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Interpoliert
Frage
Hallo, ich würde gerne wissen, was "interpoliert" bei Digitalcameras bedeutet.
Vielen Dank
Antwort 1 von vadder
Antwort 2 von Strauss
Hi
Interpoliert bedeutet genau wie bei Scannern, das die Software der Camera (oder des Scanners) eine höhere Auflösung errechnet.
Beispiel:
Ein Bild besteht aus einem schwarzen Punkt und aus einem weißen. (würde einer Auflösung von 2 Pixel entsprechen)
Nun rechnet die Software aber noch einen grauen Punkt hinzu (der Farbwert liegt dann genau zwischen schwarz und weiß)
Die Auflösung wäre somit 3 Pixel.
Mfg Micha
Interpoliert bedeutet genau wie bei Scannern, das die Software der Camera (oder des Scanners) eine höhere Auflösung errechnet.
Beispiel:
Ein Bild besteht aus einem schwarzen Punkt und aus einem weißen. (würde einer Auflösung von 2 Pixel entsprechen)
Nun rechnet die Software aber noch einen grauen Punkt hinzu (der Farbwert liegt dann genau zwischen schwarz und weiß)
Die Auflösung wäre somit 3 Pixel.
Mfg Micha
Antwort 3 von gast27
danke vadder, manchmal kömmt man auch nicht auf die einfachsten dinge im leben ;-)
Zitat:
Das allgemeine Interpolationsproblem
Gegeben seien n + 1 Paare von reellen oder komplexen Zahlen (x_i,\,f_i). Hierbei bezeichnet man die xi als Stützstellen und die fi als Stützwerte. Man wählt nun eine Ansatzfunktion \Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n), die sowohl von x als auch von n + 1 weiteren Parametern aj abhängt. Als Interpolationsproblem bezeichnet man die Aufgabe, die aj so zu wählen, dass \Phi(x_i,\,a_0,\ldots,a_n) = f_i ist.
[Bearbeiten]
Das lineare Interpolationsproblem
Man spricht von einem linearen Interpolationsproblem, wenn #934; nur linear von den aj abhängt, d.h.
\Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n) = a_0 + a_1 \Phi_1(x) + a_2 \Phi_2(x) +\cdots+a_n \Phi_n(x).
Insbesondere die Polynominterpolation ist ein solches lineares Interpolationsproblem. Für die Polynominterpolation gilt
\Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n) = a_0 + a_1 x + a_2 x^2 + a_3 x^3 + \cdots + a_n x^n.
Spezialfälle für n = 1, n = 2 und n = 3 nennt man lineare, quadratische und kubische Interpolation. In zwei Dimensionen spricht man entsprechend von bilinear, biquadratisch und bikubisch.
Des Weiteren ist die trigonometrische Interpolation eine lineare Interpolation:
\Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n) = a_0 + a_1 e^{xi} + a_2 e^{2xi} +\cdots+a_n e^{nxi}, \quad(i^2=-1)
[Bearbeiten]
Nichtlineare Interpolationsprobleme
Zu den wichtigsten nichtlinearen Interpolationsproblemen zählt
* das rationale: \Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n,\,b_0,\ldots,b_m) = {{a_0 + a_1 x + a_2 x^2 + a_3 x^3 + \cdots + a_n x^n}\over{b_0 + b_1 x + b_2 x^2 + b_3 x^3 + \cdots + b_m x^m}}
Das allgemeine Interpolationsproblem
Gegeben seien n + 1 Paare von reellen oder komplexen Zahlen (x_i,\,f_i). Hierbei bezeichnet man die xi als Stützstellen und die fi als Stützwerte. Man wählt nun eine Ansatzfunktion \Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n), die sowohl von x als auch von n + 1 weiteren Parametern aj abhängt. Als Interpolationsproblem bezeichnet man die Aufgabe, die aj so zu wählen, dass \Phi(x_i,\,a_0,\ldots,a_n) = f_i ist.
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Das lineare Interpolationsproblem
Man spricht von einem linearen Interpolationsproblem, wenn #934; nur linear von den aj abhängt, d.h.
\Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n) = a_0 + a_1 \Phi_1(x) + a_2 \Phi_2(x) +\cdots+a_n \Phi_n(x).
Insbesondere die Polynominterpolation ist ein solches lineares Interpolationsproblem. Für die Polynominterpolation gilt
\Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n) = a_0 + a_1 x + a_2 x^2 + a_3 x^3 + \cdots + a_n x^n.
Spezialfälle für n = 1, n = 2 und n = 3 nennt man lineare, quadratische und kubische Interpolation. In zwei Dimensionen spricht man entsprechend von bilinear, biquadratisch und bikubisch.
Des Weiteren ist die trigonometrische Interpolation eine lineare Interpolation:
\Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n) = a_0 + a_1 e^{xi} + a_2 e^{2xi} +\cdots+a_n e^{nxi}, \quad(i^2=-1)
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Nichtlineare Interpolationsprobleme
Zu den wichtigsten nichtlinearen Interpolationsproblemen zählt
* das rationale: \Phi(x,\,a_0,\ldots,a_n,\,b_0,\ldots,b_m) = {{a_0 + a_1 x + a_2 x^2 + a_3 x^3 + \cdots + a_n x^n}\over{b_0 + b_1 x + b_2 x^2 + b_3 x^3 + \cdots + b_m x^m}}
Antwort 4 von mr_x_hacker
Der Wiki-Link ist cool *g*
Und als Ergänzung zu Michas richtiger Erklärung:
Interpolation bei Digicams bedeutet einen Beschiss-Versuch des Herstellers - es gilt offenbar die Regel "mehr Pixel = besser", also verkauft sich das Teil besser, wenn wir schreiben können: 10 MegaPixel (interpoliert), als wenn da nur die 4 MP stehen, die wirklich gehen...
Interpolation bringt nichts ausser höherem Speicherbedarf der Bilder in der Digicam - falls unbedingt interpoliert werden muß, kann man das bequem in jeder Bildbearbeitungssoftware tun, und zwar auf theoretisch unendliche Auflösungen...
Ciao Sascha
Und als Ergänzung zu Michas richtiger Erklärung:
Interpolation bei Digicams bedeutet einen Beschiss-Versuch des Herstellers - es gilt offenbar die Regel "mehr Pixel = besser", also verkauft sich das Teil besser, wenn wir schreiben können: 10 MegaPixel (interpoliert), als wenn da nur die 4 MP stehen, die wirklich gehen...
Interpolation bringt nichts ausser höherem Speicherbedarf der Bilder in der Digicam - falls unbedingt interpoliert werden muß, kann man das bequem in jeder Bildbearbeitungssoftware tun, und zwar auf theoretisch unendliche Auflösungen...
Ciao Sascha

