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kann ich mit windows eine linux datei öffnen???? ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
Frage
ich ahbe eine datei bekommen die aber auf linux ist und nun möchte ich sie gerne lesen...ist ein text..wie mache ich das wenn ich nicht linux auf meinem rechner habe????
Antwort 1 von mblank
hi,
wenn es ein text ist hat das wohl grundsätzlich erstmal nüscht damit zu tun, ob er unter windows oder linux
erstellt wurde.
wichtiger ist eigentlich mit welchem programm er erstellt wurde (der dateityp wäre hier interessant)
andré
wenn es ein text ist hat das wohl grundsätzlich erstmal nüscht damit zu tun, ob er unter windows oder linux
erstellt wurde.
wichtiger ist eigentlich mit welchem programm er erstellt wurde (der dateityp wäre hier interessant)
andré
Antwort 2 von RTFM
Es ist schon ein Unterschied, ob unter Win oder unter Linux erstellt. Liegt am Zeilenumbruch, teilweise auch Pronbleme mit Codepage.
Ich gucke mal nach, ob man unter gedit oder kwrite Texte ordentlich darstellen kann, die z. B. mit Wordpad erstellt wurden. Denke aber, dass es keine Probleme geben wird, weil solche Programme das schon automatisch erkennen können.
Ich gucke mal nach, ob man unter gedit oder kwrite Texte ordentlich darstellen kann, die z. B. mit Wordpad erstellt wurden. Denke aber, dass es keine Probleme geben wird, weil solche Programme das schon automatisch erkennen können.
Antwort 3 von RTFM
Unter Linux ist der Suffix uninteressant. Ganz wichtig zu wissen. Ob nun .doc oder .txt dahintersteht, ist also erstmal völlig egal. Allerdings erkennen Programme wie OpenOfficeWriter anhand dieser Kennung, wo und wie die das Dokument erstellt wurde.
Hier geht es aber um den umgekehrten Fall. Stimmt.
Da hat der Fragesteller Recht. Mit OpenOffice unter Windows sollte es aber auch hier klappen. Ansonsten kenne ich kein Prg. Müsste vielleicht vorher durch einen Konverter.
Hier geht es aber um den umgekehrten Fall. Stimmt.
Da hat der Fragesteller Recht. Mit OpenOffice unter Windows sollte es aber auch hier klappen. Ansonsten kenne ich kein Prg. Müsste vielleicht vorher durch einen Konverter.
Antwort 4 von schlafmuetze_alt
Hi
wenn der absender eine reine textdatei geschickt hat, kann man diese mit Editor oder wordpad öffnen.
nicht ganz komfortabel aber lesbar.
die programme sind unter zubehör zu finden.
probiers da mal mit.
mfg
wenn der absender eine reine textdatei geschickt hat, kann man diese mit Editor oder wordpad öffnen.
nicht ganz komfortabel aber lesbar.
die programme sind unter zubehör zu finden.
probiers da mal mit.
mfg
Antwort 5 von igu
die datei hat am ende .odt
kann mir eventuell einer von euch diese datei lesbar machen ich verstehe hier nur bahnhof ;)
kann mir eventuell einer von euch diese datei lesbar machen ich verstehe hier nur bahnhof ;)
Antwort 6 von sutadur
Vielleicht soll Igu hier mal mitteilen, um was für einen Dateityp es sich handelt bzw. wie die Endung lautet. "Auf linux " ist sicher zu ungenau. Im Zweifel würde ich zunächst versuchen, die Datei mit Notepad zu öffnen.
Antwort 7 von igu
datei.odt
Antwort 8 von sutadur
Tja, knapp verpasst ... :o)
Also: Bei ODT handelt es sich um ein sog. "offenes" Format, was z.B. vom aktuellen OpenOffice 2 gelesen und geschrieben werden kann. Also solltest Du Dir einfach OpenOffice 2 installieren und hast auch zukünftig keine Probleme mit diesen Dateitypen, außerdem deckst Du damit auch weitestgehend die Dateitypen der Office-Welt von Microsoft ab (z.B. DOC).
Also: Bei ODT handelt es sich um ein sog. "offenes" Format, was z.B. vom aktuellen OpenOffice 2 gelesen und geschrieben werden kann. Also solltest Du Dir einfach OpenOffice 2 installieren und hast auch zukünftig keine Probleme mit diesen Dateitypen, außerdem deckst Du damit auch weitestgehend die Dateitypen der Office-Welt von Microsoft ab (z.B. DOC).
Antwort 9 von RTFM
Zitat:
http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=15778
http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=15778
Zitat:
Wenn Sie Textdateien zwischen DOS/Windows und Linux austauschen, achten sie auf das Problem der unterschiedlichen Zeilenenden. Unter DOS endet jede Zeile eines Textes mit CR/LF (d.h. ASCII 13 + ASCII 10), während sie unter Linux nur mit LF endet. Wenn Sie unter Linux einen DOS-Text editieren werden die Zeilen wahrscheinlich mit einem seltsamen »M« Zeichen enden. Eine Linux Textdatei erscheint unter DOS als eine einzelne, endlose Zeile ohne Absätze. Es gibt verschiedenen Werkzeuge, die diese Dateien konvertieren, z.B. dos2unix und unix2dos.
Wenn Sie Textdateien zwischen DOS/Windows und Linux austauschen, achten sie auf das Problem der unterschiedlichen Zeilenenden. Unter DOS endet jede Zeile eines Textes mit CR/LF (d.h. ASCII 13 + ASCII 10), während sie unter Linux nur mit LF endet. Wenn Sie unter Linux einen DOS-Text editieren werden die Zeilen wahrscheinlich mit einem seltsamen »M« Zeichen enden. Eine Linux Textdatei erscheint unter DOS als eine einzelne, endlose Zeile ohne Absätze. Es gibt verschiedenen Werkzeuge, die diese Dateien konvertieren, z.B. dos2unix und unix2dos.
Antwort 10 von igu
und wo kann ich mir die software ziehen? oder kostet die extra? gibt es die nicht auch als freeware?
Antwort 11 von RTFM
www.openoffice.org
Antwort 12 von igu
alles klar ich versuche mal mein glück ansonsten melde ich mich hier wieder...vielen dank nochmal ihr seit super
Antwort 13 von RTFM
Kostet 5 Euro die Stunde *g*
Owei, jetzt werd ich in wenigen Sekunden rot gefärbt ;-)
Owei, jetzt werd ich in wenigen Sekunden rot gefärbt ;-)
Antwort 14 von RTFM
Antwort 15 von RTFM
Antwort 16 von stefanix
Zitat:
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
Das darf doch wohl nicht wahr sein ...
Soviel zur Emanzipation ...lol...
Antwort 17 von jens.seyfarth
Hi Igu,
die Datei ist ein Text und wurde mit dem Programm Open Office erstellt.
Drei Möglichkeiten:
Versuche vom Absender die Datei noch einmal als Word Dokument zu bekommen. Das kannst Du mit 2*anklicken lesen.
Klicke die Datei 2*an, wähle "Programm aus einer Liste auswählen", "WinZip" unter empfohlenen Programmen (dabei den Knopf "Immer mit dem ausgewählten programm öffnen wegcklicken). Schaue Dir die Datei "contenent.xml" an. Dort ist Dein test, jedoch ohne jegliche Formatierung.
Installiere "Open Office2". z.B. unter http://www.zdnet.de/downloads/prg/n/2/de0DN2-wc.html
. Du mußt ca. 70MB downloaden. Aber bloss um eine Datei zu lesen lohnt sich das nicht.
Jens
die Datei ist ein Text und wurde mit dem Programm Open Office erstellt.
Drei Möglichkeiten:
Versuche vom Absender die Datei noch einmal als Word Dokument zu bekommen. Das kannst Du mit 2*anklicken lesen.
Klicke die Datei 2*an, wähle "Programm aus einer Liste auswählen", "WinZip" unter empfohlenen Programmen (dabei den Knopf "Immer mit dem ausgewählten programm öffnen wegcklicken). Schaue Dir die Datei "contenent.xml" an. Dort ist Dein test, jedoch ohne jegliche Formatierung.
Installiere "Open Office2". z.B. unter http://www.zdnet.de/downloads/prg/n/2/de0DN2-wc.html
. Du mußt ca. 70MB downloaden. Aber bloss um eine Datei zu lesen lohnt sich das nicht.
Jens
Antwort 18 von RTFM
Ich würde sagen, es lohnt sich allemal OO zu installieren und Word vom Rechner zu verbannen. Der Quasi-Standard Word hat bald ausgedient.
Antwort 19 von Toadie
Das Format als "Standard sicherlich aber die Software sicher nicht so schnell. Mit irgend einem Update wird auch Microsoft die behandlung von OpenDocument-Dateien integrieren und warum dann eine teuer bezahlte Software nicht weiter nutzen (wenn man mal absieht von der etwas speziellen Interpretationsweise von Standards die man bei Microsoft ja kennt *g*).
Antwort 20 von never
Zitat:
Der Quasi-Standard Word hat bald ausgedient.
Den Spruch hör ich schon seit Jahren, geändert hat sich aber nichts.Der Quasi-Standard Word hat bald ausgedient.
Zitat:
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
Vielleicht hör ich auch nicht richtig...bin doch nur ein Marsmensch.
Antwort 21 von Schwedeii
Zitat:
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
Nur dazu soviel: Auf dem Rechner meiner Freundin läuft jetzt ein SySE-Linux. Durch Open Office kann sie alle Ihre MS-Office-Dateien problemlos weiter bearbeiten. Ich denke Windows wird demnächst von der Kiste verschwinden.
Zitat:
Du mußt ca. 70MB downloaden. Aber bloss um eine Datei zu lesen lohnt sich das nicht.
Das ist richtig, aber jeder Rechner sollte ein Office haben (ab und zu braucht man´s doch mal) und Open-Office ist viel toleranter und liest eben auch andere Formate. Da kannst Du so gut wie alles öffnen, was mit solchen Sachen zu tun hat. Natürlich kannst Du auch damit arbeiten, wie mit MS-Office. Mein Eindruck, -- es lohnt sich, auch für Fenster.Du mußt ca. 70MB downloaden. Aber bloss um eine Datei zu lesen lohnt sich das nicht.
Antwort 22 von RTFM
Wie war das vor 2 Jahren? Firefox (Mozilla) wurde belächelt und hatte einen Marktanteil von vielleicht 5%. Und wie sieht es heute aus? Über die Hälfte aller Websurfer benutzen heute den Feuerfuchs. So wird das bald auch beim Office sein.
Antwort 23 von Luke_Filewalker
Zitat:
RTFM schrieb am 22.11.2005 um 09:32
Der Quasi-Standard Word hat bald ausgedient.
RTFM schrieb am 22.11.2005 um 09:32
Der Quasi-Standard Word hat bald ausgedient.
Das halte ich für ein Gerücht. Vielleicht in der Privatwelt, aber ganz sicher nicht in der kommerziellen.
Zitat:
igu schrieb am 16.11.2005 um 12:59
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
igu schrieb am 16.11.2005 um 12:59
ganz wichtig...bin doch nur eine frau!?
Ähm... und? Also eigentlich ist das eine heutzutage veraltete Form des Hilfeschreies einer Frau an die Männerwelt. ;-) Zwei ehemalige Kolleginnen von mir sind Profi-Coder und hier im SN gibts einige Frauen die sich super auskennen, dass Argument zieht also nicht mehr. *g*
Antwort 24 von RTFM
Glaubst Du wirklich, die Firmen geben hunderte von Euro für ein Schreibprogramm aus, wenn eine gleichwertige Alternative nichts kostet? Du wirst Dich wundern! Und Du wirst Dich auch wundern, wie viele Firmen zu anderen Systemen migrieren werden. Ist nur eine Frage der Zeit. Aber dass es so kommt ist aus meiner Sicht sicher. Und glaub mir; ich kann das wirklich professionell einschätzen.
Antwort 25 von rfb
Zitat:
Über die Hälfte aller Websurfer benutzen heute den Feuerfuchs.
- na ja, nicht ganz (19,2%), wenn diese Statistik stimmt: http://www.webhits.de/deutsch/webstats.htmlÜber die Hälfte aller Websurfer benutzen heute den Feuerfuchs.
Antwort 26 von Griemokhan
Zitat:
...bin doch nur eine frau!?
...bin doch nur eine frau!?
Typisch männlicher Hilfeschrei, wenn er nen schnelle Support-Nummer will.
Zitat:
Der Quasi-Standard Word hat bald ausgedient.
Der Quasi-Standard Word hat bald ausgedient.
Mancher hat´s nur noch nicht wahrgenommen.
Antwort 27 von RTFM
Derzeit biete ich u. a. Firmen die Migration zu Linux an. Zumindest kleinere Unternehmen nehmen das Angebot interessiert an.
Antwort 28 von RTFM
Zum Firefox:
Ok, die genauen aktuellen Zahlen kannte ich jetzt noch nicht.
In Deutschland sind es 20%, weltweit etwa 10%.
Allerdings, wenn man sich generell im Bekanntenkreis umschaut, nutzen doch alle den Firefox. Ich kenne niemanden aus meinem persönlichen Umfeld, welcher noch den IE einsetzt. Wozu auch? Aus Bequemlichkeit?
Ok, die genauen aktuellen Zahlen kannte ich jetzt noch nicht.
In Deutschland sind es 20%, weltweit etwa 10%.
Allerdings, wenn man sich generell im Bekanntenkreis umschaut, nutzen doch alle den Firefox. Ich kenne niemanden aus meinem persönlichen Umfeld, welcher noch den IE einsetzt. Wozu auch? Aus Bequemlichkeit?
Antwort 29 von Luke_Filewalker
Zitat:
RTFM schrieb am 22.11.2005 um 10:29
Glaubst Du wirklich, die Firmen geben hunderte von Euro für ein Schreibprogramm aus, wenn eine gleichwertige Alternative nichts kostet?
RTFM schrieb am 22.11.2005 um 10:29
Glaubst Du wirklich, die Firmen geben hunderte von Euro für ein Schreibprogramm aus, wenn eine gleichwertige Alternative nichts kostet?
Ich glaube das nicht (mit Glaube hab ichs nicht so) ich weiss es. Wir haben Kunden vom Einzelkämpfer bis zu grossen Firmen und überall wird MS-Office eingesetzt. Vielen haben wir aber auch schon OpenOffice als Alternative empfohlen, die meisten unserer Kunden kennen das aber gar nicht mal. Der nächste Punkt ist die Gewährleistung und Service. Wer übernimmt bei OO diesen Punkt? Gerade dieser Punkt ist unseren Kunden in der Regel erheblich wichtiger als am falschen Ende zu sparen.
Versteh mich nicht falsch, ich war Amiganer der ersten Stunde und schon immer für interessante Alternativen zu haben. Aber viele Kunden argumentieren damit, das sie nur Industriestandards haben wollen und "keine Experimente" eingehen wollen. Der nächste Punkt wäre, dass sich nicht jede Firma einen Administrator leisten kann der sich um alles kümmert wenn was nicht gehen sollte. In diesem Fall fahren Firmen definitiv besser mit Standard-Software, weil sie überall Hilfe dazu bekommen. Ob eine andere Software vielleicht erheblich besser ist, interessiert in diesem Fall gar nicht. Ich war übrigens einige Jahre Junior-Administrator einer grossen Firma mit über 200 PC-Arbeitsplätzen.
Und ich garantiere Dir, bevor OO der neue Standard wird, geht MS eher her und bietet ebenfalls eine kostenlose Variante eines Offices an, nur um zu verhindern, dass ein Fremdhersteller den MS-Standard gefährdet.
Das ist meine Einschätzung in meiner über 15 jährigen IT-Praxis. Aber eig. sind wir jetzt OT...
Antwort 30 von Toadie
Zu Windows und MS Office:
Für Behörden und kleine Firmen die außer ihrem Briefkram und ein paar Kalkulationen nichts großartiges am PC machen ok aber sobald es um Branchenlösungen geht kommt man an Windows und MS Office nur selten vorbei (natürlich ist das unschön).
Zum Firefox:
Selbst eine Office-Lösung ist nicht wie ein Browser den man alle Nase lang durch ein neues Produkt ablöst. Browser kommen und gehen auch, da wirkt sich eine neue Software kaum bis garnicht auf die betrieblichen Einflüsse aus.
Das Gerede von "stirbt aus", "ist schon lang tot", "lebt ewig" ist aus meiner Sicht unnötiges Gesabbel. Die Trends kommen und gehen und nicht jeder geht diesen Trends nach. Und Unternhemen überlegen sich das gleich zweimal.
Für Behörden und kleine Firmen die außer ihrem Briefkram und ein paar Kalkulationen nichts großartiges am PC machen ok aber sobald es um Branchenlösungen geht kommt man an Windows und MS Office nur selten vorbei (natürlich ist das unschön).
Zum Firefox:
Selbst eine Office-Lösung ist nicht wie ein Browser den man alle Nase lang durch ein neues Produkt ablöst. Browser kommen und gehen auch, da wirkt sich eine neue Software kaum bis garnicht auf die betrieblichen Einflüsse aus.
Das Gerede von "stirbt aus", "ist schon lang tot", "lebt ewig" ist aus meiner Sicht unnötiges Gesabbel. Die Trends kommen und gehen und nicht jeder geht diesen Trends nach. Und Unternhemen überlegen sich das gleich zweimal.
Antwort 31 von RTFM
OT schon, aber ein interessantes Thema allemal.
Ich sehe das anders, aber vielleicht liegt das auch eben daran, dass ich schon so lange mit Linux arbeite und ich schon so viele Privatpersonen (auch schon sehr früh über die LUG) zum Umstieg bewegen konnte und das Interesse ist ja wie erwähnt auch bei Firmen, zumindest bei kleineren, grundsätzlich vorhanden. Und man kann viel Geld damit verdienen, wenn man sich damit auskennt. Es kommen halt auch immer viele Aspekte in Betracht. Bei kleinen Unternehmen ist das weniger ein Problem, zumal es etliche Warenwirtschaftssysteme eben auch für Linux gibt, auch Groupware. Die Administrierung ist etwas für Fachleute, das stimmt. Davon gibt es auf Linux-Seite nicht allzu viele.
Ich sehe das anders, aber vielleicht liegt das auch eben daran, dass ich schon so lange mit Linux arbeite und ich schon so viele Privatpersonen (auch schon sehr früh über die LUG) zum Umstieg bewegen konnte und das Interesse ist ja wie erwähnt auch bei Firmen, zumindest bei kleineren, grundsätzlich vorhanden. Und man kann viel Geld damit verdienen, wenn man sich damit auskennt. Es kommen halt auch immer viele Aspekte in Betracht. Bei kleinen Unternehmen ist das weniger ein Problem, zumal es etliche Warenwirtschaftssysteme eben auch für Linux gibt, auch Groupware. Die Administrierung ist etwas für Fachleute, das stimmt. Davon gibt es auf Linux-Seite nicht allzu viele.
Antwort 32 von RTFM
Zitat:
Browser kommen und gehen auch, da wirkt sich eine neue Software kaum bis garnicht auf die betrieblichen Einflüsse aus.
Browser kommen und gehen auch, da wirkt sich eine neue Software kaum bis garnicht auf die betrieblichen Einflüsse aus.
Du hast den elementarsten Aspekt außer Acht gelassen: die Sicherheit! Es geht hier doch nicht um Optik oder Gewohnheiten. Die Leute wissen, warum sie keinen IE mehr einsetzen möchten.
Antwort 33 von RTFM
Das Gleiche gilt doch auch für Outlook. Es gibt richtig gute Alternativen. Wenn mir eine Sekretärin vorjammert, dass sie von einer Kollegin eines Partnerunternehmens einen Wurm bekommen hat, welcher in einer doc als Anhang versteckt war und sich herausstellt, dass diese Mail automatisch generiert wurde, weil die Dame auf der anderen Seite Outlook verwendet hat und sich der Schädling alle Mailadressen aus dem Adressbuch geschnappt hat und selbst selbst weiterversendet, dann kann ich gut verstehen, wenn die Leute den Kaffee alle haben und auch keiner mehr Lust hat, sich ständig mit Virenbeseitigung zu beschäftigen.
Antwort 34 von Toadie
"Sicherheit" ist ein Trugschluss. Nur weil auf den einen mehr eingehackt wird als auf den anderen macht es den anderen nicht gleich besser, nur unbekannter. Wer seinen Browser auf dem neuesten Stand hällt der hat meines Erachtens immer den besten Schritt zur Sicherheit getan. DER Vorteil vom Firefox ist die Möglichkeit ihn nach eigenem ermessen Anzupassen.
Optik und Gewohnheit sind Punkte die man nicht außer acht lassen kann. Viele entscheiden aufgrund von Optik, Gewohnheit oder nur weils grade Modern ist.
Optik und Gewohnheit sind Punkte die man nicht außer acht lassen kann. Viele entscheiden aufgrund von Optik, Gewohnheit oder nur weils grade Modern ist.
Antwort 35 von RTFM
Browser kommen und gehen auch, da wirkt sich eine neue Software kau...
Firefox ist in der Gesamtheit gesehen potenziell sicherer.
Firefox ist in der Gesamtheit gesehen potenziell sicherer.
Antwort 36 von RTFM
http://www.firefox-browser.de/wiki/FAQ:Sicherheit
Dieser Link war gemeint. Sorry.
Aber diese Diskussion kann man bis Beitrag 100 weiterführen. Lasst uns das evtl. in der Smalltalk-Gruppe machen.
Dieser Link war gemeint. Sorry.
Aber diese Diskussion kann man bis Beitrag 100 weiterführen. Lasst uns das evtl. in der Smalltalk-Gruppe machen.
Antwort 37 von sasch
viele große firmen nutzen starOffice oder openOffice. der marktanteil steigt rasant und aufgrund des preisunterschiedes wirds wohl so weitergehen.
Antwort 38 von RTFM
Ich selbst habe mal vor Jahren in einem Systemhaus gearbeitet. Dort wurde explizit mit StarOffice gearbeitet, und zwar aus Sicherheitsgründen (Makroviren etc.)
Antwort 39 von sutadur
Zitat:
Derzeit biete ich u. a. Firmen die Migration zu Linux an. Zumindest kleinere Unternehmen nehmen das Angebot interessiert an.
Derzeit biete ich u. a. Firmen die Migration zu Linux an. Zumindest kleinere Unternehmen nehmen das Angebot interessiert an.
Bei kleineren Unternehmen ist das auch einfach umzusetzen. Wenn aber der Betrieb größer wird und u.U. etliche Fachanwendungen zu berücksichtigen sind, stößt man schnell an Grenzen, denn vielfach gibt es solche Produkte nur unter Windows.
Antwort 40 von Hooker
Zitat:
denn vielfach gibt es solche Produkte nur unter Windows
denn vielfach gibt es solche Produkte nur unter Windows
Vielfach werden solche Produkte aber auch speziell für eine Firma und deren Belange entwickelt.
Ein fähiger Programmierer sollte schon in der Lage sein, sein Produkt auch für andere OS als Windows zu entwickeln.
H.
Antwort 41 von Schnoof
Zitat:
Glaubst Du wirklich, die Firmen geben hunderte von Euro für ein Schreibprogramm aus, wenn eine gleichwertige Alternative nichts kostet? Du wirst Dich wundern!
Glaubst Du wirklich, die Firmen geben hunderte von Euro für ein Schreibprogramm aus, wenn eine gleichwertige Alternative nichts kostet? Du wirst Dich wundern!
Das tu ich schon lange, allerdings hab ich es schon erlebt, wie eine 500-Leute-Firma eine Migration versucht hat. Ist am Widerstand der Angestellten gescheitert. Ein anderes Produkt sieht ja auch immer etwas anders aus - und das war denen zu anstrengend. Letzlich sind sie wieder zurückmigriert. Offiziell liegt es an der Pivottabelle, die nur von Excel beherrscht wird. Inoffiziell war es vermutlich selbst der obersten Ebene, die ja eigentlich sparen wollte, zu anstrengend, sich ein bisschen an andere Menüs und Schaltflächen zu gewöhnen. So schnell wird hier keiner noch mal den Versuch starten, etwas zu ändern. Wie schon Toadie sagte, einen Browser zu wechseln ist das eine, ein gesamtes Office-Paket zu tauschen, ist etwas ganz anderes.
Hier kann eigentlich nur ein Generationenwechsel etwas bewirken, aber auch nur dann, wenn die Mehrheit der neuen Generation eine Alternative nutzt. Wenn die auch nur MS Office kennen gelernt hat, wird auch eine neue Generation bei MS Office bleiben.
Selbst an der Fakultät für Informatik an der hiesigen Universität arbeiten immer mehr Leute mit Windows, anstatt ein Unix oder Linux zu nutzen.
Bis denne
Schnoof
Antwort 42 von sutadur
Zitat:
Ein fähiger Programmierer sollte schon in der Lage sein, sein Produkt auch für andere OS als Windows zu entwickeln.
Ein fähiger Programmierer sollte schon in der Lage sein, sein Produkt auch für andere OS als Windows zu entwickeln.
Das hat m.E. weniger etwas mit den Fähigeiten der Programmierer als vielmehr mit Wirtschaftlichkeit zu tun. Der Programmierer möchte für seine Mühe auch bezahlt werden. Dass wird er, indem das Programm verkauft wird. Leider gibt es nur sehr wenige potentielle Kunden für so eine Linux-Version, so dass eine Portierung in nahezu allen Fällen unwirtschaftlich ist. Und das ist ein Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist: Die Kunden sagen, sie würden gerne auf Linux umsteigen, wenn es die entsprechenden Fachanwendungen gibt. Die Softwarefirmen sagen, sie würden für Linux entwicklen, wenn es dafür einen Markt gibt. Und so dreht sich das im Kreis ...
Antwort 43 von Toadie
Das mit den Dateiformaten scheint ja erstmal vom Tisch zu sein:
http://winfuture.de/news,23137.html
Die Zeiten der Insellösungen und selbst programmierten Anwendungen ist vorbei. Es wird auf Standardsoftware gesetzt die hier und da angepasst wird. Der Aufwand für eine speziell für einen Betrieb programmierte Software ist den Unternehmen doch viel zu hoch.
http://winfuture.de/news,23137.html
Zitat:
Vielfach werden solche Produkte aber auch speziell für eine Firma und deren Belange entwickelt.
Vielfach werden solche Produkte aber auch speziell für eine Firma und deren Belange entwickelt.
Die Zeiten der Insellösungen und selbst programmierten Anwendungen ist vorbei. Es wird auf Standardsoftware gesetzt die hier und da angepasst wird. Der Aufwand für eine speziell für einen Betrieb programmierte Software ist den Unternehmen doch viel zu hoch.
Antwort 44 von Hooker
Zitat:
Leider gibt es nur sehr wenige potentielle Kunden für so eine Linux-Version, so dass eine Portierung in nahezu allen Fällen unwirtschaftlich ist.
Leider gibt es nur sehr wenige potentielle Kunden für so eine Linux-Version, so dass eine Portierung in nahezu allen Fällen unwirtschaftlich ist.
Ich rede von SW, welche unternehmensspezifisch im Auftrag entwickelt wird.
Es soll ja vorkommen, dass sich der Programmierer vorher informiert, welche Plattform(en) im Einsatz sind.
Antwort 45 von sutadur
Zitat:
Ich rede von SW, welche unternehmensspezifisch im Auftrag entwickelt wird.
Ich rede von SW, welche unternehmensspezifisch im Auftrag entwickelt wird.
Das spielt aber nur für große Unternehmen eine Rolle, die sich das leisten können.
Antwort 46 von Yossarian
@sasch
Marktanteil? Zahlen? Fakten?
Meine tägliche Praxis zeigt mir diese "rasante" Entwicklung bisher noch nicht.
Und bei der Migration kann man den "Ich-schreib-bloß-mal-schnell-einen-Brief"-Privatuser (der das Office-Paket so problemlos wechseln kann wie seine Unterhose) auch nicht mit einem Unternehmen mit jahrelang gewachsenen IT-Strukturen vergleichen.
Myriaden von Vorlagen und Makros konvertieren/neuschreiben...
Schnittstellen zu anderen Systemen anpassen...
Hmm, Access-Datenbanken mal schnell nach OO bringen?
Klar ist alles möglich. Aber der Aufwand und mögliche Folgeprobleme sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
MS Office wurde bestimmt schon 25mal für tot erklärt ;-)
Yossarian
Zitat:
viele große firmen nutzen starOffice oder openOffice. der marktanteil steigt rasant
viele große firmen nutzen starOffice oder openOffice. der marktanteil steigt rasant
Marktanteil? Zahlen? Fakten?
Meine tägliche Praxis zeigt mir diese "rasante" Entwicklung bisher noch nicht.
Und bei der Migration kann man den "Ich-schreib-bloß-mal-schnell-einen-Brief"-Privatuser (der das Office-Paket so problemlos wechseln kann wie seine Unterhose) auch nicht mit einem Unternehmen mit jahrelang gewachsenen IT-Strukturen vergleichen.
Myriaden von Vorlagen und Makros konvertieren/neuschreiben...
Schnittstellen zu anderen Systemen anpassen...
Hmm, Access-Datenbanken mal schnell nach OO bringen?
Klar ist alles möglich. Aber der Aufwand und mögliche Folgeprobleme sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
MS Office wurde bestimmt schon 25mal für tot erklärt ;-)
Yossarian
Antwort 47 von nici
Antwort 23 von Luke_Filewalker
na danke mal dafür
sich als Frau geehrt fühlt
na danke mal dafür
sich als Frau geehrt fühlt
Antwort 48 von RTFM
Für tot erklärt wurde es nicht. Du wählst die falsche Ausdrucksweise.
Es ist an der Zeit, dass sich freie, quelloffene Software durchsetzt. Dies ist ja auch mit erheblichen Vorteilen verknüpft. Vergiss das nicht.
Wenn eine Firma sagt: "Unsere Mitarbeiter kommen mit einer anderen Oberfläche nicht klar, denn sie sind zu eingefahren.", dann ist das ein Problem des Unternehmens und nicht der Sache an sich. Das Unternehmen spart Lizenzkosten, ist besser vor Schädlingen geschützt und eine Vorlage konvertiert man nur 1 x, dann ist sie fertig. Mich würde es als Unternehmer durchaus interessieren, wo Einsparpotenzial vorhanden ist. Wir reden hier nicht über Beträge von 5 Euro. Man muss sich halt eben immer vor Augen halten, welchen NUTZEN es bringt. Beides ist einander aufzuwägen - das ist richtig. Die Vorteile sehe ich persönlich aber als mehrwertig an.
Es ist an der Zeit, dass sich freie, quelloffene Software durchsetzt. Dies ist ja auch mit erheblichen Vorteilen verknüpft. Vergiss das nicht.
Wenn eine Firma sagt: "Unsere Mitarbeiter kommen mit einer anderen Oberfläche nicht klar, denn sie sind zu eingefahren.", dann ist das ein Problem des Unternehmens und nicht der Sache an sich. Das Unternehmen spart Lizenzkosten, ist besser vor Schädlingen geschützt und eine Vorlage konvertiert man nur 1 x, dann ist sie fertig. Mich würde es als Unternehmer durchaus interessieren, wo Einsparpotenzial vorhanden ist. Wir reden hier nicht über Beträge von 5 Euro. Man muss sich halt eben immer vor Augen halten, welchen NUTZEN es bringt. Beides ist einander aufzuwägen - das ist richtig. Die Vorteile sehe ich persönlich aber als mehrwertig an.
Antwort 49 von sutadur
Zitat:
Es ist an der Zeit, dass sich freie, quelloffene Software durchsetzt. Dies ist ja auch mit erheblichen Vorteilen verknüpft. Vergiss das nicht.
Es ist an der Zeit, dass sich freie, quelloffene Software durchsetzt. Dies ist ja auch mit erheblichen Vorteilen verknüpft. Vergiss das nicht.
Die Vorteile sind unbestritten, aber ob es "an der Zeit ist", entscheidet die Praxis.
Zitat:
Wenn eine Firma sagt: "Unsere Mitarbeiter kommen mit einer anderen Oberfläche nicht klar, denn sie sind zu eingefahren.", dann ist das ein Problem des Unternehmens und nicht der Sache an sich.
Wenn eine Firma sagt: "Unsere Mitarbeiter kommen mit einer anderen Oberfläche nicht klar, denn sie sind zu eingefahren.", dann ist das ein Problem des Unternehmens und nicht der Sache an sich.
Das ist ja im Grundsatz auch richtig, aber das Unternehmen bzw. die Mitarbeiter bestimmen eben ein Stück weit, was benutzt wird. Und es geht hier nicht nur um eine Firma, sondern das findet sich so in den meisten Unternehmen.
Und natürlich sind auf der einen Seite die geringeren Lizenzkosten. Wenn man aber auf der anderen Seite den Mehraufwand gegenrechnet (der zumindest am Anfang nicht unerheblich sein word, sowohl in der Administration als auch beim Anwender selber), kann sich das nur auf lange Sicht rentieren.

