbindung zu trennen und teure Mehrwertnummern zu wählen. Sollte dennoch aufgrund einer der o.g. Ausnahmen ein Modem am PC verbleiben, sollte man die Verbindung zwischen Modem und Telefondose (bzw. ISDN-Karte und NTBA) trennen und nur im Bedarfsfall wieder herstellen.
Gruß
Undertaker
@Dirk
Danke für's Kompliment.
>> (was man nicht sieht, kann man nicht angreifen)
Das ist so nicht ganz korrekt. (Zitat aus Independence Day)
Es gibt m.W. prinzipiell drei mögliche Stati auf ein gesendetes Paket (z.B. beim ping):[list=a]
@Andreas
>>ein Proviter könnte ja zurück verfolgen wer
Ja, ist prinzipiell möglich.
Da Router sehr hohe Portnummern für ausgehende Verbindungen verwenden, kann man auf die Verwendung eines Routers schließen.
Das man aber auf den ersten Blick nicht sehen kann, wieviele Computer hinter dem Router mit dem Internet kommunizieren, liegt an der Technik, wie ein Router arbeitet. Diese Technik heißt Network Adress Translation (NAT). Dabei ersetzt der Router in den zu sendendnen Paketen die (nur im lokalen Netzwerk gültige) IP-Adresse und die Portnummer des sendenden PC gegen die vom Provider zugewiesene, im Internet eindeutige, IP-Adresse und eine bei sich selbst freie Portnummer und trägt diese Daten in eine Tabelle ein. Kommt ein Paket aus dem Internet beim Router an einem Port an, prüft der Router, ob für diesen Port eine Verbindung in der Tabelle vorhanden ist. Wenn ja, wird das Paket an den PC weitergeleitet. Andernfalls wird das Paket verworfen.
Info: Auch für Tarife, die eine Mehrplatznutzung untersagen, kann man bedenkenlos einen Router einsetzten, ohne das der Provider den Vertragspartner abmahnt. Schließlich kann man einen Router auch mit nur einem PC nutzen. Vorsichtig sollte man allerdings sein, wenn die Verwendung eines Routers untersagt wird, da beispielsweise die DSL-Fritz!Card von AVM in ihrer Software IP-Masquerading intigriert hat, das sich zum Internet hin wie NAT verhält.
Ok, wie kann man nun doch herausfinden, das mehrere PCs hinter einem Router mit den Internet kommunizieren?
Ganz einfach über die fortlaufende Nummerierung der Pakete eines PC. Naja, so einfach ist es dann doch nicht, aus einem Strom von Paketen und deren fortlaufener Nummer herauszufinden, wieviele PCs hinter einem Router mit dem Internet kommunizieren. Denn dazu müssten die Provider alle Pakete auswerten, die seine Kunden ins Internet schicken. Das dürfte aber so viel Rechenkapazität erfordern, das die Kosten dafür den Nutzen bei weitem überschreiten.
>> Wie geht das dann mit 3 PC'S am Ende?
Der Router wird an das Modem angeschlossen. Im Router werden die Verbindungsdaten, also Telefonnummer sowie Benutzerkennung und Kennwort, eingetragen. Außerdem hat der Router für das interne Netzwerk (LAN) eine eigene IP-Adresse. Nur der Router wählt sich dann über das Modem beim Provider ins Internet ein und bekommt vom Provider für die Dauer der Einwahl eine dynamische, im Internet eindeutige, IP-Adresse zugewiesen. Bei den Einwahloptionen kann man dann beispielsweise noch einstellen, nach welcher Leerlaufzeit der Router die Verbindung trennen soll, oder ob die Verbindung sofort wiederhergestellt werden soll, wenn die Verbindung abbricht (z.B. Zwangstrennung bei DSL), damit der Router 24h online ist.
In den Eigenschaften des TCP/IP-Protokolls am PC wird dann die IP-Adresse des Routers als Standard-Gateway und als DNS-Server eingetragen. Soll dann ein Paket an eine IP-Adresse gesendet werden, wird anhand der IP-Adresse und der Subnetzmaske des PC entschieden, ob die Ziel-IP-Adresse im lokalen Netzwerk liegt, oder ob das Paket an das Standard-Gateway gesendert wird. Für die Auflösung von Namen in IP-Adressen (z.B. www.t-online.de -> 194.25.134.146) wird der DNS-Server benötigt.
Alle Programme (z.B. der Internet Explorer, Outlook/Outlook Express) werden so konfiguriert, das sie keine DFÜ-Verbindung verwenden, sondern die Verbindung über LAN herstellen. Für den IE bedeutet das, das in den Internetoptionen (Karteireiter Verbindungen) "Keine Verbindung wählen" ausgewählt wird und die über LAN-Einstellungen -> Einstellungen... erreichbaren Optionen alle entfernt werden. Bei Outlook Express wird die Verbindungsart in den Eigenschaften des Kontos (Karteireiter Verbindungen) LAN eingestellt.
>> Muß ich dann bei allen 3 PC`S ein DFÜ Protokoll einrichten?
Das DFÜ-Netzwerk wird für den Zugang zum Internet nicht mehr benötigt.
Ausnahmen wären das Versenden von Faxen, das bereithalten einer alternativen Einwahlmöglichkeit ins Internet oder das Einwählen in andere Netzwerke (Kundenbetreuung, Freunde etc.).
Noch ein Vorteil des Routers: da das DFÜ-Netzwerk nicht mehr für den Internetzugang benötigt wird, haben Dialer keine Möglichkeit mehr die Verbindung zu trennen und teure Mehrwertnummern zu wählen. Sollte dennoch aufgrund einer der o.g. Ausnahmen ein Modem am PC verbleiben, sollte man die Verbindung zwischen Modem und Telefondose (bzw. ISDN-Karte und NTBA) trennen und nur im Bedarfsfall wieder herstellen.
Gruß
Undertaker

