Supportnet / Forum / Modem
DFÜ und DSL parallel
Frage
Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem:
Bei uns in der Firma haben wir DSL(standleitung), und intern den IP bereich 172.22.x.x wenn ich mich aber per DFü auf einen Kundenrechner einwählen will funktioniert das Internet bei mir nicht mehr(netzwerk funktioniert einwandfrei), sobald ich die DFü verbindung wieder trenne geht die internet verbindung wieder.
das problem besteht auch bei unserer tochtergesellschaft welche per box-to-box vpn mit uns verbunden ist(exchange-server), dort trennt es ihm jedes mal auch die verbindung zum exchange server.
gibts irgend ne einstellung wo ich sagen kann das er trotzdem ins internet kommt
grüsse
Bdeath
Antwort 1 von Undertaker
Hi,
wähle den Kunden per DFÜ an und merke Dir die IP-Adresse, die die DFÜ-Verbindung beim Kunden bekommen hat.
Beende die DFÜ-Verbindung wieder un rufe die Einstellungen der DFÜ-Verbindung auf:
Netzwerk -> TCP/IP-Eigenschaften -> Erweitert.
Das Häkchen für "Standardgateway für das Remotenetzwerk verwenden" entfernen.
Jetzt bleibt das Standardgateway auf der Netzwerkkarte und alle lokalen Dienste, als auch Internet, sollten auch bei aktivierter DFÜ-Verbindung über die Netzwerkkarte funktionieren.
Jetzt mußt Du noch eine Route eintragen, damit Windows weiß, das bestimmte IP-Adressen nicht über das Standardgateway, sondern über die DFÜ-Verbindung erreichbar sind.
Zuerst muß die DFÜ-Verbindung eine feste IP-Adresse beim Kundenserver anmelden, da Routen nur mit festen IP-Adrssen funktionieren:
Wieder in den Einstellungen der DFÜ-Verbindung:
Netzwerk -> TCP/IP-Eigenschaften.
Trage die IP-Adresse, die Du Dir bei Anwahl des Kunden gemerkt hat hier als feste IP-Adresse ein. Alternativ den letzten Teil der IP-Adresse etwas erhöhen, wenn Du immer neue IP-Adressen bekommst. Stimme Dich eventuell mit dem Admin des Kunden ab, welche IP-Adressen möglich sind oder ob ggf. feste IP-Adressen zugelassen werden können, falls dies nicht der Fall sein sollte...
Zum Schluß noch die Route eintragen:
Start -> Ausführen -> CMD -> OK
Der Syntax lautet:
ROUTE ADD -p [Subnetz] MASK [Subnetzmaske] [IP-Adresse der DFÜ-Verbindung]
Hat der Kunde beispielsweise ein Netzwerk im Bereich 192.168.50.0 (Maske: 255.255.255.0) und vom Kundenserver wurde Deiner DFÜ-Verbindung die IP-Adresse 192.168.51.1 zugewiesen, würde die Route wie folgt eingetragen:
ROUTE ADD -p 192.168.50.0 MASK 255.255.255.0 192.168.51.1
Das -p bedeutet, das die Route "permanent" eingetragen wird. Ist aber erst ab - ähm - NT4 bzw. 2000 möglich. In Windows 9x muß die Route (ggf. mittels Skipt) nach jedem Neustart wieder eingetragen werden.
Wenn Du jetzt die DFÜ-Verbindung startest, werden alle Verbindungen zu den IP-Adressen 192.168.50.1 - 192.168.50.244 über die DFÜ-Verbindung geleitet. Alle anderen IP-Adressen werden weiterhin über die Netzwerkverbindung geleitet.
Gruß
Undertaker
wähle den Kunden per DFÜ an und merke Dir die IP-Adresse, die die DFÜ-Verbindung beim Kunden bekommen hat.
Beende die DFÜ-Verbindung wieder un rufe die Einstellungen der DFÜ-Verbindung auf:
Netzwerk -> TCP/IP-Eigenschaften -> Erweitert.
Das Häkchen für "Standardgateway für das Remotenetzwerk verwenden" entfernen.
Jetzt bleibt das Standardgateway auf der Netzwerkkarte und alle lokalen Dienste, als auch Internet, sollten auch bei aktivierter DFÜ-Verbindung über die Netzwerkkarte funktionieren.
Jetzt mußt Du noch eine Route eintragen, damit Windows weiß, das bestimmte IP-Adressen nicht über das Standardgateway, sondern über die DFÜ-Verbindung erreichbar sind.
Zuerst muß die DFÜ-Verbindung eine feste IP-Adresse beim Kundenserver anmelden, da Routen nur mit festen IP-Adrssen funktionieren:
Wieder in den Einstellungen der DFÜ-Verbindung:
Netzwerk -> TCP/IP-Eigenschaften.
Trage die IP-Adresse, die Du Dir bei Anwahl des Kunden gemerkt hat hier als feste IP-Adresse ein. Alternativ den letzten Teil der IP-Adresse etwas erhöhen, wenn Du immer neue IP-Adressen bekommst. Stimme Dich eventuell mit dem Admin des Kunden ab, welche IP-Adressen möglich sind oder ob ggf. feste IP-Adressen zugelassen werden können, falls dies nicht der Fall sein sollte...
Zum Schluß noch die Route eintragen:
Start -> Ausführen -> CMD -> OK
Der Syntax lautet:
ROUTE ADD -p [Subnetz] MASK [Subnetzmaske] [IP-Adresse der DFÜ-Verbindung]
Hat der Kunde beispielsweise ein Netzwerk im Bereich 192.168.50.0 (Maske: 255.255.255.0) und vom Kundenserver wurde Deiner DFÜ-Verbindung die IP-Adresse 192.168.51.1 zugewiesen, würde die Route wie folgt eingetragen:
ROUTE ADD -p 192.168.50.0 MASK 255.255.255.0 192.168.51.1
Das -p bedeutet, das die Route "permanent" eingetragen wird. Ist aber erst ab - ähm - NT4 bzw. 2000 möglich. In Windows 9x muß die Route (ggf. mittels Skipt) nach jedem Neustart wieder eingetragen werden.
Wenn Du jetzt die DFÜ-Verbindung startest, werden alle Verbindungen zu den IP-Adressen 192.168.50.1 - 192.168.50.244 über die DFÜ-Verbindung geleitet. Alle anderen IP-Adressen werden weiterhin über die Netzwerkverbindung geleitet.
Gruß
Undertaker
Antwort 2 von bdeath
danke, hat soweit funktioniert. aber ohne feste ip adresse gehts wohl nicht?
Antwort 3 von Undertaker
Hi,
Mir ist leider keine andere Lösung bekann, und bei Eingabe der Routen muß eine eindeutige IP von der Verbindung angegeben werden.
Gruß
Undertaker
Mir ist leider keine andere Lösung bekann, und bei Eingabe der Routen muß eine eindeutige IP von der Verbindung angegeben werden.
Gruß
Undertaker

