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Formulierung in Lebenslauf und Bewerbung
Frage
Hallo zusammen!
Wie könnte man es zum Ausdruck bringen, wenn eine Umschulung abgebrochen wurde? Mir fällt einfach nichts ein.
Ich will Euch aber erst mal kurz die Zusammenhänge erklären:
Ein Bekannter von mir hat als Gas-, Wasser-, Sanitär-Installateur gearbeitet und musste diesen Beruf zunächst aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.
Nach seiner ersten Behandlung bekam er vom Arbeitsamt eine Umschulung zum Feinmechaniker.
Doch kaum hatte diese begonnen, musste er sich schon wieder in Behandlung begeben - diesmal für längere Zeit - sodass die Umschulung abgebrochen wurde.
Hierzu haben wir im Lebenslauf nur geschrieben:
"...Umschulung am... aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen"
Nach Ende der Behandlung erhielt er letzten Herbst erneut eine solche Umschulung. Allerdings stellte sich nun nach einigen Monaten heraus, dass er die geforderten Leistungen nicht schafft und wurde jetzt wegen schlechter Noten aus der Umschulung entlassen.
Dazu hat er im Lebenslauf nur geschrieben:
"...Abbruch der Umschulung am..." und sonst erstmal nichts.
Da er wieder gesund ist, hat er beschlossen, wieder in seinem alten Beruf zu arbeiten und bewirbt sich nun fleißig.
[i] Nun meine 1. Frage:[/i]
Wie könnte man diesen Abbruch wegen schlechter Noten diskret im Lebenslauf formulieren?
Ich denke nämlich, wenn man gar keinen Grund angibt, dann könnte ein Arbeitgeber denken, er sei schon wieder krank und lehnt ihn von vornherein ab.
[i] Und meine 2. Frage:[/i]
Sollte man diese Umschulungs-Abbrüche auch im Bewerbungsschreiben erwähnen, obwohl er sich gar nicht als Feinmechaniker bewirbt? Vorläufig ist er ausschließlich auf seine frühere Tätigkeit und Erfahrungen eingegangen.
Ich hoffe, Ihr könnt mir bzw. uns einen Rat geben, wie man das schreiben könnte. Danke schon mal.
Gruß! Maschi
Antwort 1 von Gruenbaer
@Maschi63
Also ich würde sie in der Bewerbung gar nicht erwähnen. Im Lebenslauf sollten sie schon stehen, da machen sich weiße Flecken schlecht, es sei denn, man war zu der Zeit im Ausland.
Auf eine entsprechende Nachfrage bei einem Einstellungsgespräch würde ich den Abbruch damit begründen, das ich in der Umschulung realisiert habe daß mir diese Tätigkeit nicht liegt und ich für mich keine Erfolgschancen für die Zukunft sehe (oder so ähnlich). Wenn keiner danach fragt, um so besser.
best regards
Emil
Also ich würde sie in der Bewerbung gar nicht erwähnen. Im Lebenslauf sollten sie schon stehen, da machen sich weiße Flecken schlecht, es sei denn, man war zu der Zeit im Ausland.
Auf eine entsprechende Nachfrage bei einem Einstellungsgespräch würde ich den Abbruch damit begründen, das ich in der Umschulung realisiert habe daß mir diese Tätigkeit nicht liegt und ich für mich keine Erfolgschancen für die Zukunft sehe (oder so ähnlich). Wenn keiner danach fragt, um so besser.
best regards
Emil
Antwort 2 von Maschi63
Danke, Grünbär.
Das mit den "keine Erfolgschancen für die Zukunft..." klingt gut. Ich werd das mal so meinem Bekannten weitergeben.
Im jetzigen Bewerbungsschreiben hat er die Abbrüche nicht erwähnt und im Lebenslauf hat er den wegen schlechter Noten einfach nur als "Abbruch der Umschulung" bezeichnet und nicht näher begründet.
Gruß! Maschi
Das mit den "keine Erfolgschancen für die Zukunft..." klingt gut. Ich werd das mal so meinem Bekannten weitergeben.
Im jetzigen Bewerbungsschreiben hat er die Abbrüche nicht erwähnt und im Lebenslauf hat er den wegen schlechter Noten einfach nur als "Abbruch der Umschulung" bezeichnet und nicht näher begründet.
Gruß! Maschi

