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Wieso überleben die Baumärkte..?





Frage

Ich stelle mir gerade eine Frage .. ist für eine Recherche-Arbeit: Wieso gibt es so oft (zumindest habe ich es schon oft gesehen) ganz nah bei einander gelegene Baumärkte, denen es allen anscheinend gut geht? Ich mein, strategisch gesehen, ist es nicht das Klügste, neben der Konkurrenz zu bauen.. Hat da jemand ne Theorie? mfg ArDi PS: Ja, ich weiß, es hat nichts mit Computern zu tun .. bla bla bla

Antwort 1 von Road-Runner

Hi,

Baumärkte liegen meistens in Gewerbezonen (auf der grünen Wiese) und da ergibt sich von selbst, dass sie nahe beieinander liegen. Gewerbezonen sind ja nicht unendlich gross.

Ein Baumarkt in einer Innenstadt ergibt auch keinen Sinn. Stell Dir vor, Du kaufst einen Sack Zement und musst den dann noch 500 Meter zum Parkhaus schleppen.

Dass Baumärkte nahe beieinander liegen, hat für den Kunden auch Vorteile. Konkurrenz belebt das Gschäft, und wenn die Konkurrenz jetzt gleich neben meiner Haustür ist, muss ich als Betreiber dafür sorgen, dass u.a. die Preise zumindest so günstig wie beim Nachbarn sind, dass das Sortiment stimmt und dass der Kundendienst diesen Namen auch verdient.

Gruss

Road-Runner

Antwort 2 von Mischa2

Wieso macht neben einem Aldi und einem LIDL noch ein PLUS auf?

Vielleicht ist doch genug für alle da und sie "teilen" sich das Geschäft?!?

Mischa

Antwort 3 von roko

Hallo,

wer sagt denn, dass es denen gut geht?

Kenne keinen Wirtschaftszweig dem es in der jetzigen, momentanen Konjunkturphase wirklich gut geht.
Auch wir in der Elektrobranche haben Probleme.

Da es sich bei den Baumärkten ja meistens um Ketten handelt subventioniert vielleicht eine "starke" Filiale eine der anderen Schwachen.
Vielleicht, man weiß es ja nicht.

Übrigens, das von Dir erwähnte Phänomen hab ich bei mir auch.
Obi, Bahr, Praktiker und Hellwig alle im Radius von höchstens zwei Kilometern.

Wichtig ist für mich, dass es denen auf jeden Fall so gut gehen möge, dass keine Entlassungen anstehn.

Gruß Rolf

Antwort 4 von rtti

so ist das auch mit Computer-Geschäften, Motorrad-Fachgeschäftn, z.B. in Berlin... die sitzen alle in Friedenau, etwa im Umkreis von 2 km.

Warum?

Du willst was kaufen, Dich aber evt. noch vorher beraten lassen und die Preise vergleichen, anprobieren etc.

Also hast die in einer 3,5-Millionen-Stadt Hein Gericke, Polo, Bikermiles und drei weitere in unmittelbarer Umgebung. Das ist für Dich als Kunden praktisch, aber auch für die Geschäfte.

Die Kunden sind schon mal da, werden angezogen (auch wegen der Konkurrenzsituation), sind in der Laune Geld auszugeben (wegen den "vermeintlichen" Schnäppchen) etc.

Darum ist die konzentrierte Form der Konkurrenzsituation günstiger, als wenn die Stadt von den Händler aufgeteilt würde.

Mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation hat das i.d.R wenig zu tun, da die Konstellation schon Jahre alt ist.



Antwort 5 von ArDi

Schönen Dank an alle!
Damit kann ich wirklich was anfangen..

mfg
ArDi

Antwort 6 von f*euervogel

schon mal die kneipenstraße deiner stadt besucht? da liegt auch eine neben der anderen:)

Antwort 7 von alti

Vielleicht für Deine Recherce interessant, wenn auch keine Baumärkte:
Heute Abend kam (glaube auf Pro7) die Information, dass Karstadt/Quelle Umstrukturieren will, da kaum einer dieser Kaufhäuser schwarze Zahlen schreibt. Wenn ich mich an meinen letzten Karstadt-Besuch erinnere und welche Menschenmassen darin waren, ist das fast nicht vorstellbar...
Will heißen, es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Antwort 8 von yuub

Hi

Ich arbeit als Kaufmann im Einzelhandel für einen Vollsortimenter. Es gibt nix besseres als einen Discounter direkt vor der Tür zu haben.

Da kann der Kunde direkt vergleichen und sieht das er die Produkte im Discounter auch bei uns zum selben Preis findet.

YuuB

Antwort 9 von Chrischan

Das hat was mit dem Herdentrieb zu tun....

Auf Grund einer Fehlplanung baut Baumarkt XY einen Baumarkt irgendwohin (grüne Wiese, die nächste Wohnsiedlung 10 km weit weg)...Nachdem das Dingen steht, merkt man, Fehlplanung, die Kunden kommen nicht, der Weg ist zu weit, man hat in ner Slumgegend gebaut wo keiner Geld hat etc.
Nun will Baumarkt XY natürlich nicht das Gelächter der anderen Ketten aus sich ziehen und tut so als ob der Laden brummt. Man stellt 100 gebrauchte Autos auf den Parkplatz und ein...zwei Leute ein, die die Autos ständig umparken...das macht was her....also beantragen alle anderen Ketten auch ne Baugenehmigung und fangen an zu bauen....Baumarkt XY tut nun kund das sie Ihre Kette "Umstrukturieren" und deshalb genau "der" Baumarkt nicht mehr ins Portfolie passt und verscherbeln ihn an einen Konkurenten....Die 100 Autos werden zwischengelagert bis zur nächsten Fehlplanung....
Ja, und so kommt es das sich Baumärkte konzentrieren und niemand weiß, wovon Leben die eigentlich ?

Und das Quelle rote Zahlen schreibt...hähähähä das gönne ich ihnen, die haben mich vor kurzem sowas von [ZENS] Nacht

Chris
Betriebswirtschaftsvisionär und Lebensberatung

Antwort 10 von drago

@alti zu Antwort 7


Wahrlich, ich lebe jetzt genau 30 Jahre in Deutschland,
aber einer der ersten Eindrücke damals, 1974:
"In diesem Land schreien die mit den dicksten Bäuchen:
...Hunger .... Hunger......"




Wenn ich an unsere Karstadt/Quelle-Häuser in Nürnberg denke,
kommen mir echte Zweifel auf, ob die wirklich
so am "Hungertuch" nagen, wie sie in der Öffentlichkeit plärren....


Wenn ich die ständigen Umbauten sehe,
Umschlichten, Umsortieren, nein..nochmal von vorne...

die kostspieligen Inneneinrichtungen...
dann die Menschenmassen....

Ich habe eher den Eindruck dass die das Geld
Eimerweise zum Fenster hinauswerfen...
Sie haben dermassen viel, dass sie es wegschmeissen müssen...

Aber in der Öffentlichkeit jaulen was das Zeug hält.

Ein Rudel Wölfe und eine Meute jaulender Hunde
könnten sich höchstens hinzugesellen,
quasi mitmachen,
aber in dem Lärm würden sie untergehen...

Und genau das entdecke ich als Geschäftsmann ständig...

Und als jahrzehntelanger Arbeiter auch....
Immer jeden Tag das Geheul der Vorgesetzten angehört,
wie schlecht dass es uns geht als Firma,
verzichten, einsetzen für die Firma, kein Urlaub,
kein Wochenende, Überstunden noch und nöcher...

Hinterrücks hört man dan von der Hinterfotzigkeit
der Chefs, wie sie unter sich besprechen,
wie man den Druck künstlich hoch hält,
damit sich eben die Leute einsetzen...




.

Antwort 11 von ismontag

drago war das nicht ein WACHTURMer?
wie oft hat er es hier versucht?

SN-TEAM LÖSCHEN!!!!!

warum wird sowas wie DER nicht gelöscht?
ausländer, welcher uns deutschen was vorschreiben will...?
wenn er sich hier so aufregt, warum geht er nicht zurück in seine heimat????

was das für ein forum hier???

Antwort 12 von alti

@ismontag
Was soll das? Drago schreibt so, wie er das sieht. Und die meisten Deutschen, wie ich einer bin, auch...

Gruß

alti

In Anbetracht dessen, daß viele für Microsoft-Produkte nichts zahlen und bei diesem einen Hackerangriff letztens ja wohl auch einige Quelltexte geklaut wurden, kann man die Microsoft-Programme getrost als OpenSource bezeichnen!

Streite Dich nie mit einem I d i o t e n. Er zieht Dich auf sein Niveau runter und schlägt Dich dank seiner Erfahrung.

Antwort 13 von drago

An den Rassisten:

Vorschrift ist wenn man jemanden sagt,
"mach das so..."...
Voraussetzung dafür ist, dass man dazu befugt ist...
Ansonsten ist es keine Vorschrift.
Vorschriften kann nur einer machen, der Macht in irgendeiner Form hat,
oder meint eine zu haben.


Jemanden zu erzählen, wie man eine Sache sieht,
bzw. einschätzt, ist KEINE VORSCHRIFT,
So etwas nennt man Meinungsäußerung,
die ist in "deinem" Deutschland erlaubt,
und per Grundgesetzt gesichert.


Ansonsten:
Drago ist Deutsch.
Drago ist ehrlich (ehrlich)
Drago ist neutral.

Drago trinkt und ißt wie du auch
Er frisst keine kleinen Kinder.
Auch die "Wachtumler" fressen keine kleinen Kinder..


Wo ist deine Toleranz ?
(ich bin überzeugt dass auch du herumtrommelst,
wie tolerant, ausgeglichen und Modern du bist)




.

Antwort 14 von sasch

nicht aufregen über anonymes rechtsradikalengequatsche, ist so, ols ob ne sau furzt.

Antwort 15 von Michael Hinzmann

Zurück zur Frage:

siehe hier:

http://www.t-online-business.de/c/21/17/62/2117622.html

Gruß Micha

Antwort 16 von tomsan

Zurück zu der Frage:
In der Wirtschaft beschreibt man den Effekt, bei der Konkurrenz zu bauen, mit Agglomeration.
Durch die regionale Ballung erhoffen sich die einzelnen Geschäfte einen hohen Zuwachs an Laufkundschaft; es ist ja eine "spezialisierte" Gegend, wo es alles in Hülle und Fülle zu vernünftigen Preisen geben muss.... wird für den Kunden der Eindruck erweckt.

z.B. im Norden von Hamburg die "Möbelmeile Halstenbek"

=> naja extremer als Den-Den-Town in Osaka/Japan geht es (meiner Meinung nach)nicht mehr: ca. 1 Kilometer lange Strasse + Seitengassen mit Computergeschäften; 6-8 Stockwerke hoch.



Gruß
Tom

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