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Widerworte gegen Ranghöhere ein Tabu?





Frage

Grüße! Ein Zitat von BettyBoo hat mich dazu veranlasst diese Frage in den Raum zu stellen. [quote]Aber ich würde mir nie erlauben, irgendeine Entscheidung des Forenbetreibers in Frage zu stellen, geschweige denn zu kritisieren![/quote] Diese Aussage hat mich beeindruckt. Gilt man direkt als Querulant oder Störenfried wenn man die Aussagen seines Chefs/Vorgesetzten/Mod/Admin/Vater/Clubvorsitzenden/Lehrer oder weiß der Geier was in Frage stellt oder kritisiert? Man muss doch eigentlich auch solche Personen beobachten, kritiseren und evtl. auch in Frage stellen. [b]p.s. Das Zitat von BB ist kompl. aus dem Bezug gerissen und hat nichts mit dem Ursprungsthema zu tun. Hier geht es auch nicht um die Supportnet-Forenbetreiber sondern um allgemein die o.g. Personen und dessen Stellungen[/b]

Antwort 1 von bloedi

Berechtigte Kritik gegen wen auch immer im richtigen Ton finde ich Ok.
Sonst bleibt die Welt ja stehen, wenn man alles glaubt und nichts in Frage stellt.

blödi

Antwort 2 von fritz_brause

moin

ja, da geb ich dir recht blödi ( :-) ) allerdings sollte man auch nicht alles in frage stellen und manchmal was glauben....

Antwort 3 von bloedi

Ich glaube nur was ich sage :-))
Und wehe mich stellt einer in Frage :-))

Das ist meine art von Demokratie!!!

Antwort 4 von Nhuya

Der Ton macht die Musik. Niemand ist frei von Fehlern, daher darf man auch "Übergeordnete" kritisieren, aber man muss es halt im richtig Ton tun.

Antwort 5 von MCC1

Ich halte es für das Recht und sogar die Pflicht von Mitarbeitern/Schülern/sonstwie Untergebenen sachliche Kritik zu üben. Wie sonst sollen Übergeordnete auf Fehler aufmerksam gemacht werden? Niemand begeht mit Absicht Fehler oder verhält sich unangemessen, jedenfalls gehe ich davon aus, und das gilt auch für Chefs. Und wenn niemand etwas sagt, woher soll der Chef/Übergeordnete denn ein Feedback bekommen?
Natürlich macht der Ton die Musik, wie Nhuya sagt und solche Dinge gehören auch nicht vor die versammelte Mannschaft.

Mir persönlich ist diese Verhaltensweise jedenfalls beruflich sehr gut bekommen bis jetzt, und ich schätze es sehr wenn man mich auch so behandelt, A.rschkriecher kann ich nicht ab.
Gruss
Stefan

Antwort 6 von gast

ich sage was ich denke. zu freunden, zu kollegen, zum chef.
hat zur folge, daß ich beruflich zwar kaum was werde, ich kann aber jeden morgen ohne probleme in den spiegel schauen.

Antwort 7 von Road-Runner

Hi,

100% Zustimmung zu Antwort 5

Gruss

Road-Runner

Antwort 8 von halfstone

Hi an alle,

nettes Thema. Ich schreib jetzt auch mal nicht für das SN speziell sondern in privater Mission.

Ich habe in verschiedenen Positionen in vielen verschiedenen Firmen gearbeitet und die Erfahrung gemacht, dass konstruktive Kritik immer gut angekommen ist und auch der Kariere förderlich ist.

Die Chefs sehen dann, dass man mitdenkt und sich Gedanken für die Firma und das Betriebsklima macht.
Wie gesagt es geht hier um konstruktive Kritik beruhend auf Fakten, nicht auf Annahmen, Vermutungen oder Gerüchten.
Auch kritisieren will gelernt sein, viele Menschen sind der Meinung wenn sie ihren lange aufgestauten Frust mal Luft machen wäre das eine Form der Kritik die sie weiterbringt. Das Gegenteil ist meist der Fall, da durch das Aufstauen oft unsachlich und im falschen Ton a la „finde ich alles S.cheisse“ argumentiert wird.
Sich hinzusetzen nur zu mosern und dann erwarten es würde sich was ändern ist der falsche Weg.
Die wenigsten Chefs würden einem guten Lösungsvorschlag, der wirklich das Ziel der Lösung eines Problems verfolgt, entgegenstehen.
Sich aber um die Lösung eines Problems Gedanken zu machen ist wesentlich aufwändiger als einfach immer nur zu mosern, was viele Leute dazu veranlasst nicht nachzudenken.
Ein Klima a la „hier ist alles S.cheisse“ wird sich auch ein Chef nicht lange anschauen und entsprechende Schlüsse ziehen.
Wie gesagt ich bin in vielen Firmen immer gut damit gefahren einen Missstand aufzuzeigen aber auch gleichzeitig einen oder mehrere Lösungsvorschläge zu machen. Das ist aufwändiger und man muss im Ernstfall auch bereit sein Verantwortung zu übernehmen (passiert eigentlich immer, dass der Chef keine Lust hat das selber zu machen und dann einfach sagt, ja dann machen sie mal ;-).
Aber das ist genau der Weg wie man aus der Masse heraus sticht und sich für höhere Aufgaben qualifiziert.
Die meisten Menschen versuchen den Weg des geringsten Widerstandes und Aufwandes zu gehen und wundern sich dann, dass sie auf ihrer Position hängen bleiben.
Richtig zu kritisieren bedeutet aber Aufwand, man muss sich Gedanken machen, sich informieren, Eigeninitiative entwickeln, schauen ob der eigene Lösungsvorschlag machbar ist...und sich gegen den Widerstand im Kollegenkreis, der sich oft gegen Veränderungen bildet, argumentativ durchzusetzen.

Wie gesagt, viele Menschen machen es sich zu einfach und motzen den ganzen Tag nur rum, und wundern sich, dass sich nichts ändert, da sie weder einen Lösungsvorschlag machen noch den Ton richtig treffen.

Kritik beinhaltet auch mal etwas Positives zu äußern, das fällt den meisten Leuten aber eher schwer, wie einfach ist es da doch einfach mal auf die Schnelle irgendetwas S.cheisse zu finden ;-)

Zum eigentlichen Thema, Widerworte gegen Vorgesetzte.
Das ist so ne Sache, die sind Weisungsbefugt und das aus gutem Grund (ok wir alle finden der Chef kann lange nicht so viel wie wir ;-)
Wenn man so etwas macht sollte man sich auch genau überlegen wo und wie man das macht. In einem Meeting vor der versammelten Abteilung ist das eher ein Angriff, in einer ruhigen Minute in der Kaffeeküche oder abends beim Bierchen mit dem Chef alleine und mit dem richtigen Ton sicher kein Problem.

Viele Grüße

Fabian

Antwort 9 von Gipi

Hi !

Gibt es auch Wehrpflichtige oder Ehemalige im SN ?

Mit "konstruktiver Kritik" ist man da bei Vorgesetzten besonders beliebt.

Die schließen dich förmlich in ihr Herz.

UND ZEIGEN DIR DAS AUCH !

Gefreiter A.D.

Antwort 10 von MCC1

Gipi,
selbst da habe ich andere Erfahrungen gemacht.
Gruss
Stefan

Antwort 11 von Gipi

@ MCC1
Als ich und der Kaiser (nicht Beckenbauer) zusammen im Manöver waren, gab es nur die EINE
Erfahrung :-)

Antwort 12 von Compikub

(Sarkasmus ein)
Es gibt nur zwei Meinungen:
Meine und die verkehrte.
(Sarkasmus aus)

@fritz_brause
Wenn man was glaubt, nimmt man es als gegeben hin, ohne es überprüft zu haben.

Gruß Compikub

Antwort 13 von Compikub

Noch etwas:
ich arbeite in einer Montagefirma im Rohrleitungsbau. Bei vielen unsere Monteure heist es manchmal:
Du kannst mich kratzen, beissen oder schalgen nur nicht von der Baustelle jagen:

Man könnte auch sagen:
Du kannst mich kratzen, beissen oder schlagen nur nicht aus dem Supportnet jagen.

Gruß Compikub

Antwort 14 von hihi

hm,also ich finde immer noch " der ton macht die musik".
wenn ich der meinung bin mein chef ist ein a...löchli,dann sollte ich es natürlich tunlichtst vermeiden ihm das so ins gesicht zu sagen :))
kritik muss ja nicht immer in einem "scharfen" ton gesagt zu werden,man kann das ganze ja auch höflich verpacken ohne dem anderen gleich damit vor den kopf zu stossen.

Antwort 15 von gast

es gibt aber genug chefs, die keine kritik abkönnen, sei diese noch so ruhig und sachlich.

ich kenne da ein exemplar (oder ein paar mehr), der sagt dir ins gesicht, daß er dir dankbar für die anmerkungen ist, daß man zu ihm kommen kann, wenn etwas ist, ... - nur wenn es dann darum geht, deine leistung zu beurteilen kommst du auf einmal wesentlich schlechter weg im vergleich zu den ganzen ar...kriechern.

tja, dann stellt sich die frage, ob ich noch in den spiegel schauen kann, oder ob ich von dem geld, das ich mir erschleimt habe, glücklich werde.

Antwort 16 von hihi

@gast
was willst du haben,deinen seelenfrieden oder krieg?
sei ein schwein und ein diplomat.
stell den diplomaten in den vordergrund .
stör dich nicht mehr an den anmerkungen anderer,hör sie dir an,mach dir ein bild und bringe die erworbenen kenntnisse( auch über andere) wenns nötig ist weiter.

Antwort 17 von Foren-Fips

Den Fehler hab ich auch nur einmal begangen, eine Kritik an der Entscheidung meines Cheffes in eine öffenltiche Diskussionsrunde anzubringen. Ich dachte darüber sollte mal gesprochen werden. Dummer Fehler. Der Schuss ging ganz schön nach hinten los.
Und dabei hatte ich die Diskussion ganz sachlich begonnen und habe nicht wie so oft (zu oft) eine Kritik ziemlich sarkastisch im Raum stehen lassen.

Fabian hat ganz recht mit dem was er sagt, nur das Problem an der Sache ist, ist es Sinnvoll eine Kritik nicht zu äussern, wenn man keinen besseren Vorschlag hat?

Denn, es ist doch leichter zu erkennen, dass irgendwelche Prozesse so nicht funktionieren können, aber es ist weder meine Aufgabe noch hab ich das nötige Hintergrundwissen um einen kompl. neuen Prozess auf die Beine zu stellen.
Ich kann ja nicht den Job von dem Prozessersteller auch noch übernehmen.
Hinterher bekomme ich noch zu hören ich wäre nicht genug ausgelastet.

Natürlich kommt man auf die Art weiter im Job, aber es kann ja sein das demjenigen seine jetzige Position reicht.
Aber soll er deswegen nicht versuchen dem Prozessentwickler klar zu machen, dass es ein Problem gibt?

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