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Bootproblem nach Speicheraufrüstung





Frage

Hallo, ich habe ein eigenartiges PC-Problem und bitte um Hilfe. Nach Austausch des original 128MB gegen einen 512MB SDRAM-Riegel in meiner alten 900Mhz-PentiumIII-Aldi-Gurke mit WinME bricht der Bootvorgang bereits nach dem Speichertest im BIOS ab und friert ein. Es ist nur noch ein Kaltstart möglich. Auch ein BIOS-Update brachte keine Besserung. Anscheinend also eindeutig ein RAM-Fehler (defekt). Aber jetzt kommt der Clou: Dieser beschriebene Fehler tritt nur auf, wenn mein Lexmark-USB-Drucker in einer der USB1.1-Buchsen angeschlossen ist. (Mit 128MB hatte ich diesbezüglich keine Probs.) Ohne angeschlossenen Drucker bootet der Rechner mit dem 512MB-Riegel ohne Probleme und läuft auch stabil. Schließe ich den Drucker nach dem Booten an, funktioniert auch alles einschließlich Drucken. Mit einem steckendem USB-Stick gibts beim Booten verwirrenderweise keine Probs. Nun habe ich aber keine Lust, ständig den Drucker ab- und anzustöbseln. Weiß jemand den Grund für das Problem und hat vielleicht sogar eine Lösung? Danke .

Antwort 1 von hehe

Hi,

Zitat:
...in meiner alten 900Mhz-PentiumIII-Aldi-Gurke mit WinME ...
- du müsstest selbst zugeben, dass die Hardwarebeschreibung ziemlich pauschal ist.
Bist du sicher, dein Mainboard (was für eins?) mit dem 512MB zurecht kommt, hast du die Möglichkeit mit 2x256MB zu testen?
Zitat:
...bricht der Bootvorgang bereits nach dem Speichertest im BIOS ab und friert ein.


[Quote]...Aber jetzt kommt der Clou: Dieser beschriebene Fehler tritt nur auf, wenn mein Lexmark-USB-Drucker in einer der USB1.1...
- na so abwegig ist es nicht, bei solchen RAM-Problemen (nicht richtig erkannt, oder einfach defekt) reicht es, wenn sich ein Treiber nicht richtig laden kann- beispielweise eine Speicheradresse die nicht angesprochen werden kann.
Sowas ähnliches kenne ich mit Windows oder mit Office- alles funktionierte "perfekt", bis man den Office installieren wollte.
Bei Windows, die Installation machte Probleme- Speicher raus, ein anderer rein und installieren war möglich.
Nachher konnte man wieder den alten einsetzen- so lief es bei dem lange so, bis er sich eine bessere Maschine kaufte und er wollte vorher nicht in den alten noch was investieren (also ein neuer RAM).

Antwort 2 von Der_Unwissende

Hallo "hehe",

danke für Deine Antwort. Wenigstens einer, der sich meines Problems annimmt.

Mit der schmalen Hardwarebeschreibung hast Du natürlich recht. Hier etwas ausführlicher:
-Sockel-370-Motherboard (Medion-OEM-Sparausführung des ASUS-CUV4X-M mit 2(!) DIMM-Sockel für max. 1024 MB; MEDION 2001 ACPI BIOS Revision 1009(aktuellste Version)),
-900-MHz-Pentium-III-Prozessor mit 100 MHz FSB,
-original ausgestattet mit 128-MByte-PC133-SDRAM (DIMM) von Mosel-Vitelic V436416S04VCTG-75,
-VIA-Chipsatz Apollo Pro133A,
-AGP-V7100 /T ähnliche ASUS-OEM-Grafikkarte mit GeForce-2-MX und 32 MByte SDRAM,
-Soundchip CT5880 (Soundblaster-PCI128 on Board)
-Festplatte ST340823A - Ultra ATA66 Interface - 40 GByte (5400 U/min),
-DVD-Laufwerk Lite-On LTD-122
-interne Creatix HAM Data Fax Voice-56-Kbps-Modemkarte
-zusätzliche Seagate 120 GB HDD
-zusätzliches CD/DVDW-Toshiba-SD-R5372 Laufwerk

Wie bereits geschrieben, tritt der Bootfehler nur bei angeschlossenem USB-Drucker auf, sonst werden die 512 MB-DIMM-PC133-Infineonchip voll erkannt und der PC bootet und läuft wie ein Bienchen. Und der Fehler tritt bereits gleich nach dem BIOS-Speichertest auf, da ist doch noch kein Windows o.ä. am Laufen und der USB-Anschluss bzw. dessen Treiber noch gar nicht aktiviert, oder?

Bitte um weitere Antworten und Ratschläge. Danke!

Der_Unwissende

Antwort 3 von Jürgen 54

Hallo,

Mit dem Usb ist es nicht ganz richtig, moderne Boards laden USB Treiber schon im BIOS. Sonst würde keiner mit einer USB Tastatur ins BIOS gelangen.

--juergen--

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