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Rechner friert ein bei heftigem Festplattenzugriff
Frage
Hi!
Habe folgende Konfiguration in einem Server:
- Adaptec 2940U2W Controller
- 2 x IBM U2W-Platten hängen dran
- Windows 2000 Professional (SP4)
Problem: bei heftigem Zugriff auf die erste Festplatte (Systemplatte C:), z. B. bei CHKDSK, DEFRAG, NTBACKUP, DriveImage, friert die Kiste komplett ein. Es geht nichts mehr, keine Reaktion auf Maus oder Tastatur.
Der Witz ist, dass das Phänomen nur bei der ersten Platte auftritt. Auf der zweiten, die am gleichen Controller, am gleichen Bus hängt, passiert es nie. Der Fehler tritt auf, seitdem ich die letzten Sicherheitspatches (vom 13. Juli) installiert habe. Eigentlich kann es damit nichts zu tun haben, aber es steht schon in einem merkwürdigen Zusammenhang.
Zuerst habe ich geglaubt (es wäre mir am liebsten gewesen), die Festplatte sei einfach hinüber. Also mit DFT (DriveFitnessTest von IBM/Hitachi) gecheckt, sogar mehrmals. Es ist kein physikalischer Fehler zu finden. Auch CHKDSK /v/f/r läuft beim x-ten Anlauf ohne Fehlermeldung komplett durch. Hochfahren ist überhaupt kein Problem, hierbei hat die Kiste sich noch nicht einmal verabschiedet. Erst beim nächtlichen Backup oder morgendlichen Defrag ist Feierabend (auch erst nach ein paar Minuten).
Von der Art des Fehlers her (Einfrieren) würde ich vermuten, dass es sich um einen IRQ-Konflikt handelt. Nur weiß ich nicht, wo dieser plötzlich herkommen sollte. Es wurden weder Hardware, noch Treiber geändert. Aber halt die Patches installiert.
Noch was: nachdem die Kiste einfriert, genügt es nicht, bloß den RESET-Knopf zu betätigen - er bleibt dann beim Booten hängen (BIOS kommt nichtmal bis zum Speichercheck). Die Kiste muss aus- und wieder eingeschaltet werden, denn fährt sie ordnungsgemäß hoch.
Nun die Frage: habt ihr eine Idee, was es sein könnte, oder etwas ähnliches schonmal erlebt?
Habe jetzt einen SATA-Controller und zwei WD-Raptor-Platten bestellt, da diese eh bald getauscht werden müssen (haben 45.000h nonstop gelaufen). Trotzdem würde mich interessieren, woran es liegen könnte. Vielleicht ist es mit dem Controller- und Plattentausch ja auch gar nicht getan. Dummerweise muss der 2940U2W-Controller drin bleiben, da dort noch ein DAT-Streamer dranhängt...
Bin für konstruktive Vorschläge sehr dankbar!
Vielen Dank
Gruß,
Christoph
Antwort 1 von disco
Moin
Ich kann mir vorstellen, dass es doch an der Platte liegen kann. Habe schon selbst negative Erfahrungen mit IBM-Platten gemacht. Ganz ähnlich wie du es beschreibst, mit erhöter Lautstärke der Platte und anschließendem kaputt gehen. Ich vermute, dass das am Schreib-Lese-Kopf (bzw. an seinem Arm liegt) der mit der Zeit an Materialermüdung oder so übern Jordan geht.
Auch in meinem Freundeskreis sind IMBs schon öffter kaputt gegangen.
Wie alt ist die Platte denn?
g,
disco
Ich kann mir vorstellen, dass es doch an der Platte liegen kann. Habe schon selbst negative Erfahrungen mit IBM-Platten gemacht. Ganz ähnlich wie du es beschreibst, mit erhöter Lautstärke der Platte und anschließendem kaputt gehen. Ich vermute, dass das am Schreib-Lese-Kopf (bzw. an seinem Arm liegt) der mit der Zeit an Materialermüdung oder so übern Jordan geht.
Auch in meinem Freundeskreis sind IMBs schon öffter kaputt gegangen.
Wie alt ist die Platte denn?
g,
disco
Antwort 2 von Chris1980
Hi disco,
die Platte ist jetzt ziemlich genau 5 Jahre alt und ist im 24h-Betrieb gelaufen. Allerdings ist es ja nicht eine von diesen "billigen" EIDE-Platten, sondern eine krass-teure U2W-Platte, die eigentlich noch nicht aufgeben sollte (meiner Meinung nach).
Gruß
Christoph
die Platte ist jetzt ziemlich genau 5 Jahre alt und ist im 24h-Betrieb gelaufen. Allerdings ist es ja nicht eine von diesen "billigen" EIDE-Platten, sondern eine krass-teure U2W-Platte, die eigentlich noch nicht aufgeben sollte (meiner Meinung nach).
Gruß
Christoph
Antwort 3 von Chris1980
Aber wenn es die Platte wäre, warum friert die Kiste dann komplett ein? Normarweise wird so ein Windows 2000 doch dann eher träge und rödelt tierisch auf der Platte rum (man würde es hören). Oder nicht?
Antwort 4 von disco
also mir ist meine IBM 60GB (mehr weiss ich leider nicht mehr) erst letze Woche um die Ohren geflogen. Sie war keine 3 Jahre alt und höchstens 12 Stunden am Tag an, und das nicht mal regelmäig.
Sie wurde ein paar tage vorher lauter(hat sich so angehört, als ob der ab und zu Arm hacken würde). Dann frierte das System immer zu der Zeit ein, wenn das Hacken kam. Und zum schluss wurde die Platte beim booten nicht mehr gefunden.
Ich würd auf jeden erstmal ne Sicherheitskopie machen. Bei mir wars leider zu spät. Sie ist während dem backup machen kaputt gegangen.
g,
disco
Sie wurde ein paar tage vorher lauter(hat sich so angehört, als ob der ab und zu Arm hacken würde). Dann frierte das System immer zu der Zeit ein, wenn das Hacken kam. Und zum schluss wurde die Platte beim booten nicht mehr gefunden.
Ich würd auf jeden erstmal ne Sicherheitskopie machen. Bei mir wars leider zu spät. Sie ist während dem backup machen kaputt gegangen.
g,
disco
Antwort 5 von Chris1980
Hi disco,
zum Glück ist es "nur" die Systemplatte. Mit neuer Platt drin würde ich den Rechner glaube ich eh mal wieder neu installieren, da einige Dinge seit längerem nicht mehr so klappen, wie sie sollten. Angenehmer wäre natürlich spiegeln mit DriveImage, aber wie gesagt, das verweigert er. Die Datenplatte funzt zum Glück problemlos, auch das Backup ;-).
Gruß
Christoph
zum Glück ist es "nur" die Systemplatte. Mit neuer Platt drin würde ich den Rechner glaube ich eh mal wieder neu installieren, da einige Dinge seit längerem nicht mehr so klappen, wie sie sollten. Angenehmer wäre natürlich spiegeln mit DriveImage, aber wie gesagt, das verweigert er. Die Datenplatte funzt zum Glück problemlos, auch das Backup ;-).
Gruß
Christoph
Antwort 6 von Chris1980
Und warum hat die Kiste nach Druck auf RESET probleme beim Booten, nachdem sie eingefroren ist? Das ist doch auch untypisch, zumal der SCSI-Controller die Platten erst nach dem POST anspricht.
Antwort 7 von dieKerstin
so ein Problem hatte ich auch:
Rechner friert ein!
Allerdings hatte ich am Rechner überhaupt nix gemacht. Er stand einfach da und wartete, dass ich was mit ihm unternahm. Das wollte ich tun, aber es ging halt nix mehr. Mit Betätigen von Reset wurde der Bildschirm schwarz und blieb auch schwarz - kein Neustart, keine Biosanzeige. Ich musste sogar den Netzstecker ziehen, damit der Rechner aus ging. Der Power-Knopf ging gar nicht. Erst nach mehreren Stunden Pause ging er dann wieder an, aber auch nicht lange.
Ich hab das Netzteil gewechselt, nun läuft er wieder. Hatte ihn aber trotzdem mal zum testen in die Werkstatt gebracht. Die haben nichts weiter gefunden, außer dass die Platte (IBM, ca. 3 Jahre alt) zu heiß wird und haben einen Plattenlüfter (Flugzeugturbine, wie ich ihn nenne) druntergeschraubt. Das Dingens habe ich abestöpselt und so heiß wird die Platte nun auch nicht (max 40°) ... bei mir lags scheinbar am Netzteil.
Rechner friert ein!
Allerdings hatte ich am Rechner überhaupt nix gemacht. Er stand einfach da und wartete, dass ich was mit ihm unternahm. Das wollte ich tun, aber es ging halt nix mehr. Mit Betätigen von Reset wurde der Bildschirm schwarz und blieb auch schwarz - kein Neustart, keine Biosanzeige. Ich musste sogar den Netzstecker ziehen, damit der Rechner aus ging. Der Power-Knopf ging gar nicht. Erst nach mehreren Stunden Pause ging er dann wieder an, aber auch nicht lange.
Ich hab das Netzteil gewechselt, nun läuft er wieder. Hatte ihn aber trotzdem mal zum testen in die Werkstatt gebracht. Die haben nichts weiter gefunden, außer dass die Platte (IBM, ca. 3 Jahre alt) zu heiß wird und haben einen Plattenlüfter (Flugzeugturbine, wie ich ihn nenne) druntergeschraubt. Das Dingens habe ich abestöpselt und so heiß wird die Platte nun auch nicht (max 40°) ... bei mir lags scheinbar am Netzteil.

