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Lautloser Monitor & Netzteil





Frage

Auf dem Weg zum lautlosen PC denke ich jetzt über die Anschaffung eines neuen Monitors und eines lüfterlosen Netzteils an. Zum Monitor: Bisher habe ich einen 19"-CRT, der leider ziemlich summt. Ich denke schon länger über den Kauf eines TFT nach - Wenn ich mir also einen neuen Monitor anschaffe, könnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Dazu meine Fragen: - Wie verhält es sich mit Nebengeräuschen bei TFTs (wie ich gelesen habe, ist etwa das Summen eines CRT wohl nicht ungewöhnlich)? - Welche Bildschirmgröße wäre angebracht? Ich bin eine Auflösung von 1152x864 gewohnt, die ich gern beibehalten würde. Komme ich da mit einem 17"-TFT aus (angeblich soll ja die sichtbare Fläche eines TFT etwa der eines Röhrenmonitors mit 2" längerer Diagonale entsprechen)? Zum Netzteil: Was könnt ihr empfehlen? Das Gehäuse ist ein Chieftec 601, das aktuelle NT ein ATX 420 Watt Super Silent mit 120er Lüfter. Weitere Komponenten: Asus A7N8X-E Deluxe Athlon XP2600+ 1 GB RAM 1x DVD R/W, 1x CD-Rom 1 Festplatte (80 GB) GeForce MX 440 Vielen Dank, Pida

Antwort 1 von Pida

Nachtrag: Es ist eine S-ATA-Festplatte eingebaut; das scheint ja von Bedeutung für das Netzteil zu sein.

Gruß, Pida

Antwort 2 von firefox

Also mein CRT Monitor summt nich und hat auch noch nie gesummt ...

Zum NT:
BeQuit oder Targan sind eigentlich recht leise. Ein passives NT würde eher nicht nehmen - zu teuer und durch den fehlenden Lüfter erhitzt sich das gesamte Gehäuse schneller...
(die 420W bei dem oben genannte System sind übrigends bißchen viel des guten - 300W reichen da sicher auch aus)

Antwort 3 von Pida

Danke,

mein Netzteil ist schon also "Super Silent" deklariert; ich hab´ auch noch nie einen lautlosen PC gehört - und eben auch noch nie ein lüfterloses NT. Ich möchte nicht wieder zu einer halben Lösung greifen und in ein paar Monaten wieder Geld ausgeben müssen usw...

Wenn´s zu warm wird, wäre der nächste Schritt eine Heatpipe für die CPU, dann könnte ich zwecks Belüftung ein Seitenteil dauerhaft abnehmen.

Gruß, Pida

Antwort 4 von Pida

Inzwischen bin ich auf den 19-Zöller LG 1915S gestoßen; gibt´s damit Erfahrungen?
Hat überhaupt mal jemand ein Lautstärkeproblem mit einem TFT-Display gehabt?

Gruß, Pida

Antwort 5 von Lutz1965

Zitat:
Hat überhaupt mal jemand ein Lautstärkeproblem mit einem TFT-Display gehabt?


Ich habe die Lautsprecher vom TFT gar nicht angeschlossen........Sound ist .....naja...bescheiden

Gruss

Lutz

Antwort 6 von Pida

Danke Lutz, aber siehe Fragestellung -> es geht um summende Netzteile usw.

Gruß, Pida

Antwort 7 von Lutz1965

@Pida

Schon richtig.....nur dann lese mal Deinen Satz genau ?

Antwort 8 von Pida

Also, mir ist schon bewusst, dass da Lautstärkeproblem steht, wenn du darauf hinaus möchtest. Ist ja auch zutreffend; aus dem Thread geht ja eindeutig hervor, dass die von Nebengeräuschen gemeint ist.

Antwort 9 von Locke

Zitat:
(die 420W bei dem oben genannte System sind übrigends bißchen viel des guten - 300W reichen da sicher auch aus)


Ist doch egal, das Netzteil kann 420 Leisung abgeben wenn diese gebraucht werden. Sind aber nur 150 Watt gefordert, dann gibt dieses Netzteil eben nur 150 Watt Leistung ab.
Es ist meiner Meinung nach sogar besser ein Netzteil mit höherer Leistung zu wählen, weil die Kühlung wesentlich effektiver ausgelegt ist, da ja auch mehr Abwärme entstehen kann.
Die Drehzahl der Lüfter im Netzteil muss also nicht so schnell in die Höhe gejagt werden, als bei einem schwächeren Netzteil.

Antwort 10 von vadder

Zitat:
- Welche Bildschirmgröße wäre angebracht? Ich bin eine Auflösung von 1152x864 gewohnt, die ich gern beibehalten würde. Komme ich da mit einem 17"-TFT aus (angeblich soll ja die sichtbare Fläche eines TFT etwa der eines Röhrenmonitors mit 2" längerer Diagonale entsprechen)?


das hast du sicher falsch verstanden.
es heißt zwar das das bild eines tft monitors vergleichtbar ist mit dem nächst größeren crt monitor. damit ist aber nur der optische eindruck gemeint.
ein tft monitor ist an seine physikalische auflösung gebunden.
ein 17" oder auch 19" tft monitor hat eine auflösung von 1280 x 1024.
das bild ist in der regel "augenschonender" als bei einem crt monito. aus diesem grund kann der bildschirn in der regel eine nummer kleiner sein.
am besten läßt du dir bei einem händler die monitor zeigen.
> als 19" ( größerer auflösung) wird es dann sehr teuer.

vadder

Antwort 11 von steffen2

es gibt einige TFT-Monitore mit eingebautem Lüfter, die sind störend.

Gruß Steffen

Antwort 12 von vadder

frage an -steffen2-

nenn mal ein fabrikat !

vadder

Antwort 13 von gast_

es gibt auch tfts, die anfangen zu "singen", wenn du die helligkeit herunterregelst.

Antwort 14 von steffen2

IIyama ProLite C480T
das ist einer mit eingebautem TV-Tuner

Gruß Steffen

Antwort 15 von vadder

@steffen2
dann ist es doch kein reiner tft !!!

vadder

Antwort 16 von phoenexx

aaalso:
antwort 10 von vadder ist total falsch!!
CRT:
Bezeichnung Samsung Samtron 78E
Größe 17" TCO03
H-Frequenz 30 - 70 kHz
V-Frequenz 50 - 160 Hz
Maße B/H/T / Gewicht 42 x 42,1 x 42,5cm 15 Kg
Maske 0,24 mm (horizontal)
Kontrolle Digital / OSD
Fläche 40,0 cm sichtbar
V-Bandbreite 110 MHz

TFT:
Bezeichnung Samsung Syncmaster 172X
Größe 17" TCO99
H-Frequenz 30 - 80 kHz
V-Frequenz 56 - 75 Hz
Maße B/H/T / Gewicht 36,2 x 36,3 x 19,4cm 3,75 Kg
Maske Dot Trio Pitch 0,264mm
Kontrolle Digital / OSD
Sichtbare Diagonale 43,20 cm
V-Bandbreite 135 MHz

soo also ist deine antwort leider falsch

Antwort 17 von firefox

Zitat:
Ist doch egal, das Netzteil kann 420 Leisung abgeben wenn diese gebraucht werden. Sind aber nur 150 Watt gefordert, dann gibt dieses Netzteil eben nur 150 Watt Leistung ab.
Es ist meiner Meinung nach sogar besser ein Netzteil mit höherer Leistung zu wählen, weil die Kühlung wesentlich effektiver ausgelegt ist, da ja auch mehr Abwärme entstehen kann.
Die Drehzahl der Lüfter im Netzteil muss also nicht so schnell in die Höhe gejagt werden, als bei einem schwächeren Netzteil.


Nein.
Netzteile haben einen maximalen Wirkungsgrad von 60-80%, je nach Qualitaet des Netzteils. Der maximale Wirkungsgrad wird leider nur bei knapp maximaler Auslastung erreicht. Läuft das Netzteil im Teillastbereich, sind die Wirkungsgrade weitaus schlechter. Nutzt du also ein 420 Netzteil bei dem du ständig nur 200 Watt brauchst ist die effizienz wesentlich schlechter als wenn du ein kleineres NT hättest - also wird mehr Energie als Wärme verpulvert ...

Antwort 18 von Locke

So kann man das aber auch nicht stehen lassen, der Unterschied ist zwar da, aber sehr gering.
Zum Thema Wirkungsgrad:
Moderne Schaltnetzteile habe einen Wirkungsgrad von 70% - 80%. Das sind Werte die bei "typischer" Belasung erreicht werden. Hier nimmt man so ca. die Hälfte der maximalen Leistung laut Typenschild an.
Das bedeutet:
Hat ein Rechner eine tatsächliche Leistungsaufnahme von 200 Watt, werden davon 70% - 80% im Rechner "verbraten", der Rest schluckt das Netzteil und gibt das in Form von Wärme wieder ab.
Das sieht aber bei geringer Last schon wieder anders aus. Da sind es meißt so ca. 60% Wirkungsgrad. Man legt hier eine Belastung von 20% zu Grunde
Was bedeutet:
Hat ein Rechner eine Leistungsaufnahme von 40 Watt, werden davon 60% im Rechner "verbraten", der Rest schluckt das Netzteil und gibt das in Form von Wärme wieder ab.

Also ergeben sich folgende Werte bei Annahme eines Wirkungsgrades von 75% / 60%:


Netzteil mit 400 Watt Maximalleistung:
Nennlast 200 Watt = 50 Watt Verlustleistung.
Nennlast 80 Watt = 32 Watt Verlustleistung.

Also ist die tatsächliche Verlustleistung bei geringerer Belastung eindeutig kleiner.

Um nochmal die vorherige Antwort anzusprechen:
Netzteil mit höherer Leistung haben zwar meißt auch einen schlechteren Wirkungsgrad, muss aber nicht sein. Bei einem Hersteller der gleichen Qualität schwankt das von 300 Watt zu 500 Watt um maximal 5 %.
Es wird also marginal mehr Energie verbraucht / verheizt

Antwort 19 von Locke

Für alle die sich jetzt fragen, was labert der denn da, was interessiert mich der Wirkungsgrad meines Netzteils, sind ja eh nur ein paar Watt Wärme, für die mache ich jetzt mal ein paar interessante Berechnungen auf:

Beispiel 1: Der "Durchschnitts - PC", läuft aber rund um die Uhr.
Angenommene Leistungsaufnahme 250 Watt, Wirkungsgrad vom Netzteil 65% (altes Teil vom Vorrechner).
250 Watt pro Stunde ergibt einen Gesamtleistungsbedarf im Jahr von 2190 Kwh.
Bei einem neuen Netzteil mit 80% Wirkungsgrad aber nur 1778 Kwh.
Bei Annahme von 15 Cent / Kwh ergibt sich daraus eine Ersparnis von 61,80 Euro / Jahr.

Beispiel 2: Der "Highend - Power - PC", läuft 6 Stunden am Tag, dafür aber volle Pulle.
Angenommene Leistungsaufnahme 400 Watt, Wirkungsgrad vom Netzteil 70% (musste billig sein weil die Grafikkarte so teuer war). 400 Watt pro Stunde ergibt einen Gesamtleistungsbedarf im Jahr von 876 Kwh.
Bei einem Highend - Netzteil mit 85% Wirkungsgrad aber nur 722 Kwh.
Bei Annahme von 15 Cent / Kwh ergibt sich daraus immerhin eine Ersparnis von 23,10 Euro / Jahr.


So könnte man das jetzt endlos weiterführen.
Wobei zu bedenken ist: Alte Netzteile haben zum Teil nur einen Wirkungsgrad von 50%. Erst bei Schaltnetzteilen ist der größer 70%. Hier verstecken sich also manch fiese Stromfresser in der Zimmern.

Antwort 20 von Texas

Zitat:
Für alle die sich jetzt fragen, was labert der denn da


Es geht um Lautstärke, nicht um Stromverbrauch!

Antwort 21 von Texas

@Locke

Tolle Sache, die Bewertung, stimmt´s?

Antwort 22 von Locke

Es ist mir nicht entgangen das es hier um die Lautstärke geht.
Kann man aber etwas davon ableiten?
Weniger Verlustleistung = weniger Abwärme = weniger Lüfterdrehzahl die benötigt wird das NT zu kühlen.

Antwort 23 von Texas

@Locke

Schon richtig, aber deswegen hättest Du ja keine Doktorarbeit über Stromverbrauch verfassen müssen:-)
Zitat:
Weniger Verlustleistung = weniger Abwärme = weniger Lüfterdrehzahl die benötigt wird das NT zu kühlen
trifft es ja voll.

Antwort 24 von Pida

Hallo nochmal,

AIDA32 zeigt mir weder Netzteiltemperatur noch Lüfterdrehzal an. Was kann ich denn tun, um
- rauszukriegen, ob der Lüfter schneller dreht als nötig
- die Drehzahl evtl. zu senken

Danke, Pida

Antwort 25 von Texas

Kauf Dir halt ein lüfterloses Netzteil und fertig!
Alternativ: Ohrstöpsel.
Oder schalte den PC nicht ein, dann ist er auch lautlos.

Sorry, aber wenn schon jemand Probleme bei Nebengeräuschen des TFTs hat!

Antwort 26 von Locke

Es ist nicht sehr wahrscheinlich das der Lüfter schneller dreht als nötig. Eine gewisse Reserve / Sicherheit ist natürlich dabei.
Ich würde aber nicht versuchen die Drehzahl des Netzteillüfters zu senken, kann gefährlich werden wenn das dann zu heiß wird. Letztendlich könnte bei einem Defekt noch mehr Hardware in Mitleidenschaft gezogen werden.
Auf dem Netzteil ist ein Diagramm aufgeklebt, da steht drauf welche Drehzahl bei welcher Temperatur vorhanden ist.
Du könntest also einen entsprechenden leiseren Lüfter kaufen und den ins Netzteil einbauen.
Ich habe hier alle Enermax-Netzteile umgebaut. Obwohl die Drehzahl sogar verstellbar war / ist, waren die nicht lautlos. Jetzt schon, obwohl die eingebauten Lüfter etwas mehr Leustung haben als die Originalen. Allerding kostet der Spass ca 40 Euro für die beiden Lüfter.

Schau also mal auf dem Netzteil auf das Diagramm.
Dann muss man nur noch auf dem Lüfter ablesen welchen Strom der "zieht" bei Nenndrehzahl, darauf kann man dann Rückschlüsse auf den Volumenstrom des benötigten Lüfters ziehen.

Gruß Locke

Antwort 27 von Texas

Zitat:
Dann muss man nur noch auf dem Lüfter ablesen welchen Strom der "zieht" bei Nenndrehzahl, darauf kann man dann Rückschlüsse auf den Volumenstrom des benötigten Lüfters ziehen.


LOL!

Antwort 28 von Locke

????
Was denn?
Ein Lüfter der bei 2000 U/min 100mA Strom verbraucht, der hat einen größeren Volumenstron als einer, der bei gleicher Drehzahl nur 50 mA Strom verbraucht.
Kommt doch auch immer auf die Schrägstellung, Anordnung und Anzahl der Rotorblätter an.

Aber man kann schon annehmen das bei gleicher Drehzahl und gleichem Strom auch die gleiche Luftmenge gefördert wird. Zumindest ist es ziemlich vergleichbar.

Antwort 29 von Texas

Ich darf Dich an Deinen Wirkungsgradbeitrag bei den Netzteilen erinnern!

Antwort 30 von Texas

Nachtrag:
Glaubst Du ernsthaft, daß die aufgedruckten Kennlinien auf den Lüftern irgendwas mit der Realität zu tun haben?

Antwort 31 von Locke

auf den Lüftern ist keine Kennlinie aufgedruckt, sondern auf dem Netzteil.
Dort kann man ablesen welche Drehzahl der Lüfter bei welcher Temperatur hat. Das ist auch real.
Auf dem Lüfter steht die Spannung und der Strom, das ist auch real.
Mit beidem zusammen kann man bestimmen welcher Lüfter vergleichsweise erforderlich ist, das ist auch real und einfach.
Mit dem Wirkungsgrad hat das nichts zu tun, dafür gibt es andere Komponenten die dafür verantwortlich sind.
Wir kühlen ja nur mit einer bestimmten Luftmenge, mehr nicht.
Dabei spielt es keine Rolle ob ich Lüfter X oder Y verwende. Auf die Luftmenge kommt es an (und als positiver Nebeneffekt die Lautstärke wenn ich einen leisen Lüfter verwende).

Antwort 32 von Texas

Hast recht!