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Autounfall gehabt....was soll ich jetzt machen ??





Frage

Hallo ich hatte heute einen Autounfall ( nicht Schuld ) und habe jetzt ein paar Fragen.... Also ich bin selbständigt als Kurierfahrer...der Wagen gehört mir und ist nach dem Crash nicht mehr fahrtüchtig gewesen. Nachdem die Polizei alles aufgenommen hatte und die Schuldfrage eindeutig geklärt wurde, habe ich den Wagen abschleppen lassen. Da ich ja als Kuruerfahrer auf ein Fahrzeug angewiesen bin habe ich mir einen Leihwagen genommen. So weit so gut...jetzt kommen meine Fragen: 1. Angenommen der Schaden an dem Fahrzeug ist höher als der Wert des Wagens...was bekomme ich dann von der Versichetung ausgezahlt ? 2. Angenommen ich würde in ein paar Stunden Schmerzen bekommen ( Schleudertrauma ) und ich würde arbeitsunfähig geschrieben was kann ich dann alles geltzen machen ?? ( Schmerzensgeld,Verdienstausfall ) Wie sieht es dann mir dem Leihwagen aus.....meine wenn ich krank geschreiben bin bräuchte ich ja eigendlich den Leihwagen nicht um meine Arbeit ausführen zu können.....muss ich diesen dann abgeben oder kann ich ich ihn für die Dauer der Reparatur weiter nutzen ?? Was muss ich noch beachten ?? Viele Fragen auf einmal aber bin noch nie in so einer Situation gewesen....bnin um jeden Ratschlag dankbar. Bis dann....

Antwort 1 von gast25

hi,
geh zum anwalt der klärt das, dafür isser da.

nur mal soviel dazu,
die polizei stellt die schuldfrage nicht fest, das machen die gerichte.

mfg

Antwort 2 von Nhuya

Frag deine Versichrung nach den Details.

Was das Geld für den Wagen angeht, bekommst du bei einem Totalschaden den Wert deines Wagens, den er am Tag vor dem Unfall gehabt hätte. Totalschaden = entweder nicht mehr fahrtüchtig zu machen oder die Reperatur kostet mehr als der Wagen wert ist.

Anspruch auf einen Leihwagen hast du natürlich, wenn du das Auto brauchst. Schmerzensgeld kannst du NICHT geltend machen, wenn du NICHT direkt nach dem Unfall bei einem Arzt warst. Deshalb sollte man auch immer einen Arzt aufsuchen, denn irgendwas kann immer sein, auch wenn es erst Tage später auftritt. Warst du nicht beim Arzt, musst du erstmal nachweisen, dass deine Schmerzen von dem Unfall sind und das ist nicht so leicht. ALso husch husch zum Arzt.

Und machs den armen Menschen die Schuld waren nicht noch schwerer, als es ohnehin schon für sie ist. Außer natürlich es war Alkohol oder extrem überhöhte GEschwindigkeit im Spiel. Ansonsten kann doch kaum einer was dafür bei dem Wetter. Bin ja auch erst vor kurzem jemandem hinten reingefahren :( (Da hat sich auch noch nichts weiter ergeben).

Alles Gute für Dich und einen schönen neuen Wagen :)

Antwort 3 von Friedel

Wenn du krank geschrieben bist und den Leihwagen nicht brauchst, solltest du ihn auch nicht nehmen. Dann kannst du Nutzungsausfall geltend machen. Ist natürlich etwas weniger als der Laihwagen kosten würde, aber das Geld ist deins.

Antwort 4 von Gummikuh

Zitat:
Angenommen ich würde in ein paar Stunden Schmerzen bekommen

Das bedeutet für Deinen Unfallgegner: Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Zitat:
( Schmerzensgeld,Verdienstausfall )
Wie sieht es dann mir dem Leihwagen aus.....meine wenn ich krank geschreiben bin bräuchte ich ja eigendlich den Leihwagen nicht um meine Arbeit ausführen zu können.....muss ich diesen dann abgeben oder kann ich ich ihn für die Dauer der Reparatur weiter nutzen ??

Nö, den kannst Du selbstverständlich weiterbenutzen, damit Du dem Versicherungsbetrug noch einen draufsetzen kannst...
Viel Erfolg
Micha

Antwort 5 von Griemokhan

Geh AUF JEDEN FALL zum Arzt und lass dich checken.
Der Schock lässt meist Selbstdiagnose nicht zuverlässig zu.
Wenn der Arzt tatsächlich was feststellen sollte,
musst du dass bei der aufnehmenden Polizeidienststelle noch melden, sonst geben die im Schadensbericht keinen Personenschaden an.

Und frage deinen Anwalt danach,
ob er es als sinnvoli erachtet
Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung zu stellen;
dann wird auch ein ordentliches Verfahren eingeleitet.

Neben dem Schmerzensgeld wird ja wohl auch ein Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Antwort 6 von anwaltsliebling

@Griemokhan,
angenommen, jemand hat trotz nicht mehr fahrtüchtigem Auto kein Schleudertrauma, rein gar nichts, einfach nur die übliche Aufregung. Soll der auch zum Arzt rennen, irgendwas finden lassen um dann jemanden eine "fahrlässige" Körperverletzung anzuhängen? Zwischen Anzeige erstatten und Erfolg damit haben, ist ein kleiner Unterschied.
Übrigens, bevor Schmerzensgeld gezahlt wird, muss mehr sein als ein kurzzeitig erhöhter Adrenalspiegel.
Die Polizei muss bei jedem Personenschaden zum Unfallort gerufen werden und befrägt ganz eindeutig nach etwaigen Beschwerden und kann anhand des Schadens normalerweise durchaus beurteilen, ob ein Schleudertrauma überhaupt in Betracht gezogen werden muss.
Auch die gegnerische Versicherung frägt nach etwaigen Personenschäden und holt sich das polizeiliche Protokoll .

Antwort 7 von network

Hallo!

Thema Schmerzen: Wer hatte nach einem VU bereits ein Schleudertrauma (HWS-Syndrom)?!? Man merkt diesen nicht unbedingt direkt nach dem Unfall (besagtes Adrenalin) sondern häufig erst, wenn man wieder zur Ruhe kommt. Fazit: Bekommst Du Schmerzen, dann ab zum Arzt! Einen Anspruch auf Schmerzensgeld durch den Arzt und dann durch einen Anwalt feststellen lassen. Steht Dir zu, auch wenn Du erst später zum Arzt gehst. Bei mir war es so, Freitag Unfall, Montag zum Arzt, Schmerzensgeld bekommen. Ist übrigens KEIN Versicherungsbetrug, sondern Dein Anspruch!!! Teile übrigens die Meinung von "Anwaltsliebling", keine Schmerzen -> kein Schmerzensgeld.

Thema Auto: Da Du mit DEINEM Auto den Unfall gehabt hast, steht Dir auch ein Leihwagen während der Dauer der Reparatur zu. Alternativ Nutzungsausfall. Du bist verpflichtet, mindestens zwei (besser drei) Angebote von verschiedenen Autovermietungen einzuholen. Das Mietfahrzeug muß eine Klasse tiefer sein (Bsp: Du hast einen Golf, darfst einen Polo mieten). Hat Dein Wagen einen Totalschaden darfst Du den Mietwagen so lange behalten, wie man "normalerweise" braucht um ein vergleichbares Auto zu beschaffen. Diese Formulierung ist absolut schwammig und mit Vorsicht zu genießen. Bevor Du ein Auto mietest, kläre das mit der gegenerischen Versicherung.

Auch wenn Du krank geschrieben bist darsft Du den Leihwagen behalten. Allerdings nur, wenn Du ihn wirklich brauchst. Wenn Du alle zwei Tage 3 km fährst, dann lohnt sich dies nicht. Dafür ist dann ein Taxi zu nutzen (Schadenminimierung). Die Kosten dafür zahlt auch die gegnerische Versicherung. Gilt nur, wenn Du keinen Nutzungsausfall beantragt hast.

Dies alles natürlich nur, wenn Du wirklich unschuldig bist!!! (Feststellung Schuld im Zweifel durch ein Gericht oder den Versicherungen).

Am besten immer anwältlichen Rat einholen!!!

Hoffe, hat Dir ein bißchen geholfen

Gruß

Jörg

Antwort 8 von Griemokhan

Letzten Donnerstagnachmittag wies das polizeiliche Protokoll in einem ganz bestimmten Fall, den ich jetzt hier nicht näher definieren möchte, keine Personenschäden aus.

Ein anschließender Besuch beim Arzt ergab die Notwendigkeit einer klinischen Untersuchung mit der Feststellung mehrerer Frakturen im Brustbereich u.a. Folge: Krankenhausaufenthalt über Weihnachten.

Der Anwalt riet zwischenzeitlich zu genau den oben beschriebenen Maßnahmen. Das Unfallprotokoll der Polizei wurde um diese Angaben erweitert - eben wegen der gegnerischen Versicherung.

Man sollte sie eben nicht unterschätzen,
Zitat:
die übliche Aufregung.


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