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langsamer PC/F.platte -Leistungssteigerung bei neuer sicher?





Frage

Hallo zusammen Da ich mit der Geschwindigkeit meines PCs einigermaßen unzufrieden bin hab ich mal mit dem Benchmarktool Dr. Hardware Ursachenforschung betrieben, für meine Festplatte einen miserablen Benchmark erhalten: [b]mittlerer Lese/Schreibdurchsatz 3000/2800 KB/s, Lesezugriffszeit 50 ms[/b], was weit hinter den Vergleichsplatten liegt. Mein Pentium 4 - Prozessor mit seinen 2800 Ghz lag dagegen noch einigermaßen gut im Rahmen. Ich denke mal dass ich mit einer neuen Festplatte doch sicher von einer erheblichen Leistungssteigerung ausgehen kann, oder ? Gruß Mario

Antwort 1 von shadoe

ja das ist anzunehmen! Bei einer neuen Platte dann auf die Drehzahlen achten. 5400 normal 7200 gut(empfehlung) 10000sehr gut aber teuer.

Antwort 2 von Supermax

Diese Werte kommen mir für eine halbwegs aktuelle Platte extrem niedrig vor. Hast du schon überprüft, ob die Platte auch wirklich im UDMA-Modus angesprochen wird? Falls nicht kann ein Update der Chipsatztreiber und/oder eine Anpassung der Hardware-Konfiguration schon einiges bringen, ohne daß du Geld in eine neue Platte investieren musst.

Antwort 3 von Gonozal

Super Max!
Das war auch mein erster Gedanke.
Zudem kommt es vor dass Tools die im Hintergrund laufen (z.B. die Kerio Firewall) den Systemstart soweit ausbremsen dass XP die Platte in den PIO-Modus zwingt.
Nachsehen kannst das Im Gerätemanager unter IDE-/Atapi Kanäle > primärer Idekanal > Einstellungen.
Eventuell kannst du das auch mit Dr.Hardware oder Everest auslesen.

Gruß Gonozal

Antwort 4 von Mario123

Danke für die Antworten, vom Ultra-DMA-Modus hab ich bis jetzt noch nichts gewusst. Also ich hab mal im Geräte-Manager die Eigenschaften der IDE-Kanäle angeklickt, beim Primären läuft Gerär 1 in UDMA beim Sekundären Gerät 0.
Ich seh jetzt nur nicht welche Geräte/Laufwerke das eigentlich sind, wo würde man das erkennen können ?

Gruß Mario

Antwort 5 von Gonozal

Gerät 0 ist das Master-Laufwerk, Gerät 1 ist Slave.
Wenn Gerät 0 am Primären nicht im UDMA-Modus läuft, was steht da dann?
Sollte da unter Übertragungsmodus "DMA, wenn verfügbar" stehen und unter aktueller Modus "Ultra DMA" (eventuell versehen mit einer Zahl, z.B. 5).
Das Tool Everest gibt unter Datenträger > ATA sowohl die erwartete Übertragungsrate als auch die tatsächliche aus.
Everest Home gibts im Netz kostenlos zum Download.

Gruß Gonozal

Antwort 6 von Mario123

Hallo Gonozal

Gerät 0 : DMA/wenn verfügbar, aktueller Übertragungsmodus : PIO-Modus.
Gerät 1 : DMA/wenn verfügbar, aktueller Übertragungsmodus : Ultra-DMA-Modus 2

Bei Everest steht unter technische Informationen: Segate U Series 60020 / 60 GB
durchschnittliche Zugriffszeit 8,9 ms
interner Datendurchsatz 436 MBit/s =? 54500 KB/s ( hab ich das richtig gerechnet? /8*1000)
die Gegenüberstellung von erwarteter und tatsächlicher Übertragungsrate hab ich nicht gefunden, verglichen mit dem Dr. Hardware-Ergebnis scheint das aber wohl riesig zu sein.

Ist Gerät 0 die Seagate die durch die ungewollte PIO-Einstellung diese schlechten Durchsatzwerte hat ?
Wie kann ich sie zum Umschalten auf UDMA bewegen ?

vielen Dank für eure Hilfe

Antwort 7 von Rothausboy

Hallo
Du kannst Auf IDE 0 2 Geraete Anschliessen
Master und Slave
Hast Du noch ein Anderes Geraet auf Disem
Anschluss Eveniuell eine Alte FP oder CD Laufwerk


Es kann aber auch sein Das Deine FP zu voll ist
und schlecht Gewartet.
Siehe Defrag

Also 25 0/0 sollten Pro Laufwerk immer Frei sein.
sonst wirds Langsam

Gruss RB

Antwort 8 von Supermax

Halbwegs aktuelle Festplatten (Baujahr >= 2002) sollten mindestens mit UDMA 4 oder 5 angesprochen werden.

Wenn du nur 2 Geräte hast (z.B. 1 CDROM/DVD/Brenner und 1 Festplatte) sollte jede Platte für sich alleine als Master an einem IDE-Port hängen, damit sie sich nicht gegenseitig ausbremsen.

Wichtig ist auch, ein entsprechendes (80poliges) IDE-Kabel zu verwenden, die normalen 40poligen Kabel funktionieren nur bis UDMA 2(?) zuverlässig bzw. überhaupt. Wenn kein entsprechendes Kabel gefunden wird, schaltet das BIOS bzw. das Betriebssystem automatisch auf einen langsameren Übertragungsmodus um.

Windows XP schaltet bei Übertragungsfehlern ebenfalls automatisch schrittweise auf immer niedrigere Übertragungsmodi um, bis hin zu PIO.

Antwort 9 von Gonozal

Morgen Mario,
so weit runter brauchst du nicht schauen.
Sieh mal unter "Ata Geräteeigenschaften" nach, da sollte im letzten Drittel unter
"maximaler UDMA Übertragungsmodus" UDMA5 (oder 6) stehen. Eine Zeile weiter sollte unter
"aktiver UDMA Übertragungsmodus" derselbe Wert stehen.
Wenn die Anzeige deines Windoof richtig ist, und davon gehe ich aus, läuft deine Platte nur im PIO4 Modus (langsamer gehts kaum). Irgendwas bremst also den Systemstart so eklatant aus dass XP die Platte runterschraubt.
Gehe mal auf Start > Ausführen und gib da
msconfig
ein. Drücke ENTER und sieh nach was alles auf der Registerkarte "Systemstart" aufgelistet ist.
Da liegt der (dein) Hund begraben.

Gruß Gonozal

Antwort 10 von Mario123

Danke für alle Tips

Ich hab jetzt die Festplatte allein am zweiten IDE-Kanal, dort läuft sie mit UDMA 2, und die beiden Laufwerke am ersten, auch beide UDMA 2.
Hab einiges durchprobiert, nur in dieser Kombination scheint soweit alles problemlos zu funktionieren.

Die Kiste läuft jetzt merklich schneller, bin eigentlich ganz zufrieden
Lesedurchsatz 23000 KB/s
Schreibdurchsatz 28000 KB/s
Lesezugriff 22 ms

Dass nicht die volle Leistung erreicht wird liegt wohl daran dass 40-polige IDE-Kabel verwendet werden, oder ?(es sind zumindest mal so ca. 40 Metall-Teile am Kabel, wenn ich mich nicht verzählt hab...)
Würde ich dort auch ein 80-poliges Kabel anschließen oder bräuchte man ein Zwischenstück o.ä. ?

Gruß

Antwort 11 von tomman

"Würde ich dort auch ein 80-poliges Kabel anschließen "

Ja denn die Anschlüsse sind Gleich der Unterschiet liegt eigentlich nicht in den Anschluss Pollen die sind gleich ,ist etwas irreführend die Bezeichnung ,sonder in den Adern .

Die 80 Breitbandkabel sind feiner fast glatt in Gegensatz zu 40 wo du fast jede Ader fühlen kannst

Antwort 12 von Supermax

Der Stecker ist immer identisch, beim 80-poligen Kabel befindet sich glaube ich eine mit Masse (?) verbundene Ader zwischen je 2 Signalleitungen, um ein Übersprechen bei den höheren Frequenzen zu verhindern.

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