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Webseiten Auftrag, Risiken und Nebenwirkungen





Frage

hallo habe einen auftrag bekommen, eine webseite für eine firma zu machen. ich wollte hier mal fragen, ob ich da irgendwelche regeln und pflichten etc. beachten muss...ausser was steuern etc. angeht... danke schonmal für aw´s san doro

Antwort 1 von sutadur

Außer Steuern usw. ... naja, die Erfüllung Deiner vertraglichen Pflichten, die Du mit Deinem Auftraggeber vereinbarst, ist wohl eines der wichtigeren Dinge.

Antwort 2 von luke

mh...eine interessante frage, die hier angebracht wäre, wie schauts mit der haftung aus?

Antwort 3 von sutadur

Na ja, wenn ich drüber nachdenke, kann es schon sein, dass man als "Ersteller" haftet (so eine Art Sachmängelhaftung), aber wie sollte sich das praktisch auswirken? Du bist ja, wenn Du die Webseite "nur" erstellst, in aller Regel nicht "inhaltlich Verantwortlicher".

Antwort 4 von rfb

Zitat:
ob ich da irgendwelche regeln und pflichten etc. beachten muss
zum einen ist der Auftragsumfang (hoffentlich) im Vertrag geregelt. Zum anderen kann der Auftraggeber aber sicherlich erwarten, dass
  • du eine (halbwegs) fehlerfreie, also valide Seite ablieferst gemäß einem der neueren (X)HTML-Standards
  • das Impressum den Mindestanforderungen des gesetzlichen Regelwerks entspricht
  • die Seite weitgehend barrierefrei ist
  • die Seite suchmaschinen-optimiert ist
    Alles andere wäre nicht "Stand der Technik" und würde ich als Auftraggeber sofort reklamieren.

  • Antwort 5 von sutadur

    Da ist er wieder, der (moralische) Purist. Mal ehrlich, in der Praxis zählt für die meisten Auftraggeber (wie auch für die Nutzer) ausschließlich das Ergebnis. Eine effektive Suchmaschinenoptimierung ist sicher noch für viele von Interesse. Es kümmert sich im Grunde niemand darum, ob der Quellcode valide ("Was ist das?") oder die Seite barrierefrei ("Wer braucht das?") ist. Wenn mit der Webseite eine direkt davon betroffenen Zielgruppe angeprochen werden soll, ist das sicher anders zu sehen, dass wird aber im Regelfall nicht so sein.

    Versteh mich nicht falsch, grundsätzlich bin ich hier mit Dir einer Meinung. Aber in den meisten Fällen erhöht das (Zeit-) Aufwand für die Erstellung, den man wiederum bezahlt haben möchte. Und dann muss man u.U. schon etwas Überzeugungsarbeit leisten, den Auftraggeber von den potentiellen Vorteilen zu überzeugen.

    Antwort 6 von rfb

    Zitat:
    barrierefrei ("Wer braucht das?")
    also nicht schon wieder olle Kamellen.

    Die Frage zu beantworten ist müßig.

    Und wenn mir als Auftraggeber ein Kunde verloren geht, der aufgrund seiner Sehbehinderung leider nur die Angebote meiner Konkurrenz nutzen kann, würde ich schon versuchen den Verursacher des Problems, hier den "Webdesigner", für den Schaden aufkommen zu lassen.
    Und dass er eine Ware fehlerfrei bekommt erwartet eigentlich jeder.

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